blueberry hat geschrieben: 29.10.2021, 12:01 Wenn Du dann immer noch das Gefühl hast, dass die 40g ein belastbarer Messwert sind UND Du Dir nach Lesen der ganzen Grundinfo Sorgen machst, dass etwas nicht stimmt, machst Du am besten einen eigenen Thread auf
Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Ups, da hat irgendwas einen Halbsatz geschluckt?
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schneebesen
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt und eine schöne Kennenlernzeit wünsche ich euch.
Ich kann mich erinnern, das hier das Bäuchlein u.a. der Grund für die Unruhe war. Ich hab viel massiert und Beinchen bewegt. Und an einen Abend hat die Nachtschwester im KKH sogar mir im Stilzimmer unter der Wärmelampe eine Bauchmassage mit Kümmelöl gezeigt. Vielleicht hilft dir das.
Ich kann mich erinnern, das hier das Bäuchlein u.a. der Grund für die Unruhe war. Ich hab viel massiert und Beinchen bewegt. Und an einen Abend hat die Nachtschwester im KKH sogar mir im Stilzimmer unter der Wärmelampe eine Bauchmassage mit Kümmelöl gezeigt. Vielleicht hilft dir das.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Herzlichen Glückwunsch zum Baby!tryxy hat geschrieben: 29.10.2021, 12:02 Hallo, ich hoffe es wird nicht zu lang für diesen thread..
Meine kleine ist noch keine 48 Stunden alt und obwohl es das 3. Kind ist, bin ich schon jetzt völlig überfordert..
Kurz: sie kommt nicht zur Ruhe. Am ehesten noch mit kleinen Finger oder Brust. Aber auch das wird zunehmend schwerer. Bis morgen sind wir noch im Krankenhaus. Ich überlege ernsthaft ob ich ihr dann mal einen Schnuller andrehe, damit sie mal in den schlaf findet. Was meint ihr, ist das Risiko zu groß, da was kaputt zu machen? Sie saugt ansonsten gut, milcheinschuss war noch nicht.
Das war hier bei beiden Babys so. Nach dem Milcheinschuss wurden sie dann ruhiger und haben erst ei Mal besser geschlafen. Ich meine das ist auch gar nicht so unüblich. Den Kleinen hatte ich die ersten 2 Tage nahezu komplett an der Brust, ablegen ging fast gar nicht.
Viele Grüße von Kuriburi mit Sohn (7/2016) und Sohn (09/2020)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Herzlichen Glückwunsch zur Geburt!tryxy hat geschrieben: 29.10.2021, 12:02 Hallo, ich hoffe es wird nicht zu lang für diesen thread..
Meine kleine ist noch keine 48 Stunden alt und obwohl es das 3. Kind ist, bin ich schon jetzt völlig überfordert..
Kurz: sie kommt nicht zur Ruhe. Am ehesten noch mit kleinen Finger oder Brust. Aber auch das wird zunehmend schwerer. Bis morgen sind wir noch im Krankenhaus. Ich überlege ernsthaft ob ich ihr dann mal einen Schnuller andrehe, damit sie mal in den schlaf findet. Was meint ihr, ist das Risiko zu groß, da was kaputt zu machen? Sie saugt ansonsten gut, milcheinschuss war noch nicht.
Bevor ein Schnuller zum Einsatz kommt, sollten mindestens sechs Wochen problemlosen Stillens vorangegangen sein, um einer Störung des Stillenlernens vorzubeugen (auch danach kann ein Schnuller problematisch sein, muss es aber nicht).
Das Saugbedürfnis eines Neugeborenen sollte möglichst an der Brust gestillt werden. Achte auf gutes Anlegen mit weit geöffnetem Mund und lass Dein Baby gern auch zur Beruhigung an der Brust, bis es selbst loslässt.
Manche Babys können sich in der Windel nicht (so leicht) erleichtern - deshalb hilft vielen Babys häufiges "unten ohne" strampeln auf einer Wickelunterlage/Wochenbetteinlage (oder zuhause dann auf einem Handtuch) oder Abhalten, insbesondere bei Unruhe beim Stillen (Nahrungsaufnahme löst reflexartig auch Darmtätigkeit aus).
Die Basics wirst Du kennen: sehr viel nackten Haut an Haut Kontakt (Baby nackt bis auf die Windel auf Deinem nackten Oberkörper, z.B. unter einem (oben etwas) aufgeknöpften (weiten) Oberteil oder der Decke.
Wenn Du zum (halbaufrechten) Sitzen in der Lage bist, gern auch mal das Baby eher aufrecht an Deinem Oberkörper halten, übers Aufstoßen hinaus (später zuhause dann auch gern aufrecht tragen [lassen von helfenden Händen, so verfügbar] gut gestützt, z.B. im Tragetuch).
Eine gute Kennenlern- und Kuschelzeit wünsche ich Dir!
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Das mach ich, vielen Dankblueberry hat geschrieben: 29.10.2021, 12:01Kennst Du schon den Thread "GRUNDINFO Gedeihen, Gewichtskontrolle, korrektes Wiegen" aus der LINKSAMMLUNG STILLWISSEN, die oben im Stillforum angepinnt ist? Schau Dir dort mal insbesondere den Teil zum methodisch korrekten Wiegen an. Wenn Du dann immer noch das Gefühl hast, dass die 40g ein belastbarer Messwert sind, machst Du am besten einen eigenen Thread auf - Gewichts- und Entwicklungsfragen sprengen normalerweise den "Kurze Frage - kurze Anwort"-Thread.Pummelfee hat geschrieben: 29.10.2021, 11:37 Hallo,
mein Kleiner ist 14 Wochen und hat letzte Woche kur 40g zugenommen. Sonst waren es immer 300-500g pro Woche. Kann es mal so einen "Stillstand" geben?
LG Fee
Aber ein schon vorab: Gewichtsentwicklung beurteilt man in Durchschnittswerten, nicht von einem gemessenen Wert zum nächsten (Begründung siehe GRUNDINFO). Und es gibt weitere Kriterien zur Beurteilung guten Gedeihens, die Du dort ebenfalls nachlesen kannst.
Alles Liebe Dir und Deinem Baby!![]()
Fee mit F (07/21)
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tryxy
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Danke für eure Antworten und Glückwünsche!
Ja, der Bauch ist definitiv schuld, ein teufelskreis- sie schreit, schluckt Luft, trinkt, stößt auf, wird unruhig, schreit etc.. Wahrscheinlich völlig normal, aber ich kannte das in dem Ausmaß bisher gar nicht. V.a weil sie dann auch nicht zum schlafen kommt.
Aufrecht stillen hat vorhin schonmal etwas Abhilfe geschaffen!
Dann versuche ich weiterhin auf den Schnuller zu verzichten.
Leider hatte sie vorhin erhöhte Temperatur, da frag ich mich ob da was im busch ist, oder das auch einfach durchs schreien kam.
Ja, der Bauch ist definitiv schuld, ein teufelskreis- sie schreit, schluckt Luft, trinkt, stößt auf, wird unruhig, schreit etc.. Wahrscheinlich völlig normal, aber ich kannte das in dem Ausmaß bisher gar nicht. V.a weil sie dann auch nicht zum schlafen kommt.
Aufrecht stillen hat vorhin schonmal etwas Abhilfe geschaffen!
Dann versuche ich weiterhin auf den Schnuller zu verzichten.
Leider hatte sie vorhin erhöhte Temperatur, da frag ich mich ob da was im busch ist, oder das auch einfach durchs schreien kam.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Hallo zusammen,
Ich hab über die Forensuche nichts gefunden (ich hoff ich hab nichts übersehen), deshalb frag ich hier und hoff, dass die Frage hier richtig aufgehoben ist:
Kann nach einer Fettabsaugung/Liposuktion, die in Dämmerschlaf mit Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) stattfindet, direkt wieder gestillt werden oder sollte eine Stillpause von 24h eingehalten werden?
Danke schon jetzt für eine Antwort!
Ich hab über die Forensuche nichts gefunden (ich hoff ich hab nichts übersehen), deshalb frag ich hier und hoff, dass die Frage hier richtig aufgehoben ist:
Kann nach einer Fettabsaugung/Liposuktion, die in Dämmerschlaf mit Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) stattfindet, direkt wieder gestillt werden oder sollte eine Stillpause von 24h eingehalten werden?
Danke schon jetzt für eine Antwort!
- blueberry
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Wenn ich das richtig verstehe, wird bei einer TLA Lidocain (verzögert über Stunden ins Gewebe aufgenommen) und Epinephrin verabreicht. Es bleibt bei der Lokalanästhesie, keine Vollnarkose.EEV2020 hat geschrieben: 29.10.2021, 17:45 Hallo zusammen,
Ich hab über die Forensuche nichts gefunden (ich hoff ich hab nichts übersehen), deshalb frag ich hier und hoff, dass die Frage hier richtig aufgehoben ist:
Kann nach einer Fettabsaugung/Liposuktion, die in Dämmerschlaf mit Tumeszenzlokalanästhesie (TLA) stattfindet, direkt wieder gestillt werden oder sollte eine Stillpause von 24h eingehalten werden?
Danke schon jetzt für eine Antwort!
Zu Lidocain findet man auf Embryotox:
Quelle: https://www.embryotox.de/arzneimittel/d ... /lidocain/Stillzeit
Es liegen publizierte Erfahrungen zu ca. 30 Mutter-Kind-Paaren vor.
Pharmakokinetik
HWZ: 1,5 h - 2 h (42 min bei i.v.-Injektion), Neugeborene: 3 h; Proteinbindung: 60% - 80%; molare Masse: 234; relative Dosis: 1,8% - 4%; M/P-Quotient: 0,4 - 1,3; orale Bioverfügbarkeit: 35% aufgrund eines First-pass-Metabolismus.
Klinik
Bisher liegen keine Berichte über Symptome bei gestillten Säuglingen vor, deren Mütter mit Lidocain behandelt wurden. Auch nach der Anwendung höherer Dosen wie bei i.v.-Gabe oder im Rahmen einer Periduralanästhesie sind die Lidocain-Konzentrationen in der Muttermilch gering. Aufgrund der geringen oralen Bioverfügbarkeit wird im Allgemeinen nicht mit einer relevanten Aufnahme durch den Säugling gerechnet. Lidocain scheint keinen negativen Effekt auf den Laktationsbeginn zu haben.
Empfehlung
Lidocain kann indikationsgerecht in der Stillzeit angewendet werden.
Im Beitrag zu Lidoacin ist (oben in der Einführung) auch Epinephrin erwähnt, weil es das häufig in Kombination gibt, es gibt keinen eigenen Eintrag bei Embryotox.
Epinephrin wird aber im Körper schnell abgebaut. Ich habe bei einer einfachen Netzrecherche zu "Epinephrin Stillzeit" diese sehr entwarndende Angabe gefunden:
Hier findest Du ein PDF-Dokument Narkosemittel und Lokalanästhetika in der Stillzeit (PDF) der Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen e.V. von 2010Der Wirkstoff geht in die Muttermilch über. Da eingenommenes Epinephrin nur wenig in den Körper aufgenommen und zudem schnell abgebaut wird, ist ein Abstillen nicht erforderlich.
Dort heißt es:
E i n e S t i l l u n t e r b r e c h u n g
i s t e i n g r ö ß e r e s R i s i k o
a l s d i e N a r k o s e m i t t e l r e s t e
i n d e r M u t t e r m i l c h .
„Wenn die Mutter nach einer Narkose wieder in der Lage ist, ihr Kind anzulegen, darf sie
stillen. Weder die pharmakokinetischen Eigenschaften der im Zusammenhang mit einer Nar-
kose heute verwendeten Mittel noch die klinischen Erfahrungen begründen eine zusätzliche
Stillpause.“
Und: „Bei üblicher Anwendung (im Rahmen einer Zahnbehandlung oder anderer Eingriffe)
können Lokalanästhetika in der Stillzeit verwendet werden; dies gilt auch für Kombinationen
mit Adrenalin. Prilocain sollte gemieden werden, nach dennoch erfolgter Applikation ist jedoch
keine Stillpause erforderlich.“
Dr. med. Christof Schaefer und Prof. Dr. med Horst Spielmann: „Arzneiverordnung in Schwan-
gerschaft und Stillzeit“, 7. Auflage, Urban & Fischer 2006
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Alles Gute für den Eingriff! 
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)
Erstmal Glückwunsch zur Geburt!tryxy hat geschrieben: 29.10.2021, 15:04 Danke für eure Antworten und Glückwünsche!
Ja, der Bauch ist definitiv schuld, ein teufelskreis- sie schreit, schluckt Luft, trinkt, stößt auf, wird unruhig, schreit etc.. Wahrscheinlich völlig normal, aber ich kannte das in dem Ausmaß bisher gar nicht. V.a weil sie dann auch nicht zum schlafen kommt.
Aufrecht stillen hat vorhin schonmal etwas Abhilfe geschaffen!
Dann versuche ich weiterhin auf den Schnuller zu verzichten.
Leider hatte sie vorhin erhöhte Temperatur, da frag ich mich ob da was im busch ist, oder das auch einfach durchs schreien kam.
Wir hatten beidemale Anfangs erhöhte Temperatur. Einmal beginnende Sepsis (da war aber Temperatur nicht das einzige Symptom und es ist sehr sehr selten) und beim Zweiten das sogenannte "Trinkfieber", dass von zuwenig Flüssigkeit kommt. Wir haben stillfreundlich ein wenig Pre gegeben und dann war das schnell vorbei. Er ist da aber auch durchgehend an der Brust gehangen. Nach ein paar wenigen Milliliter Pre hat er dann auch höchstens eine Stunde geschlafen. Was ich sagen will - wenn sie dir empfehlen, zuzufüttern, dann würde ich das zulassen, aber stillfreundlich natürlich.
Viel Glück!