Brustersatz während Medikamenteneinnahme
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honigtopf2010
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
(((annea))) alles gut. Ginge mir auch so.
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- annea
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Re: AW: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Im Rahmen meines Studiums hatte ich kurz die Gelegenheit das auszuprobieren. Ich meine mich erinnern zu können gelernt zu haben, dass das aber eher bei Spannungs- und Clusterkopfschmerzen wirksam ist. Steht aber tatsächlich noch auf meiner imaginären “to-try-Liste“... Witzigerweise hab ich grad vor ein paar Tagen dran gedacht.cattl hat geschrieben:Liebe annea,
ich kann dir zwar zu deiner ursprünglichen Frage nicht helfen, habe aber noch eine Idee zur Migränebehandlung. Es gibt noch Behandlungsmöglichkeiten mit Biofeedback. Das ganze nennt sich Vasokonstriktionstraining und ist laut verschiedener Studien sehr effektiv, hat Einfluss auf Häufigkeit und Stärke der Anfälle. Man übt dabei, die Schläfenarterie zu verengen, also das zu erreichen, was auch die Triptane machen, nur ohne Medikamente . Vielleicht wäre das noch was für dich.
LG cattl
~ unterwegs ~
Das Leben bahnt sich seinen Weg.
Apfelbäumchen 2010 ~ Ahornblättchen* 2012 ~ Märzbecherchen 2014 ~ Weihnachtswunder 2017
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cattl
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Also das Vasokonstriktionstraining ist speziell für Migräne, da wird direkt an der Schläfe abgeleitet. Ich hab beruflich damit zu tun und es ist wirklich noch eine gute nicht medikamentöse Option. Ansonsten ist Biofeedback für alles nutzbar, wo Entspannung nötig ist, eben z.B. Kopfschmerzen. Alles gute für euch!
mit großem Jungen 03/09 und kleiner Maus 11/12
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jusl
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Liebe annea,
in der Tat: Dies ist ein öffentlich lesbares Forum. Hier lesen jeden Tag sehr viele Mütter, um sich zu informieren. Da wirst Du sicher verstehen, dass ich auf der Grundlage der in Deinem Ausgangsposting genannten Infos darauf hinweisen MUSS, dass Stillen unter Triptantherapie KEINE STILLPAUSE erfordert.
Wenn bei Dir darüberhinausgehende Umstände vorliegen, die in Deinem speziellen Fall zu einem anderen Schluss kommen lassen, wäre es für mich hilfreich gewesen, darüber eine kurze Mitteilung zu bekommen, gerne auch per PN.
"1,5 % von irgendwas" ist normalerweise grundsätzlich kein Problem, allerdings weist Du ja sehr deutlich darauf hin, dass für Dich "nur frische und unbelastete" Muttermilch in Frage kommt. Also müsstest Du Dich bitte erkundigen, wo die Nachweisgrenze des von Dir verwendeten Präparats liegt (vermutlich irgendwo im Bereich mg/l, also deutlich unterhalb des Promillebereichs, da reichen 12 Stunden sicherlich nicht aus).
Ich möchte an dieser Stelle gerne noch mal sehr deutlich machen, dass ich den Begriff "kontaminierte Milch" echt unangemessen finde, da er den unzähligen Müttern, die unter Triptantherapie stillen, suggerieren könnte, sie gäben ihren Kindern "verschmutzte und giftige" Milch - dies ist ausdrücklich NICHT DER FALL!
Auch die Muttermilch von unter Triptantherapie stillenden Müttern ist hervorragend für ihre Babys geeignet.
LG und gute Besserung
Julia
PS:
in der Tat: Dies ist ein öffentlich lesbares Forum. Hier lesen jeden Tag sehr viele Mütter, um sich zu informieren. Da wirst Du sicher verstehen, dass ich auf der Grundlage der in Deinem Ausgangsposting genannten Infos darauf hinweisen MUSS, dass Stillen unter Triptantherapie KEINE STILLPAUSE erfordert.
Wenn bei Dir darüberhinausgehende Umstände vorliegen, die in Deinem speziellen Fall zu einem anderen Schluss kommen lassen, wäre es für mich hilfreich gewesen, darüber eine kurze Mitteilung zu bekommen, gerne auch per PN.
Um dies beantworten zu können, ist es notwendig, sowohl die Halbwertszeit des von Dir verwendenten Präparats also auch die von Dir eingenommene Dosis zu kennen. Die HWZ von Sumatriptan z.B. wird mit 2 Stunden angegeben, d.h. nach 12 Stunden sind noch rund 1,5 % der Ausgangsdosis vorhanden.Wenn ich unbedingt ein Triptan nehmen muss, dann nur das mit der kürzesten Halbwertszeit und mit 12 Stunden Stillpause. Wie gehe ich vor, dass ich auch wirklich die gesamte kontaminierte Milch ausstreife? Wie kann ich da sicher sein, dass sie dann nur frische und unbelastete Muttermilch kriegt?
"1,5 % von irgendwas" ist normalerweise grundsätzlich kein Problem, allerdings weist Du ja sehr deutlich darauf hin, dass für Dich "nur frische und unbelastete" Muttermilch in Frage kommt. Also müsstest Du Dich bitte erkundigen, wo die Nachweisgrenze des von Dir verwendeten Präparats liegt (vermutlich irgendwo im Bereich mg/l, also deutlich unterhalb des Promillebereichs, da reichen 12 Stunden sicherlich nicht aus).
Ich möchte an dieser Stelle gerne noch mal sehr deutlich machen, dass ich den Begriff "kontaminierte Milch" echt unangemessen finde, da er den unzähligen Müttern, die unter Triptantherapie stillen, suggerieren könnte, sie gäben ihren Kindern "verschmutzte und giftige" Milch - dies ist ausdrücklich NICHT DER FALL!
Auch die Muttermilch von unter Triptantherapie stillenden Müttern ist hervorragend für ihre Babys geeignet.
Wenn Du bei den 12 Stunden bleiben willst: Gut die Hälfte des Tagesbedarfs. Der Tagesbedarf liegt in dem Alter im Bereich 780 +/- 170 ml, also ziemlich sicher im Bereich 610 bis 950 ml. Genauer weiß man's leider nicht.- Wieviel Milch sollte ich für den Zeitraum von 12 Stunden abgepumpt haben, damit die Maus auch wirklich satt ist?
Empfehlenswert sind kleine Portionen von ca 30-50 ml, die nach Bedarf in variabler Anzahl aufgetaut werden können, ohne dass man evtl. allzu viel wegkippen muss.- Wie groß sollten die einzelnen Portionen sein?
LG und gute Besserung
Julia
PS:
Es tut mir leid, dass Du zunächst nicht die von Dir gewünschte Antwort bekommen hast. Ich hoffe, Du kannst verstehen, dass es dafür gute Gründe gab. Dass meine Antwort dogmatisch und nicht sachlich gewesen sei, möchte ich von mir weisen. Die Behandlung von Stillstörungen, die durch unnötiges Zufüttern verursacht wurden, sind hier im Forum und im RL mein täglich Brot, und ich versichere Dir, "Stress und Tränen" war eine sachliche Faktennennung. Die Häufigkeit, mit der solche Stillprobleme auftreten, ist meiner Erfahrung nach unabhängig davon, ob es sich um das erste oder um das dritte Kind handelt, da es ja das KIND ist, das ggf. diese Schwierigkeiten entwickelt, und nicht die Mutter. Aber als erfahrene Mutter hast Du insofern einen Vorteil, als dass Du solche Probleme frühzeitiger erkennen und ggf. gegensteuern kannst; das ist natürlich günstiger, da stimme ich Dir zu.Dein Posting wirkt auf mich dogmatisch und an dem Punkt, an dem du auf die emotionale Ebene gehst (“viel Stress und Tränen für alle“ - nein, das muss nicht so sein, das kann auch völlig problemlos und entspannt klappen ohne jede Saugverwirrung oder sonstiges), auch wenig sachlich.
- annea
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 22.05.2013, 22:40
- Wohnort: Österreich
Re: AW: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Cattl, danke für die Info. Dann werde ich mich mal schlau machen und einen Anbieter suchen.
Ich bin davon ausgegangen, dass ich den Mods ohnedies bekannt bin mit meiner Hintergrundgeschichte und daher die Gründe, weshalb dies ein besonders heikles Thema ist, ohnedies klar wären. Unabhängig davon ist es halt einfach ein heftiges Medikament, dessen Einnahme man ja schon nicht-stillend genau abwägen sollte. Und auch wenn es bislang keine Hinweise auf negative Auswirkungen aufs Baby gibt, so kann es mir ja doch niemand garantieren.
Okay, dass die zwölf Stunden, die in der Packungsbeilage angegeben sind, nicht reichen, damit hatte ich nun auch nicht gerechnet. Ich dachte damit wäre ich dann sicher auf der sicheren Seite, sozusagen. Mir ging es dabei auch eher darum, dass Stillpause alleine ja nicht reicht, sondern die belastete Milch ja eben verworfen werden sollte und ich nicht weiß, ob ich da eine bestimmte Menge oder in einem bestimmten Rhythmus ausstreifen soll oder ähnliches.
Kontaminiert war vielleicht ein etwas hartes Wort und war eher dem Versuch geschuldet, meine Gedanken kurz und knapp prägnant auszudrücken. Vielleicht passt “belastet“ besser?
Dass es Saugverwirrungen gibt und dass das Umsteigen auf Fläschchen mit Stress und Tränen einher gehen kann und wohl auch oft wird, wollte ich gar nicht infrage stellen. Mir ging es darum, dass es nicht so sein MUSS (und in dem Fall sucht man dann ja eh sofort nach Alternativen). Diese Relativierung hat mir gefehlt. Ich wollte dir nicht unterstellen, dass du generell dogmatisch oder unsachlich berätst! Wie gesagt, an diesem Punkt hat mir der Hinweis gefehlt, dass es nicht so sein muss.
Ich meinte auch nicht, dass durch die wachsende Mutterkompetenz das Risiko einer Saugverwirrung bei jedem weiteren Kind abnimmt, das war überhaupt nicht darauf bezogen, sondern darauf, dass man meist schon mehr Literatur durch hat, Infos gesammelt hat, sich mehr ausgetaucht hat, mehr Erfahrung gesammelt hat usw., die in die Entscheidungsfindung miteinfließen.
Danke jedenfalls für die Info.
Und noch eine Frage: Was würdest du mir denn im konkreten Fall unter Berücksichtigung aller Komponenten raten? Wenn ich Pech habe käme ich auf drei bis vier Triptan-Dosen im Monat, das ist ja doch nicht wenig (vor der Mutterschaft wurde mir gesagt max. zwei pro Monat)...
Danke!
~ unterwegs ~
Jusl, danke dir für die Stellungnahme.jusl hat geschrieben:Liebe annea,
in der Tat: Dies ist ein öffentlich lesbares Forum. Hier lesen jeden Tag sehr viele Mütter, um sich zu informieren. Da wirst Du sicher verstehen, dass ich auf der Grundlage der in Deinem Ausgangsposting genannten Infos darauf hinweisen MUSS, dass Stillen unter Triptantherapie KEINE STILLPAUSE erfordert.
Wenn bei Dir darüberhinausgehende Umstände vorliegen, die in Deinem speziellen Fall zu einem anderen Schluss kommen lassen, wäre es für mich hilfreich gewesen, darüber eine kurze Mitteilung zu bekommen, gerne auch per PN.
Um dies beantworten zu können, ist es notwendig, sowohl die Halbwertszeit des von Dir verwendenten Präparats also auch die von Dir eingenommene Dosis zu kennen. Die HWZ von Sumatriptan z.B. wird mit 2 Stunden angegeben, d.h. nach 12 Stunden sind noch rund 1,5 % der Ausgangsdosis vorhanden.Wenn ich unbedingt ein Triptan nehmen muss, dann nur das mit der kürzesten Halbwertszeit und mit 12 Stunden Stillpause. Wie gehe ich vor, dass ich auch wirklich die gesamte kontaminierte Milch ausstreife? Wie kann ich da sicher sein, dass sie dann nur frische und unbelastete Muttermilch kriegt?
"1,5 % von irgendwas" ist normalerweise grundsätzlich kein Problem, allerdings weist Du ja sehr deutlich darauf hin, dass für Dich "nur frische und unbelastete" Muttermilch in Frage kommt. Also müsstest Du Dich bitte erkundigen, wo die Nachweisgrenze des von Dir verwendeten Präparats liegt (vermutlich irgendwo im Bereich mg/l, also deutlich unterhalb des Promillebereichs, da reichen 12 Stunden sicherlich nicht aus).
Ich möchte an dieser Stelle gerne noch mal sehr deutlich machen, dass ich den Begriff "kontaminierte Milch" echt unangemessen finde, da er den unzähligen Müttern, die unter Triptantherapie stillen, suggerieren könnte, sie gäben ihren Kindern "verschmutzte und giftige" Milch - dies ist ausdrücklich NICHT DER FALL!
Auch die Muttermilch von unter Triptantherapie stillenden Müttern ist hervorragend für ihre Babys geeignet.
Wenn Du bei den 12 Stunden bleiben willst: Gut die Hälfte des Tagesbedarfs. Der Tagesbedarf liegt in dem Alter im Bereich 780 +/- 170 ml, also ziemlich sicher im Bereich 610 bis 950 ml. Genauer weiß man's leider nicht.- Wieviel Milch sollte ich für den Zeitraum von 12 Stunden abgepumpt haben, damit die Maus auch wirklich satt ist?
Empfehlenswert sind kleine Portionen von ca 30-50 ml, die nach Bedarf in variabler Anzahl aufgetaut werden können, ohne dass man evtl. allzu viel wegkippen muss.- Wie groß sollten die einzelnen Portionen sein?
LG und gute Besserung
Julia
PS:Es tut mir leid, dass Du zunächst nicht die von Dir gewünschte Antwort bekommen hast. Ich hoffe, Du kannst verstehen, dass es dafür gute Gründe gab. Dass meine Antwort dogmatisch und nicht sachlich gewesen sei, möchte ich von mir weisen. Die Behandlung von Stillstörungen, die durch unnötiges Zufüttern verursacht wurden, sind hier im Forum und im RL mein täglich Brot, und ich versichere Dir, "Stress und Tränen" war eine sachliche Faktennennung. Die Häufigkeit, mit der solche Stillprobleme auftreten, ist meiner Erfahrung nach unabhängig davon, ob es sich um das erste oder um das dritte Kind handelt, da es ja das KIND ist, das ggf. diese Schwierigkeiten entwickelt, und nicht die Mutter. Aber als erfahrene Mutter hast Du insofern einen Vorteil, als dass Du solche Probleme frühzeitiger erkennen und ggf. gegensteuern kannst; das ist natürlich günstiger, da stimme ich Dir zu.Dein Posting wirkt auf mich dogmatisch und an dem Punkt, an dem du auf die emotionale Ebene gehst (“viel Stress und Tränen für alle“ - nein, das muss nicht so sein, das kann auch völlig problemlos und entspannt klappen ohne jede Saugverwirrung oder sonstiges), auch wenig sachlich.
Ich bin davon ausgegangen, dass ich den Mods ohnedies bekannt bin mit meiner Hintergrundgeschichte und daher die Gründe, weshalb dies ein besonders heikles Thema ist, ohnedies klar wären. Unabhängig davon ist es halt einfach ein heftiges Medikament, dessen Einnahme man ja schon nicht-stillend genau abwägen sollte. Und auch wenn es bislang keine Hinweise auf negative Auswirkungen aufs Baby gibt, so kann es mir ja doch niemand garantieren.
Okay, dass die zwölf Stunden, die in der Packungsbeilage angegeben sind, nicht reichen, damit hatte ich nun auch nicht gerechnet. Ich dachte damit wäre ich dann sicher auf der sicheren Seite, sozusagen. Mir ging es dabei auch eher darum, dass Stillpause alleine ja nicht reicht, sondern die belastete Milch ja eben verworfen werden sollte und ich nicht weiß, ob ich da eine bestimmte Menge oder in einem bestimmten Rhythmus ausstreifen soll oder ähnliches.
Kontaminiert war vielleicht ein etwas hartes Wort und war eher dem Versuch geschuldet, meine Gedanken kurz und knapp prägnant auszudrücken. Vielleicht passt “belastet“ besser?
Dass es Saugverwirrungen gibt und dass das Umsteigen auf Fläschchen mit Stress und Tränen einher gehen kann und wohl auch oft wird, wollte ich gar nicht infrage stellen. Mir ging es darum, dass es nicht so sein MUSS (und in dem Fall sucht man dann ja eh sofort nach Alternativen). Diese Relativierung hat mir gefehlt. Ich wollte dir nicht unterstellen, dass du generell dogmatisch oder unsachlich berätst! Wie gesagt, an diesem Punkt hat mir der Hinweis gefehlt, dass es nicht so sein muss.
Ich meinte auch nicht, dass durch die wachsende Mutterkompetenz das Risiko einer Saugverwirrung bei jedem weiteren Kind abnimmt, das war überhaupt nicht darauf bezogen, sondern darauf, dass man meist schon mehr Literatur durch hat, Infos gesammelt hat, sich mehr ausgetaucht hat, mehr Erfahrung gesammelt hat usw., die in die Entscheidungsfindung miteinfließen.
Danke jedenfalls für die Info.
Und noch eine Frage: Was würdest du mir denn im konkreten Fall unter Berücksichtigung aller Komponenten raten? Wenn ich Pech habe käme ich auf drei bis vier Triptan-Dosen im Monat, das ist ja doch nicht wenig (vor der Mutterschaft wurde mir gesagt max. zwei pro Monat)...
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MamaK
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Liebe Annea, ich habe in Sachen stillen nur laienwissen, bzw. meine eigenen Erfahrungen. So wie ich es verstanden habe, wird der Großteil der Milch während des Stillens produziert, du dürftest also nicht einen "Speicher voll belasteter Milch" in deiner Brust haben. Wenn du 12std nicht stillst pumpst du zu deiner eigenen Entlastung wahrscheinlich zwischendurch ab? Diese Milch zu verwerfen reicht dann vielleicht? Vielleicht mag just dazu noch was sagen? Dir alles gute jedenfalls!
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Liebe Grüße von MamaK mit 01/08 und 11/12
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Re: AW: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Hm, aber dann gäbe es ja keinen Milchstau bzw harte Stellen, wenn das Baby mal länger schläft und eine längere Stillpause dazwischen liegt?!
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MamaK
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Hm, das stimmt. Ich glaube aber, das sind dann kleinere mengen, die sich stauen, man hat da glaub ich keine komplette Mahlzeit "auf Lager". Ich hab es so verstanden, dass der MSR die "richtige Produktion" auslöst, dazwischen hat man quasi einen "restevorrat". Vielleicht hat man bei längeren, quasi ungewohnten, stillpausen auch deshalb schnell einen stau, weil die Brust quasi auf die Nachfrage eingestellt ist. Dann müsste doch auch zwischendurch pumpen & verwerfen ausreichen und nach zwölf Std. stillst du ohne vorher noch menge X zu verwerfen? Hoffe, eine der mods kann das für dich aufklären.
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Liebe Grüße von MamaK mit 01/08 und 11/12
- Katha
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
also nur eine Laienergänzung zu dem max. 2 Mal im Monate.
Meines Wissens nach - war richtig lang in der Kur ein Vortrag zu diesem Thema unabhängig vom Stillen (ist der Stand von 2009, wurde mir aber tw. auch immer wieder bestätigt) - dass man bis max. 10 Anfallstagen im Monate mit Antianalgetik (heißen doch in dem Kontext so, oder? also Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen (evtl. auch mit Kortison, Codein) kombiniert nehmen kann oder bei keiner Wirkung bzw. Unverträglichkeit eben die Triptane.
Hatte das immer so verstanden, dass die Triptane dann auch so lange genommen werden könnten. Und habe auch tw. Anfallsdauern mit bis zu 3 Tagen mit mehrfachen Triptandosen ausgestanden. Und das dann 2-3 Mal im Monate (allerdings dann nicht alle so lang).
Sind es mehr als 10 Tage sollten Alternative Medikationen überlegt werden (Betablocker, diverse Antidepressiva und womit man da wohl noch so rumprobiert)
Von max. 2 Tage Triptane im Monat habe ich noch nie gehört und wurde da auch von mehreren Ärzten und Apothekern nicht diesbezüglich gewarnt. (die könnten das aber auch alle vergessen haben.)
(mehrfach kam allerdings, dass man Spannungskopfschmerzen und Cluster klar unterscheiden sollte und diese eben NICHT mit Triptanen behandeln sollte).
Meines Wissens nach - war richtig lang in der Kur ein Vortrag zu diesem Thema unabhängig vom Stillen (ist der Stand von 2009, wurde mir aber tw. auch immer wieder bestätigt) - dass man bis max. 10 Anfallstagen im Monate mit Antianalgetik (heißen doch in dem Kontext so, oder? also Aspirin, Paracetamol, Ibuprofen (evtl. auch mit Kortison, Codein) kombiniert nehmen kann oder bei keiner Wirkung bzw. Unverträglichkeit eben die Triptane.
Hatte das immer so verstanden, dass die Triptane dann auch so lange genommen werden könnten. Und habe auch tw. Anfallsdauern mit bis zu 3 Tagen mit mehrfachen Triptandosen ausgestanden. Und das dann 2-3 Mal im Monate (allerdings dann nicht alle so lang).
Sind es mehr als 10 Tage sollten Alternative Medikationen überlegt werden (Betablocker, diverse Antidepressiva und womit man da wohl noch so rumprobiert)
Von max. 2 Tage Triptane im Monat habe ich noch nie gehört und wurde da auch von mehreren Ärzten und Apothekern nicht diesbezüglich gewarnt. (die könnten das aber auch alle vergessen haben.)
(mehrfach kam allerdings, dass man Spannungskopfschmerzen und Cluster klar unterscheiden sollte und diese eben NICHT mit Triptanen behandeln sollte).
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Brustersatz während Medikamenteneinnahme
Reichen WOFÜR? Du schriebst, dass Du KEINERLEI Spuren mehr in der Milch wünschst. Nach 12 Stunden sind bei einer HWZ noch gut 1,5% der Ausgangsdosis da. 1,5% ist mehr als nichts (bzw. mehr als Nachweisgrenze), d.h. für "keinerlei Spuren" reicht 12 Stunden also offensichtlich nicht. Für "keine Gefahr fürs Baby" reichen allerdings null Stunden.Okay, dass die zwölf Stunden, die in der Packungsbeilage angegeben sind, nicht reichen, damit hatte ich nun auch nicht gerechnet.
Ich schrieb:Mir ging es darum, dass es nicht so sein MUSS [...]. Diese Relativierung hat mir gefehlt.
Von "müssen" war in diesem Zusammenhang nirgends die Rede.jusl hat geschrieben:berücksichtige bei Deiner Risikoabwägung, dass unnötiges Füttern abgepumpter Muttermilch seinerseits Stillprobleme verursachen kann, die den Stillerfolg und damit letztlich auch die Gesundheit des Babys beeinträchtigen können
Ganz klar: Das was ich in meinem ersten Posting geschrieben habe.Was würdest du mir denn im konkreten Fall unter Berücksichtigung aller Komponenten raten?
Wenn Du es anders machen möchtest - was selbstverständlich ohne Einschränkung Dein gutes Recht ist! - dann mach es so, wie Du Dich damit am wohlsten fühlst. Wir unterstützen Dich gerne dabei.
LG und alles Liebe
Julia