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Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 17.12.2013, 22:16
von Lucccy
Hallo,

ich wollte Dich nur kurz willkommen heißen. Bei Julia bist Du in guten Händen. :)

Gruß Lucccy

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 00:20
von kissi84
Luccy, du bist ja auch hier! Na dann kann ich ja verraten, dass du mich hierher geschickt hast ;-)
Danke dir! Ein sehr informatives Forum!

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 09:00
von Morgaine47
Ich drück Dir die Daumen dass ihr das bald wieder hinkriegt. Hier bist Du wirklich in besten Händen, in den letzten 3 Jahren habe ich hier schon ganz viele Stillprobleme verfolgt, die erfolgreich behandlet wurden.

Und gräm Dich nciht, dass Du auf die ältere Generation gehört hast. Das passiert fast jedem, denn sie haben ja schließlich Kinder groß gezogen udn werden schon Wissen ws richtig ist. Leider merkt man später dann oft, dass ihr Wissen veraltet ist. Aber Du lernst jetzt dazu, und das klappt bestimmt bald mit dem Stillen wieder. Und fürs nächste Kidn bist Du schlauer. Und aus Erfahrung kannich Dir sagen, ich habe vom ersten zum zweiten Kind viel gelernt, beim 2. Kind bin ich hier gelandt udn habe nochmal mehr gelernt udn werde beim 3. wieder einiges anders machen.

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 09:23
von jusl
Weil die Großmütter von allen Seiten mir eingeredet haben, dass 5-10 Minuten trinken für "so ein großes Baby" zu wenig sei und ich ihm unbedingt nach dem Stillen noch mehr anbieten sollte. Und es kann ja nicht sein, dass er alle paar Stunden an die Brust will. Aber so, wie du es schreibst, war es wohl absolut in Ordnung! ich könnte mir gerade sowas von in den Hintern beißen!!!
Oh je, verstehe. Ja, da hast Du versucht ein Problem zu lösen, was gar nicht existiert hat. Das ist bekanntlich am schwierigsten ;-) - und kann nur in "Verschlimmbesserung" münden.
also hab ich doch intuitiv richtig gehandelt. Ich hab ihn jetzt so weit, dass er wenigstens die rechte Brust nach einer kurzen Schreiphase annimmt. Links ist und bleibt unerwünscht. Da dockt er nicht mal an.
Ja, hast Du. Dranbleiben! Und Links kriegen wir bestimmt auch wieder hin.
Da sie mir aber schmerzt und die Milch nur so rausfließt, pumpe ich links ab und verstaue es im Kühlschrank. Es wäre schade das wegzukippen - was soll ich mit der Milch machen? Hab jetzt 3 Flaschen á 150ml stehen...
Wie wäre es mit Einfrieren?
oh, kann es sein, dass er in der Zeit von 4-5 Monaten weniger trinkt als in der Zeit von 3-4 Monaten? Oder liegt es daran, dass davon ausgegangen wird, dass man in der Zeit mit der Breikost beginnt?
Die Frage verstehe ich nicht; kannst Du nochmal genauer erklären, was Du meinst?
ich bin bereit! :)
:lol: Prima, dann lass uns mal überlegen. Also in Anbetracht des vergleichsweise "fortgeschrittenen" Alters Deines Babys ist es günstig, relativ flott zu handeln, einfach weil Gewohnheiten sich mit ein paar Monaten schon recht stark festsetzen können. Heißt auf gut Deutsch: Weg mit der Saugflasche. FALLS Zufütttern nötig ist, dann sollte dies STILLFREUNDLICH geschehen, also mit Methoden, die das Stillen nicht weiter stören. In Frage kommen da im wesentlichen saugfreie Methoden (z.B. Becher, Löffel oder Softcup) oder das Brusternährungsset (kurz: "BES"). Das BES erlaubt das Zufüttern WÄHREND des Stillens. Gerade wenn Dein Baby momentan noch nicht bzw. nicht mehr mit dem veränderlichen Milchfluss aus der Brust zurecht kommt, kann das BES wirkungsvoll helfen. Informier Dich doch mal über dieses Stillhilfsmittel - meinst Du, dass das für Dich in Frage kommen könnte?

LG
Julia

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 13:58
von kissi84
Wie wäre es mit Einfrieren?
ok, hab jetzt diese Fläschchen ins TK-Fach gestellt. Hoffe, dass die NUK und Medela-Flaschen dafür geeignet waren...

oh, kann es sein, dass er in der Zeit von 4-5 Monaten weniger trinkt als in der Zeit von 3-4 Monaten? Oder liegt es daran, dass davon ausgegangen wird, dass man in der Zeit mit der Breikost beginnt?
Die Frage verstehe ich nicht; kannst Du nochmal genauer erklären, was Du meinst?
du hast in der Tabelle aufgelistet, wie viel die Kleinen so trinken und da stand:
3 bis 4 Monate 810 +/- 142
4 bis 5 Monate 805 +/- 117

und 805 ist ja weniger als 810 obwohl sie da einen ganzen Monat älter sind. Das hab ich nicht verstanden :)
In Frage kommen da im wesentlichen saugfreie Methoden (z.B. Becher, Löffel oder Softcup) oder das Brusternährungsset (kurz: "BES"). Das BES erlaubt das Zufüttern WÄHREND des Stillens. Gerade wenn Dein Baby momentan noch nicht bzw. nicht mehr mit dem veränderlichen Milchfluss aus der Brust zurecht kommt, kann das BES wirkungsvoll helfen. Informier Dich doch mal über dieses Stillhilfsmittel - meinst Du, dass das für Dich in Frage kommen könnte?
würde es gerne zunächst mit dem Softcup probieren. Diese Schläuche schrecken mich gerade etwas ab :)

Dann noch 2 Fragen: falls ich mal nicht zu Hause sein sollte und die Großeltern den Kleinen füttern, sollen sie auch ausschließlich Softcups benutzen? Und wenn dem Baby 60ml reichen, wieso verlangt meiner mehr, wenn er diese 60 aus der Flasche bekommt und ist satt, wenn die gleiche Menge aus der Brust kommt? :|

LG

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 14:03
von kissi84
Nachtrag: dadurch, dass er nicht mehr so viel Nahrung vor dem Einschlafen bekommen hat, ist er heute Nacht ganze 4x wach geworden. Legt sich das oder wird er erst dann durchschlafen, wenn ich ihm feste Nahrung gebe? Normalerweise schlief er von 20/21-4 und dann wieder bis 7 und heute Nacht stillte ich ihn um 23h, 2h, 4h, 6h und 7h

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 15:13
von Katha
Das ist vermutlich nicht das, was Du lesen willst:
Aber mein Sohn, knapp 2, wacht meist häufiger als 4 Mal auf ;)
Mit fester Nahrung oder dem Stillen hat das wenig zu tun.

Teilweise mit dem Stillen, weil Durchschlafen Gedeihstörungen begünstigen kann

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 21:24
von Lucccy
Hallo,

ich würde erwarten, dass auch die Großeltern stillfreundlich füttern sollen, aber da wird Julia Dir noch antworten.

Hier ist übrigens das Schlafverhalten auch ständig wechselnd, unabhängig von Stillen, Beikost etc. Da haben andere Faktoren wie Zahnungsbeschwerden, Entwicklungsschritte oder auch die Tagesgestaltung mehr Einfluss - meiner Wahrnehmung nach.

Gruß Lucccy

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 18.12.2013, 22:17
von jusl
du hast in der Tabelle aufgelistet, wie viel die Kleinen so trinken und da stand:
3 bis 4 Monate 810 +/- 142
4 bis 5 Monate 805 +/- 117

und 805 ist ja weniger als 810 obwohl sie da einen ganzen Monat älter sind. Das hab ich nicht verstanden :)
Ähm, nee :lol: - das sind rein statistische Effekte, die aus der Datenerhebung entstanden sind. Überleg mal, 5 ml, das ist etwa ein Teelöffelchen voll Milch. Ein Spuckefleck. Die Standardabweichung, also sozusagen der Bereich, in dem ca zwei Drittel aller Babys mit ihren Trinkmengen landen, beträgt rund 140(!) ml - da machen 5 ml Unterschied absolut nichts aus. Aus diesen Daten ist NICHT ableitbar, dass Babys mit 5 Monaten weniger trinken als mit 4. ;-)
Was ableitbar ist: Die durchschnittliche Trinkmenge liegt für den Großteil aller 3-5 Monate alte Babys im Bereich 670 bis 950 ml. Das ist schon alles. ;-)
würde es gerne zunächst mit dem Softcup probieren. Diese Schläuche schrecken mich gerade etwas ab :)
Alles klar, dann los.
Dann noch 2 Fragen: falls ich mal nicht zu Hause sein sollte und die Großeltern den Kleinen füttern, sollen sie auch ausschließlich Softcups benutzen?
Besser wär's.
Und wenn dem Baby 60ml reichen, wieso verlangt meiner mehr, wenn er diese 60 aus der Flasche bekommt und ist satt, wenn die gleiche Menge aus der Brust kommt? :|
DEINEM Baby "reichen" 60 ml möglicherweise zur Zeit nicht: Es ist an seltene, große Flaschenbaby-Mahlzeiten gewöhnt. Du kannst jetzt versuchen, es behutsam wieder an einen normalen Trinkrhythmus zurückzugewöhnen.
Ein anderer Erklärungsansatz wäre, dass er viel schneller aus der Flasche trinkt als aus der Brust. Die 60 ml Flasche rauschen durch, und in dieser kurzen Zeit konnte er sein Saugbedürfnis noch nicht befriedigen; deshalb ist er nach 60 ml Flaschen noch unzufrieden und verlangt nach mehr (eigentlich: nach mehr Saugen, nicht unbedingt nach mehr Milch).
Nachtrag: dadurch, dass er nicht mehr so viel Nahrung vor dem Einschlafen bekommen hat, ist er heute Nacht ganze 4x wach geworden. Legt sich das oder wird er erst dann durchschlafen, wenn ich ihm feste Nahrung gebe? Normalerweise schlief er von 20/21-4 und dann wieder bis 7 und heute Nacht stillte ich ihn um 23h, 2h, 4h, 6h und 7h
Durchschlafen hat nur AUSGESPROCHEN WENIG mit der Ernährung zu tun - möglicherweise auch GAR NICHTS. Meine Kinder haben abends zusätzlich zum Stillen bereits Schnitzel mit Kartoffelgratin plus Salat plus Nachtisch verdrückt und trotzdem nicht durchgeschlafen. Das ist ganz normal.
Viel wahrscheinlicher ist ein Zusammenhang mit dem Alter: Viele Babys, die die ersten 3 Monate "gut" geschlafen haben, hören damit mit 4-6 Monaten wieder auf und werden nachts oft wach. Und das bleibt dann auch erstmal so (ist entwicklungsbedingt). Ganz normal.

LG
Julia

Re: Von der Flasche zurück an die Brust

Verfasst: 19.12.2013, 10:35
von Morgaine47
jusl hat geschrieben: Durchschlafen hat nur AUSGESPROCHEN WENIG mit der Ernährung zu tun - möglicherweise auch GAR NICHTS. Meine Kinder haben abends zusätzlich zum Stillen bereits Schnitzel mit Kartoffelgratin plus Salat plus Nachtisch verdrückt und trotzdem nicht durchgeschlafen. Das ist ganz normal.
Viel wahrscheinlicher ist ein Zusammenhang mit dem Alter: Viele Babys, die die ersten 3 Monate "gut" geschlafen haben, hören damit mit 4-6 Monaten wieder auf und werden nachts oft wach. Und das bleibt dann auch erstmal so (ist entwicklungsbedingt). Ganz normal.

LG
Julia
Unterschreib! Meine Große hat zwischen der etwa 5. und 11. Woche super geschlafen, teiwleise 6 bis 8 Stunden nachts. Das hat sie dann erst wieder jenseits der 2 Jahre geschaft. Und richtig durchgeschlafen hat sie mit 3,5 Jahren. Und das wach werden war völlig unabhängig von dem was sie abends verdrückt hat. Und ab 2 hat sie nachts nichts mehr gebraucht - trotzdem nicht durchgeschlafen. Und heute schläft sie durch, auch wenn sie sich abends anscheinend nur von Luft und Liebe ernährt hat.
Aber man gewöhnt sich schon schnell an "gutes" Schlafverhalten, andersrum schlaucht es immer so.