Ich bin jetzt nicht der Strahlungsexperte, aber die Strahlung, die man nach einer Szinti in die Umgebung abgibt ist eher gering (was anderes ist die Radiojodtherapie der Schilddrüse, da muss man länger Abstand halten). Ich habe, als ich Schwanger war, am Tag der Skelettszinti und am Tag danach keine Ultraschallubtersuchungen bei den Patienten gemacht, weil man da jemandem “ziemlich nahe“ kommt, vor allem auch der Blase, denn da sammelt sich das Material (sieht man auch schön auf den Szinti-“Fotos“, da “k leuchtet“ die Blase mit am stärksten, weil das Material über die Nieren ausgeschieden wird). Aber das war eine Vorsichtsmaßnahme meinerseits, ich bin mir recht sicher, dass nichts passiert wäre. Und bei Schwangeren ist ja die sensibelste Phase für Strahlung eh dann, wenn sie oft noch nichts davon wissen. Das eigene Kind würde ich nicht auf Abstand halten (können), aber eben gerade mit dem Urin aufpassen (was ja nun sowieso der Fall sein sollte

).
Auf Station sind die Skelettszinti-Leute auch ganz normal herum gelaufen...ich würde einfach einen Tag daheim bleiben und gut ist, nur zur Sicherheit. Aber von der F Familie muss man sich da nicht separieren.
Sorry, ohne jemanden zu nah treten zu wollen, aber Grundsätze im Strahlenschutz sind: Abstand, Aufenhaltsdauer und Abschirmung. Die Abschirmung können wir bei der Gammastrahlen im häusslichen Bereich vernachlässigen. Bai dem Abstand gilt dann der Abstand-Quadrat-Gesetz an, d.h. wenn der Abstand verdoppelt wird,
so ist die Dosisleistung nur noch ¼oder 25 %. Im Zahlen wäre es : Knochenszinti mit 99m Tc-MDP, gespritzte Aktivität 555 MBq im Abstand von 0,5 m = 39 mikroSv/h, in 1 m bleiben 9 mikroSv/h !! Als Arzt aus Staution schall man höchstens halbe Stunde aus 0,5 Meter Entfernung. Wenn ich nach der Untersuchung meinen 9-Monaten alten Baboy tragen würde, wären es bestimmt paar Stunden und seine Gonaden wären knapp paar cm von meine fröhlich von sich strahlende Blase entfernt.
Laut "Strahlenschutzkommission Strahlenexposition von Personen durch nuklearmedizinisch untersuchte Patienten.Empfehlung der Strahlenschutzkommission" ist diese Exposition sehr geringfügig und zu vernachlässigen. Die Angeben beziehen sich aber auf "Beginn der Exposition 4 Stunden nach Applikation des Radiophar-
makons bei der Skelettszintigraphie bzw. 2 Stunden bei anderen Untersuchungen angesetzt wer-
den. Die weitere Expositionszeit beinhaltet in 24 Stunden: a) ca. 1 Stunde in Hautkontakt,
b) ca. 3 Stunden in 0,5 m Abstand und c) 2 m Abstand in der restlichen Zeit" . Heisst für mich, bei einem im Kiwa gefahrenem und in eigenem Zimmer Schlafenden Kind würde ich mir weniger Gedanken machen.Aber aus dem FB würde ich für eine Nacht ausziehen und das tragen dem Partner/andere Bezugsperson überlassen. Kinder fernhalten zu müssen hört sich so dramatisch an, aber vll. freuen die sich über einen tollen Ausflug mit dem Papa oder einen Aben mit Oma? Je mehr Zeit vergeht, dedsto mehr Aktivität ist zerfallen. Aber ok, muss ja jeder für sich entscheiden. ICH bin ja beruflich strahlenexponirt und somit strahlenphob

Ach ja, und den Schwangeren gegenüber würde ich faierweisse mind. erklären , dass ich grade "strahle", entscheiden dürfen die dann selber, ob du dann mit mir noch eine Stunde plaudern wollen.
LG (und ich hoffe es war einigermassen verständlich was ich meine . Deutsch ist nich meine Muttersprache undRechtschreibung ist nicht meine Stärke

auch wenn ich wissenschaftlich gut kontern kann
