Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesucht!

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jusl
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von jusl »

Hallo, schön, dass Du Dich hier wohlfühlst, :D also (etwas knapp, weil auf dem Sprung, aber ich wollte gern noch antworten):

Als Stillhilfsmittel der Wahl (und gleichzeitig stillfreundliche Zufüttermethode) sehe ich bei Euch definitiv das Brusternährungsset (kurz: "BES"). Kennst Du das? Das ist eine Stillhilfe, mit der das Baby WÄHREND DES STILLENS zugefüttert werden kann. Als Grund für meine Empfehlung zitiere ich Dich mal:
manto hat geschrieben:Ich lege Ihn auch an, zumindest, wenn ich entspannt bin, denn ich habe festgestellt, daß sonst der Horror wieder losgeht und ich denke, daß macht mich unentspannt und ihn auch. Dann klappt es nicht und ich habe ebenfalls festgestellt, daß ich jedesmal mit reduzierter Milchmenge reagiere, wenn ich mich beim Stillen so stresse.
Wenn das Anlegen klappt, immer noch mit Hütchen, dann saugt er mitlerweile auch 10-20 Min ausdauernd. Hin- und wieder gibt es Rückschläge, sodaß ich wieder auf die Träufel-Methode zurückgreife, damit er an der Brust weiter trinkt.
Problematisch ist das Anlegen, ohne die Milch vorher anzusaugen, das klappt leider gar nicht.
Das BES hat den Vorteil, dass DIREKT Milch laufen kann, wenn das Baby mit Stillen beginnt. Der "Nervositätsfaktor", ob das Baby lang genug saugen mag bis Milch kommt, fällt also weg, denn wenn gewünscht läuft die Milch von Anfang an. Das motiviert das Baby natürlich ungemein. Der Milchfluss ist in der Stärke regelbar, von leichtem Tröpfeln bis Sturzbach sozusagen, und man kann den Milchfluss auch während des Stillen nach Bedarf beliebig an- und abschalten sozusagen. Auf diese Weise ist eine sehr sanfte Entwöhnung möglich.
Das BES ist auch mit Hütchen nutzbar. Insgesamt ist die Handhabung v.a. am Anfang etwas fummelig, aber wenn man keine Angst vor Technik hat und aufgeschlossen ist, dann gewinnt man schnell Routine. Hier im Forum findest Du viele Mütter, die Erfahrung mit dem BES haben. Vielleicht magst Du ein bisschen im Forum stöbern (z.B. "BES" in die Boardsuche eingeben).
Wichtig ist, dass man sich VOR DER ERSTNUTZUNG mit dem BES SEHR GUT VERTRAUT macht. Es gibt nunmal keine zweite Chance für einen ersten Eindruck ;-), deshalb ist es für weitere Bemühungen sicher vorteilhaft, wenn der Erstkontakt damit für Mutter und Baby positiv verläuft. Idealerweise sollte Dich eine Stillberaterin vor Ort damit unterstützen, aber einige Mütter hier im Forum konnten keine Stillberaterin auftreiben; die haben es auch im Alleingang mit Begleitung hier durchs Forum geschafft.

Das BES ist nicht die einzige Möglichkeit, die Ihr habt. Wenn Du sagst "Nee, auf keinen Fall, das Teil kommt mir nicht ins Haus!" :lol:, dann finden wir etwas anderes. Aber meine erste Wahl bei Eurem Störungsbild wäre klar das BES.

Noch kurz hierzu:
Er ist ein großes Baby, Makrosomie stand im Arztbrief, wobei er knapp an den 4000g Geburtsgewicht vorbeigeschrammt ist. Er kam mit 3950 g auf die Welt (38 KU, 50 cm).
Muss nur kurz mal lachen :lol: :oops: . Meine ältesten beiden hatten bei der Geburt je rund 4500 g, ich fand sie niedlich, klein und zart!.. (Und dank gutem Stillstart brauchten sie selbstverständlich KEINERLEI Zufüttermaßnahmen! Zufüttern ist die Folge von schlechter Behandlung im KH (oft) oder medizinischen Problemen (selten), aber sicher nicht automatisch von hohem Geburtsgewicht).
Die Hebamme meinte, er wird wohl nie zu den Kindern gehören, die die Brust in 10 min leer machen
Cool, dann kennt Deine Hebamme vermutlich auch die Lottozahlen von nächstem Samstag? :lol: Sorry, aber vom Stillverhalten eines traumatisierten Neugeborenen kann man definitiv NICHT auf den Rest der Stillzeit schließen. Wär ja schlimm, wenn. ;-)
Geburtsgewicht 19.04. 3950 g
U2, 22.04. 3590 g
Hebamme 02.05 3930g
Völlig in Ordnung. Es spricht also nichts dagegen, jetzt systematisch mit Stillenüben anzufangen, ganz in Ruhe, mit kleinen Lernschritten. ;-)

Also, was meinst Du? Mit dem BES stillfreundlich zufüttern, dabei automatisch eine gute Stilltechnik lernen, und dann über die BES-Steuerung die Zufüttermilch langsam ausschleichen in Richtung Vollstillen?

Rückfragen immer gerne,
LG
Julia
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AmysMom
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von AmysMom »

Liebe Manto,
ich möchte dir auch einen Drücker hier lassen. Das war ja echt ein bescheidener Start ins Leben...
Gut, dass ihr her gefunden habt! Hier seid ihr mit Sicherheit gut aufgehoben!
Liebe Grüße
F.

mit SchnubbelSchnu (08/2008), WuselPusel (04/2011) und WuschelPuschel 08/2014

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julia1982
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von julia1982 »

Und auch ich möchte Dir Mut zusprechen, hier wirst Du genau die Beratung bekommen, die ihr braucht! ((Manto))
Julia mit kleiner Raupe (03/13) und Herzenskind (03/16)
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von manto »

@Julia

DAS ist kurz :shock: ?

Klingt nach einer sehr viel entspannteren Lösung, als das, was wir derzeit praktizieren.
Zweimal hat es heute gut geklappt, eben war wieder große Krise, bei der wir beide geheult haben, aber schließlich hat er doch noch die linke Brust genommen und schläft nun auf meinem Schoß. Wage nur nicht ihn zu bewegen.

Ich habe gleich mal die Apotheke nebenan angerufen, die bestellen es und ich kann es heute noch abholen. Dann kann ich heute Abend noch damit rumspielen und am Wochenende, wenn mein Mann auch da ist und mir moralische Unterstützung geben kann, damit starten.
Stillberaterin wird wohl erst nächsten Mittwoch, falls ich einen Termin bekomme, da war heute wieder keiner zu erreichen.
Bin eigentlich zuversichtlich, daß wir es so hinbekommen, in jedem Fall besorge ich es erstmal und werde mal rumprobieren. Bin ziemlich technik-affin :). Und fummelig ist das hier auch. Kind balancieren, Kinderkopf in der richtigen Position halten, Hütchen richtig positionieren, Finger so ins Hütchen bekommen, daß die Löcher verschlossen sind, aber beim Saugen was durchgeht und noch mit der anderen die Spritze bedienen. Dabei aufpassen, daß nix rausläuft und das Kind aufweicht. Und das alles, obwohl ich auch nur zwei Hände mein Eigen nenne.


@Andere

Vielen Dank! Tat grad sehr gut, nach unserer Krise eben. :|
Das Leben liest auch nicht Korrektur. ;)
jusl
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von jusl »

@Julia

DAS ist kurz :shock: ?
:lol: Ja, wurde dann doch einen Tic länger als erwartet, denn eigentlich wollte ich unbedingt noch DIESE BROSCHÜRE hier verlinken, ohne die es meiner Erfahrung nach NICHT GEHT. Die Broschüre bitte unbedingt VOR Erstversuch mit Baby lesen, der Beipackzettel des BES reicht nicht! Nimm Dir Zeit, Dich ganz in Ruhe mit dem BES vertraut zu machen, befülle es einige Male zum Spaß mit Wasser, bau es einige Male auseinander und zusammen und leg es an (OHNE Baby!.. ). Diese Vorbereitung lohnt sich.
Bin eigentlich zuversichtlich, daß wir es so hinbekommen, in jedem Fall besorge ich es erstmal und werde mal rumprobieren. Bin ziemlich technik-affin :).
Super, das wird schon. Eure Chancen stehen gut, dass Ihr es auch wirklich nur übergangsweise braucht.

Meld Dich, wenn BES und die verlinkte Broschüre eingetroffen sind, ja? Falls das mit der Stillberatung vor Ort nix wird oder sie sich zufällig leider nicht (gut) mit dem BES auskennt, machen wir das hier gemeinsam, wenn Du magst. ;-)

LG
Julia
manto
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von manto »

Hallo,

also das Set habe ich ja schon seit letztem Wochenende hier liegen. Gestern kam endlich auch die Broschüre an und von mir aus kann es losgehen. Stillberatung hier vor Ort bekomme ich frühestens nächsten Mittwoch einen Termin, irgendwie erreiche ich da immer keinen. Und ehrlich gesagt, will ich nicht noch länger warten, ich denke immer, uns läuft die Zeit davon.

Noch mal ein Bericht, wie es uns zwischenzeitlich ergangen ist:
Die Hebamme war am Donnerstag (Männertag) da und hat ihn gewogen. Leider hat er wieder abgenommen (insgesamt 40g, er ist jetzt wieder unter Geburtsgewicht, bzw. war es letzten Donnerstag) :(. D.h. für uns, wir müssen jetzt in jedem Fall immer ein wenig zufüttern. Er dürfte mittlerweile auch wieder zugelegt haben, da wir ihn gut abfüttern und er erkennbar satt ist. Er hat an der Brust einfach nicht genug bekommen und war auch sehr unruhig. Der Stuhlgang hatte ebenfalls abgenommen, nur eine volle Windel pro Tag und es war auch mal eine nicht nasse dabei. Das hat sich mittlerweile wieder geändert, die Windeln sind schwer-nass und ca. 3 x großes Geschäft pro Tag ist zu verzeichnen.
Ich war sehr geknickt deswegen, denn der Abnahme ging voraus, daß wir versucht haben, die Pre-Nahrung wegzulassen und nur zu stillen. Das war ziemlich anstrengend, weil er alle 1 1/2 - 2 h kam und abends im Grunde volle vier Stunden an der Brust hing, ohne echte Pause.
Das Experiment lief 4 Tage, zwei davon haben wie ausschließlich gestillt (anstrengend, aber schön) und zwei haben wir je eine Flasche Pre mit 120 ml gegeben, weil er einfach Hunger hatte, soweit mein Mann und ich das beurteilen konnten.
Offensichtlich reicht Baby das aber nicht aus, die Hebamme meinte, daß seine Zunge nicht weit genug vorne liegt beim Saugen (sie hat es mit dem kleinen Finger ausprobiert) und er deshalb nicht effektiv genug trinkt.
Wie gesagt, ich war schwer geknickt.
Ich habe dann mal mit der Calma-Flasche von Medela zugefüttert, denn unsere Spritze-Stillhütchen-Methode ist eher nicht Öffentlichkeits-Kompatibel.
Baby saugt auch weiterhin an der Brust, aber ich habe den Eindruck, nicht mehr so stark wie vorher und es steht auch keine Milch mehr im Hütchen, sodaß ich denke, daß er nun gar nichts mehr abbekommt. Es ist zum Verzweifeln.
Dazu kommt, daß nach dem Sehr-Geknickt-Sein, wieder viel weniger Milch da war. Ich war auch so demotiviert und habe eine Nacht nicht diszipliniert abgepumpt, und schwups weniger Milch. Bin im Moment bei ca. 60 ml aller 2 1/2-3 Stunden von beiden Brüsten.
Ich reiße mich aber zusammen und pumpe wieder sehr regelmäßig aller drei Stunden, auch in der Nacht.

Wenn ich derzeit versuche ihn anzulegen, gibts wieder Theater, obwohl wir das schonmal besser hinbekommen haben. Immerhin weint er nicht, aber er ist sichtlich unzufrieden und stößt sich immer von der Brust weg und ningelt. Dann muss mit der Spritze etwas zugeträufelt werden, um ihn bei der Stange zu halten. Da ich aber den Eindruck habe, daß er nicht stark genug saugt, um überhaupt was zu bekommen, denke ich, er betreibt nur Beruhigungsschnullerei an der Brust, nachdem ich mit der Spritze soviel zugeträufelt habe, daß der größte Hunger gestillt ist.

Ich merke schon wieder, wie ich mich verspanne, wenn ich nur ans Anlegen denke.
Meine Hoffnung ruht jetzt auf dem BES.
Meine Hebamme meinte auch, daß wir nun, da er ja schon drei Wochen alt ist und immer nur mit Hütchen gesaugt hat, es wahrscheinlich nie schaffen werden, die Hütchen abzuschaffen.
Wäre es möglich, mit dem BES ohne Hütchen anzufangen? Die vielleicht ganz wegzulassen? Meine Brustwarzen haben sich durch das Abpupen einigermaßen gezogen und ich denke, es wäre schön möglich, daß er sie zu fassen bekommt. Im Moment funktioiniert das natürlich gar nicht, weil er es nicht kennt und er nicht auf die Idee kommt, zu saugen. Aber wenn aus dem BES Milch eingeträufelt kommt, wird er automatisch saugen, oder?

Also: BES liegt hier, mit der Handhabung komme ich soweit zurecht, die Broschüre ist gelesen und ich will anfangen. Wäre sehr dankbar, wenn wir das hier zusammen machen könnten.
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von sterntalerin »

ach, das klingt ja alles sehr nervenaufreibend. du arme! ich kann zwar leider nicht wirklich fachlich was zum thema beitragen, möchte dir aber gerne mut zu sprechen. ich habe auch lange mit bes gestillt und es war, obwohl am anfang nicht ganz einfach zu handhaben, eine wirklich große hilfe unsere stillsituation zu entspannen. es nahm vor allem den druck vonmir, denn ich wusste, das kind wird versorgt und muss nicht hungern. so konnten wir uns gut und langsam an das vollstillen heranarbeiten.
ich wünsch dir und deinem baby alles gute! ihr macht das sicher toll!
Sterntalerin mit dem Zuckerstrietz (11/2012), der Herzpüppilotta (08/2015) und der Frühlingsüberraschung (03/19)
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Katha
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von Katha »

Bin keine Stillberaterin finde aber klasse, dass Du mit dem BES anfängst
Zu dem Satz der Hebamme bzgl Hütchen: ich hab hier schon von zig Fällen gelesen, die das nach 1, 3, 4, 7, 11 oder sonst wie viel Monsten losgeworden sind (muss aber nicht so lange dauern) und auch im RL bei ner Freundin.
Ob Du es jetzt schon ohne versuchen kannst, können nur die Mods hier sagen.
Und bei denen bist Du und Dein Kind auch hervorragend aufgehoben.
Alles Liebe
Katha mit dem Hasen *01/2012
"Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch, Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken, Denn sie haben ihre eigenen Gedanken." Khalil Gibran[/color]

Viel vom iPhone, Buchstabendreher, Tippfehler... inkl. [/size]
manto
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von manto »

Ach habe gerade gesehen, daß bei der Gewichtsentwicklung ein Wert fehlt. Er hatte zwischenzeitlich sein Geburtsgewicht um 10g überschritten und zwar an Tag 15 nach Geburt. Also am 04.05. 3960g und am 09.04. dann 3920g. :|
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jusl
Jusl Almighty
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Re: Stillkrampf nach Flaschengabe auf Intensiv, Hilfe gesuch

Beitrag von jusl »

Hallo manto,

erstmal: Gut dass BES und Broschüre jetzt da sind - ich bin zuversichtlich, dass Euch das sehr weiterhelfen wird.

Und dann noch: Die Aussage Deiner Hebamme à la "wenn's bis jetzt nicht ohne ging, wird die Abgewöhnung der Hütchen wohl nie was" ist völliger Unsinn. Im Forum hier sind UNZÄHLIGE Berichte zu lesen, wo es -zum Teil nach kurzer Zeit, zum Teil durch Zufall nach vielen Monaten - schlussendlich doch noch wunderbar ohne Hütchen ging. Die "Spontanheilungsrate" ist da übrigens ausgesprochen hoch. Also mach Dir um das Thema erstmal keine Gedanken! BES kann grundsätzlich auch mit Hütchen genutzt werden.

Morgen melde ich mich ausführlich, dann kann's losgehen. ;-) Bis dahin: Bitte reichlich "Trockenversuche" ohne Baby machen, mit Wasser (OK, das Wort "trocken" passt nicht :lol: ), immer wieder mal befüllen, zuschrauben, anlegen, ankleben, an- und abklemmen - damit Du richtig vertraut bist damit.
Nur Mut, Eure Chancen stehen wirklich gut, nämlich weil Dein Baby noch so jung ist und weil Deine Milchbildung praktisch auf Vollstillniveau ist, das ist sehr gut.

LG und bis morgen
Julia
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