Ich finde, du machst alles super und wenn ich mir deine Nächte anschaue, finde ichs voll ok. meiner ist 14 Monate und stillt wesentlich öfter!
Ich würde dir auch raten, das Kind mit ins Bett zu nehmen, dann wird keiner so richtig wach und wenns deinen Mann so sehr stört: Wenn du Fläschchen geben würdest, würdest du wahrscheinlcih viel mehr Randale machen
Wenn er nicht schlafen kann, vielleicht kann er mal, Nächte woanders schlafen, aufm Sofa oder so?
Dann wäre er vielleicht mal wieder ausgeschlafener? macht meiner zumindest so....
Widdermama mit Zwergin (2007), Zwerg (2011) und Minizwergin (2016)
ich hole meinen eigenen Thread einfach nochmal hoch, weil sich mein Anliegen heute daran anlehnt.
Unsere Schlafsituation hat sich insofern verändert, dass wir seit ca. 6 Wochen eine Phase haben, in der Emma in den meisten Nächten 6-8mal wach wird und bitterlich weint. Hunger hat sie dann keinen, möchte nicht trinken. Im eigenen Bett beruhigen lässt sie sich auch nicht. Sobald ich sie in den Arm nehme und fest halte (also nicht nur auf den Arm nehmen, sondern "fest" halten, begrenzen, - natürlich nicht mit Gewalt!!) schläft sie innerhalb von gefühlten Sekunden ein. Nur - ich kann ja nicht die ganze nacht im Sitzen verbingen und sie so fest halten.
Auch wenn ich sie zu mir ins Bett nehme, wird sie häufig wach und knöselt, weint auch manchmal laut.
Also; hab ich im März noch gedacht, ich wäre am Rande meiner Kräfte, weiß ich nicht mehr, wo ich jetzt bin...
Heute habe ich das Durchschlafbuch von Anna Wahlgren gelesen ( zu Glück nur aus der Bücherei geliehen und nicht gekauft) und bin völlig durcheinander.
Ein paar kleine Punkte gefallen mir gut: Dass das Kind lachend ins Bett gebracht werden soll, schlafen etwas Schönes ist, zum Beispiel. Und dass es die Aufgabe von Mama und Papa ist, SIcherheit zu vermitteln, sämtliche "bösen Wölfe" in Schach zu halten. Aber der Rest??? Das ist nicht meins.
Worum ich hier eigentlich bitte ist:
Ich bin überzeugt davon, dass durch das ständige Hochnehmen und Trösten eine Konditionierung erfolgt. Solange die heißt: "Alles in Ordnung, Mama ist da, wenn ich sie brauche/ rufe -sie lässt mich nicht allein mit meinem Kummer" ist das ja auch o.k. und gewollt.
Wenn die Konditionierung aber heißt: "EInschlafen geht nur (noch, denn es war ja schonmal anders) auf Mamas Arm und da muss man nach jeder Schlafphase hin" dann nehme ich meiner Tochter ja die Chance einer Konditionierung im Sinne von Wenn ich wach werde muss ich erstmal Weinen, aber mit Mamas Hand und Stimme kann ich (fast) ganz alleine wieder einschlafen....
Versteht ihr, wie ich das meine?
Wie kann man das eine vom anderen unterscheiden?
Welche Möglichkeiten (um nicht Tricks und Kniffe zu schreiben) gibt es, sie im eigenen Bett zu beruhigen? Das von Anna Wahlgren beschriebene Knuffen / auf den Popo klopfen, haben wir in den ersten Wochen in sanfter Form oft gemacht, als unsere Tochter oft im Fliegergriff auf dem Arm eingeschlafen ist.
mein Sohn ist ganz genau so alt, und die Situation ist bei und ganz genau die gleiche!
Wollt ich dir nur mal kurz schreiben.
Allzuviel Gegenwind habe ich allerdings nicht, höchstens hat man Mitleid mit mir.
In meinem Umfeld ist nach Bedarf stillen ganz normal, zum Glück!
Sei tapfer, ich weiss ganz genau, wie anstrengend das alles ist. Und dann auch noch verteidigen müssen,
Mann, Mann, Mann...
Ganz liebe Grüsse von Niki
PS: Ich glaube, wir machen's super. Früher oder später werden sie schlafen...
Liebe Grüsse von
Niki mit dem Elfenjungen 11/11 und Mandarinchen 8/13
ach so, Rat von meiner Hebamme:
Wenn man irgendwann die Nächte zu anstrengend findet und es nicht mehr geniesst, muss der Papa ran.
Seitentauschen soll angeblich Wunder bewirken. Haben wir aber noch nicht probiert.
Ich finde Bücher immer schwierig.
Aber deine Intuition sagt ja offenbar gerade, dass ihr bereit seit für eine Änderung, bzw. einen Versuch.
Wenn du es schaffst, dich nicht zu sehr zu versteifen, dann probier es doch aus. Deine Kleine wird dir schon zeigen, ob das das richtige für sie ist.
LG
Liebe Grüsse von
Niki mit dem Elfenjungen 11/11 und Mandarinchen 8/13
Ich weiß nicht, ob es den Tipp schon gab, aber ich kenne tatsächlich einen guten Ratgeber zum Thema Schlafen, und zwar "Schlafen statt Schreien" von Elizabeth Pantley. Das Gute an dem Buch ist, dass es kein Patentrezept vorschlägt, sondern einen Haufen verschiedener Anregungen und Ideen gibt, was man ausprobieren kann. Ich fand es hilfreich, vielleicht bringt es dir ja auch was.
Mirjam mit Tochter (Mai 06) und Sohn (Februar 08) und Minimann (März 10) "The longer I live, the more I dislike hearing someone telling a mother what she ‘ought’ to do."- Naomi Stadlen
Hallo,
ich kann dir nur einen guten Rat geben. Höre auf dein Bauchgefühl und nicht auf Andere.
Am meisten Schlaf bekommst du im Familienbett. So brauchst du nur deine Brust auspacken und ihr könnt beide weiterschlafen. Die ersten Male wird es bestimmt ungewohnt, aber irgendwann kannst du dich morgens nur noch daran erinnen, dass du nachts gestillt hast, aber wie oft und wie lange entfällt dann, da man einfach weiterschlafen kann.
Und noch ein guter Rat. Erzähl den Leuten das, was sie hören wollen, dann musst du dich nicht auslachen lassen. Wenn mich jemand fragt, schläft er durch...sage ich: Grundsätzlich schon, von abends 21 Uhr bis morgens um 6 Uhr. Er trinkt kurz mal, aber schläft immer sofort wieder ein.
So bin ich bisher sehr gut gefahren. Da mein Mann nachts nichts mitbekommt, da der Kleine ja im Familienbett ist, weiß er sowieso nie, wenn wir auch mal öfters stillen. Aber ich weiß es selbst meist nicht mehr.
Allerdings hab ich von meinem Mann auch Unterstützung.
Ich wünsche dir viel Kraft und Nerven dem Stand zu halten, ich weiß, man braucht ein dickes Raubtierfell. Nutze deine Stillhormone um eure Stillbeziehung zu wahren und zu verteidigen. So lange es für dich richtig ist, sollte es anderen egal sein, allerdings darfst du am Besten anderen nichts davon erzählen, wenn du dich nicht gegen ihre guten Ratschläge verteidigen willst. Leider ist das so. Da prallen Generationen aufeinander. Also am Besten Mundhalten und immer ja und Amen sagen. Was du am Ende wirklich machst sollte so beratungsresistente Menschen nichts angehen.
LG Sandra
peanut-baby hat geschrieben: Da prallen Generationen aufeinander. Also am Besten Mundhalten und immer ja und Amen sagen. Was du am Ende wirklich machst sollte so beratungsresistente Menschen nichts angehen.
Jops die Erfahrung habe ich auch gemacht. Bewahre dir deine eigene Meinung bzw. Intuition. Ich habe ausserdem die ersten Monate so viele Bücher zum Thema Erziehungsansichten gelesen das ich fast verzweifelt bin Schieb das einfach mal alles beiseite, versuche dir klar zu machen was für dich wichtig ist und vertraue darauf. Das ist nicht einfach, sollte aber die Grundlage sein auf die man sich immer zurückbesinnt, dann ist es auch einfacher die Nerven zu bewahren wenn andere einen "antiquierte" (oder auch einfach nur andere) Erziehungsmeinungen um die Ohren schmeissen. Letztendlich kommt es auf dich und deinen Mann an wie ihr den Alltag gestaltet. Ich wünsche dir auf jedenfall alles Gute und das sich deine Probleme lösen
Versuche doch einfach mal nicht sie in ihrem bett zu beruhigen und nimm sie direkt zu dir und sag kurz "komm her meine maus" und kuschel sie im liegen an dich. So könnt ihr beide weiterschlafen.
Mein baby will meist von der Brust nachts nichts wissen aber wenn sie will macht sie die faustBewegung zum Mund. Ich ziehe sie kurz ran und gut ist. Wir schlafen beide weiter. Ich hab nie versucht es anders zu tun und von selbst schlief sie irgendwann durch.
Licht mache ich nie an ich erfüHle ihren Mund mit meinem Finger wenn sie es alleine nicht schaffen sollte. Schade dass dein Mann sich so stört. Die Hebamme würde ich garnicht mehr anrufen bzgl stillfragen ganz ehrlich.
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Mit Herzlichkeit(10), Heiterkeit(8), Sonnenschein(2) , Geschwisterchen (6/21) , und einem kleinen Sternchen (10SW 2017)
Du sprichst von Konditionierung. Dass deine Kleine lernt, sie brauche ihre Mama zum einschlafen. Das lernt sie nicht durch dein Verhalten, das IST so. Babys brauchen nun mal ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit um einschlafen zu können. Und wenn sie zur Zeit eine schwierige Phase durchmacht, dann braucht sie dich umso mehr.
Mir wurde anfangs auch immer von anderen gesagt, mein Kind müsse so früh wie möglich alleine einschlafen können. Am besten im eigenen Gitterbett. Wozu? Das schafft er, sobald er soweit ist. Ich habe nach ein paar Wochen Stress für mich und mein Kind alle Erwartungen über Bord geworfen, ihn in mein Bett geholt und da bleibt er auch, bis er von selbst auszieht! Wir sind alle glücklich mit diesem Arrangement. Jeder kann schlafen und keiner fühlt sich gestört. Ich war soo erleichtert!
Ich hoffe, ihr findet für euch einen passenden Weg!
du hast ja schon sehr viele richtige und gute dinge zu deinem problem gehört. es ist gut auf sein mutterherz zu hören.
ihr seid mir unbekannt, aber ich habe mir gerade spontan vorgestellt, wir wohl ein post vom "urmel-papa" in einem väterforum geklungen hätte.
hier mal kurz meine spinnerei:
(...) ich bin ratlos und am ende meiner kraft. seit der geburt unseres babys ist alles anders. meine frau hat sich entschieden das kind zu stillen. was ich darüber denke ist zweitrangig. ich kann da sowieso nichts machen und werde auch nicht gefragt, ob ich das möchte oder nicht. wieder mal so eine sache, bei der die mutter die gewalthoheit hat. ja ich weiss, es ist das beste für das kind - bla-bla.
sie stört es nicht unsere kleine nachts aus dem Bett zu heben, wenn sie schreit. sie kann den schlaf ja auch tagsüber nachholen. ich werde jedes mal wach, oder werde wenigstens in meiner tiefschlafphase gestört und muss am nächsten tag früh raus. meinen chef interessiert es nicht, ob unsere kleine gerade zahnt oder der nächste sprung ansteht. manchmal erwische ich mich, wie mir bei der feierabendfahrt nach 8 h die augenlider schwer werden.
jede stunde und minute schlaf die mir fehlt zermürbt mich immer mehr. ich weiss, sie hat den löwenanteil und ich muss nicht viel machen, ausser weiterschlafen, aber das ist unmöglich. das stillkissen knirscht, das licht geht an, ich könnte wahnsinnig werden.
ich weiss, ein vater von heute ist verständnisvoll, unterstützt die frau in allem, ist an allem interessiert, was die frau den ganzen tag in irgendwelchen foren über das stillen und babys gelesen hat. manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich mir wünsche, ich würde jede nacht richtig durchschlafen können und mal über themen sprechen, die nichts mit stillen zu tun haben. das mit dem stillen kann man auch übertreiben, wo soll es denn noch enden? wie lange soll denn der zwerg noch bei uns schlafen? mir fehlt meine partnerin. sie ist nur noch für den zwerg da. ohne das stillen gäbe es wenigstens einpaar freiräume. das habe ich irgendwo gelesen, gehört.
das baby zieht alle kapazitäten ab. ich hätte mir vorher niemals vorstellen können, wie sehr ich meinem ununterbrochenen schlaf hinterhertrauern würde und wie anstrengend es für mich und meine partnerin eigentlich tatsächlich ist. ich sehe doch, wie das stillen an ihr zehrt. ich merke doch, wie sie sich immer weniger selbstbewusst und attraktiv fühlt. vor der stillzeit haben wir alles partnerschaftlich besprochen und gute argumente waren ausschlaggebend für unsere gemeinsamen entscheidungen. nun "FÜHLT" sie die richtigkeit ihrer entscheidungen. ich verfluche diese stillhormone, die mir meine partnerin, und geliebte geklaut haben
„Phantasie ist wichtiger als Wissen.“
(Albert Einstein)