Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Verfasst: 01.05.2014, 23:34
(((annea))) alles gut. Ginge mir auch so.
Das Forum
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Im Rahmen meines Studiums hatte ich kurz die Gelegenheit das auszuprobieren. Ich meine mich erinnern zu können gelernt zu haben, dass das aber eher bei Spannungs- und Clusterkopfschmerzen wirksam ist. Steht aber tatsächlich noch auf meiner imaginären “to-try-Liste“... Witzigerweise hab ich grad vor ein paar Tagen dran gedacht.cattl hat geschrieben:Liebe annea,
ich kann dir zwar zu deiner ursprünglichen Frage nicht helfen, habe aber noch eine Idee zur Migränebehandlung. Es gibt noch Behandlungsmöglichkeiten mit Biofeedback. Das ganze nennt sich Vasokonstriktionstraining und ist laut verschiedener Studien sehr effektiv, hat Einfluss auf Häufigkeit und Stärke der Anfälle. Man übt dabei, die Schläfenarterie zu verengen, also das zu erreichen, was auch die Triptane machen, nur ohne Medikamente . Vielleicht wäre das noch was für dich.
LG cattl
Um dies beantworten zu können, ist es notwendig, sowohl die Halbwertszeit des von Dir verwendenten Präparats also auch die von Dir eingenommene Dosis zu kennen. Die HWZ von Sumatriptan z.B. wird mit 2 Stunden angegeben, d.h. nach 12 Stunden sind noch rund 1,5 % der Ausgangsdosis vorhanden.Wenn ich unbedingt ein Triptan nehmen muss, dann nur das mit der kürzesten Halbwertszeit und mit 12 Stunden Stillpause. Wie gehe ich vor, dass ich auch wirklich die gesamte kontaminierte Milch ausstreife? Wie kann ich da sicher sein, dass sie dann nur frische und unbelastete Muttermilch kriegt?
Wenn Du bei den 12 Stunden bleiben willst: Gut die Hälfte des Tagesbedarfs. Der Tagesbedarf liegt in dem Alter im Bereich 780 +/- 170 ml, also ziemlich sicher im Bereich 610 bis 950 ml. Genauer weiß man's leider nicht.- Wieviel Milch sollte ich für den Zeitraum von 12 Stunden abgepumpt haben, damit die Maus auch wirklich satt ist?
Empfehlenswert sind kleine Portionen von ca 30-50 ml, die nach Bedarf in variabler Anzahl aufgetaut werden können, ohne dass man evtl. allzu viel wegkippen muss.- Wie groß sollten die einzelnen Portionen sein?
Es tut mir leid, dass Du zunächst nicht die von Dir gewünschte Antwort bekommen hast. Ich hoffe, Du kannst verstehen, dass es dafür gute Gründe gab. Dass meine Antwort dogmatisch und nicht sachlich gewesen sei, möchte ich von mir weisen. Die Behandlung von Stillstörungen, die durch unnötiges Zufüttern verursacht wurden, sind hier im Forum und im RL mein täglich Brot, und ich versichere Dir, "Stress und Tränen" war eine sachliche Faktennennung. Die Häufigkeit, mit der solche Stillprobleme auftreten, ist meiner Erfahrung nach unabhängig davon, ob es sich um das erste oder um das dritte Kind handelt, da es ja das KIND ist, das ggf. diese Schwierigkeiten entwickelt, und nicht die Mutter. Aber als erfahrene Mutter hast Du insofern einen Vorteil, als dass Du solche Probleme frühzeitiger erkennen und ggf. gegensteuern kannst; das ist natürlich günstiger, da stimme ich Dir zu.Dein Posting wirkt auf mich dogmatisch und an dem Punkt, an dem du auf die emotionale Ebene gehst (“viel Stress und Tränen für alle“ - nein, das muss nicht so sein, das kann auch völlig problemlos und entspannt klappen ohne jede Saugverwirrung oder sonstiges), auch wenig sachlich.
Jusl, danke dir für die Stellungnahme.jusl hat geschrieben:Liebe annea,
in der Tat: Dies ist ein öffentlich lesbares Forum. Hier lesen jeden Tag sehr viele Mütter, um sich zu informieren. Da wirst Du sicher verstehen, dass ich auf der Grundlage der in Deinem Ausgangsposting genannten Infos darauf hinweisen MUSS, dass Stillen unter Triptantherapie KEINE STILLPAUSE erfordert.
Wenn bei Dir darüberhinausgehende Umstände vorliegen, die in Deinem speziellen Fall zu einem anderen Schluss kommen lassen, wäre es für mich hilfreich gewesen, darüber eine kurze Mitteilung zu bekommen, gerne auch per PN.
Um dies beantworten zu können, ist es notwendig, sowohl die Halbwertszeit des von Dir verwendenten Präparats also auch die von Dir eingenommene Dosis zu kennen. Die HWZ von Sumatriptan z.B. wird mit 2 Stunden angegeben, d.h. nach 12 Stunden sind noch rund 1,5 % der Ausgangsdosis vorhanden.Wenn ich unbedingt ein Triptan nehmen muss, dann nur das mit der kürzesten Halbwertszeit und mit 12 Stunden Stillpause. Wie gehe ich vor, dass ich auch wirklich die gesamte kontaminierte Milch ausstreife? Wie kann ich da sicher sein, dass sie dann nur frische und unbelastete Muttermilch kriegt?
"1,5 % von irgendwas" ist normalerweise grundsätzlich kein Problem, allerdings weist Du ja sehr deutlich darauf hin, dass für Dich "nur frische und unbelastete" Muttermilch in Frage kommt. Also müsstest Du Dich bitte erkundigen, wo die Nachweisgrenze des von Dir verwendeten Präparats liegt (vermutlich irgendwo im Bereich mg/l, also deutlich unterhalb des Promillebereichs, da reichen 12 Stunden sicherlich nicht aus).
Ich möchte an dieser Stelle gerne noch mal sehr deutlich machen, dass ich den Begriff "kontaminierte Milch" echt unangemessen finde, da er den unzähligen Müttern, die unter Triptantherapie stillen, suggerieren könnte, sie gäben ihren Kindern "verschmutzte und giftige" Milch - dies ist ausdrücklich NICHT DER FALL!
Auch die Muttermilch von unter Triptantherapie stillenden Müttern ist hervorragend für ihre Babys geeignet.
Wenn Du bei den 12 Stunden bleiben willst: Gut die Hälfte des Tagesbedarfs. Der Tagesbedarf liegt in dem Alter im Bereich 780 +/- 170 ml, also ziemlich sicher im Bereich 610 bis 950 ml. Genauer weiß man's leider nicht.- Wieviel Milch sollte ich für den Zeitraum von 12 Stunden abgepumpt haben, damit die Maus auch wirklich satt ist?
Empfehlenswert sind kleine Portionen von ca 30-50 ml, die nach Bedarf in variabler Anzahl aufgetaut werden können, ohne dass man evtl. allzu viel wegkippen muss.- Wie groß sollten die einzelnen Portionen sein?
LG und gute Besserung
Julia
PS:Es tut mir leid, dass Du zunächst nicht die von Dir gewünschte Antwort bekommen hast. Ich hoffe, Du kannst verstehen, dass es dafür gute Gründe gab. Dass meine Antwort dogmatisch und nicht sachlich gewesen sei, möchte ich von mir weisen. Die Behandlung von Stillstörungen, die durch unnötiges Zufüttern verursacht wurden, sind hier im Forum und im RL mein täglich Brot, und ich versichere Dir, "Stress und Tränen" war eine sachliche Faktennennung. Die Häufigkeit, mit der solche Stillprobleme auftreten, ist meiner Erfahrung nach unabhängig davon, ob es sich um das erste oder um das dritte Kind handelt, da es ja das KIND ist, das ggf. diese Schwierigkeiten entwickelt, und nicht die Mutter. Aber als erfahrene Mutter hast Du insofern einen Vorteil, als dass Du solche Probleme frühzeitiger erkennen und ggf. gegensteuern kannst; das ist natürlich günstiger, da stimme ich Dir zu.Dein Posting wirkt auf mich dogmatisch und an dem Punkt, an dem du auf die emotionale Ebene gehst (“viel Stress und Tränen für alle“ - nein, das muss nicht so sein, das kann auch völlig problemlos und entspannt klappen ohne jede Saugverwirrung oder sonstiges), auch wenig sachlich.
Reichen WOFÜR? Du schriebst, dass Du KEINERLEI Spuren mehr in der Milch wünschst. Nach 12 Stunden sind bei einer HWZ noch gut 1,5% der Ausgangsdosis da. 1,5% ist mehr als nichts (bzw. mehr als Nachweisgrenze), d.h. für "keinerlei Spuren" reicht 12 Stunden also offensichtlich nicht. Für "keine Gefahr fürs Baby" reichen allerdings null Stunden.Okay, dass die zwölf Stunden, die in der Packungsbeilage angegeben sind, nicht reichen, damit hatte ich nun auch nicht gerechnet.
Ich schrieb:Mir ging es darum, dass es nicht so sein MUSS [...]. Diese Relativierung hat mir gefehlt.
Von "müssen" war in diesem Zusammenhang nirgends die Rede.jusl hat geschrieben:berücksichtige bei Deiner Risikoabwägung, dass unnötiges Füttern abgepumpter Muttermilch seinerseits Stillprobleme verursachen kann, die den Stillerfolg und damit letztlich auch die Gesundheit des Babys beeinträchtigen können
Ganz klar: Das was ich in meinem ersten Posting geschrieben habe.Was würdest du mir denn im konkreten Fall unter Berücksichtigung aller Komponenten raten?