Hallo!
Wir hatten auch so ein absolutes Dauertragebaby, das die ständige Bewegung zum Schlafen brauchte... Und ja, spazieren gehen ist schön, aber nach vielen, vielen Wochen in denen man täglich 3 mal je eine gute Stunde unterwegs ist, reicht es.
Bei uns hat es sich ganz schleichend geändert. Irgendwann hab ich mich auf die Couch gesetzt und es ging gaaaaaanz kurze Zeit. Wenn er unruhig wurde hab ich wieder ein paar Runden um den Esstisch gedreht und mich dann wieder gesezt. So ging es eine ganze Weile. Irgendwann "durfte" ich dann sitzten. Klar wurde er manchmal zwischendurch unruhig (so nach 30 Minuten), aber nach ein paar Schritten ging es dann wieder.
Wir mussten also weder auf den Pezziball ausweichen, noch hab ich ihn tagsüber wieder mehr gestillt. Das wären wohl meine nächsten Möglichkeiten gewesen.
Als nächsten Schritt habe ich ihn dann zum Einschlafen auf mich gelegt. Beine sogar in TT-Stellung.

Das hat dann auch irgendwann (mit entsprechend müdem Baby) geklappt.
Inzwischen (14 Monate) schläft er übrigens immer noch sehr gerne im Tuch (allerdings auf meinem Rücken), er lässt sich aber inzwischen ablegen. Was er allerdings immer noch braucht ist Körperkontakt beim Einschlafen - hinlegen und Händchen halten reicht nicht, er muss schon AUF mir liegen dürfen... Aber naja, immerhin muss ich nicht mehr ständig gehen.
Als ich damals meine Runden gedreht habe, habe ich mir manchmal echt Sorgen gemacht und die Mamas beneidet, die "freie Zeit" haben, aber naja, mein Kleiner liegt nebenan im Bett und schläft - er wurde wieder mal in den Schlaf getragen.
Versuch es einfach immer wieder mal mit m Hinsetzten - vielleicht klappt es auch bei dir so wie bei uns. Es geht vorbei...