Treffen in Dresden

Moderator: Marla84

Phönix
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Phönix »

Schnullerpuppe hat geschrieben:
Phönix hat geschrieben: Ich selber kann nix dazu sagen, war im GH und werd auch diesmal wieder dort entbinden. Aber die verlegen auch grundsätzlich lieber ins Josephstift als ins Diako.
In welchem GH warst du? Ich will ja im Hebammenhaus auf der Louisenstraße entbinden und die arbeiten im Notfall mit dem Diako zusammen.
Deswegen warte ich gespannt auf deinen Bericht @Heidisdottir.
Ich bin in dem auf der Schaufußstraße. Das oben gefällt mir von der Atmosphäre und dem Hebammenkonzept her nicht nicht so gut. Und es ist auch weiter weg, ein nicht ganz unwesentlicher Punkt, da ich zu ziemlich fixen Geburten neige. Ich bin auch einer Hausgeburt nicht abgeneigt, eben in dem wissen, das es gut sein kann, das wir es gar nicht bis ins GH schaffen. Obwohls mitm Auto nur 10 Minuten entfernt ist.

In welches KH verlegt wird, hängt auch mit der Entfernung zum GH zusammen. Die müssen das nächstegelegene anfahren. Das ist bei dem oben das Diako, unten ists das Josephstift. Wenn irgendwas gravierendes ist, verlegen ja beide in die Uni. Du darfst aber auch als Wunsch angeben, das du bei ner Verlegung in Ruhe statt ins Diako ins Stift oder anderswohin verlegt wirst.
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swimfan
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von swimfan »

oh wow, danke für eure Antworten. Schön dass ich nicht die Einzige bin, die es interessiert.

schnullerpuppe, was fandest du am Neustädter blöd? Für uns wäre es das näheste von der Entfernung. Ich war dort nur mal mit Kind zur Überwachung und habe mich da nicht so wohlgefühlt. Mich interessiert weniger der Aufenthalt sondern eher die Geburt an sich.
Bei Nummer 1 hatten wir ein Familienzimmer, das geht bei Nummer 2 dann eher nicht. Naja und mit 1 oder noch mehr Müttern im Zimmer, darauf habe ich echt keine Lust, daher würde ich, insoweit nichts dagegen spricht, eine ambulante Geburt in Erwägung ziehen. GH finde ich vom Ambiente ganz toll aber ich hab da einfach Angst und meinen Mann könnte ich niemals dazu überzeugen...Der hatte shon Probleme da es bei uns keine Neo gab...

Ich kenne 2 die Neustadt ok fanden, weiß aber nicht mehr. Habe aber so mal gehört dass manche es nicht so toll fanden.

ja Zeit ist auch so ne Sache. Bei Nummer 1 hatte ich Blasensprung und dachte dass ich noch viel Zeit habe und sah mich schon am Wehentropf. Wir sind dann nur nach 30 min los weil es ununterbrochen tröpfelte. Das Ende vom Lied war dass ich von 0 auf 100 extreme Schmerzen hatte und so froh war als ich den Kreißsaal erreichte. Weiß jetzt nicht ob das an mir lag oder auch die geburtsvorbereitende Akupunktur beigetragen hat und wüsste auch nicht ob ich es bei einem 2 Kind nochmal machen sollte oder nicht.
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Phönix
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Phönix »

Wovor hast du denn im GH Angst?
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swimfan
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von swimfan »

dass das Kind lebenslang einen Schaden hat oder stirbt, was hätte verhindert werden können, wenn ein Arzt in der Nähe gewesen wäre. Hast du keine Angst davor? Oder ist dir das alles zu unwahrscheinlich?

Hab mal kurz geschaut,entfernungstechnisch wäre Neustadt, Friedrihstadt und Diako engere Auswahl. Von der Website natürliche Geburt usw. klang Friedrichstadt recht gut. Wenn da noch jemand was weiß, gern. dann speicher ich mir das ab und motte es noch paar jahre ein ;-)
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Schnullerpuppe
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Schnullerpuppe »

Danke, @heidi, für deinen Bericht. Aber gut, dass du die Geburt an und für sich gut fandest. Der Rest... ja, das erinnert mich stark ans Neustädter. (Mutter zur Abgabe "überreden" etc., wohingegen ich beim Essen nicht meckern kann, das kam anfangs sogar aufs Zimmer wegen Dammschnitt).

@swimfan: Also, ich schreib mal dazu, dass F. 3 1/2 Wochen zu früh kam, ich definitiv noch nicht vorbereitet war und eigentlich und sowieso nach Radebeul wollte (dort wurde uns allerdings am Telefon eher abgeraten, da sie dort über keine Neo verfügen und er halt 4 Tage vor der 37. Woche war).
Angekommen im Neustädter: Tropf mit Antibiose (trotz negativem Streptokkokenabstrich lt. MuPa), nachdem der Muttermund auf 8 cm war (ging recht fix) durfte ich in den Kreißsaal. Dort kam dann erstmal die Putzfrau *feudel feudel*. Ich erwähne mal positiv, dass ich eine sehr nette Hebammenschülerin an meiner Seite hatte, ich glaub, ohne die wär es noch schlimmer gewesen. Die diensthabende Hebamme kam halt immer mal rein geschaut, war aber nicht wirklich nett und einfühlsam. Pressen durfte ich nicht. Nach ca. 3 1/2 Stunden ging dann nix mehr, hatte dann auch schon Wehenmittel bekommen und da wurde halt die Saugglocke raus geholt. Nach meinem heutigen Wissensstand und auch nachdem ich letztens den Verlaufsbericht mit meiner Hebamme durch gesprochen habe, weiß ich, es hätte auch anders sein können. Das eine Wehenpause normal ist. Das ein Pressdrang ein Pressdrang ist. Das Ziehen an der Nabelschnur nicht unbedingt produktiv ist, schon gar nicht nach 17 min.
Außerdem wurde F. mir mal kurz hingehalten und dann ab die Post mit dem KiA. Wenigstens war der Papa bei ihm... Während der Plazenta-OP war er dann allerdings in einem Wärmebettchen, wäre in Radebeul ja nicht so gewesen, da kommen die Kinder zu Papa, wenn alles ok ist (lt. Infoabend). Und seine AGPAR-Werte waren gut.
Tja, na ja und die Zeit auf der Wochenstation... :roll: Gerade als Erstgebärende einfach anstrengend, sich zu behaupten. Die Hebammenschülerinnen alle sehr nett, die Schwestern eher nicht so. Eine Freundin von mir hat so ziemlich das Gleiche erlebt wie ich, ich kenne aber auch eine, die hat beide Kinder da bekommen.
Wo warst du beim ersten Kind? Warst du in Radebeul?

Allerdings mag ich die Kinderstation im Neustädter sehr, waren da ja mehrmals und es war nie ein Problem, dass F. in meinem Bett geschlafen hat und auch nicht, dass er Ü1 noch viel gestillt hat. Die Kinderärzte sind so gut wie alle wirklich nett und respektvoll. Die Schwestern, na ja, da gibt es solche und solche, aber je länger man da ist, umso mehr lassen die einen auch in Ruhe.

@Phoenix: Was gefällt dir am Konzept dort nicht? (nur interessehalber) Ich mag das in der Schaufussstraße auch (war da mal zur Stillgruppe), hab aber eben das in der Neustadt genommen, weil es das nächste ist. Finde meine beiden Hebammen auch sehr, sehr sympathisch, also ich denk, das wird schon was. :)
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Phönix
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Phönix »

swimfan hat geschrieben:dass das Kind lebenslang einen Schaden hat oder stirbt, was hätte verhindert werden können, wenn ein Arzt in der Nähe gewesen wäre. Hast du keine Angst davor? Oder ist dir das alles zu unwahrscheinlich?
Fakt ist, eine permanente 2:1 Betreuung durch Hebammen, die mich gut kennen und die ich gut kenne, bekomme ich in keinem Krankenhaus. Und die verhindert solche Fälle wesentlich zuverlässiger als im KH. Da bekommt im schlimmstenfall keiner mit, wenn was ist oder deine Empfindungen werden als "nichts" abgetan. Zweitens hat mich die QuaG Statistik sehr beruhigt. Ich weiß, das die Hebammen kein unnötiges Risiko eingehen (können) und lieber einmal zuviel verlegen, als das sie das Leben von Mutter und Kind riskieren und ihren Beruf hinterher an den Nägel hängen müssen.
Ich weiß auch um den riesengroßen Einfluss, den das Wohlbefinden der Mutter auf den Geburtsverlauf hat. Was da mit Interventionen für ein Scheiß verzapft wird, da kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich fühle mich im KH nicht sicher, bin aber auch ein sehr gefühlsbestimmter Mensch und reagiere da auch stark körperlich drauf. Im KH krieg ich Panik ob der offensichtlichen Fremdbestimmtheit, der man im Ernstfall völlig machtlos ausgeliefert ist.
Schnullerpuppe hat geschrieben:@Phoenix: Was gefällt dir am Konzept dort nicht? (nur interessehalber) Ich mag das in der Schaufussstraße auch (war da mal zur Stillgruppe), hab aber eben das in der Neustadt genommen, weil es das nächste ist. Finde meine beiden Hebammen auch sehr, sehr sympathisch, also ich denk, das wird schon was. :)
Vor 2 Jahren wars noch so, das man sich eine Hebamme aussuchen konnte, die dann im Geburtszeitraum permanente Rufbereitschaft hat. Das find ich halt einfach vom System her für die Hebammen doof. Weiß nicht, ob das immernoch so ist? Das, der Weg und die Atmosphäre haben mich dann für die Schaufußstraße entscheiden lassen. Und jetzt wars halt einfach nur logisch, wieder ins GH zu gehen. Brauchte nur meine Haupthebamme wieder anrufen und fertig.Hebis kenne ich ja schon von der Geburt meiner Tochter, sind ja dieselben, da wieder gleiches Hebammenteam.
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Sakura »

Ich war im Josephstift, und kann es nur allerwärmstens empfehlen. Das Personal ist überdurchschnittlich freundlich (jede hat mal nen schlechten Tag, aber der Schnitt ist echt klasse). Kinderzimmer gibt es dort gar keines mehr, die Babys sind bei der Mutter. Punkt. Somit entfallen auch ungewollte Fläschchen etc.. Wir hatten ein Familienzimmer, und direkt bei Ankunft im Zimmer wurden die Betten so umgestellt, dass das Baby bei der Mutter ins Bett kam - die haben uns tatsächlich aktiv ein Familienbett eingerichtet :shock: . Und so kam es, dass Kind 1.0 direkt ab Geburt bei der Mama im Bett schläft.... (Kind 2.0 jetzt natürlich auch).

Stillen wird dort wirklich wirklich forciert, auch wenn mir persönlich vermutlich vorschnell Stillhütchen in die Hand gedrückt wurden. Wegen Dammschnitt bekam ich auch das Essen aufs Zimmer. Die Ärzte sind Klasse (bis auf eine einzige, und die hat ausgerechnet meine Geburt betreut, aber egal.) Da ich in der zweiten SWS lange im KH lag, habe ich das gesamte Personal nochmal näher kennen gelerrnt, und die sind wirklich super (bis auf die eine Ärztin. Geschenkt.) Bonding im Kreissaal wird sehr ernst genommen. Man versucht alles, damit es kein KS wird und das Baby "unten" raus kommt. Badewanne habe ich keine gesehen, war bei mir aber auch keine Option. Wenn ich nochmal ein Kind kriegen sollte, und eine Hausgeburt nicht möglich ist, dann würde ich definitiv wieder ins Josephstift gehen.
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Lösche Benutzer 9370 »

Mein Großer kam in der Uni zur Welt. Im Kreissaal war alles super von Hebammenseite, aber es kam halt schnell zu Interventionen und die Ärztin die mich genäht hat war unter aller Kanone. Das nähen tat mehr weh als die ganze Geburt! Eigentlich wollte ich ambulant entbinden, ging dann aber nicht und so musste ich auf die Wöchnerinnenstation. Die hätte ich mir echt schenken können. Von wegen Ruhe nach der Geburt. Ständig kommt einer an und will was....

Kind Nr. 2 kam zu Hause zur Welt :mrgreen: Also einmal komplettes Gegenteil. Die Hebammen in der Schaufußstr. sind soo toll.

@phönix Bist du bei J. und S.? Oder im anderen Team?
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Phönix »

Nee, im anderen Team bei A. und M. Vor 2 Jahren waren ja noch A. und S. ein Team, A. war dann Ersthebi bei der Geburt und somit bin ich bei den beiden jetzt gelandet. Komme mit M. aber auch gut klar, S. wäre mir zwar lieber gewesen, aber ich hab ja die Hoffnung, das sie wieder bei der Geburt dabei ist.

swimfan: Der Link gestern ging schief: QUAG. Es gab vor kurzem auch ne Studie zum Thema Sicherheit bei außerklinischer und bei Klinikgeburt. Ergebnis: Da ist kein Unterchied, außerklinische Geburten sind genauso sicher wie klinische. Wenn du magst, such ich die nochmal raus.
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Re: Treffen in Dresden

Beitrag von Schnullerpuppe »

Phönix hat geschrieben: Vor 2 Jahren wars noch so, das man sich eine Hebamme aussuchen konnte, die dann im Geburtszeitraum permanente Rufbereitschaft hat. Das find ich halt einfach vom System her für die Hebammen doof. Weiß nicht, ob das immernoch so ist? Das, der Weg und die Atmosphäre haben mich dann für die Schaufußstraße entscheiden lassen. Und jetzt wars halt einfach nur logisch, wieder ins GH zu gehen. Brauchte nur meine Haupthebamme wieder anrufen und fertig.Hebis kenne ich ja schon von der Geburt meiner Tochter, sind ja dieselben, da wieder gleiches Hebammenteam.
Aha. Jetzt ist es so, dass in Zweierteams gearbeitet wird, ich hatte jetzt abwechselnd Termine bei beiden (eine von ihnen leitet auch den Schwangerschaftsgymnastikkurs, so dass ich sie öfters seh) und die beiden wechseln sich dann wöchentlich mit der Rufbereitschaft ab. Notfalls kann sie die andere halt auch noch zur Geburt hinzuziehen, aber ich hoff natürlich auf fix und unkompliziert. :lol: :wink:

@swimfan: Ich schließ mich Phönix an, die Statistiken sprechen wirklich für sich. Ich habe mir auch eine Broschüre der QUAG schicken lassen, die sehr informativ ist. Außerdem geh ich ja trotzdem zu den 3 großen Screenings, sprich, wenn das etwas Auffälliges wäre, dann würde mich vermutlich auch keine Hebamme im GH oder daheim entbinden etc. Meine ist ja auch extra den Verlaufsbericht der ersten Geburt mit mir durchgegangen, einfach um zu schauen, woran das nun lag mit der Saugglocke und der unvollständigen Plazenta. Letztlich war es halt auch zu viel Intervention...
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