Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Verfasst: 07.12.2011, 08:02
Hallo Christina,
ich kenne das ebenfalls, wie anstrengend das ist und kann mitfühlen. Dass man manchmal nur noch genervt ist vom Mutter sein und ich muss zugeben, manchmal auch ein wenig neidisch auf den Herrn Papa, der in unserem Fall längst zurück ins Schlafzimmer umgesiedelt ist, während ich phasenweise halbstündlich bis stündlich mit Juli nachts wach werde.
Bei uns geht es zur Zeit. Schlafphasen von bis zu 3, selten 4 Stunden... wer mir vor 6 Monaten gesagt hätte, dass ich heute darüber glücklich würde, den hätte ich ausgepfiffen. Aber eigentlich seit der Geburt, bereits im KKH, wo er entweder schlief und das meist nur kurz, oder schrie, schläft er schlecht nachts bzw hat eben nur kurze Schlafphasen. Ich muss ihn (GsD) nur in Ausnahmefällen umhertragen in der Nacht, sondern nach kurzem Einschlafnuckeln schläft er gleich wieder ein und ich kann weiterschlafen. Ich hab allerdings lange gebraucht um all die guten Ratschläge über Abstillen, Schreien lassen, zu sehr verwöhnt zu haben an mir vorbei gehen zu lassen.
Geholfen hat mir dabei die Erziehungshilfe der Diakonie. Gemacht haben sie eigentlich nicht viel. Gute Ratschläge bekam ich dort auch keine. Ich bekam lediglich Hilfe zu reflektieren, warum ich wie handle. Und so halfen sie mir wieder sicher in meinem Tun zu werden. Objektiv ist es dadurch nicht unbedingt anders, subjektiv allerdings fühle ich mich damit viel besser und ruhiger und sogar ausgeschlafener und entspannter.
Und um dir Mut zu machen, dass es auch nach dem Umsetzen all dieser Ratschläge längst nicht anders kommen muss, hab ich das Beispiel meiner Cousine und ihrer kleinen Tochter (7 Monate). Sie hat mittlerweilen abgestillt und trotzdem schläft ihre Tochter noch schlecht, ist oftmals unausgeglichen, motzig und nölig. Meiner Cousine fällt es allerdings nun schwerer das Kind zu beruhigen, sie trägt nicht und stillt nicht mehr.
Und immer wenn ich anfange zu zweifeln, dann führe ich mir vor Augen, wie gut wir es im Gegensatz dazu haben. Ich hab für Juli immer den ultimativen Tröstbusi oder das Schlaftuch und auch wenn das zweifelsohne anstrengend ist, mir müssen die Leute mit ihren guten Ratschlägen erstmal alternative Beruhigungsmöglichkeiten nennen, die so gut und nahezu immer auf Anhieb funktionieren ohne dass mein Baby leiden muss und auf sich allein gestellt ist.
Fühl dich solidarisch gedrückt, du machst nichts falsch und du kannst dein Kind nicht zu sehr verwöhnen.
LG Melly+Juli
ich kenne das ebenfalls, wie anstrengend das ist und kann mitfühlen. Dass man manchmal nur noch genervt ist vom Mutter sein und ich muss zugeben, manchmal auch ein wenig neidisch auf den Herrn Papa, der in unserem Fall längst zurück ins Schlafzimmer umgesiedelt ist, während ich phasenweise halbstündlich bis stündlich mit Juli nachts wach werde.
Bei uns geht es zur Zeit. Schlafphasen von bis zu 3, selten 4 Stunden... wer mir vor 6 Monaten gesagt hätte, dass ich heute darüber glücklich würde, den hätte ich ausgepfiffen. Aber eigentlich seit der Geburt, bereits im KKH, wo er entweder schlief und das meist nur kurz, oder schrie, schläft er schlecht nachts bzw hat eben nur kurze Schlafphasen. Ich muss ihn (GsD) nur in Ausnahmefällen umhertragen in der Nacht, sondern nach kurzem Einschlafnuckeln schläft er gleich wieder ein und ich kann weiterschlafen. Ich hab allerdings lange gebraucht um all die guten Ratschläge über Abstillen, Schreien lassen, zu sehr verwöhnt zu haben an mir vorbei gehen zu lassen.
Geholfen hat mir dabei die Erziehungshilfe der Diakonie. Gemacht haben sie eigentlich nicht viel. Gute Ratschläge bekam ich dort auch keine. Ich bekam lediglich Hilfe zu reflektieren, warum ich wie handle. Und so halfen sie mir wieder sicher in meinem Tun zu werden. Objektiv ist es dadurch nicht unbedingt anders, subjektiv allerdings fühle ich mich damit viel besser und ruhiger und sogar ausgeschlafener und entspannter.
Und um dir Mut zu machen, dass es auch nach dem Umsetzen all dieser Ratschläge längst nicht anders kommen muss, hab ich das Beispiel meiner Cousine und ihrer kleinen Tochter (7 Monate). Sie hat mittlerweilen abgestillt und trotzdem schläft ihre Tochter noch schlecht, ist oftmals unausgeglichen, motzig und nölig. Meiner Cousine fällt es allerdings nun schwerer das Kind zu beruhigen, sie trägt nicht und stillt nicht mehr.
Und immer wenn ich anfange zu zweifeln, dann führe ich mir vor Augen, wie gut wir es im Gegensatz dazu haben. Ich hab für Juli immer den ultimativen Tröstbusi oder das Schlaftuch und auch wenn das zweifelsohne anstrengend ist, mir müssen die Leute mit ihren guten Ratschlägen erstmal alternative Beruhigungsmöglichkeiten nennen, die so gut und nahezu immer auf Anhieb funktionieren ohne dass mein Baby leiden muss und auf sich allein gestellt ist.
Fühl dich solidarisch gedrückt, du machst nichts falsch und du kannst dein Kind nicht zu sehr verwöhnen.
LG Melly+Juli