Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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FraDa
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von FraDa »

rueckenwind hat geschrieben:Ich finde es auch seltsam und irgendwie bedrückend, dass alles, wofür man sich entscheidet, immer als Kritik an den Entscheidungen und den Vorgehensweisen der anderen aufgefasst wird.
Meine SchwieMu findet z.B. viele Gedanken, die wir uns um Ernährung, Kleidung, Spielzeug und vor allem Erziehung machen, irgendwie verletzend und denkt, es beinhalte Kritik an der Art, wie sie ihre Kinder aufgezogen hat - schrecklich!!!!
Im Grunde kann ich das schon gut nachvollziehen. Weil selbst wenn du niemandem Vorwürfe machst und das nur freundlich erklärst, ist doch klar, du hältst das, was du machst, für richtig. Und damit ja ganz automatisch den Gegenentwurf für falsch (sonst würdest du es ja so machen). Ganz speziell natürlich dann, wenn vor allem die dahinter stehende Überzeugung (man darf sie nur nicht verwöhnen <-> z.B. AP) quasi gegensätzlich ist. Und dann wird das Ganze noch potenziert durch den Verdacht, es eben tatsächlich falsch gemacht zu haben (und da glaube ich, das Problem haben gerade Mütter die ferbern, weil sicher jede zweifelt während sie ihr Kind schreien hört).
mit Kind 1 *07.2011 und Kind 2 *02.2014
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Tato
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Tato »

Ja, genau so habe ich das auch gemeint :D
Bei uns kommt natürlich noch erschwerend dazu, dass wir beide Pädagogen sind- da sind die Vorurteile ja schon vorprogrammiert :roll:
Und nu mal weg vom OT :wink:
Wir waren vergangenes WE beim Geburtsvorbereitungskurs- hätten wir uns besser egspart- zuviel Aufregung für ne :3: ...
Eine ander mum to be war der festen Überzeugung sie müsse von Anfang an Milch pumpen, um dem Vater die Chance zu geben durch Flaschenfütterung eine Beziehung aufzubauen... Jegliche Argumente, sowohl von mir, als auch der Hebi wurden als unwissender Angriff abgetan- weder Saugverwirrung, Milchregulation, noch entwicklungspsychologische Argumenze/Bindungstheorie etc. wurden als wahr anerkannt... Erstes Kind, offensichtlich keinerlei Information eingeholt; aber nen starren Masterplan :roll: Als die Habamme ihr nochmal eindringlich riet in den ersten mindestens drei Wochen keine Flasche zu geben und ausschließlich nach Bedarf zu stillen, schmetterte sie los- solche Argumente setzen Mütter unter Druck und wegen solcher Aussagen gäbe es überhaupt die meißten Stillprobleme :twisted: Bei wunden Nippeln wollte sie erstmal einige Tage aussetzen, denn daran müsse sich nun wirklich niemand rumsaugen lassen- alles ganz entspannt angehen... Und dann kam noch das Argument, sie müsse ja endlich mal wieder was trinken könnne... Ich war irgendwann einfach still :?
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Susii
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Susii »

Ich finds auch schade, dass so viele Menschen sich nicht richtig informieren, sondern einfach das machen, was alle machen. Aber gerade beim ersten Kind hätte ich doch auf den Rat der erfahrenen Hebamme gehört und meine eigenen Bedürfnisse nach hinten gestellt. Gegen späteres Abpumpen sagt ja niemand was und Väter können auch andere Dinge mit ihren Kindern machen außer Flasche geben. Nun gut, jeder hat das Recht auf eigene Erfahrungen. Schade nur, wenn solche Mütter es am Ende bereuen, weil es nicht mit dem Stillen klappt.
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danat
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von danat »

Ich bin heilfroh, dass es Internet gibt und man sich heutzutage wirklich ausgiebig informieren kann.

Meine Schwiegermama (die von Beruf FÄ ist) verbreitet den Mythos, dass nach 4 Monaten die Milch "nicht mehr reicht". :(
Und neulich war ein Freund von uns zu Besuch, der meinte dafür, dass man ja bis zu 3 Jahren stillen kann :D (dass man auch noch länger kann, hab ich da mal besser nicht diskutiert, sondern mich gefreut, dass er es so sieht ... ist ja nicht unbedingt die Standardmeinung eines jungen Mannes zum Stillen :D ) ... dafür konnte er nicht begreifen, dass Zwergi "noch" bei uns im Bett schläft :? .
Liebe Grüße von danat
mit dem großen Frühlingskind (03/2011) und dem kleinen Frühlingskind (04/2014).
FraDa
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von FraDa »

danat hat geschrieben: Meine Schwiegermama (die von Beruf FÄ ist) verbreitet den Mythos, dass nach 4 Monaten die Milch "nicht mehr reicht". :(
:shock: Wo die Frauenärzte (und Schwiegermütter) sowas nur immer hernehmen!!
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Moogie81
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Moogie81 »

FraDa hat geschrieben: :shock: Wo die Frauenärzte (und Schwiegermütter) sowas nur immer hernehmen!!
Ich vermute mal: Eigene Erfahrungen.

Ich werd heute auch noch von meiner Schwiegerma jedes mal gefragt ob ich noch stille und ob die Milch reicht.
Sie hat zwei ihrer drei Kinder nur bis zum 4. Monat gestillt und dann reichte es nicht mehr (ich vermute mal zuviel Stress als Ursache). Bei Nr. 3 hat sie gar nicht erst angefangen mit Stillen.
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Stormarnerin
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Stormarnerin »

Ich hab neulich von einer schwangeren Freundin gehört: Ich will nur 3 Monate stillen, die Brust ist schließlich für was anderes da...

Achso?! :shock:
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Tato
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Tato »

OMG, lachen oder weinen?
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Stormarnerin
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Stormarnerin »

Ich weiß auch nicht... Das schlimmste ist, dass sie das tatsächlich glaubt!
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Tato
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Re: Die "tollsten" Stillmythen/Aussagen zum Stillen

Beitrag von Tato »

Mir fällt gerade noch eine andere junge Frau im Geburtsvorbereitungskurs ein, sie habe sich reiflich überlegt, gestillt werde nicht. Ihre Argumente wollte sie uns leider nicht vortragen, sie habe sich aber überlegt, da sie 30 Kilo zugenommen habe, sie pumpe einfach eine Woche ab und verwerfe die Milch, denn Milch geben helfe ja so beim abnehmen...
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