Re: Nahendes Tandemstillen - brauche Zuspruch
Verfasst: 07.08.2013, 21:43
Mir ging es ähnlich wie Mayra, wobei ich es nicht bereut habe, sondern dasselbe beim nächsten Kind wieder getan habe. Der Große war erst 16 Monate alt, als der Kleine kam und das Stillen war für uns sehr wichtig. Er aß ohnehin spät. Ich war auch ganz zuversichtlich, da er auch kaum noch stillte.
Dann aber kam der Bruder und die Milch und er stillte auch direkt wieder voll. Ich ließ ihn auch gewähren, aber es war sehr anstrengend. Er war fordernd (gut, er IST so, das wusste ich auch, aber grad mit Baby hat es mich dann extrem genervt..
) und laut und es gab viel Theater deswegen. Die Nächte wie bei Mayra: Baby wird wach, Bruder auch SOFORT (obwohl er vorher durchschlief) und brüllte, wenn er nicht augenblicklich an die Brust durfte (was ich nicht hinbekam mit beiden, Baby war eben zuerst dran). Das Baby stillte, wurde über das Gebrüll des Bruders so richtig wach, während der beim Stillen wieder einschlief. Wir hatten über Monate nachts ein 2 Stunden hellwaches Baby deswegen. Manchmal frage ich mich, warum ich das dann so lange weitergemacht habe - aber es war mir halt wichtig... Abgestillt habe ich den Großen dann nach einem Jahr tandemstillen, weil dann die Kleine unterwegs war und mir das dann schlicht zu viel wurde...
Mit den beiden war es dann ganz anders. Beide sind charakterlich ruhiger und zufriedener, es gab kein Theater ums Stillen, keine durchwachten Nächte mit dem älteren Kind (eher war wieder der Älteste wach, wenn die Kleinste nachts auch nur einen Mucks von sich gab). Die Stillzeit mit den beiden war wirklich schön.
Jetzt bin ich wieder schwanger und habe die Jüngste aber abgestillt (gut, diesmal ist der Abstand auch größer). Ich muss zugeben, dass ich es diesmal genieße, NUR schwanger zu sein.
Mein Fazit: ich glaube, es hat viel mit dem Charakter der Kinder zu tun, wie das läuft. Mein Großer zB schläft bis heute nicht gut und ist sehr fordernd und anspruchsvoll. So hat er sich eben auch in dieser Situation verhalten. Was mich auch davon überzeugt, dass es dennoch und gerade deswegen gut für ihn war.
Hör auf Dein Herz und Dein Gefühl - es kommt, wie es kommt und Du kannst dann immernoch entscheiden, wie Du weitermachen willst.
Dann aber kam der Bruder und die Milch und er stillte auch direkt wieder voll. Ich ließ ihn auch gewähren, aber es war sehr anstrengend. Er war fordernd (gut, er IST so, das wusste ich auch, aber grad mit Baby hat es mich dann extrem genervt..
Mit den beiden war es dann ganz anders. Beide sind charakterlich ruhiger und zufriedener, es gab kein Theater ums Stillen, keine durchwachten Nächte mit dem älteren Kind (eher war wieder der Älteste wach, wenn die Kleinste nachts auch nur einen Mucks von sich gab). Die Stillzeit mit den beiden war wirklich schön.
Jetzt bin ich wieder schwanger und habe die Jüngste aber abgestillt (gut, diesmal ist der Abstand auch größer). Ich muss zugeben, dass ich es diesmal genieße, NUR schwanger zu sein.
Mein Fazit: ich glaube, es hat viel mit dem Charakter der Kinder zu tun, wie das läuft. Mein Großer zB schläft bis heute nicht gut und ist sehr fordernd und anspruchsvoll. So hat er sich eben auch in dieser Situation verhalten. Was mich auch davon überzeugt, dass es dennoch und gerade deswegen gut für ihn war.
Hör auf Dein Herz und Dein Gefühl - es kommt, wie es kommt und Du kannst dann immernoch entscheiden, wie Du weitermachen willst.