Liebe deidamaus,
danke für deine schnelle Antwort!
Ich schreibe mal direkt dazu meine Antworten:
Möglichst gegen die Schwerkraft stillen - z. B. in Hoppe-Reiter-Stelung (Kind "sitzt" - natürlich gut gestützt - auf Deinem Oberschenkel) oder stark zurückgehlehnt oder rücklings, d. h. im Liegen, während das Kind auf deinem Bauch liegt
Wir stillen meist im Sitzen. Ich lehne mich dabei aber weiter zurück und M. liegt so halb auf mir. Also ich schiebe ihn nach dem Andocken "runter" (also nicht seinen Kopf, sondern den Rest des Körpers) und stütze dann seinen Po auf meinem Oberschenkel ab. Das hilft im ersten Moment, aber nur kurzweilig. Er schluckt trotzdem zunehmend heftiger und beginnt meist zu husten und windet sich, bzw. verschluckt sich. Generell wäre das aber eine für uns beide sehr bequeme Haltung.
Häufig stillen, damit der MSR nicht so stark ist und das Kind nicht zu gierig bzw. nicht zu schnell frustriert. Stille also nicht nach der Uhr, sondern immer dann, wenn Dein Kind unruhig ist. Das darf auch ruhig mal 10 Minuten nach der letzten Mahlzeit sein.
Wenns nach mir geht ... gern. Er hat jetzt regelmäßig Phasen in denen er auch mal zwei/drei Stunden am Stück schläft. In den Wachphasen, dann aber öfters Stillen möchte.
Gib Deinem Kind häufig Gelegenheit zum Aufstoßen.
Er lässt mir gar keine andere Wahl und zwingt mich förmlich mit ihm zu laufen. Sitzen zB hilft ihm nicht ... ich muss aufstehen und laufen. Nachts ist das leider echt unschön, weil er dann aber auch immer wieder wach ist und Einschlafstillen kaum möglich. Und er ist ja leider meist müde in diesen Situationen.
Nach dem Stillen halte Dein Kind möglichst aufrecht bzw. trage es z. B. aufrecht im Tuch und lege es nicht gleich hin (schon gar nicht auf den Rücken), damit es auch später noch aufstoßen kann. Überhaupt sind viel Körperkontakt und die aufrechte Haltung verdauungsfördernd und beugen Blähungen vor.
Abhalten hilft hier ergänzend zum Tuchtragen auch noch ... nicht, dass er immer ein Geschäft machen würde (aber ordentlich Pupsen)... aber er kann in dieser Haltung sehr gut spucken. Passt aber leider auch nicht zum Einschlafenwollen beim Stillen ... dann ist er auch wieder wach.
Zur Regulierung des Milchflusses hilft es, über mehrere Stunden hinweg immer dieselbe Brust anzubieten und an der anderen gerade so viel Milch auszudrücken, dass der Druck nachlässt. Das würde ich aber nur machen, wenn die anderen Maßnahmen nicht helfen; es ist nämlich grundsätzlich schon besser, nach Bedarf zu stillen - also auch nach Mamas Bedarf, wenn die Brust spannt.
Rechts biete ich (seit dem der MRS so stark ist - bzw. seit dem ich das als tatsächliches Problem erkannt habe) schon häufiger an - jetzt auch aufgrund des Milchstaus zZ (aber sonst auch). Aber auch nicht sooo oft, dass die Nachfrage hier so viel größer ist. Es trinkt rechts dafür meist kürzer. Aber hier ist zZ schon deutlich mehr Milch als links.
Manchen Babys hilft es auch, wenn die Mutter vor dem Anlegen bereits ein bisschen "Druck" ablässt, indem sie ein wenig Milch ausstreicht
Zum wirklichen Ausstreichen bin ich leider zu *blöd*v
. Aber wenn es so spritzt und er los lässt, halte ich kurz ein Tuch dazwischen, bis der Strahl nachlässt. Das sind aber letztlich nur Sekunden, dann spritzt es nicht mehr.
Wenn er links trinkt, packe ich jetzt rechts (wenn im Alltag möglich) auch rechts mit aus. Dann kann die Milch dort ein bisschen mit abfließen.
Wie sieht es denn mit deinem Milchstau aus? Wird es besser? Wie behandelst du deine Brust?
Wenn ich dazu komme, lege ich mir kleine Kühlpacks in den BH. Vor/beim Stillen dann meine kleinen warmen Kirschkernkissen. Die harten Stellen lösen sich zum Glück immer wieder recht gut. Da sind in letzter Zeit auch unglücklich Babyfüße in der Brust gelandet (und Großkindellenbogen). Im Moment ist das aber insgesamt noch nicht so schlimm - es "nervt", aber belastet mich noch nicht. Verstärkt aber glaube ich leider den starken MSR.
Wenn ich so schreibe, merke ich ... problematisch ist der starke MSR va im Zusammenhang mit Müdigkeit.
Ich wünsch dir einen schönen Abend!