meine Tochter hat bilderbuchmäßig mit ziemlich genau 7 Monaten plötzlich Interesse an fester Nahrung entwickelt, das angebotene Fingerfood sofort angenommen und isst seitdem ohne Unterbrechnungen durchgängig wie ein Scheunendrescher in großen Mengen. Nun ist sie fast 18 Monate alt.
ABER: sie stillt seitdem auch ununterbrochen weiter wie ein Vollstillkind
Tagsüber beträgt der eingeforderte Abstand zu guten Zeiten (meine Verfügbarkeit vorausgesetzt) 2-3 Stunden, bei Problemen, Zahnen und Entwicklungsschüben gerne mal alle 10-30 Minuten
Nachts liegt die Quote zwischen 2-3 Stunden zu guten Zeiten und Dauernuckeln bei Zahnen und Schüben.
Es scheint also wirklich sehr, sehr individuell zu sein, in welchem Alter die Kinder wieviel Stillen benötigen - und das recht unabhängig davon, ob sie nun viel oder wenig feste Nahrung zu sich nehmen
Solange sichergestellt ist, dass das entsprechende Kind also grundsätzlich gesund ist und gut gedeiht und keinen Mangel leidet, würde ich mich auch entspannt zurück lehnen - das Stillen wird ohnehin nicht automatisch weniger, wenn mehr gegessen wird, und die Nacht nicht automatisch unterbrechungsärmer