Re: Wie und Ab wann Regel "alles probieren"?
Verfasst: 21.07.2012, 18:21
Der kleine ist doch grad 1,5 Jahre alt. Da kann man wirklich nichts dran doktorn. Wir hatten dieses "wenigstens Probieren" bei unserer älteren versucht, als WESENTLICH älter war. Hat nichts gebracht, Mamas Faulheit hat gesiegt
Das Kind isst nicht alles. Bei weitem nicht. Aber was sie an gesundem oder mäßig gesundem mag, bekommt sie angeboten. Massenhaft
Sie ist kein, wirklich keinerlei Gemüse. Aber sie LIEBT Himbeeren, Johannisbeeren oder Erdbeeren (mit Sahne
). Die Jahreszeit ist perfekt (wobei es blöde ist, dass die Erdbeersaison sich dem Ende neigt...). Also geht hier am Tag mindestens ein Pfund Erdbeeren durch, Oma spendiert mindestens alle zwei Tage ne Schale Himbeeren und jetzt werden die Johannisbeeren zum Glück auch günstiger. Und wenn Madame also mindestens ein halbes Pfund Beeren am Tag isst, verlange ich beim besten Willen nicht, dass sie Gemüse isst
Das einzige, wo ich straight bin (oder zumindest nicht komplett nachgiebig), ist Brot. Sie isst nur Toast oder günstigstes Graubrot, was praktisch den gleichen Gehalt wie Toast hat. In den KiGa gibt es richtiges Brot (also selbstgebackenes aus frisch gemahlenem Mehl) und Obst. In 95% der Fälle wird zwar nur das Obst gegessen (
), aber Graubrot wird auch nach 2 Tagen Wiederholung in der Dose liegen gelassen. Das hat also keinen Wert, das zu kaufen, sonst isst das ja niemand hier.
Was ich jedoch nicht mache, sie bis ultimo ungesundes essen zu lassen. Wenn sie stundenlang nur Belag ohne Brot essen etc. dann ist irgendwann mal Schluss. Dann dürfen sie nen Apfel, anderes Obst, Naturjoghurt oder eben tatsächlich auch das Brot essen. Das klappt in der Regel ganz gut. Entweder hören sie auf zu Essen oder sie essen tatsächlich Äpfel. Aber erst NACHDEM der größte Hunger oder Apetit gestillt ist, der Überlebensdrang befriedigt ist.
Ich ernähre mich zwar vollwertig (nach Bruker) und fleischlos, aber mir würde es im Leben nicht einfallen, meinen Mann umerziehen zu wollen
Der isst (in meinen Augen) auch zu 90% Mist - aber das ist SEIN Problem. Ganz ehrlich! Ich glaube, wenn ich an seiner Ernährung schrauben wollte, wäre das, wohl zu Recht, ein echter Trennungsgrund. Ich finde, das gehört sich nicht
Er meckert an meiner "Körnerfresserei" auch nicht rum. Ich finde, sowas "gehört" sich in einer Beziehung nicht
Ich bin echt nicht seine Mutter....
Das Kind isst nicht alles. Bei weitem nicht. Aber was sie an gesundem oder mäßig gesundem mag, bekommt sie angeboten. Massenhaft
Das einzige, wo ich straight bin (oder zumindest nicht komplett nachgiebig), ist Brot. Sie isst nur Toast oder günstigstes Graubrot, was praktisch den gleichen Gehalt wie Toast hat. In den KiGa gibt es richtiges Brot (also selbstgebackenes aus frisch gemahlenem Mehl) und Obst. In 95% der Fälle wird zwar nur das Obst gegessen (
Was ich jedoch nicht mache, sie bis ultimo ungesundes essen zu lassen. Wenn sie stundenlang nur Belag ohne Brot essen etc. dann ist irgendwann mal Schluss. Dann dürfen sie nen Apfel, anderes Obst, Naturjoghurt oder eben tatsächlich auch das Brot essen. Das klappt in der Regel ganz gut. Entweder hören sie auf zu Essen oder sie essen tatsächlich Äpfel. Aber erst NACHDEM der größte Hunger oder Apetit gestillt ist, der Überlebensdrang befriedigt ist.
Ich ernähre mich zwar vollwertig (nach Bruker) und fleischlos, aber mir würde es im Leben nicht einfallen, meinen Mann umerziehen zu wollen