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Re: AW: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleite

Verfasst: 16.02.2013, 14:22
von Comstruela
Hey vielleicht solltest du mal zum ostheopaten? Meine kleine hatte mit ca 20 wochen plötzlich eine blockaden. Sonst versuchen die situation versuchen anzunehmen wie sie ist. Ich weiß ist schwer. Mit baby hinlegen. Wenn er schläft, vielleicht rausgehen und im wohnzimmer schlafen.
Mir hat das buch besucherritze super geholfen. Die kLeine zu akzeptieren :smile:

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Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 17.02.2013, 02:04
von Lösche Benutzer 12151
Hast du mal versucht zu pucken? Dein kleiner ist zwar etwas größer, aber in dem Alter war das für uns über ein paar Wochen ein Segen. Für die Zähne haben wir immer noch eine Bernsteinkette. Dann wie schon erwähnt Viburcol (oder auch Fieber und zahnzäpfchen - wenn's ganz schlimm war auch paracetamol) Chamomilla und Zahnöl.

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 17.02.2013, 22:33
von waldkauz82
Nur kurz,da uraltes handy:
hier war neulich auch so 1phase,es waren die zähne. Osanit hat vielleicht geholfen. Trage nachts dann im sling auf der hüfte,auch mal zum mittagsschlaf,dann kann ich mich mit kind hinlegen, na ja eher -setzen,aber sie schläft weiter. Und vorher schneller ein als aufm rücken,weil ich mit den armen noch festhalte. Abgelegt geht hier zZt auch nur mit Puckdecke.
noch 2 ideen: bäuerchen quer? Ist hier garantie für aufwachen. L muß nach beiden seiten aufstoßen,dann noch kurz nuckeln,dann ist gut. Und: vielleicht muß er pieseln? Manche machen extrem ungern in die hose,halten dann ein,evtl teilweise,schlafen wieder ein,müssen dann wieder. Sorry,jetzt fällt mir der daumen ab,wunsch dir alles gute!

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 18.02.2013, 10:48
von Katjischa
Hallo Steffi,
wie siehts denn inzwischen aus mit eurem Schlaf? Das was du bschreibst, kommt mir sehr bekannt vor. Mein Kleiner ist Anfang Juni geboren, wir hatten das gleiche Verhalten im November/Dezember. Ich bin fast wahnsinnig geworden, er schlief im Bettbalkon und solange wir noch nicht im Schlafzimmer waren, war auch alles ok. Haben wir zwei Minuten neben ihm gelegen wurde er sofort unruhig, in der Nacht fast alle Stunde wach und hat jämmerlich gebrüllt. Eine zeitlang haben mein Freund und ich uns dann abgewechselt: Bis drei Uhr war meine Schicht, danach haben wir die Bettseiten getauscht und er hat den Kleinen betuddelt. Wer nicht neben dem Baby geschlafen hat, durfte Oropax tragen ;)

Na ja, was wir jedenfalls gemacht haben: Wir haben ihn tatsächlich ausquartiert. Da war er knapp über sechs Monate alt. Nur zur Klärung: Das hatte ich mir NIE so vorgestellt! Ich hab immer gedacht, dass der Kleine mindestens das erste Jahr bei uns im Schlafzimmer verbringt. Aber wir haben es dann auch einfach ausprobieren wollen, ob er "ohne uns" tatsächlich besser schläft.
In den ersten Nächten hab ich ihn nach dem ersten Stillen auch meist noch zurück ins Schlafzimmer geholt. Also: Er wurde irgendwann wach, ich bin hin, hab gestillt und wenn er sich nicht hat zurücklegen lassen, kam er mit ins Schlafzimmer. Nach einer Woche hat er sich anstandslos in sein Bettchen zurücklegen lassen und friedlich weiter geschalfen. Dann haben wir irgendwann noch geguckt, was eigetnlich passiert, wenn Papa ihn beruhigen geht und nicht ich mit der Brust. Das ziemlich schnelle Ergebnis war, dass ich ihn zwischen 23 und 0 uhr noch mal gestillt habe, wenn er sich danach gemeldet hat, ist Papa hin. Er hat meist nicht mehr als zwei Minuten gebraucht, bis der Junge wieder geschlafen hat. Leise zureden, über den Kopf streicheln und "schsch"-Laute haben geholfen. Wenn J. doch lauter wurde, hat er ihn zum kuscheln rausgenommen, wenn nach fünf Minuten keine "Besserung" war, bin ich hin zum Stillen.

Äh ja :) Sorry für den langen Text. Aber ich wollt dir einfach mal ein Feedback zum Thema "Ausquartieren" geben. Ich hab die ersten Drei Wochen schlechter geschlafen, als wenn er mit im Raum gewesen wäre, aber tatsächlich schläft mein Sohn seitdem ruhiger und in längeren Abschnitten. Hätte das nie gedacht...das eEistellbett steht auch immer noch da, kann es nicht abbauen und der kleine Krümel fehlt mir darin. Trotzdem schlafen wir alle inzwischen besser (wenn nicht grad Fieber, Zähne, Schnupfen sich melden ;) ). Und ich hab halt auch die super Unterstützung durch meinen Freund, sonst hätt ich das nicht machen können.

Ich drück euch jedenfalls die Daumen, dass es bald besser wird *esistnureinephase* ;)
LG

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 19.02.2013, 22:08
von bettibeutlin
Hallo Steffi,

fühl dich gedrückt, mein Sohn hat auch das erste Jahr grottig geschlafen, zumindest nachts, tagsüber gings meist ganz gut, außer in den ersten 2-3 Monaten.

Besonders schlimm war es immer, wenn ein wichtiger Entwicklungsschritt kurz bevorstand, bzw, meist konnte er dann nach ein paar ganz miesen Nächten irgendetwas Neues.

Auch hier gings eigentlich immer dann los, wenn wir uns dann auch schlafen legen wollten, und nicht nur das, sondern ich war dann immer schon so nervös und panisch, dass das Kind gleich wieder aufwacht, dass ich natürlich auch nicht mehr schlafen konnte. Und vielleicht spüren auch Kinder, selbst wenn sie einen halben Meter weiter weg im eigenen Bett schlafen, dass die Mama nervös ist, und schlafen dann sicherheitshalber auch nicht mehr so tief?

Bei uns wurde es tatsächlich auch besser, als wir ihn dann mit knapp einem Jahr ausquartiert haben. Zum einen vermute ich, dass unsere Ins-Bett-geh-Zeit immer mit einer leicht-schlaf-Phase vom Söhnchen zusammenfiel und wir ihn dann ungewollt im Schlaf gestört haben. Zum Anderen tat es mir auch gut, nicht mehr jeden winzigen Seufzer oder jedes heftigere Schnullern zu hören.

Nochmal besser wurde es, als ich dann langsam abgestillt habe, das war ein paar Wochen später, kurz vor dem 1. Geburtstag.

Heute verbringt der Junior immer noch häufig die zweite Nachthälfte bei uns im Bett, schläft dort aber recht ruhig, seit er nicht mehr gestillt wird.
Mal im Ernst, ich könnte auch nicht ruhig schlafen, wenn neben mir ein Megatopf meiner Leibspeise leise köcheln würde :lol:
Ich hätte gern noch länger gestillt und hab mich mit der Entscheidung um den ersten Geburtstag rum langsam abzustillen ziemlich schwer getan, aber ich war vom ständigen Schlafmangel total durch.

Ob der verbesserte Schlaf jetzt am getrennt Schlafen und/ oder nicht mehr stillen liegt oder an einem Reifungsprozess, der sich ohnehin ergeben hätte kann ich natürlich nicht sagen.

Würde dein Sohn denn z.B. tagsüber im Kinderwagen schlafen? Wenn es bei uns auch tagsüber mit dem Schlaf schwierig war, habe ich Opa oder Oma manchmal gebeten, mit ihm spazieren zu fahren, und mich in der Zeit hingelegt, oder zumindest etwas für mich getan.

Ich wünsch dir alles Gute

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 20.02.2013, 19:39
von lilie86
Hallo!

Danke für euren positiven Gedanken und das ihr mich aufgebaut habt. Ich konnte die letzten Tage leider noch nicht schreiben, war zu viel beschäftigt, ihr wisst schon ABER

er schläft wieder!!! :D :D

Von einem Tag auf den anderen war es wieder vorbei. Ich denke er hatte einen Schub und dann noch das gleichzeitige Zahnen hat ihn komplett aus der Bahn geworfen.
Also der Gedanke ihn "auszuquatieren" ist Gedanke geblieben.

Wir praktizieren Gott sei Dank wieder Einschlafstillen :5: und nicht"Einschlafrumtragen" bis Mama umfällt :?
Und Familienbett funktioniert auch wieder super.

Ich danke euch wirklich für die vielen Gedanken, konnte sehr viel für mich mitnehmen. Es war am Schluss echt schon so, dass ich mit einem Knoten im Hals ins Schlafzimmer ging und dies war sicher auch nicht förderlich, zumindest nicht positiv :oops: !!
Es hat mir auch einfach mal gut getan, den Frust hier abzulassen :cry:

Danke euch!!

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 20.02.2013, 19:58
von Katjischa
Klingt doch super, schön, dass es sich wieder beruhigt hat. Und wer weiß, mit der Erfahrung kannst du an die nächsten unruhigen Tage und Nächte vielleicht wirklich viel gelassener herangehen und Nschotschis Rat folgen ;)
Nschotschi hat geschrieben: Mir hat damals, als die Nächte immer schlechter wurden, geholfen, die Situation anzunehmen. Die kleinen Würmer wollen uns ja nicht ärgern, sie weinen und wir wollen ihnen helfen.
Wünsche euch jednefalls noch viele ruhige Nächte ;)

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 05.04.2013, 11:08
von lilie86
Hallo!

Sorry, aber ich muss den Thread leider nochmal hochkramen :?

Ich kann jetzt wirklich nicht mehr. Die Nächte sind die reinste Folter!! :evil:
Er kann einfach nicht gut schlafen und ich weiß einfach nicht mehr weiter. Wir haben ein ganz nettes fixes Einschlafritual, was unserem Kleinen auch sehr gefällt. Das Einschlafen ist seltenst das Problem, dafür ist das weiterschlafen in der Nacht ein Disaster.

Nochmal kurz zu uns: Wir praktizieren Familienbett, der kleine wird fast noch voll gestillt (Blw) und ich trage ihn wenn er "will".

Es hilft alles nix!! Nachdem ich meinen Thread eröffnet habe, waren dann kurze Zeit (ca. 1-2 Wochen) die Nächte ruhiger (2x stillen/ pro Nacht und gleich weiterschlafen). ABER

das war es auch schon wieder :cry: :cry:
Seit dem ist es wieder genauso schlimm oder schlimmer. Er wacht stündlich auf, wird dann gestillt und dann kann er oft nicht mehr schlafen. Er schreit/nörgelt mit geschlossenen Augen, oder er setzt sich auf, oder will weg krabbeln--- alles mit geschlossenen Augen.
Mein Mann und ich, vorallem ich, kann/können nicht mehr. Wir haben alles probiert, aber es hilft nix.

Wieder kommen die Gedanken abstillen, dann kann ich ihn leichter abgeben, aber Fläschchen machen in der Nacht--- ooohhh da graut es mir davor.
Oder ausquatieren und dann jede Stunde aufstehen und ins Kizimmer wandern, ooohhh No.
Aber was soll ich tun?
Wenn ich doch nur einmal wieder ein paar Stunden schlafen könnte.

Am Tag ist die Schlafsituation viel entspannter, am Vormittag und am Nachmittag schläft er meist um die selbe Zeit beim Stillen ein, ich leg ihn weg und er schläft, meist eine halbe Stunde, aber auch schon öfter länger.

Warum ist es in der Nacht so ein Kampf?

Ja, Besucherritze die tollen Bücher zu diesem Thema habe ich schon gelesen, ich verstehe Babys Schlaf schon und kann alles nachvollziehen. Aber das hilft über den Schlafentzug nicht weg. Mir fehlen zur Zeit einfach die Ideen.
Habe schon das Gefühl eine total schlechte Mutter und Versagerin zu sein, weil ich mein Baby anscheinend nicht gut genug beim Einschlafen begleiten kann. Vielleicht erkenne ich seine Bedürfnisse nicht?! (O Mann muss grad wieder :cry: )

Sorry für ausheulen und für die konfuse Schreibweise.

LG

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 05.04.2013, 11:11
von lilie86
Achso hab ich noch vergessen.

Wenn er Schmerzen hat (Zahnen) geb ich Globuli, bei schlimmen SZ Virburcolzäpchen und 3 x hab ich ihm schon Paracetamolzäpfchen geben müssen. Aber die Nacht war deswegen auch nicht ruhiger. Also er hat dann keine Schmerzen mehr aber schlafen kann er trotzdem nicht.

Re: Wie kann ich mein Kind besser beim Schlafen begleiten??

Verfasst: 16.04.2013, 22:03
von Rumpelmama
Hm, vielleicht wirklich mal zum Osteopathen oder zu einem Orthopäden, der sich mit KISS auskennt gehen. Die Blockaden tun nämlich nicht unbedingt weh, hindern aber am weiterschlafen (also in den Schlafphasen, in denen er leicht aufwacht, weckt er dann auch immer auf).

Kann aber auch nur die normale Verarbeitung des vielen Neuen sein, was er so im 2. Halbjahr lernt. Das ist nämlich schlaftechnisch offenbar das schwierigste.

Abstillen muss nicht unbedingt zu Besserung führen (kann, muss aber nicht...). Wäre mir persönlich zu riskant.

Du bist keine schlechte Mutter! Schlafentzug zehrt nun mal an den Nerven, dass ist ganz normal!