Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

Moderator: britje

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anirahtaK
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Re: AW: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

Beitrag von anirahtaK »

Beccy hat geschrieben:. Ihr seid das Vorbild und ihr bestimmt den alltäglichen Essensplan. Deine Tochter wird also lernen, dass man normalerweise Obst, Gemüse und andere leckere Dinge isst und dass es z.B. bei den Großeltern andere Regeln und andere leckere Dinge gibt. Aber es wird immer das Besondere und nicht das Alltägliche Essen sein und Deine Tochter nicht auf dauer verderben.
Ich gehe auch davon aus, dass die Ernährungsbesonderheiten der anderen Enkelin nicht alleine auf die Großeltern zurückfallen, sonden auch auf die Eltern und vor allem auf das Kind selber.
Meine Kinder sind fast komplett Breifrei mit Fingerfood und ohne Zuckerzusatz im ersten Lebensjahr ernährt worden. Es gab ganz viel Gemüse und Obst in allen Variationen und trotzdem isst jedes meiner Kinder jetzt nur noch wenige ausgewählte Sorten Gemüse oder Obst und fast alles was ich koche wird noch nicht mal gekostet. (und ich habe noch nicht mal Großeltern in der Nähe auf die ich die Schuld schieben könnte :wink: )

Vielleicht ist es ein Ansatzpunkt mit den Großeltern und Deiner Tochter zusammen Regel abzusprechen die für alle drei Seiten (Tochter, Großeltern, Eltern) in Ordnung und tragbar sind. Weil grundsätzlich dürfen bei den Großeltern andere Regeln herrschen als zuhause und das verstehen sogar schon ganz kleine Kinder. Dabei darf allerdings die Toleranzgrenze der Eltern auch nicht überschritten werden.

Ich wünsche allen Beteiligten, dass ihr zu einer tragbaren und für alle Seiten zufriedenstellenden Lösung kommen werdet!
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anirahtaK
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Re: AW: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

Beitrag von anirahtaK »

Mist blödes Handy. Ich wollte sagen, dass es bei den Großeltern eben doch alltàglich ist, weil sie doch häufig 2x pro Tag dort ist. Das macht für mich schon nen Unterschied.
Tipp hab ich leider grad keinen gescheiten

Zwergin * 12.12.12

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Beccy
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Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

Beitrag von Beccy »

Ja, aber das Verständnis, dass bei den Großeltern andere Regeln gelten als Zuhause und das manche Dinge nur dort erlaubt sind ist trotzdem für Kinder erreichbar.
Liebe Grüße von Beccy mit dem Mariekäferchen 01/09 und dem Küken 08/10

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mayra
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Re: AW: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

Beitrag von mayra »

Das sehe ich anders. Wenn die Großeltern im Haus leben, können sie sich einfach nicht das erlauben, was wäre wenn sie die Enkel 2x im Monat sehen. Sie haben dann auch eine Pflicht, zu erziehen usw. finde ich.

Auf dieses Beispiel gemünzt: es kann nicht sein das die Kinder irgendwann das gesunde Essen stehen lassen und danach zu Oma rennen, sich am Süßen satt essen. Oder vor dem Essen... und das wird zwangsläufig so passieren, wenn man das zulässt.

GsD hab ich in dem Fall meine Schwiegereltern auf "meiner Seite" und sie halten sich daran...



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FCF
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Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

Beitrag von FCF »

Wir haben/hatten das Problem so ähnlich mit den Urgroßeltern. Da habe ich auch mal einen ganzen Korb voller Hirsebällchen und co abgegeben.
Meine Oma war dankbar, weil sie ja den Kindern nichts schlechtes will und si h da einfach nicht auskennt.
Lollies und Schokolade kauft sie zwar trotzdem, aber es gibt jetzt eben das "gesunde Futter" auch.

Wobei sich hauptsächlich die Cousinen die Hirsebällchen abgreifen, weil sie sowas daheim nicht bekommen. Unsere fliegen nach wie vor auf den Süsskram :lol:
Liebe Grüße, M. mit großem Erfinder (2007), süßer Maus (2009) und kleiner Prinzessin (2011)
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Spessarträuberin
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Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten

Beitrag von Spessarträuberin »

So ähnlich wird es bei uns auch, fürchte ich. Wir wohnen mit meinen Eltern im Haus und sind oft dort, der Kleine liebt seine Oma und seinen Opa sehr. Sie ihn auch, aber leider brennen sie schon seit Monaten drauf, ihm endlich Süßes zu geben. Ich verstehe nicht warum, sie haben doch selbst Probleme mit dem Gewicht, wissen, dass ich kämpfe, mein Bruder bezeichnet sich als zuckersüchtig ... Da wir uns so gut wie täglich besuchen und sie ihn auch von der Krippe abholen werden einmal die Woche, ist mir das mit dem Essen schon wichtig.
Bei allen Themen bisher helfen nur klare, deutliche und meist unfreundliche Worte meinerseits. Freundlich geht gar nichts, das wird ignoriert, unfreundliche Ansagen werden dann ein paar Wochen befolgt. Besser ist allerdings, wenn mein Mann das macht, der schafft es auch freundlicher als ich. Da hält es dann 2 Wochen länger.

Ui, das liest sich ja schlimm... Wir haben ein gutes Verhältnis, wir sind alle nicht adipös, und unser normaler Umgangston ist freundlich. Auch erwarte ich nicht ein sklavisches Befolgen meiner Wünsche, sie machen ja auch vieles gut und ich kann auch mit anderen Regeln bei Oma und Opa leben. Aber das in Grenzen, eben aufgrund der räumlichen Nähe.

Aber Reden ist sehr wichtig.
Grüße von der Spessarträuberin mit großem (2013) und kleinem Sohn (2015)

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