Bei meiner Tochter (8 Jahre) hab ich nach dem 4. Monat mit Brei angefangen. Ich wußte es nicht besser. Sie war ja mein 1. Kind und ich hab mir damals viel reinreden lassen.
Sie mochte das Löffeln überhaupt nicht, es war Streß pur. Also bin ich auf die Idee gekommen, ihr den Brei mit der Flasche zu füttern. Das hat sie angenommen. Nach 2 Monaten hab ich es dann nochmal mit dem Löffel probiert und seitdem klappte es fast von alleine.
Béi meinem Sohn (knapp 11 Monate) hab ich mir länger Zeit gelassen mit dem Einführen der Beikost. Angefangen hab ich im November mit dem Abendbrei. NAch 1 Woche hat er auch ne Halbe Portion verdrückt. Nach weiteren 2 Wochen hat er den nicht mehr haben wollen, auch keine Mumi mehr. Innerhalb von 2 Tagen war die Milch dann weg.

Künstliche wollte er nicht, also hab ich jede Woche ne neue Sorte probiert.
Nach ein paar Schlückchen war meist klar, schmeckt nicht, mag ich nicht. So ging das bis Weihnachten.
Seitdem trinkt er 2 halbe Fläschchen babyfit 1 am Tag. Parallel dazu hab ich versucht, ihm mittags den Gemüsebrei anzubieten. Erst Karotte. Mochte er gar nicht. Pastinake schmeckte ihm besser. Er hat allerdings 8 Wochen lang nur 4-6 Löffel davon gegessen. Mehr nicht. Der "Knoten" platzte erst später.
Nun ißt er mittags den Fleisch-Gemüsebrei, abends Milchbrei, die 2 halben Fläschchen und das wars. Er hat halt nicht mehr Hunger.
Ich hab mich lange verrückt gemacht, weil er nie den Getreide-Obst-Brei wollte, aber der Kia meinte, das ist okay so, dann mag er halt kein Obst. Das akzepziert er nur im Milchbrei.