Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
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Brösel
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Re: Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
@Jadzia: Wie schnell hat sich bei dir bemerkbar gemacht, dass die Kuhmilch schuld war? Bzw. wie lange hast du sie weg gelassen um sicher zu gehen?
Liebe Grüße von Birgit und ihrem Sonnenschein Paul (31.03.2012)
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Jadzia
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Re: Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
In dem Sinne bemerkbar war es nicht. Als sie 3 Wochen alt war, sind wir ins KH eingeliefert worden wegen Gedeihstörung. Da ich aber sehr viel mIlch hatte, war das erst mal nichts im Fokus mit Zufüttern und Co.Brösel hat geschrieben:@Jadzia: Wie schnell hat sich bei dir bemerkbar gemacht, dass die Kuhmilch schuld war? Bzw. wie lange hast du sie weg gelassen um sicher zu gehen?
Die Ärzte und Schwester machten mich alle auf den stark geblähten Bauch aufmerksam. Schreistunden hatten wir immer abends, aber als Erstlingsmama liest man ja immer wieder das sei "normal".Dort wurde auch vorgeschlagen Kuhmilch als vorangingen Verdächtigen mal wegzulassen. Bauchweh gabs dann zwar durchaus noch, aber wir kamen besser zurecht. Ich habe das dann 6 Monate durchgezogen und dann langsam wieder angefangen.
Jetzt war es so, daß 2 Nächte wieder sehr schlimm waren, untypisch schlimm und da hatte sie abends Joghurt und Eis gegessen. Auch untypisch. Daraufhin habe ich 5 Tage lang Kuh gestrichen um die Nächte zu beurteilen. Nun, was soll Ich sagen : viel besser. Es ist auch das Aufwachen anders, es beginnt nicht mit lautem Weinen, sondern erst mal mit leisem Knatschen, welches sich nur zum Weinen wandelt wenn ich nicht reagiere. In Bauchwehnächten wird sich gewälzt und die Sirene ist sofort an.
Wäre an einem Abend kein Eis gewesen, ich wäre nicht drauf gekommen wieder Kuh wegzulassen ehrlich gesagt. Dabei lag das ja nun nahe.....
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Brösel
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Re: Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
Äh ok, dachte, du hast vielleicht eine Ausschlussdiät gemacht.
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Solenne
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Re: Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
Ich habe es so gemacht, dass ich erstmal alles gegessen habe und geschaut habe, was passiert. Das einzige, auf das bei mir beide Kinder deutlich erkennbar mit Bauchweh reagiert haben, waren rote Linsen. Die gab es jeweils gegen 17 Uhr, und in beiden Fällen wurde sich in der Nacht gewälzt und gekrümmt und häufig aufgewacht.
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jusl
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Re: Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
Zweimal kann genauso gut Zufall sein. 
Ich sehe das so: Um auf einen Kausalzusammenhang(!) schließen zu können, also Ursache und Wirkung, braucht man entweder viele Daten oder starke Daten. "Viele Daten" heißt: ganz oft messen, und dann mit Statistik rausfinden, dass es da einen Zusammenhang gibt. "Starke Daten" heißt: eine so starke Wirkung, dass wenige Daten als Beleg ausreichen (Beispiel: an die heiße Pfanne fassen brauch ich nur einmal, dann SEHE ich UNMITTELBAR, dass meine Haut deswegen(!) Blasen wirft und tierisch wehtut).
ZUSÄTZLICH zu den Daten braucht man aber noch etwas: eine Theorie, die ansatzweise plausibel einen möglichen Wirkmechanismus erklärt. Das wird gerne vergessen...
Beispiel: Es ist bekannt, dass große Hitze die Haut schädigt (=Brandblasen) und die Nerven massiv reizt (=Schmerzen).
Anderes Beispiel: Es ist bekannt, dass geringe Mengen Nahrungseiweiße die Darmwand der Mutter passieren und in ihr Blut und damit in ihre Milch gelangen können. Bei hochallergischen Kindern reichen diese Eiweißspuren in der Muttermilch, um Symptome auszulösen (üblicherweise: Hauterscheinungen, Schmerzen, Verdauungs- und Gedeihstörungen). Dies ist aber zum Glück sehr selten.
Wie Linsen, Zwiebeln und co BEI DER MUTTER Blähungen auslösen können, ist ebenfalls gut bekannt: bestimmte (praktisch unverdauliche) Kohlenhydrate in den Zellwänden dieser Gemüse werden erst von Darmbakterien abgebaut, die dabei große Mengen Gas produzieren. Allerdings gibt es keine Theorie, wie diese Gase (oder gar die Zwiebelzellwandbausteine) in die Muttermilch gelangen könnten. Entsprechend gibt es auch keine Theorie, WIE GENAU diese Stoffe beim Baby Blähungen auslösen könnten.
Das gleiche gilt für Orangen oder Erdbeeren, die - von der Mutter gegessen - beim Baby "wegen der Säure" einen wunden Po machen sollen. Die Muttermilch ist kein bisschen saurer, auch wenn man Tonnen von Obst isst (kann man leicht durch Probieren feststellen). Wie soll diese dann Babys Po wund machen?
Ich weiß, der Leidensdruck kann groß sein: Das Baby schreit, und als Mutter fühlt man sich dafür verantwortlich. Das ist sehr verständlich. Aber an der mütterlichen Ernährung liegt dies nur in den seltensten Fällen.
LG
Julia
Ich sehe das so: Um auf einen Kausalzusammenhang(!) schließen zu können, also Ursache und Wirkung, braucht man entweder viele Daten oder starke Daten. "Viele Daten" heißt: ganz oft messen, und dann mit Statistik rausfinden, dass es da einen Zusammenhang gibt. "Starke Daten" heißt: eine so starke Wirkung, dass wenige Daten als Beleg ausreichen (Beispiel: an die heiße Pfanne fassen brauch ich nur einmal, dann SEHE ich UNMITTELBAR, dass meine Haut deswegen(!) Blasen wirft und tierisch wehtut).
ZUSÄTZLICH zu den Daten braucht man aber noch etwas: eine Theorie, die ansatzweise plausibel einen möglichen Wirkmechanismus erklärt. Das wird gerne vergessen...
Beispiel: Es ist bekannt, dass große Hitze die Haut schädigt (=Brandblasen) und die Nerven massiv reizt (=Schmerzen).
Anderes Beispiel: Es ist bekannt, dass geringe Mengen Nahrungseiweiße die Darmwand der Mutter passieren und in ihr Blut und damit in ihre Milch gelangen können. Bei hochallergischen Kindern reichen diese Eiweißspuren in der Muttermilch, um Symptome auszulösen (üblicherweise: Hauterscheinungen, Schmerzen, Verdauungs- und Gedeihstörungen). Dies ist aber zum Glück sehr selten.
Wie Linsen, Zwiebeln und co BEI DER MUTTER Blähungen auslösen können, ist ebenfalls gut bekannt: bestimmte (praktisch unverdauliche) Kohlenhydrate in den Zellwänden dieser Gemüse werden erst von Darmbakterien abgebaut, die dabei große Mengen Gas produzieren. Allerdings gibt es keine Theorie, wie diese Gase (oder gar die Zwiebelzellwandbausteine) in die Muttermilch gelangen könnten. Entsprechend gibt es auch keine Theorie, WIE GENAU diese Stoffe beim Baby Blähungen auslösen könnten.
Das gleiche gilt für Orangen oder Erdbeeren, die - von der Mutter gegessen - beim Baby "wegen der Säure" einen wunden Po machen sollen. Die Muttermilch ist kein bisschen saurer, auch wenn man Tonnen von Obst isst (kann man leicht durch Probieren feststellen). Wie soll diese dann Babys Po wund machen?
Ich weiß, der Leidensdruck kann groß sein: Das Baby schreit, und als Mutter fühlt man sich dafür verantwortlich. Das ist sehr verständlich. Aber an der mütterlichen Ernährung liegt dies nur in den seltensten Fällen.
LG
Julia
- SchneFiMa
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Re: Blähungen Baby durch falsches Essen beim Stillen
Ich kann auch sagen, dass das bei uns voll zutraf. Sobald ich etwas gegessen habe, was bläht, dann hatten meine Kinder auch Probleme, zusätzlich zu den sowieso schon Bauchschmerzen. Habe ich die Sachen weggelassen, dann war es auch besser.
Ich kenne die Statistiken, die sagen, dass es keinen Zusammenhang gibt, aber bei mir hat es gepasst.
Meine beiden hatten aber auch lange Probleme. Beide so 5 Monate lang. Bei der kleinen habe ich 12 Monaten gestillt, da musste ich dann so lange aufpassen. Sie hatte aber auch danach Probleme, wenn sie selber blähendes gegessen hat und musste furchtbar pupsen.
Ich kenne die Statistiken, die sagen, dass es keinen Zusammenhang gibt, aber bei mir hat es gepasst.
Meine beiden hatten aber auch lange Probleme. Beide so 5 Monate lang. Bei der kleinen habe ich 12 Monaten gestillt, da musste ich dann so lange aufpassen. Sie hatte aber auch danach Probleme, wenn sie selber blähendes gegessen hat und musste furchtbar pupsen.
SchneFiMa mit
der Großen (09/07) und der Mittleren (05/10)
sowie
den zwei Burschis 26.02.18
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