Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch
Verfasst: 03.05.2013, 12:55
Hallo, schön, dass Du Dich hier wohlfühlst,
also (etwas knapp, weil auf dem Sprung, aber ich wollte gern noch antworten):
Als Stillhilfsmittel der Wahl (und gleichzeitig stillfreundliche Zufüttermethode) sehe ich bei Euch definitiv das Brusternährungsset (kurz: "BES"). Kennst Du das? Das ist eine Stillhilfe, mit der das Baby WÄHREND DES STILLENS zugefüttert werden kann. Als Grund für meine Empfehlung zitiere ich Dich mal:
Das BES ist auch mit Hütchen nutzbar. Insgesamt ist die Handhabung v.a. am Anfang etwas fummelig, aber wenn man keine Angst vor Technik hat und aufgeschlossen ist, dann gewinnt man schnell Routine. Hier im Forum findest Du viele Mütter, die Erfahrung mit dem BES haben. Vielleicht magst Du ein bisschen im Forum stöbern (z.B. "BES" in die Boardsuche eingeben).
Wichtig ist, dass man sich VOR DER ERSTNUTZUNG mit dem BES SEHR GUT VERTRAUT macht. Es gibt nunmal keine zweite Chance für einen ersten Eindruck
, deshalb ist es für weitere Bemühungen sicher vorteilhaft, wenn der Erstkontakt damit für Mutter und Baby positiv verläuft. Idealerweise sollte Dich eine Stillberaterin vor Ort damit unterstützen, aber einige Mütter hier im Forum konnten keine Stillberaterin auftreiben; die haben es auch im Alleingang mit Begleitung hier durchs Forum geschafft.
Das BES ist nicht die einzige Möglichkeit, die Ihr habt. Wenn Du sagst "Nee, auf keinen Fall, das Teil kommt mir nicht ins Haus!"
, dann finden wir etwas anderes. Aber meine erste Wahl bei Eurem Störungsbild wäre klar das BES.
Noch kurz hierzu:
. Meine ältesten beiden hatten bei der Geburt je rund 4500 g, ich fand sie niedlich, klein und zart!.. (Und dank gutem Stillstart brauchten sie selbstverständlich KEINERLEI Zufüttermaßnahmen! Zufüttern ist die Folge von schlechter Behandlung im KH (oft) oder medizinischen Problemen (selten), aber sicher nicht automatisch von hohem Geburtsgewicht).
Sorry, aber vom Stillverhalten eines traumatisierten Neugeborenen kann man definitiv NICHT auf den Rest der Stillzeit schließen. Wär ja schlimm, wenn. 

Also, was meinst Du? Mit dem BES stillfreundlich zufüttern, dabei automatisch eine gute Stilltechnik lernen, und dann über die BES-Steuerung die Zufüttermilch langsam ausschleichen in Richtung Vollstillen?
Rückfragen immer gerne,
LG
Julia
Als Stillhilfsmittel der Wahl (und gleichzeitig stillfreundliche Zufüttermethode) sehe ich bei Euch definitiv das Brusternährungsset (kurz: "BES"). Kennst Du das? Das ist eine Stillhilfe, mit der das Baby WÄHREND DES STILLENS zugefüttert werden kann. Als Grund für meine Empfehlung zitiere ich Dich mal:
Das BES hat den Vorteil, dass DIREKT Milch laufen kann, wenn das Baby mit Stillen beginnt. Der "Nervositätsfaktor", ob das Baby lang genug saugen mag bis Milch kommt, fällt also weg, denn wenn gewünscht läuft die Milch von Anfang an. Das motiviert das Baby natürlich ungemein. Der Milchfluss ist in der Stärke regelbar, von leichtem Tröpfeln bis Sturzbach sozusagen, und man kann den Milchfluss auch während des Stillen nach Bedarf beliebig an- und abschalten sozusagen. Auf diese Weise ist eine sehr sanfte Entwöhnung möglich.manto hat geschrieben:Ich lege Ihn auch an, zumindest, wenn ich entspannt bin, denn ich habe festgestellt, daß sonst der Horror wieder losgeht und ich denke, daß macht mich unentspannt und ihn auch. Dann klappt es nicht und ich habe ebenfalls festgestellt, daß ich jedesmal mit reduzierter Milchmenge reagiere, wenn ich mich beim Stillen so stresse.
Wenn das Anlegen klappt, immer noch mit Hütchen, dann saugt er mitlerweile auch 10-20 Min ausdauernd. Hin- und wieder gibt es Rückschläge, sodaß ich wieder auf die Träufel-Methode zurückgreife, damit er an der Brust weiter trinkt.
Problematisch ist das Anlegen, ohne die Milch vorher anzusaugen, das klappt leider gar nicht.
Das BES ist auch mit Hütchen nutzbar. Insgesamt ist die Handhabung v.a. am Anfang etwas fummelig, aber wenn man keine Angst vor Technik hat und aufgeschlossen ist, dann gewinnt man schnell Routine. Hier im Forum findest Du viele Mütter, die Erfahrung mit dem BES haben. Vielleicht magst Du ein bisschen im Forum stöbern (z.B. "BES" in die Boardsuche eingeben).
Wichtig ist, dass man sich VOR DER ERSTNUTZUNG mit dem BES SEHR GUT VERTRAUT macht. Es gibt nunmal keine zweite Chance für einen ersten Eindruck
Das BES ist nicht die einzige Möglichkeit, die Ihr habt. Wenn Du sagst "Nee, auf keinen Fall, das Teil kommt mir nicht ins Haus!"
Noch kurz hierzu:
Muss nur kurz mal lachenEr ist ein großes Baby, Makrosomie stand im Arztbrief, wobei er knapp an den 4000g Geburtsgewicht vorbeigeschrammt ist. Er kam mit 3950 g auf die Welt (38 KU, 50 cm).
Cool, dann kennt Deine Hebamme vermutlich auch die Lottozahlen von nächstem Samstag?Die Hebamme meinte, er wird wohl nie zu den Kindern gehören, die die Brust in 10 min leer machen
Völlig in Ordnung. Es spricht also nichts dagegen, jetzt systematisch mit Stillenüben anzufangen, ganz in Ruhe, mit kleinen Lernschritten.Geburtsgewicht 19.04. 3950 g
U2, 22.04. 3590 g
Hebamme 02.05 3930g
Also, was meinst Du? Mit dem BES stillfreundlich zufüttern, dabei automatisch eine gute Stilltechnik lernen, und dann über die BES-Steuerung die Zufüttermilch langsam ausschleichen in Richtung Vollstillen?
Rückfragen immer gerne,
LG
Julia