Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Kobold
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Kobold »

Das Baby legt sein einigen Wochen (oder sind es schon Monate?) ein paradoxes Verhalten an den Tag. Fast immer, wenn ich ihn tagsüber stillen möchte und mit ihm Richtung Bett oder Sofa gehe (wir stillen noch immer meistens im Liegen), beginnt er zu weinen. So richtig mit großen Tränen. Sobald er meine nackte Brust sieht, wird es noch schlimmer. Er wehrt sich aber nicht und sobald er andockt, ist wieder alles gut und er trinkt ganz normal und dreht sich auch nicht weg. Es wirkt dann also nicht so, als wolle er nicht stillen.

Kennt das jemand?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Kenne ich so nicht, klingt für mich aber einfach nach starken Emotionen. Vielleicht geht es ihm nicht schnell genug und er äußert das so?
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Kobold
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Kobold »

ShinyCheetah hat geschrieben: 28.03.2021, 13:20 Kenne ich so nicht, klingt für mich aber einfach nach starken Emotionen. Vielleicht geht es ihm nicht schnell genug und er äußert das so?
Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass ihm in dem Moment, wo ich ihm signalisiere, dass wir gleich stillen, einfällt, dass er das vermisst hat oder unbedingt möchte. So ähnlich wie das Phänomen, dass Kinder anfangen zu weinen, wenn man wieder kommt á la: "Oh nein, mir fällt gerade auf: du warst ja weg!"
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Karott2020 »

Kobold hat geschrieben: 28.03.2021, 12:51 Das Baby legt sein einigen Wochen (oder sind es schon Monate?) ein paradoxes Verhalten an den Tag. Fast immer, wenn ich ihn tagsüber stillen möchte und mit ihm Richtung Bett oder Sofa gehe (wir stillen noch immer meistens im Liegen), beginnt er zu weinen. So richtig mit großen Tränen. Sobald er meine nackte Brust sieht, wird es noch schlimmer. Er wehrt sich aber nicht und sobald er andockt, ist wieder alles gut und er trinkt ganz normal und dreht sich auch nicht weg. Es wirkt dann also nicht so, als wolle er nicht stillen.

Kennt das jemand?

Hallo Kobold, das ist bei uns ähnlich. Unseres ist auch nicht wesentlich älter als dein Kind. Hier passiert das Weinen schon, wenn ich einfach nur die kurze Zeit das Shirt hochmache und den Bh öffne (stillen im Sitzen).
Geht unserem einfach nicht schnell genug, ist auch so insgesamt ein ungeduldiger Geist. Eures zufällig auch?
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Kobold »

Karott2020 hat geschrieben: 28.03.2021, 14:42
Kobold hat geschrieben: 28.03.2021, 12:51 Das Baby legt sein einigen Wochen (oder sind es schon Monate?) ein paradoxes Verhalten an den Tag. Fast immer, wenn ich ihn tagsüber stillen möchte und mit ihm Richtung Bett oder Sofa gehe (wir stillen noch immer meistens im Liegen), beginnt er zu weinen. So richtig mit großen Tränen. Sobald er meine nackte Brust sieht, wird es noch schlimmer. Er wehrt sich aber nicht und sobald er andockt, ist wieder alles gut und er trinkt ganz normal und dreht sich auch nicht weg. Es wirkt dann also nicht so, als wolle er nicht stillen.

Kennt das jemand?

Hallo Kobold, das ist bei uns ähnlich. Unseres ist auch nicht wesentlich älter als dein Kind. Hier passiert das Weinen schon, wenn ich einfach nur die kurze Zeit das Shirt hochmache und den Bh öffne (stillen im Sitzen).
Geht unserem einfach nicht schnell genug, ist auch so insgesamt ein ungeduldiger Geist. Eures zufällig auch?
Ja, ungeduldig und hektisch ist er auf jeden Fall ganz oft. Er rupft dann auch wild an mir rum und versucht durch die Klamotten anzudocken, wenn ich ihn hingelegt habe und die Brust entkleide. :lol:
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Karott2020 »

Kobold hat geschrieben: 28.03.2021, 14:46
Karott2020 hat geschrieben: 28.03.2021, 14:42
Kobold hat geschrieben: 28.03.2021, 12:51 Das Baby legt sein einigen Wochen (oder sind es schon Monate?) ein paradoxes Verhalten an den Tag. Fast immer, wenn ich ihn tagsüber stillen möchte und mit ihm Richtung Bett oder Sofa gehe (wir stillen noch immer meistens im Liegen), beginnt er zu weinen. So richtig mit großen Tränen. Sobald er meine nackte Brust sieht, wird es noch schlimmer. Er wehrt sich aber nicht und sobald er andockt, ist wieder alles gut und er trinkt ganz normal und dreht sich auch nicht weg. Es wirkt dann also nicht so, als wolle er nicht stillen.

Kennt das jemand?

Hallo Kobold, das ist bei uns ähnlich. Unseres ist auch nicht wesentlich älter als dein Kind. Hier passiert das Weinen schon, wenn ich einfach nur die kurze Zeit das Shirt hochmache und den Bh öffne (stillen im Sitzen).
Geht unserem einfach nicht schnell genug, ist auch so insgesamt ein ungeduldiger Geist. Eures zufällig auch?
Ja, ungeduldig und hektisch ist er auf jeden Fall ganz oft. Er rupft dann auch wild an mir rum und versucht durch die Klamotten anzudocken, wenn ich ihn hingelegt habe und die Brust entkleide. :lol:
Hihi, ja so ist es hier auch :).
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Feuerkind »

Ist ramipril in der Stillzeit (kleinkind stillt noch 3-5 mal in 24 h falls das eine rolle spielt) ok?

Meine Gyn sagt ja/Mittel der Wahl, meine Hausärztin will es nicht verschreiben weil es bei embryotox rot ist.

Aktuell nehme ich metoprolol, allerdings senkt das meinen Puls auf unter 50/min sodass mir ständig schwindelig ist
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Ich glaube, es ist bei Embryotox rot, weil man es nicht in der Sws nehmen soll. Zur Stillzeit steht:

Klinik
Symptome bei gestillten Säuglingen wurden bisher nicht beobachtet. Messungen zum Übergang in die Muttermilch liegen nicht vor.

Empfehlung
Wenn die Antihypertensiva der ersten Wahl nicht wirksam oder nicht indiziert sind und ein ACEI verordnet werden soll, sollte als erstes Captopril in Erwägung gezogen werden, da es den geringsten Übergang in die Muttermilch aufweist. Sicherheitshalber ist bei jungen Säuglingen unter zwei Monaten auf Ödeme und den Gewichtsverlauf als Indikatoren für eine gestörte Nierenfunktion zu achten.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

Feuerkind hat geschrieben: 29.03.2021, 13:31 Ist ramipril in der Stillzeit (kleinkind stillt noch 3-5 mal in 24 h falls das eine rolle spielt) ok?

Meine Gyn sagt ja/Mittel der Wahl, meine Hausärztin will es nicht verschreiben weil es bei embryotox rot ist.

Aktuell nehme ich metoprolol, allerdings senkt das meinen Puls auf unter 50/min sodass mir ständig schwindelig ist
Es ist kein Problem, siehe ShinyCheetahs Zitat:
ShinyCheetah hat geschrieben: 29.03.2021, 14:01 Ich glaube, es ist bei Embryotox rot, weil man es nicht in der Sws nehmen soll. Zur Stillzeit steht:

Klinik
Symptome bei gestillten Säuglingen wurden bisher nicht beobachtet. Messungen zum Übergang in die Muttermilch liegen nicht vor.

Empfehlung
Wenn die Antihypertensiva der ersten Wahl nicht wirksam oder nicht indiziert sind und ein ACEI verordnet werden soll, sollte als erstes Captopril in Erwägung gezogen werden, da es den geringsten Übergang in die Muttermilch aufweist. Sicherheitshalber ist bei jungen Säuglingen unter zwei Monaten auf Ödeme und den Gewichtsverlauf als Indikatoren für eine gestörte Nierenfunktion zu achten.
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Feuerkind »

Danke euch!
Meine Hausärztin mag es nicht aufschreiben und erstmal noch einen anderen Betablocker probieren.
Sollte der auch nicht gehen für mich würde sie es aber wohl verschreiben...
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