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Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 25.10.2012, 14:56
von Lösche Benutzer 4849
blueberry hat geschrieben:... sie sagen einfach, Du solltest XY tun - und erwarten von DIR, dass DU rechtfertigst, warum Ihr das NICHT macht? Das ist doch verkehrte Welt!...
genau das hab ich auch gedacht.
sollen sie doch mal darlegen, warum tee so notwendig ist.

Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 25.10.2012, 15:41
von DanielaUndTragezwerg
:mrgreen: wahrscheinlich wird sich in ein paar Monaten alles beruhigt haben - bis sie merken, dass wir nach 6 Monaten (hoffentlich) noch nicht abstillen... :wink:

Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 25.10.2012, 16:35
von Caraluna
Das hatten wir damals auch... Ich glaube, es ist einfach so, dass die Großeltern sich beim Stillen überflüssig fühlen und dem Kind so gerne mal die Flasche geben würden, deswegen hab ich es meiner Mutter auch nicht übel genommen. Mausi mochte gottseidank eh keinen Tee, so hat sich das schnell erledigt. Im Sommer gabs dann ab und an mal ein Schlückchen Wasser und dann waren auch die Großeltern zufrieden ;-)

Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 25.10.2012, 16:46
von Seerose
Ich schließe mich den anderen an, ja, ich würde überhaupt nicht argumentieren.. Sollen sie doch nachlesen was alles für's Stillen spricht. Ist ja heutzutage leicht zugänglich in unserer überinformierten Gesellschaft. :wink:

Ich würd auch nichts mit Zuckerwasser und so sagen, denn dann sagen sie daß Fencheltee schließlich kein Zuckerwasser ist (da ist doch gar kein Zucker drin) und von daher gut. Nur, MuMi ist Nahrung und Flüssigkeit zugleich, auch bei 40 C Grad im Schatten. Von daher würd ich einfach sagen, daß dies absolut ausreichend ist und fertig. :wink:

Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 25.10.2012, 19:19
von Sakura
hi daniela,

mal ein paar argumente auf die schnelle:
- muttermilch hat die ideale zusammensetzung, mehr braucht ein kind nicht. wenn MuMi nicht reichen würde, wäre die menschheit schon lange ausgestorben.
(jaja, das argument hat einen bart, aber trotzdem)
- tee hat keine kalorien. wie soll ein kind zunehmen ohne kalorien?
- zuckertees für babys sind ja wohl das hinterletzte, da erübrigt sich fast jeder kommentar
- tee macht den magen voll, ohne dass das kind das bekommen hätte, was es wirklich braucht: milch
- früher war pulvermilch viel minderwertiger, sodass es durchaus sinnvoll war, bereits früh karottensaft etc. dazuzugeben. diese notwendigkeit entfällt aber mit der guten zusammensetzung der heutigen pre-nahrung, und ERST RECHT mit der PERFEKTEN muttermilch.

ansonsten wünsche ich dir gute nerven! das reinreden wird nie aufhören. selbst wenn die großeltern aufhören sollte, irgendwann tun es bekannte, KiTa-erzieherinnen... also leg dir am besten gleich ein dickes fell zu.

lg,
S. :-)

Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 26.10.2012, 09:34
von 4tiere
DanielaUndTragezwerg hat geschrieben:... daher ist die Gesprächskultur ziemlich frostig geworden. Deshalb werden uns eure Argumente hoffentlich weiterhelfen an den gesunden Menschenverstand der lieben Omas, Opas, Uromas etc. zu appelieren. Ich möchte einfach, dass sie es wirklich verstehen, warum es wichtig für den Zwerg ist. ...
Irgendwie ist unsere familiäre Stillerfahrung nicht die Beste und ich habe das Gefühl, dass sie darauf warten dass auch bei uns Probleme auftreten.
Unbedacht neige ich immer dazu, auf die "Früher-haben-wir-aber-Sätze" mit "und ganz früher sassen wir auf den Bäumen und warfen mit Steinen" zu antworten.
Das bring natürlich gar nicht und macht die Situation noch frostiger, daher finde ich Blueberrys Ansatz sehr gut:
blueberry hat geschrieben:Ich denke, man kann nur immer wieder sagen, dass man es toll findet, dass die Eltern es damals mit einem selbst so gemacht haben, wie sie es nach den derzeitig verfügbaren Informationen und dem damaligen Informationsstand der Kinderärzte etc. als "Bestes" in Erfahrung bringen konnten. Und das man selbst es genauso machen möchte: nach dem heutigen Kenntnisstand und den einem selbst verfügbaren Informationen das Beste fürs Baby entscheiden. Und dann sagen, dass man sich über Anteilnahme und Tipps einerseits freut, aber andererseits auch darum bittet, dass akzeptiert wird, wenn man es dann trotzdem anders entscheidet.
Denn ich denke, wer nicht überzeugt werden will, dem kann man/frau noch so viele Infos - Argumente usw. liefern. Es wird nicht angenommen und der eigene gesunde Menschenverstand wird erst gar nicht angehört. Und die oben vorgeschlagene Abgrenzung hört sich freundlich (und damit respektvoll dem Gegenüber) an und zeigt trotzdem deutlich, wo eure Grenzen sind.

Ich wünsche euch viel Erfolg!

Re: Brauche Fakten die fürs Stillen und gegen Tee sprechen :

Verfasst: 26.10.2012, 20:04
von Sakura
4tiere hat geschrieben:Das bring natürlich gar nicht und macht die Situation noch frostiger, daher finde ich Blueberrys Ansatz sehr gut:
blueberry hat geschrieben:Ich denke, man kann nur immer wieder sagen, dass man es toll findet, dass die Eltern es damals mit einem selbst so gemacht haben, wie sie es nach den derzeitig verfügbaren Informationen und dem damaligen Informationsstand der Kinderärzte etc. als "Bestes" in Erfahrung bringen konnten. Und das man selbst es genauso machen möchte: nach dem heutigen Kenntnisstand und den einem selbst verfügbaren Informationen das Beste fürs Baby entscheiden. Und dann sagen, dass man sich über Anteilnahme und Tipps einerseits freut, aber andererseits auch darum bittet, dass akzeptiert wird, wenn man es dann trotzdem anders entscheidet.
jep. das sage ich meinen eltern auch immer und immer und immer wieder. und es ist tatsächlich ein konstruktiver gesprächsbeitrag, der akzeptiert wird.