Ich habe mir das Stillhütchen genauer angeschaut. Es scheint in Ordnung zu sein. Vielmehr merke ich mittlerweile, dass meine Kleine nicht stark genug saugt, damit die Brust richtig Milch geben kann. Sobald ich den Regler meines Brusternährungssets zu weit schließe, motzt und weint sie los, anstatt stärker zu saugen. Sie hat mittlerweile rausgefunden, dass ich dann den Regler wieder weiter öffne

, weil ich gerne die Mengen halten will, um unseren Stillrhythmus einzuhalten. Sonst dockt die nämlich ab und hat dann keine Lust mehr

Der Alltag ist eh schon schwierig, wenn man nur Zuhause stillen kann, und tagsüber immer wieder zwischendurch die Flasche geben müssen, würde unser Stillen definitiv zu sehr behindern.
Nachts bekommt sie sowieso noch die Flasche von meinem Mann, weil ich da nicht auch noch mit Brusternährungsset hantieren will (Stillen geht ja nur aufrecht und oft nur im Stehen/Laufen), dann fährt mein Kreislauf hoch und ich komme stundenlang nicht mehr in den Schlaf. Ich weiß allerdings aktuell nicht einzuschätzen, inwiefern uns die nächtlichen Flaschen sowie die Flaschen tagsüber, die sich aufgrund meiner alltäglichen Verpflichtungen nicht vermeiden lassen, behindern.
Blöderweise nimmt sie auch sonst nichts an: keine Muttermilch auf dem Löffel/aus dem Becher, kein Brei.. so dass wir zumindest für tagsüber eine Alternative hätten. Es scheint, als wolle sie ihrem Mund nicht noch mehr neues zumuten.
Nunja, wir haben nun zwei eher holprige Tage hinter uns. Am Donnerstag Nachmittag hat sie mal richtig richtig gut gesaugt, da hatte ich den Regler sehr weit zu, da bin ich auch sicher, dass sie da einiges aus der Brust bekommen hat. Wieso sie das nun gestern und heute nicht mehr wiederholen wollte, verstehe ich nicht. Genauso wenig, wie dass sie vor einigen Tagen bereit war, die Brust mal nackig in den Mund zu nehmen, und diese nun wieder nur anschreit. Aber ich weiß, dass sie eben sehr feinfühlig ist, das macht es uns mit dem Stillen nicht leichter
