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Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 05.09.2012, 13:52
von Ursi99
Vielleicht ist er auch einfach noch nicht müde genug.
Wenn wir nebenher was anderes machen könnten (lesen, Laptop) mit ner kleinen Lampe an, wäre das wohl nur halb so nervig für uns. Aber wenn Licht an ist, turnt er rum und will gar nicht die Augen zu machen (ergo: nicht müde genug??)
Kurz aufs Klo gehen etc. geht nicht. Also kurz rausgehen schon, aber dann setzt er sich auf und wartet bis man zurück ist.
Denke dass mit dem rausgehen habe ich mir auch grad selbst verbaut - ich muss hier ja allein den Mittagsschlaf begleiten und habe noch meine 2 Minimäuse. Da habe ich es am 1. Tag alleine versuch mit rausgehen und bin wohl tlw. etwas zu spät wieder rein (viel Geschrei und Tränen) d.h. ich muss erstmal wieder viel dabeibleiben. Schwierig echt. Einerseits merke ich, dass er mich braucht, andererseits habe ich halt auch nicht soviel Kraft (weil da ja noch die Kleinen sind), ihm soviel zu geben wie er braucht.
Super, jetzt ist er nach 30 min Mittagsschlaf wieder aufgewacht (ohne Grund/lautes Geräusch o.ä.). und hängt jetzt total müde auf dem Sofa. Nerv. Ich weiss nicht was ich machen soll mit ihm .
Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 05.09.2012, 15:45
von Nusserl
könnt ihr euch vielleicht mittags alle vier ins elternbett legen? da bist du bei ihm und kannst die beiden mädels einschlafstillen. vielleicht noch ein buch lesen oder hören. im schlimmsten fall liegt ihr alle eine halbe stunde im bett rum und könnt euch wenigstens ein bsischen erholen. wir haben manchmal sogar leise spielsachen mitgenommen.
Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 06.09.2012, 23:06
von Singlemom
Hallo,
darf ich mal fragen, was dann passiert, wenn ihr da neben euren Kindern wartet, dass sie einschlafen?
Also, was machen die dann?
Ich frage, weil ich mir das gar nicht so recht vorstellen kann...noch schläft meine Kleine fast immer beim Stillen ein, und dann kann ich sie in ihr kleines Bett rüberlegen. Wenn sie aber ausnahmsweise mal nicht einschläft, dann ist für sie erstmal Party ohne Ende angesagt und sie gackert noch rum und kugelt sich etc., bis irgendwann die Erkenntnis kommt, dass es Party ohne Ende nicht gibt und dann fängt sie an zu weinen. Manchmal hilft "Schschsch", um sie zu beruhigen, aber öfter will sie dann noch ein bisschen im Arm getragen werden.
Jedenfalls kann ich mir ein Einschlafritual (vorlesen etc.) "pur" überhaupt nicht vorstellen...dann würde sie bloß weinen.
Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 06.09.2012, 23:16
von Hauptstadtkind
Mein Großer war absoluter Bücherfan in dem Alter. Dem brauchte ich nur genug Lesestoff ins Bett geben und konnte gehen. Nach einer Weile rummste es, die Bücher lagen vor dem Bett und das Kind schlief. Sehr praktisch.

Habe zeitweise auch den Klotrick benutzt.

Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 07.09.2012, 10:00
von Ursi99
@singlemom:
wühlen, aufstehen, wieder hinlegen, rumkugeln, reden, kuscheln, ohr kneten, trinken.... es gibt viele dinge zu tun

Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 07.09.2012, 21:48
von Lösche Benutzer 8492
Wir hatten auch totales Theater mit dem Schlaf abends

, 2 Stunden habe ich gewartet... Dann haben wir ein Schlaefchen am Abend abgeschafft seitdem schlaeft er immer frueher - von Mitternacht sind wir jetzt bei 20, 21 Uhr und 15-30 Minuten Einschlafbegleitung

.
Er war auch oft aufgedreht und hat sich sein eigenes Ritual zum Einschlafen gesucht - er befummelt was zum Anziehen von uns

. Da waere ich natuerlich nie im Leben draufgekommen. Abwarten hat da einfach geholfen

.
Nusserl hat geschrieben:könnt ihr euch vielleicht mittags alle vier ins elternbett legen? da bist du bei ihm und kannst die beiden mädels einschlafstillen. vielleicht noch ein buch lesen oder hören. im schlimmsten fall liegt ihr alle eine halbe stunde im bett rum und könnt euch wenigstens ein bsischen erholen. wir haben manchmal sogar leise spielsachen mitgenommen.
Genauso mach ich das jetzt mittags und abends auch mit meinen beiden (20 und 4 Monate alt). Den Grossen stoert es dank Shirt in der Hand kaum, wenn ich mit dem Ruecken zu ihm liege kuschelt er sich an mich, andersrum streichel ich ihn ein bisschen...
Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 11.09.2012, 21:21
von Angee82
Liebe Ursi99 und die anderen Mamas mit Kiddies die lange brauchen,
genauso geht es uns, vor allem mir, auch. Tut erst mal gut zu hören dass es euch auch so geht.
Unser Kleiner ist auch 22 Monate und braucht abends mind. 40-50Min. bis er einschläft. Mache mir auch so meine Gedanken warum das so ist:
Meine Überlegungen: Er hat m.M. ein Schlafbedürfnis von ca. 12h. Das versuche ich einzuhalten bzw. nicht so sehr zu überschreiten. Morgens stehen wir ca. 7.15 auf und mittags um 12Uhr leg ich ihn nochmal hin. Spätestens um 14Uhr wecke ich ihn. Meist wacht er sowieso früher auf. Abends achte ich auf das Ritual Waschen und Zähne Putzen und anschl. noch Buch kucken. Meinen Mann hab ich gebeten ihn nicht mehr aufzudrehen mit Spielchen und Späßchen. Da ist unser Kleiner nämlich gleich dabei. Also zwischen Mittags- und Abendschlaf liegen so ca. 6h. Wenn er mal früher wach war und es dann zum Schlaf 7h sind, dann ist er meist schon sehr müde und pennt auch schneller. Aber nur wenn wir seine Müdigkeitsphase nicht übergehen.
1. Er ist nach 6h zwar müde, aber noch nicht totmüde und braucht deshalb so lange
2. Er ist ein sehr aufmerksames, neugieriges Kind und braucht diese Zeit um runterzukommen. Oft plappert er vor sich hin, erzählt, verarbeitet was er erlebt hat, singt seine Einschlaflieder.
3. Er ist um die Bettgehzeit schon wieder in einer Wachphase und braucht diese Zeit um wieder müde zui werden. Manchmal beobachte ich dass er zw. 18-19Uhr schon gähnt, knatschig wird. Nur kommt mein Mann leider erst gegen 18.45 und dadurch wirds halt schon 19.30 bis wir zum Buch kucken kommen.
Oder eben eine Mischung aus allen 3 Faktoren.
Nur bin ich leider auch zunehmend genervt. Könnt es aber leichter akzeptieren wenn ich wüßte dass es manche Kinder gibt, die einfach aufgrund ihres Wesens länger zum einschlafen brauchen. Noch ist er eben unser 1. Kind und mir fehlt die rfahrung. Andererseits würde ich halt auch gern alle Möglichkeiten nutzen um die Einschlafzeit zu verkürzen.
Was meint ihr denn?
Muss ein Kind wirklich "tot"müde sein dass es schneller einschläft?
Menschen sind doch so unterschiedlich und warum soll es nicht auch Kinder geben, die einfach erst runterkommen müssen?
LG
Prisca
Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 12.09.2012, 08:43
von Ursi99
Hallo nochmal alle und Prisca,
hab grad nur wenig Zeit deshalb in Kurzform....
dass mit dem aufdrehen abends haben wir auch. Aber das finde ich total schwierig einzuschränken, denn 1. dreht er einfach von sich aus auf und 2. toben seine großen Geschwister mit ihm voll rum - rede ich dagegen passiert trotzdem nichts, denn sie toben nun mal gerne mit ihm....
also zu einer Lösung sind wir immernoch nicht gekommen. Ich möchte bald mal sein Bettchen von direkt neben uns ans Fussende von uns verschieben, und damit hoffentlich mal versuchen einzuleiten, rauszugehen.
Mittags ist es auch immernoch so ein Theater - das zerrt echt an meinen Nerven.
Re: Keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung
Verfasst: 23.01.2013, 12:39
von Ursi99
mal ein kurzes update von mir....
irgendwie scheint an dem Thema (Hirn)reife was dran zu sein....es hat jetzt schon wirklich häufig geklappt, dass man sich abends relativ kurz zu ihm legt, sagt, man muss runter zu den Babies, rausgeht und er schläft dann alleine ein - Juhu!
Mittags klappt es mittlerweile manchmal auch so, da muss er aber richtig müde sein. Ansonsten mache ich jetzt mittags immer Spaziergänge, da schläft er (wenn er müde genug ist) im Kiwa ein. Im Großen und Ganzen sind wir aber wohl gerade auf dem Weg zu "kein Mittagsschlaf mehr".
Wenn man abends oder mittags doch bei ihm bleiben will/muss, kann ich mittlerweile problemlos nebenher mit meinem Smartphone spielen
Die Zeit hat also einiges gelöst!
Jetzt kommt aber das nächste Kapitel: die Zwillinge auch ins Bett bringen....wir werden sehen!
