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Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 03.12.2013, 09:50
von albany
Liebe Caipy,
Ihr macht ja Riesenschritte. 390 ml per BES und mittlerer Schlauch, super, das laeuft ja richtig gut.
Freu mich mit Euch.
LG, albany
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 03.12.2013, 11:48
von melly
Ich schau hier auch immer wieder rein und freue mich über eure Fortschritte!

Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 03.12.2013, 12:35
von Mondenkind
Ich finde es auch super. Habt Ihr dadurch schon weniger Flaschenfütterungen? Wie geht das Anlegen? Ich würde gern die Häufigkeit des Anlegens langsam etwas nach oben bekommen. Denn das ist ja unser Ziel, dass häufiger erfolgreich gestillt wird.
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 03.12.2013, 13:00
von caipy
Danke an alle die uns gedanklich unterstützen
Also drei mal anlegen mit BES ersetzt quasi 3 Mahlzeiten mit Flasche. Er kommt in den letzten Tagen wieder öfter, also ist die Anzahl der Flaschen an sich noch nicht geringer. Wir hatten gestern
3 Flaschenmahlzeiten mit 110ml, 140ml und 180ml (am Abend, weil ich nicht da war) und
3 Mahlzeiten BES mit 120ml, 100ml pre (+40ml Mumi), 140ml.
Ich gucke mal, dass ich auf vier Mahlzeiten komme und nächste Woche auf 5 oder alle 6 zu steigern. Diese Woche haben wir viel vor, viele Termine und wenig Ruhe, aber ab nächster Woche ist für den Rest des Jahres mehr Ruhe.
Heute war Blutabnahme, wie aufregend. Freitag wissen wir mehr. Pipi wollen sie jetzt auch von ihm haben, Sachen gibts. Da kann man einen Beutel ans Kind kleben. Muss man auch erst mal drauf kommen.
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 04.12.2013, 19:22
von caipy
Hallo ihr Lieben Menschen,
gestern und heute ist es uns leider nicht gelungen zu stillen. Ich habe heute den ganzen Tag mit mir gerungen, habe abgwägt, viel geweint und gezweifelt. Aber ich werde abstillen. Der ganze nervliche Stress, den wir haben, das Baby und ich, tut uns nicht gut.
Der ganze Tag dreht sich ums stillen; wird es klappen, wieviel wird er trinken, wird er weinen, werde ich den richtigen Zeitpunkt finden?
Ich glaube, uns geht bislang ein ganzes Stück Lebensqualität verloren.
Ich bin unendlich traurig, ich danke jedem, der an uns geglaubt hat und im Herzen zieht sich gerade alles zusammen, aber mir fehlt scheinbar hier vor Ort der Rückhalt, jemand, der das mit mir zusammen schafft.
Danke, liebe Mondenkind für deine Hilfe, deine Anregungen und Tipps, ich hoffe, ich habe dir nicht zu viel deiner wertvollen Zeit genommen.
Liebe Grüße
caipy und das Baby
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 04.12.2013, 20:04
von Regenbogen82
(((Caipy)))
Auch wenn Du jetzt abstillst - Du hast Dein Baby trotz großer Probleme mehr als vier Monate lang gestillt, ihm Deine gesunde und optimal auf es zugeschnittene Muttermilch und wertvolle Nähe geschenkt. Das ist toll! Und darauf kannst Du stolz sein.

ich ziehe meinen virtuellen Hut vor Dir.
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 04.12.2013, 23:36
von Novalia
Ich habe bisher still mitgelesen und mag jetzt doch auch was sagen.
Ich finde es total toll, wieviel Mühe, Ansttengung und Aufwand du bisher in eure Stillbeziehung investiert hast. Und ganz egal wie du dich jetzt entscheidest, egal ob du stillst oder Fläschchen gibst. Du bist eine tolle, liebevolle Mama, der das Wohl ihres Kindes am Herzen liegt und die sich großartig für ihr Baby einsetzt.
Sowas hängt nicht an stillen oder nicht stillen, diese Lieben, Wärme und Nähe gibt es den ganzen Tag
Ihr findet euren Weg!
Ganz bestimmt ((()))
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 05.12.2013, 10:46
von albany
Liebe Caipy,
dass Du eine gute Mama bist, ob mit oder ohne oder teilweise stillen, steht ausser Frage.
Ich wuerde Dir gern noch mal Mut machen, dass egal, wie Du Dich entscheidest, Ihr schon eine Menge geschafft habt. Letztens habe ich hier im Forum gelesen, dass viele Muetter mit 4 Monaten aufhoeren zu stillen, und das ist haeufig der Zeitpunkt, wo es kurze Zeit spaeter leichter wird. Ich habe bei meiner Suessen festgestellt, dass sie jetzt eindeutig schneller trinkt und vorher dachte ich, mein ganzes Leben findet nur noch auf dem Sofa statt. Und ich will ehrlich sein, natuerlich kann ich in einem Cafe stillen,aber bei den momentanen Temperaturen ist mir das etwas zu kuehl. Was ich sagen will, das funktioniert so gut bei Euch mit BES, halte noch ein bisschen durch. Ich wuerde Dich so gern aufmuntern, moechte Dir sagen, dass es so schoen ist, wenn das Baby satt und zufrieden laechelt nach dem Stillen, dass es einfacher wird mit Beikostbeginn, weil Du nicht mehr fuer jede Mahlzeit verantwortlich bist. Das ist bloed, dass Dein Umfeld Dich nicht so unterstuetzt, kann Dein Mann Dich da etwas abschirmen. Diese schwierigen Wochen sind im Nachhinein so kurz gegenueber der Zeit, die ihr dann noch stillen koennt.
Es ist schwierig,ich will Dir eigentlich nur Mut machen und Dir auch sagen, dass es normal ist, das man manchmal nicht mehr mag. Ich hoffe, Du verstehst es richtig und wie schon Regenbogen gesagt hat, 4 Monate sind auch scon super.
LG, albany
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 05.12.2013, 22:51
von Mondenkind
Hallo, entschuldige, ich war ein paar Tage verhindert. Ich respektiere Deine Entscheidung vollkommen. Du allein entscheidest, was gut für Euch ist!
Nur um Dir noch etwas anzubieten: Wäre es eine Option für Euch, zu pumpstillen? Also noch einige Zeit zu pumpen und die Muttermilch per Flasche zu geben?
Re: Oder doch aufgeben?
Verfasst: 07.12.2013, 21:52
von caipy
Hallo,
Ich könnte tatsächlich noch versuchen zu pumpen, aber ich bekomme ja nie auf mehr als 40 ml. Da muss ich ca. Vier mal abpumpen für eine Mahlzeit. Ich werde mal sehen, ob sich das in den Tag gut integrieren lässt.
Innerlich wanke ich immer noch, ob das die richtige Entscheidung ist. Mir zieht sich die Brust zusammen, wenn ich drüber nachdenke, aber ich habe den Eindruck, dass mein Baby viel entspannter ist, er kann sogar Mahlzeiten unterbrechen, ohne hysterisch zu werden.
Ich weiß es alles nicht, ich weiß nur, dass ich möchte, dass unser miteinander endlich harmonisch wird. Frei von Ängsten und mit viel Liebe und Vertrauen.
Ich werde morgen mal gucken, ob das mit dem Pumpen klappt und werde berichten.
Und danke an Alle, die so liebe Worte für mich finden und nur das Gefühl geben, dass ich gut bin, wie ich bin.