Oh so viele Antworten, danke dafür. Ich hab letzte Nacht bei jedem Stillen wieder drüber gegrübelt und mich geärgert. Es tut wirklich gut, zu lesen, dass es andere gibt, die es ähnlich handhaben und ich nicht total übertrieben reagiere.
@Leila: Viele Grüße zurück nach Aachen.
Das Verhältnis zwischen meinem Sohn und seinen Großeltern ist gut, aber er findet im Moment eigentlich alle netten Leute toll.

Eine wirkliche Beziehung ist da meiner Meinung nach, nach 6 Monaten noch nicht entstanden. Er fängt ja langsam erst an, die Leute zu erkennen. Beruhigen lässt er sich von meiner Mutter oder Oma defintiv noch nicht. Wenn er weint, geht nur Mama zum Beruhigen.
@daifuku: Ich glaube meine Mutter hat noch keine Vorstellung davon, wie lang ich stillen möchte.

Sie war schon überrascht, als ich letztens mal erwähnt habe, dass Sohn hoffentlich nie Fläschchen kennen lernen wird.
@Jule: Genauso sehe ich das auch, man sollte erstmal anfangen, ihn tagsüber ein paar Stunden mit den Großeltern allein zu lassen, bevor man ans Übernachten denkt. Aber auch da habe ich noch nicht das Bedürfnis nach und hätte große Bedenken, dass das klappt. Wie gesagt, ist mein Sohn noch nie ohne mich eingeschlafen.
@bienenmeister: Da könnte was dran sein. Meine Mutter ist völlig verrückt nach Babys und nach ihrem ersten Enkelkind sowieso. Sie war auch leicht pikiert, als wir den Kiwa eingemottet haben. Sie ist auch immer total begeistert, wenn sie irgendwas mit ihm machen kann und sei es nur eine Stinkewindel zu wechseln.
Ich werde definitiv nochmal mit meiner Mutter darüber sprechen um das aus der Welt zu schaffen. Sie ist halt was ihren Enkel angeht wirklich ein bisschen übermotiviert. Ich glaube zeitweise hätte sie am liebsten täglich bei uns auf der Matte gestanden. Sie ist so erpicht darauf ein gutes Verhältnis zu ihrem Enkel aufzubauen, dass es fast schon krampfhaft wirkt. Ich musste sie so manches Mal dran erinnern, dass es mein Kind ist, wenn er z.B. weinte und ich ihn wieder haben wollte, um ihn zu beruhigen.
Das Problem bei meiner Mutter ist, dass sie absolut harmoniesüchtig ist und ganz schlecht Kritik verträgt. Man muss immer alles in Watte verpacken, damit sie nicht eingeschnappt ist. Ich glaube manchmal, dass sie es als Kritik an ihrer Person versteht, wenn ich Dinge anders mache, als sie früher. Dabei ist es ja gar nicht so gemeint. Ich hatte eine tolle Kindheit und habe ihr das auch schon öfter mitgeteilt.
Zum Glück bin ich jemand, der recht selbstbewusst hinter seiner Meinung stehen kann. Aber wenn solch blöde Kritik von der eigenen Familie kommt ist es schon was anderes, als wenn es von Fremden kommt.