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Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 27.10.2013, 09:08
von jusl
Aber man will natürlich auch nur das Beste für sein Kind und wenn dann die Ärzte auf einen einreden von wegen Hirnschäden und ähnliches, dann macht man sich natürlich Gedanken und stimmt der Therapie zu...
Ja, das ist sehr verständlich. Allerdings habe ich NOCH NIE - weder in der Beratungspraxis noch in der Fachliteratur - von einem Kernikterus (der Hirnschäden nach sich ziehen kann) bei einem gesunden, reifgeborenen Neugeborenen gehört oder gelesen, dessen Wert unter 23 mg/dl (= 400(!) µmol/l) lag.

Entschuldigung, die Daten vom 26.10. sind falsch, es waren leider nur 4460g.
Hab ich korrigiert, danke, keine Problem.
Ich fütter seit einer Woche zu. Anfänglich habe ich ihm zu jeder Stillmahlzeit rund 60ml zugefüttert, also schon so ca. 500ml am Tag.
Ja, das war dann im wesentlichen der Gesamttagesbedarfs Deines Babys. ;-) Gut, dass Du damit gaaanz schnell wieder aufgehört hast.
Deshalb wahrscheinlich auch die deutliche Zunahme.
Richtig. Wobei 480 g innerhalb einer Woche - vorausgesetzt beiden Messwerte stimmen, was keineswegs sicher ist - eine riiiiiiesige Gewichtszunahme darstellt (der Normalbereich liegt bei 170-330 g) und ganz zweifellos als Folge von Überfütterung bezeichnet werden darf. ;-)
Ich war einfach sehr unsicher und bin es immer noch. Aus dem Grund habe ich mir ja die Waage für die Stillproben ausgeliehen. Ich bin davon ausgegangen, dass es zu wenig ist, wenn er nur ca. 50g an der Brust trinkt.
Also das haben wir ja jetzt geklärt. 50 g ist ein völlig durchschnittliche, unauffällige Mahlzeitengröße. Und Stillproben sollte ab sofort konsequent GAR NICHT MEHR durchgeführt werden, da die Durchführung eben auch handfeste Risiken und Nebenwirkungen birgt. Wenn keinerlei Nutzen zu erwarten ist, erscheint dieses Risiko nicht vertretbar.
. Seit 3 Tagen habe ich die zugefütterte Pre Nahrung auf 3x50ml pro Tag reduziert.
In Ordnung, lass uns in den nächsten Tagen damit versuchen.
Allerdings hat der kleine Mann laut meiner Waage von gestern zu heute 50g abgenommen. :cry: Das hat mich wieder total verunsichert und traurig gemacht.
Achtung, von Messwert zu Messwert rechnen funktioniert nicht, man kann immer nur MessREIHEN analysieren. Stell Dir vor, die Werte zwischen Geburt und gestern gäbe es gar nicht - dann hätte Dein Baby einfach vorbildlich sein Geburtsgewicht wiederreicht und fertig. Wir wissen ja auch nicht, welche Messwerte überhaupt korrekt sind (garantiert NICHT alle!..). Das lässt sich im Nachhinein auch nicht mehr feststellen. Das einizige, was wir tun können ist, AB JETZT vernünftig und strukturiert vorzugehen und ab jetzt mit einer sorgfältigen Doku zu beginnen, unter kontrollierten Bedingungen, ganz in Ruhe.
Dann sehen wir sehr schnell, ob Dein Baby derzeit an genug Milch herankommt oder nicht.
Er ist auch immer noch so schläfrig und pennt mir an der Brust immer recht schnell weg. Auch ein Wechsel der Seiten bringt nicht sehr viel.
Hier lohnt sich sicher, sportlich dran zu bleiben! Für Euch könnte Wechselstillen eine sehr sinnvolle Maßnahme sein, da Wechselstillen zum einen die Milchproduktion anregt und zum anderen das Baby wacher hält. Magst Du das mal einige Tage lang konsequent probieren?

LG
Julia

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 27.10.2013, 20:08
von noahsmama2013
08.10. 4440g Geburt Kh
10.10. 4060g Entlassung Kh
15.10. 4210g Hebamme
17.10. 4180g Hebamme
20.10. ??? (diese Daten fehlen mir, muss ich bei der Hebamme erfragen)
24.10. 4610g Hebamme
25.10. 4510g selbst gemessen, mit einer Babywaage aus der Apotheke
26.10. 4460g 8 x Stillen, 150ml Pre, 0 x Stuhl, 5 x Pipi
27.10. 4500g 8 x Stillen, 150ml Pre, 2 x Stuhl, 4 x Pipi
jusl hat geschrieben:Wobei 480 g innerhalb einer Woche - vorausgesetzt beiden Messwerte stimmen, was keineswegs sicher ist - eine riiiiiiesige Gewichtszunahme darstellt (der Normalbereich liegt bei 170-330 g) und ganz zweifellos als Folge von Überfütterung bezeichnet werden darf. ;-)
Ja, es war wohl wirklich etwas zu gut gemeint. :lol: Aber ich komme nur auf eine Zunahme von 430g (vom 17.10. bis zum 24.10. gerechnet), aber selbst das ist dann ja zuviel. Kann es passieren, dass das Gewicht jetzt stagniert, da ich die Zufüttermenge sehr stark reduziert habe?
jusl hat geschrieben:Also das haben wir ja jetzt geklärt. 50 g ist ein völlig durchschnittliche, unauffällige Mahlzeitengröße. Und Stillproben sollte ab sofort konsequent GAR NICHT MEHR durchgeführt werden, da die Durchführung eben auch handfeste Risiken und Nebenwirkungen birgt. Wenn keinerlei Nutzen zu erwarten ist, erscheint dieses Risiko nicht vertretbar.
Okay, ich will versuchen die Waage nur noch einmal morgens zum Wiegen zu nutzen. Ich kenn mich, das wird nicht leicht...
jusl hat geschrieben:Hier lohnt sich sicher, sportlich dran zu bleiben! Für Euch könnte Wechselstillen eine sehr sinnvolle Maßnahme sein, da Wechselstillen zum einen die Milchproduktion anregt und zum anderen das Baby wacher hält. Magst Du das mal einige Tage lang konsequent probieren?
Ja probieren werden wir es auf jeden Fall! Aber der kleine Mann ist schon ne harte Nuss, der Wechsel von einer zur anderen Brust scheint ihn nicht zu beeindrucken, er pennt einfach weiter. :roll: Aber wir bleiben dran!

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 14:18
von jusl
Ja, es war wohl wirklich etwas zu gut gemeint. :lol: Aber ich komme nur auf eine Zunahme von 430g (vom 17.10. bis zum 24.10. gerechnet), aber selbst das ist dann ja zuviel.
Richtig, hab mich vertippt, sorry.
Kann es passieren, dass das Gewicht jetzt stagniert, da ich die Zufüttermenge sehr stark reduziert habe?
Ja, das ist möglich. Momentan ist das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage bzw. Gewichtsentwicklung des Kindes durcheinandern :wink: - wir müssen jetzt erstmal in den nächsten Tagen ganz in Ruhe schauen, wie sich das entwickelt. Und DANN kann auch auf Basis der Daten geschaut werden, ob die derzeitige Zufüttermenge zu hoch oder zu niedrig oder genau richtig erscheint.
Okay, ich will versuchen die Waage nur noch einmal morgens zum Wiegen zu nutzen. Ich kenn mich, das wird nicht leicht...
Falls Du damit einen gewissen "kontrolletti" meinst: So geht es Dir nicht alleine... Allerdings muss ich wirklich deutlich warnen: Die Durchführung von Stillproben "an sich" kann vorhandene Stillprobleme verstärken und sogar neue auslösen. Dieses Risiko sollte man nur eingehen, wenn man auch Nutzen erwarten kann! Dies ist bei Euch aber nicht der Fall, wir WISSEN bereits alles, worüber künftige Proben Auskunft geben könnten. Von daher: wirklich lieber Finger weg.
Ja probieren werden wir es auf jeden Fall! Aber der kleine Mann ist schon ne harte Nuss, der Wechsel von einer zur anderen Brust scheint ihn nicht zu beeindrucken, er pennt einfach weiter. :roll: Aber wir bleiben dran!
Prima. :D Dranbleiben lohnt da wirklich, denn diese Art von Müdigkeit wird für gewöhnlich innerhalb von relativ kurzer Zeit merklich besser, wenn man das Baby konsequent etwas "in Wallung bringt".

LG
Julia

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 21:00
von noahsmama2013
08.10. 4440g Geburt Kh
10.10. 4060g Entlassung Kh
15.10. 4210g Hebamme
17.10. 4180g Hebamme
20.10. 4340g Hebamme
24.10. 4610g Hebamme
25.10. 4510g selbst gemessen, mit einer Babywaage aus der Apotheke
26.10. 4460g 8 x Stillen, 150ml Pre, 0 x Stuhl, 5 x Pipi
27.10. 4500g 8 x Stillen, 150ml Pre, 2 x Stuhl, 4 x Pipi
28.10. 4480g allerdings nachmittags gemessen, da vormittags die Hebamme da war (4540g) und wir noch beim Arzt waren, 8 x Stillen, 180ml Pre, 0 x Stuhl, 5 x Pipi

Oh man, heute ist ein sch... Tag, schon wieder abgenommen...Ich hab damit grad wirklich Streß. Meine Hebamme ist der Meinung meine Milch reicht nicht. Sie glaubt nicht dran, dass es ohne Zufüttern geht und ich die Milchmenge steigern kann. :cry: Meinst Du es macht Sinn, nachdem Stillen noch kurz nachzupumpen? Was kann ich noch machen?

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 21:18
von Nautilus
Steffi, guck doch noch mal oben bei den Erklärungen: er hat NICHT abgenommen - nicht mal die 20 g, die ohnehin NICHTS sind! Ggf. hatte er gestern bisschen mehr Pipi in der Blase und das war´s an Unterschied.
Jusi hat Dir ja schon bestätigt, dass die Zunahme jetzt stagniere KÖNNTE und warum. Der heutige Wert sagt allerdings auch noch nicht einmal aus, dass das Gewicht jetzt überhaupt stagniert.
Warum sollte Deine Milch nicht reichen, was hat die Hebamme dazu gesagt, wie hat sie sich diesen AUSNAHMEZUSTAND erklärt (denn: die Menschheit hätte nicht überlebt, wenn es keine AUSNAHME wäre, dass Frauen zu wenig Milch bilden)? Hatte sie Tipps zur Steigerung der Milchmenge, wenn sie schon meint, es sei zu wenig?
Eben.
Du bist hier in WESENTLICH kompetenteren Händen, Deine Hebamme ist KEINE Stillberaterin und schon gleich 10 x keine so erfahrene Beraterin wie Jusi. Ich verfolge ihre Beratung seit der Geburt meines Kleinen (aus purem Interesse, Probleme hatte ich nicht) und ich bin immer wieder schwer beeindruckt ob ihrer Kompetenz und ihrer Art, diese zu vermitteln.
Also: keinen Kopf machen, hier in Ruhe mit Julia weitermachen und der Hebamme sagen, dass Du von einer Stillberaterin beraten wirst und alles in Ordnung ist. In so einer sensiblen Phase würde ich Stillfragen einfach gar nicht mehr mit ihr besprechen, das ist ja auch nicht ihre Hauptaufgabe bei Eurer Betreuung. Und ich finde es psychologisch äussert ungünstig, wie sie Dich verunsichert, so dass der ganze Tag wegen 20 g (!) vermeintlicher (!!) Abnahme im Eimer ist.
Kürzlich schrieb jemand, Wissen löst Stillprobleme ;), ja, so ist es. Indem Du Dir klar machst, WIE das physiologisch funktioniert und auch, wie Zunahmen kontrolliert werden. In Reihen, NICHT per Einzelwert. S. Jusis Erklärung oben.
Überhaupt würde ich die Jusi´chen Mantren immer wieder lesen, wenn mal wieder Verunsicherung aufkommt, dann geht´s Dir bestimmt gleich wieder besser ;). Kopf hoch, Du hast null Grund, zu verzweifeln!
Alles ist gut!

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 21:24
von Lösche Benutzer 15061
Liebe Noahsmama,

nicht verzagen. Hebammen sind bei Stillproblemen nicht immer die besten Berater (das kann ich aus eigener Erfahrung sagen). Also Kopf hoch! Es ist ja schön, dass sie GLAUBT, dass es nicht ohne Zufüttern geht. Das ist ihre Meinung und reine Spekulation ( und NULL hilfreich, im Gegenteil). Mit Julia, die wirklich Expertin auf diesem Gebiet ist, wirst du eine verlässliche Datenbasis schaffen und sie kann dir dann genau sagen, wieviel zugefüttert werden muss und ob und wie reduziert werden kann. Und zwar garantiert ohne Spekulation! :wink:
Julia hat schon vielen von uns geholfen - du bist in den besten Händen :) Die Hebamme einfach nicht mehr bzgl. Stillen fragen. Mach das mit Julia. Ich drücke dir die Daumen!

Liebe Grüße
Lanea

P.s.: Dein Baby hat nicht abgenommen. Wie ich hier lernen durfte gibt es norale Tagesschwankungen und 20 mg sind ja wirklich sehr wenig - etwas Pipi, etwas Stuhl und schon sind mehr als 20 mg in der Windel verschwunden, aber garantiert nicht aus den Fettreseven deines Babys :wink:

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 21:26
von Lösche Benutzer 15061
Oh, da war Nautilus schneller - das hätte ich einfach unterschreiben können :oops: :)

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 21:37
von Kröte
[quote="Nautilus"]Wissen löst Stillprobleme ;) [quote]
Nee, Wissen macht Milch!! :D

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 28.10.2013, 21:46
von jusl
Oh man, heute ist ein sch... Tag, schon wieder abgenommen...Ich hab damit grad wirklich Streß.
Das kann ich verstehen. Du machst Dir Sorgen um Dein Baby; das ist gut verständlich, dass Du gerade Stress hast damit.
Meine Hebamme ist der Meinung meine Milch reicht nicht. Sie glaubt nicht dran, dass es ohne Zufüttern geht und ich die Milchmenge steigern kann. :cry:
Möglicherweise ist Deine Hebamme ja eine begabtere Hellseherin als ich, kann gut sein ;-) - aber selbst falls sie mit ihrer Weissagung Recht behalten sollte: HILFREICH ist ihr Verhalten offenbar nicht, sonst hättest Du keinen Tränen-Smilie gepostet.
Was hättest Du Dir von Deiner Hebamme gewünscht?
Meinst Du es macht Sinn, nachdem Stillen noch kurz nachzupumpen?
Sinnvoller wäre, wenn Du anstatt zu pumpen lieber 1-2 mal häufiger pro Tag stillst. Die meisten Babys brauchen bekanntlich 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden, d.h. mit 10 Mahlzeiten würdest Du da im ganz normalen Durchschnitt liegen. UND Du willst ja Deine Milchproduktion steigern, um auch irgendwann demnächst von der Zufüttermilch wieder wegzukommen. Die Milchproduktion hängt von der Nachfrage ab - je häufiger Du stillst, desto mehr Milch wird gebildet. Deshalb: lieber ca 10 Mahlzeiten pro Tag anpeilen.
Was kann ich noch machen?
Umgib Dich mit Leuten, die Dich in Deinem Vorhaben, Dein Baby zu stillen, unterstützen. Das können z.B. Freundinnen mit Stillerfahrung sein. Falls Du in dieser Richtung niemanden kennst, wäre es zumindest gut, wenn Du Dich vor Leuten schützt, die Dich verunsichern.

Noch mal konkret zu den Gewichtsdaten:
Also der Wert von heute zählt nicht, da er nicht unter den gleichen Bedingungen gewonnen wurde wie diejenigen davor. Gewichtsmesswerte unterliegen natürlicherweise SEHR GROSSEN Schwankungen, die im wesentlichen durch unterschiedliche Füllstände von Magen, Darm und Blase zustande kommen (weiterhin: Energieverbrauch, Schweiß, Atemfeuchtigkeit...). Alle diese Einflussgrößen sind messtechnisch NICHT erfassbar. Wenn ein Baby um 9:25 3500 g wiegt, dann pinkelt, und um 9:30 wiegt es dann 3450 g - würdest Du sagen, es hat innerhalb von 5 Minuten 50 g "abgenommen"? Natürlich nicht - auch wenn sich das "Gewicht" tatsächlich um 50 g verringert hat, ergibt "abgenommen" in diesem Zusammenhang einfach keinen Sinn.
20 g Unterschied - das ist ein Esslöffel voll Babyspucke, mehr nicht. Eine sinnhafte Aussage über Zu- oder Abnahme lässt sich in diesem Bereich NICHT machen, das ist methodisch einfach Unsinn.

Also, mein Vorschlag ist (immer noch ;-)):
* Lass uns jetzt erstmal ganz in Ruhe schauen, ob die derzeitige Zufüttermenge passt. Nur 2 Tage Beobachtungszeitraum sind dafür eindeutig zu wenig, egal wie man's dreht und wendet.
* Notiere weiterhin täglich das morgens gemessene Gewicht, die Anzahl der Stillmahlzeiten, die Zufüttermenge und die Windeln.
* Peile 10 Stillmahlzeiten täglich an.
* Tagsüber konsequent wechselstillen (nachts nicht nötig).
* Baby genießen nicht vergessen.

Und in ein paar Tagen wissen wir schon mehr. Einverstanden?

LG
Julia

Re: Vom Zufüttern zurück zum Vollstillen

Verfasst: 29.10.2013, 14:27
von noahsmama2013
Nautilus hat geschrieben:Steffi, guck doch noch mal oben bei den Erklärungen: er hat NICHT abgenommen - nicht mal die 20 g, die ohnehin NICHTS sind! Ggf. hatte er gestern bisschen mehr Pipi in der Blase und das war´s an Unterschied.
Jusi hat Dir ja schon bestätigt, dass die Zunahme jetzt stagniere KÖNNTE und warum. Der heutige Wert sagt allerdings auch noch nicht einmal aus, dass das Gewicht jetzt überhaupt stagniert.
Warum sollte Deine Milch nicht reichen, was hat die Hebamme dazu gesagt, wie hat sie sich diesen AUSNAHMEZUSTAND erklärt (denn: die Menschheit hätte nicht überlebt, wenn es keine AUSNAHME wäre, dass Frauen zu wenig Milch bilden)? Hatte sie Tipps zur Steigerung der Milchmenge, wenn sie schon meint, es sei zu wenig?
Hallo Nautilus,
ja ihr habt ja alle recht. Bloß gestern hab ich das nicht so gesehen. Nach Hebammenwaage hatte er ja 70g "abgenommen" und dann waren wir noch beim KiA und da wog er dann nur noch 4380g. Das ganze Gewiege macht einen ja irre. Die KiÄ will das Gewicht jetzt morgen auch nochmal kontrollieren, aber ehrlich gesagt ist mir das zuviel. Ich werde da wohl morgen früh anrufen und das absagen, müssen nächsten Freitag eh zur U3. Ist das okay so oder sollte ich doch lieber morgen gehen? Aber Freitag kommt ja auch schon wieder die Hebamme. Irgendwie komm ich gar nicht so recht zur Ruhe und dazu den kleinen Mann in vollen Zügen zu geniessen! Die Hebamme meint die Milch reiche nicht, weil er in der ersten Woche so müde war und nicht effizient gesaugt hat um die Milchbildung anzuregen. Sie ist der Ansicht, dass man die Milchmenge die man in der ersten Woche erreichen kann, danach nur noch schwer bis gar nicht erreicht. Sie meint ich hätte schon im Kh pumpen müssen, als der Kleine unter der Lampe lag, um die Milchproduktion anzuregen. Sie hatte mir empfohlen es mit Boxhornkleekapseln zu versuchen (die hab ich ja auch schon genommen).
noahsmama2013 hat geschrieben:Kopf hoch, Du hast null Grund, zu verzweifeln!
Ich danke Dir für die aufmunternden Worte. Ich muss endlich mal runter kommen und versuchen den Kopf auszuschalten.