Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Moderator: Giraeffchen
- Leyket
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- Registriert: 03.11.2011, 08:46
Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Hallo Christina,
ich kenne das ebenfalls, wie anstrengend das ist und kann mitfühlen. Dass man manchmal nur noch genervt ist vom Mutter sein und ich muss zugeben, manchmal auch ein wenig neidisch auf den Herrn Papa, der in unserem Fall längst zurück ins Schlafzimmer umgesiedelt ist, während ich phasenweise halbstündlich bis stündlich mit Juli nachts wach werde.
Bei uns geht es zur Zeit. Schlafphasen von bis zu 3, selten 4 Stunden... wer mir vor 6 Monaten gesagt hätte, dass ich heute darüber glücklich würde, den hätte ich ausgepfiffen. Aber eigentlich seit der Geburt, bereits im KKH, wo er entweder schlief und das meist nur kurz, oder schrie, schläft er schlecht nachts bzw hat eben nur kurze Schlafphasen. Ich muss ihn (GsD) nur in Ausnahmefällen umhertragen in der Nacht, sondern nach kurzem Einschlafnuckeln schläft er gleich wieder ein und ich kann weiterschlafen. Ich hab allerdings lange gebraucht um all die guten Ratschläge über Abstillen, Schreien lassen, zu sehr verwöhnt zu haben an mir vorbei gehen zu lassen.
Geholfen hat mir dabei die Erziehungshilfe der Diakonie. Gemacht haben sie eigentlich nicht viel. Gute Ratschläge bekam ich dort auch keine. Ich bekam lediglich Hilfe zu reflektieren, warum ich wie handle. Und so halfen sie mir wieder sicher in meinem Tun zu werden. Objektiv ist es dadurch nicht unbedingt anders, subjektiv allerdings fühle ich mich damit viel besser und ruhiger und sogar ausgeschlafener und entspannter.
Und um dir Mut zu machen, dass es auch nach dem Umsetzen all dieser Ratschläge längst nicht anders kommen muss, hab ich das Beispiel meiner Cousine und ihrer kleinen Tochter (7 Monate). Sie hat mittlerweilen abgestillt und trotzdem schläft ihre Tochter noch schlecht, ist oftmals unausgeglichen, motzig und nölig. Meiner Cousine fällt es allerdings nun schwerer das Kind zu beruhigen, sie trägt nicht und stillt nicht mehr.
Und immer wenn ich anfange zu zweifeln, dann führe ich mir vor Augen, wie gut wir es im Gegensatz dazu haben. Ich hab für Juli immer den ultimativen Tröstbusi oder das Schlaftuch und auch wenn das zweifelsohne anstrengend ist, mir müssen die Leute mit ihren guten Ratschlägen erstmal alternative Beruhigungsmöglichkeiten nennen, die so gut und nahezu immer auf Anhieb funktionieren ohne dass mein Baby leiden muss und auf sich allein gestellt ist.
Fühl dich solidarisch gedrückt, du machst nichts falsch und du kannst dein Kind nicht zu sehr verwöhnen.
LG Melly+Juli
ich kenne das ebenfalls, wie anstrengend das ist und kann mitfühlen. Dass man manchmal nur noch genervt ist vom Mutter sein und ich muss zugeben, manchmal auch ein wenig neidisch auf den Herrn Papa, der in unserem Fall längst zurück ins Schlafzimmer umgesiedelt ist, während ich phasenweise halbstündlich bis stündlich mit Juli nachts wach werde.
Bei uns geht es zur Zeit. Schlafphasen von bis zu 3, selten 4 Stunden... wer mir vor 6 Monaten gesagt hätte, dass ich heute darüber glücklich würde, den hätte ich ausgepfiffen. Aber eigentlich seit der Geburt, bereits im KKH, wo er entweder schlief und das meist nur kurz, oder schrie, schläft er schlecht nachts bzw hat eben nur kurze Schlafphasen. Ich muss ihn (GsD) nur in Ausnahmefällen umhertragen in der Nacht, sondern nach kurzem Einschlafnuckeln schläft er gleich wieder ein und ich kann weiterschlafen. Ich hab allerdings lange gebraucht um all die guten Ratschläge über Abstillen, Schreien lassen, zu sehr verwöhnt zu haben an mir vorbei gehen zu lassen.
Geholfen hat mir dabei die Erziehungshilfe der Diakonie. Gemacht haben sie eigentlich nicht viel. Gute Ratschläge bekam ich dort auch keine. Ich bekam lediglich Hilfe zu reflektieren, warum ich wie handle. Und so halfen sie mir wieder sicher in meinem Tun zu werden. Objektiv ist es dadurch nicht unbedingt anders, subjektiv allerdings fühle ich mich damit viel besser und ruhiger und sogar ausgeschlafener und entspannter.
Und um dir Mut zu machen, dass es auch nach dem Umsetzen all dieser Ratschläge längst nicht anders kommen muss, hab ich das Beispiel meiner Cousine und ihrer kleinen Tochter (7 Monate). Sie hat mittlerweilen abgestillt und trotzdem schläft ihre Tochter noch schlecht, ist oftmals unausgeglichen, motzig und nölig. Meiner Cousine fällt es allerdings nun schwerer das Kind zu beruhigen, sie trägt nicht und stillt nicht mehr.
Und immer wenn ich anfange zu zweifeln, dann führe ich mir vor Augen, wie gut wir es im Gegensatz dazu haben. Ich hab für Juli immer den ultimativen Tröstbusi oder das Schlaftuch und auch wenn das zweifelsohne anstrengend ist, mir müssen die Leute mit ihren guten Ratschlägen erstmal alternative Beruhigungsmöglichkeiten nennen, die so gut und nahezu immer auf Anhieb funktionieren ohne dass mein Baby leiden muss und auf sich allein gestellt ist.
Fühl dich solidarisch gedrückt, du machst nichts falsch und du kannst dein Kind nicht zu sehr verwöhnen.
LG Melly+Juli


Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
- chris1179
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Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Vielen Dank Euch allen für die zahlreichen Antworten. Es tat einfach mal gut zu lesen, dass es noch einigen anderen auch so geht und dass man nicht ganz alleine da steht mit seinem „Problem“.
Die heutige Nacht war etwas besser. Sie ist 5 Mal aufgewacht und hat zwischendurch immer mal wieder 2-2,5 Stunden geschlafen. Ich bin jetzt zwar nicht super erholt, aber ein bisschen besser drauf als gestern auf jeden Fall. Mein Mann ist jetzt mit der Kleinen spazieren und ich werde mich gleich noch mal eine Runde hinlegen.
@biene0909
Dass es nur eine Phase ist, hoffe ich natürlich auch. Auch, wenn diese Phase nun schon 13 Wochen lang anhält und die Nächte entweder schlecht oder schlechter sind
Auch Dir schicke ich viel Kraft für die kommende Zeit!
@Mohnblume
Das dachte ich lange Zeit ja auch, aber die ersten beiden Zähne kamen quasi über Nacht und am nächsten Morgen dachte ich „Huch, der Zahn ist ja durch“ und sie hatte in dieser Nacht 10 Stunden am Stück geschlafen.
Und 13 Wochen lang Ausnahmesituation oder Zahnen kommt mir etwas lang vor. Wir haben natürlich auch sonstige Dinge schon durch wie zu warm, zu kalt, anderer Schlafsack etc...aber wirklich geändert hat sich nichts.
@kerzenschein
Nein, neues Spielzeug, das zur Überreizung führen könnte, hat sie m. E. nach nicht. Die ganz normalen Sachen halt...ein paar Stofftierchen, einen Ball, eine Rassel, ein Fühlbuch und ein paar Gummi-Tiere, auf denen sie gerne rumbeißt, das war’s eigentlich im großen ganzen schon. Also nichts mit künstlichen Geräuschen, Lichteffekten oder so...
@co+lu
Genau das sagt mein Mann auch. Wenn sie erst mal krabbeln und sitzen kann, dann ist sie vielleicht tagsüber nicht mehr so oft so frustriert und zornig und kann viel mehr alleine machen und ist nicht immer auf Mama angewiesen. Ich hoffe sehr, dass er recht behält.
@eulenmuddi
Das macht Mut. Vielen Dank. Dass man immer wieder mal an sich zweifelt, ist wohl nicht so abwegig, hab das nun schon öfter gelesen / gehört. Aber ich versuche, positiv zu denken und hoffe, dass ich die nötige Geduld aufbringen kann.
@moselkind
Das Buch „Schlafen statt Schreien“ habe ich gelesen und auch versucht, die darin erklärten Dinge umzusetzen. Das Abendritual ist immer das gleiche bei uns und ich habe versucht, sie noch wach abzudocken, wenn sie nur noch nuckelt. Ich hab’s so oft versucht, aber sie hat sich so in Rage gebrüllt und ich hatte danach nur noch das Gefühl, dass ich ihr etwas wegnehme, was sie doch so dringend braucht und habe sie dann doch wieder gewähren lassen, auch wenn ich innerlich dadurch sehr aggressiv wurde. Das lasse ich sie natürlich nicht spüren bzw. ich denke, sie merkt es wohl doch irgendwie, wenn die Mama so unausgeglichen ist, aber was soll ich machen. Ich bin ja auch nur ein Mensch und es ist ein Teufelskreis. Bin ich gut drauf und sie macht die Nacht zum Tag, bin ich es eben morgens nicht mehr und dann spürt sie das und es wird noch schlimmer usw....
@minchen
Danke auch für Deine aufmunternden Worte. Ich könnte mir z. B. momentan gar nicht vorstellen, 3 Kinder zu haben
Ich glaube, mehr als zwei Mal kann ich das nicht durchstehen. Mal ganz davon abgesehen, dass wir nicht mal die Gelegenheit dazu hätten, uns um das Basteln an weiterem Nachwuchs zu kümmern.
Sie schläft nur noch sehr selten im Beistellbett, meistens liegt sie nun direkt neben mir und ich bewege mich die erste Zeit keinen Zentimeter, damit sie schläft. Vorgestern ist sie deshalb trotzdem dauernd wach geworden, gestern lief es besser und sie hat von 20 bis 22 Uhr geschlafen, ohne plötzlich loszuschreien.
Ich bleibe seit Wochen jeden Abend bei ihr und seit vielen, vielen Wochen habe ich keine einzige Minute mehr alleine mit meinem Mann verbracht. Das war anfangs für mich sehr schlimm...mittlerweile habe ich mich naja mehr oder weniger daran gewöhnt und weiß, dass es eben nun so ist und ich eh nichts daran ändern kann.
@alessi_a
Ich denke nicht, dass Du Dich mit Deinem Problem hinten an stellen musst...im Gegenteil. Jede Zeit bringt wohl ihre Probleme mit und ich habe schon so manches mal gelesen, dass man sich genau diese „Probleme“ zurück wünscht, wenn andere, noch schlimmere plötzlich dazu kommen.
Wir haben z. B. in den ersten Wochen fast täglich ab 17 Uhr 3-5 Stunden dauergestillt, anders war sie nicht zu beruhigen. Dann habe ich vom Clusterfeeding gelesen und ich war so dermaßen genervt. Ich konnte kaum auf Toilette gehen, mein Mann hat mir Essen und Trinken gebracht und ich saß auf der Couch und habe gelesen, fern gesehen oder im Internet gesurft.
Sie war noch nicht mobil und sie war zufrieden, solange sie stundenlang nuckeln konnte. Wie oft habe ich mir genau das zurück gewünscht....denn so konnte ich einfach mal nur lesen oder surfen. Das geht heute kaum noch, denn wenn sie trinkt, dann zappelt sie, schlägt um sich, alles andere ist wichtiger als trinken usw. Nur abends zum Einschlafen, da ist sie meistens ruhig und ich kann noch ein bisschen mit dem iphone surfen. Tagsüber geht das alles nicht mehr. Und sie braucht Daußerbespaßung. Wehe, ich verlasse den Raum, dann brüllt sie wie am Spieß.
Und dann denke ich mir immer, dass sie noch nicht genügend Vertrauen aufgebaut hat, um zu wissen, dass ich ja da bin...oder sie ist einfach vom Alter her noch nicht so weit.
Bzgl. Homöopathie habe ich mit einer Stillberaterin im Stillcafé schon gesprochen und sie gab mir die Adresse einer Homöopathin....bis jetzt war ich noch nicht dort, werde es aber wohl doch in Angriff nehmen. Denn immer nur zu hoffen, dass es besser wird, ist ja auch keine Lösung.
@leyket
Neidisch auf den Papa. Ja, das trifft es ganz gut. Natürlich hilft er mir, wo er kann, geht sogar täglich seit 4 Wochen (Elternzeit) mit ihr eine Stunde im Tragetuch spazieren (das würden auch nicht alle machen)...aber abends ab 18:30 Uhr ist mein Tag vorbei und ich liege gelangweilt mit meiner Kleinen im Bett. Ja, ich surfe im Internet, aber ich fühle mich alleine (gelassen) und einsam und da liege ich und höre, wie nebenan der Fernseher läuft und wie die Knabbersachen aus dem Schrank geholt werden. Und es macht eben nicht den Eindruck, als würde mich irgendjemand vermissen...
Ja, irgendwann habe ich das auch wieder, in Monaten oder gar Jahren wieder...ich stelle mich auf das schlimmste ein, denn ich glaube kaum, dass sie so bald so schlafen wird, dass ich auch mal einen Abend für mich habe.
Und mit dem Stillen hast Du schon recht...im Prinzip mache ich es ja auch sehr gerne und merke ja auch, wie gut es meiner Tochter tut. Wenn wir uns abends hinlegen, dann weiß sie schon, was jetzt passiert und gibt so süße „Ich kann es nicht abwarten“-Geräusche von sich. Das ist natürlich schon zum Dahinschmelzen
So, aber jetzt lege ich mich wirklich noch ein bisschen hin, bevor ich dann heute Nachmittag wieder eine Runde mit ihr spazieren gehe...
Die heutige Nacht war etwas besser. Sie ist 5 Mal aufgewacht und hat zwischendurch immer mal wieder 2-2,5 Stunden geschlafen. Ich bin jetzt zwar nicht super erholt, aber ein bisschen besser drauf als gestern auf jeden Fall. Mein Mann ist jetzt mit der Kleinen spazieren und ich werde mich gleich noch mal eine Runde hinlegen.
@biene0909
Dass es nur eine Phase ist, hoffe ich natürlich auch. Auch, wenn diese Phase nun schon 13 Wochen lang anhält und die Nächte entweder schlecht oder schlechter sind
Auch Dir schicke ich viel Kraft für die kommende Zeit!
@Mohnblume
Das dachte ich lange Zeit ja auch, aber die ersten beiden Zähne kamen quasi über Nacht und am nächsten Morgen dachte ich „Huch, der Zahn ist ja durch“ und sie hatte in dieser Nacht 10 Stunden am Stück geschlafen.
Und 13 Wochen lang Ausnahmesituation oder Zahnen kommt mir etwas lang vor. Wir haben natürlich auch sonstige Dinge schon durch wie zu warm, zu kalt, anderer Schlafsack etc...aber wirklich geändert hat sich nichts.
@kerzenschein
Nein, neues Spielzeug, das zur Überreizung führen könnte, hat sie m. E. nach nicht. Die ganz normalen Sachen halt...ein paar Stofftierchen, einen Ball, eine Rassel, ein Fühlbuch und ein paar Gummi-Tiere, auf denen sie gerne rumbeißt, das war’s eigentlich im großen ganzen schon. Also nichts mit künstlichen Geräuschen, Lichteffekten oder so...
@co+lu
Genau das sagt mein Mann auch. Wenn sie erst mal krabbeln und sitzen kann, dann ist sie vielleicht tagsüber nicht mehr so oft so frustriert und zornig und kann viel mehr alleine machen und ist nicht immer auf Mama angewiesen. Ich hoffe sehr, dass er recht behält.
@eulenmuddi
Das macht Mut. Vielen Dank. Dass man immer wieder mal an sich zweifelt, ist wohl nicht so abwegig, hab das nun schon öfter gelesen / gehört. Aber ich versuche, positiv zu denken und hoffe, dass ich die nötige Geduld aufbringen kann.
@moselkind
Das Buch „Schlafen statt Schreien“ habe ich gelesen und auch versucht, die darin erklärten Dinge umzusetzen. Das Abendritual ist immer das gleiche bei uns und ich habe versucht, sie noch wach abzudocken, wenn sie nur noch nuckelt. Ich hab’s so oft versucht, aber sie hat sich so in Rage gebrüllt und ich hatte danach nur noch das Gefühl, dass ich ihr etwas wegnehme, was sie doch so dringend braucht und habe sie dann doch wieder gewähren lassen, auch wenn ich innerlich dadurch sehr aggressiv wurde. Das lasse ich sie natürlich nicht spüren bzw. ich denke, sie merkt es wohl doch irgendwie, wenn die Mama so unausgeglichen ist, aber was soll ich machen. Ich bin ja auch nur ein Mensch und es ist ein Teufelskreis. Bin ich gut drauf und sie macht die Nacht zum Tag, bin ich es eben morgens nicht mehr und dann spürt sie das und es wird noch schlimmer usw....
@minchen
Danke auch für Deine aufmunternden Worte. Ich könnte mir z. B. momentan gar nicht vorstellen, 3 Kinder zu haben
Sie schläft nur noch sehr selten im Beistellbett, meistens liegt sie nun direkt neben mir und ich bewege mich die erste Zeit keinen Zentimeter, damit sie schläft. Vorgestern ist sie deshalb trotzdem dauernd wach geworden, gestern lief es besser und sie hat von 20 bis 22 Uhr geschlafen, ohne plötzlich loszuschreien.
Ich bleibe seit Wochen jeden Abend bei ihr und seit vielen, vielen Wochen habe ich keine einzige Minute mehr alleine mit meinem Mann verbracht. Das war anfangs für mich sehr schlimm...mittlerweile habe ich mich naja mehr oder weniger daran gewöhnt und weiß, dass es eben nun so ist und ich eh nichts daran ändern kann.
@alessi_a
Ich denke nicht, dass Du Dich mit Deinem Problem hinten an stellen musst...im Gegenteil. Jede Zeit bringt wohl ihre Probleme mit und ich habe schon so manches mal gelesen, dass man sich genau diese „Probleme“ zurück wünscht, wenn andere, noch schlimmere plötzlich dazu kommen.
Wir haben z. B. in den ersten Wochen fast täglich ab 17 Uhr 3-5 Stunden dauergestillt, anders war sie nicht zu beruhigen. Dann habe ich vom Clusterfeeding gelesen und ich war so dermaßen genervt. Ich konnte kaum auf Toilette gehen, mein Mann hat mir Essen und Trinken gebracht und ich saß auf der Couch und habe gelesen, fern gesehen oder im Internet gesurft.
Sie war noch nicht mobil und sie war zufrieden, solange sie stundenlang nuckeln konnte. Wie oft habe ich mir genau das zurück gewünscht....denn so konnte ich einfach mal nur lesen oder surfen. Das geht heute kaum noch, denn wenn sie trinkt, dann zappelt sie, schlägt um sich, alles andere ist wichtiger als trinken usw. Nur abends zum Einschlafen, da ist sie meistens ruhig und ich kann noch ein bisschen mit dem iphone surfen. Tagsüber geht das alles nicht mehr. Und sie braucht Daußerbespaßung. Wehe, ich verlasse den Raum, dann brüllt sie wie am Spieß.
Und dann denke ich mir immer, dass sie noch nicht genügend Vertrauen aufgebaut hat, um zu wissen, dass ich ja da bin...oder sie ist einfach vom Alter her noch nicht so weit.
Bzgl. Homöopathie habe ich mit einer Stillberaterin im Stillcafé schon gesprochen und sie gab mir die Adresse einer Homöopathin....bis jetzt war ich noch nicht dort, werde es aber wohl doch in Angriff nehmen. Denn immer nur zu hoffen, dass es besser wird, ist ja auch keine Lösung.
@leyket
Neidisch auf den Papa. Ja, das trifft es ganz gut. Natürlich hilft er mir, wo er kann, geht sogar täglich seit 4 Wochen (Elternzeit) mit ihr eine Stunde im Tragetuch spazieren (das würden auch nicht alle machen)...aber abends ab 18:30 Uhr ist mein Tag vorbei und ich liege gelangweilt mit meiner Kleinen im Bett. Ja, ich surfe im Internet, aber ich fühle mich alleine (gelassen) und einsam und da liege ich und höre, wie nebenan der Fernseher läuft und wie die Knabbersachen aus dem Schrank geholt werden. Und es macht eben nicht den Eindruck, als würde mich irgendjemand vermissen...
Ja, irgendwann habe ich das auch wieder, in Monaten oder gar Jahren wieder...ich stelle mich auf das schlimmste ein, denn ich glaube kaum, dass sie so bald so schlafen wird, dass ich auch mal einen Abend für mich habe.
Und mit dem Stillen hast Du schon recht...im Prinzip mache ich es ja auch sehr gerne und merke ja auch, wie gut es meiner Tochter tut. Wenn wir uns abends hinlegen, dann weiß sie schon, was jetzt passiert und gibt so süße „Ich kann es nicht abwarten“-Geräusche von sich. Das ist natürlich schon zum Dahinschmelzen
So, aber jetzt lege ich mich wirklich noch ein bisschen hin, bevor ich dann heute Nachmittag wieder eine Runde mit ihr spazieren gehe...
Liebe Grüße
Christina
mit meinen beiden Mädchen
A.S. (05/11) und J.J. (09/13)
"Fuhrpark"
Bernina B560 mit Stickmodul, W6 Overlock, Brother CV3550 Topstitch, Cameo 3
Christina
mit meinen beiden Mädchen
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- Minchen
- Dipl.-SuT
- Beiträge: 4677
- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Nur kurz, hab grad nicht viel Zeit: weißt Du schon, wann sie in die Krippe/KiGa kommt? Oder geht Ihr in Spielgruppen, Schwimmen oä? Mein großer Sohn war/ist wie Deine, wenn ich jetzt Deine weitere Beschreibung lese. Das IST wahnsinnig anstrengend, vor allem, wenn es das erste Kind ist. Ich bin mit ihm ab nem halben Jahr ständig unterwegs gewesen und das hat vor allem seinen Tagschlaf verbessert. Er bekam durch den "Mehr-Input" einfach einen besseren Rhythmus. Durch den KiGa wurde es dann noch besser, er macht einen ganz zuverlässigen Mittagschlaf und wachte ab da nur noch etwa ein- bis zweimal nachts auf (das kam gleichzeitig mit dem Laufen).
Weiterhin viel Kraft!
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"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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- chris1179
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1012
- Registriert: 09.10.2011, 14:30
- Wohnort: in der Nähe von Karlsruhe
Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
@minchen
Ja, ich habe gemerkt, dass es meiner Tochter mit mir alleine daheim oft langweilig wurde.
Wir gehen also 1 x die Woche in die Krabbelgruppe, 2 x im Monat ins Stillcafé und 1 x die Woche ins Elterncafé, das tut ihr auf jeden Fall gut und sie genießt es, wenn Action ist. Dann laufen auch die Tage besser. Die Nächte sind halt insgesamt schlecht, egal, ob viel oder wenig Input.
Gerade liegt sie auf ihrer Spieldecke und motzt mal wieder ihr Spielzeug an, aber ich lasse sie jetzt einfach mal eine Weile
Im Schwimmbad waren wir auch schon, allerdings privat, also kein Babyschwimmen oder sowas. Das hat ihr ganz gut gefallen, sie liebt ja Wasser.
In den KiGa kommt sie dennoch erst mit 3 Jahren, solange bin ich in Elternzeit, was aber nicht heißt, dass ich die ganze Zeit nur alleine mit ihr sein werde. Rein theoretisch war ja auch in diesen 3 Jahren noch ein weiteres Kind geplant, aber wenn es weiterhin so läuft wie jetzt, dann wird das wohl doch noch ein wenig länger warten müssen.ö
Ach ja, und wir sind alle 1-2 Wochen noch für ein paar Stunden bei meinen Eltern, die freuen sich auch immer sehr, ihr Enkelkind zu sehen und mein Vater ist ganz scharf darauf, sie umherzutragen, sodass ich dann mal ne Weile durchatmen kann. Wenn nur nicht die Autofahrt wäre (20 km einfache Strecke), denn das hasst sie auch und brüllt so dermaßen. Unterwegs anhalten und stillen hilft nicht, denn sobald sie wieder im MaxiCosi sitzt, geht das Brüllen weiter.
Ja, ich habe gemerkt, dass es meiner Tochter mit mir alleine daheim oft langweilig wurde.
Wir gehen also 1 x die Woche in die Krabbelgruppe, 2 x im Monat ins Stillcafé und 1 x die Woche ins Elterncafé, das tut ihr auf jeden Fall gut und sie genießt es, wenn Action ist. Dann laufen auch die Tage besser. Die Nächte sind halt insgesamt schlecht, egal, ob viel oder wenig Input.
Gerade liegt sie auf ihrer Spieldecke und motzt mal wieder ihr Spielzeug an, aber ich lasse sie jetzt einfach mal eine Weile
Im Schwimmbad waren wir auch schon, allerdings privat, also kein Babyschwimmen oder sowas. Das hat ihr ganz gut gefallen, sie liebt ja Wasser.
In den KiGa kommt sie dennoch erst mit 3 Jahren, solange bin ich in Elternzeit, was aber nicht heißt, dass ich die ganze Zeit nur alleine mit ihr sein werde. Rein theoretisch war ja auch in diesen 3 Jahren noch ein weiteres Kind geplant, aber wenn es weiterhin so läuft wie jetzt, dann wird das wohl doch noch ein wenig länger warten müssen.ö
Ach ja, und wir sind alle 1-2 Wochen noch für ein paar Stunden bei meinen Eltern, die freuen sich auch immer sehr, ihr Enkelkind zu sehen und mein Vater ist ganz scharf darauf, sie umherzutragen, sodass ich dann mal ne Weile durchatmen kann. Wenn nur nicht die Autofahrt wäre (20 km einfache Strecke), denn das hasst sie auch und brüllt so dermaßen. Unterwegs anhalten und stillen hilft nicht, denn sobald sie wieder im MaxiCosi sitzt, geht das Brüllen weiter.
Liebe Grüße
Christina
mit meinen beiden Mädchen
A.S. (05/11) und J.J. (09/13)
"Fuhrpark"
Bernina B560 mit Stickmodul, W6 Overlock, Brother CV3550 Topstitch, Cameo 3
Christina
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- hexedoro
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Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Ich hab grad keine Zeit alles zu lesen, aber ich würde auch auf Zahnen tippen. Der Kleine hat monatelang sehr bescheiden geschlafen, bis auf ein paar Ausnahmen. Es fing kurz vor dem ersten Zahn an und hat nach den vorerst letzten Zähnen aufgehört. Mit Chamomilla und Zahnöl ging es ganz gut, er ist zwar ungefähr stündlich aufgewacht, hat aber mit Stillen dann weitergeschlafen. Ohne Zahnöl und Chamomilla bin ich nachts stundenlang strammen Schrittes durch die Wohnung marschiert, damit er sich beruhigt. Vor und nach der Zahnerei (sind jetzt fast alle da zum Glück) hat er gut geschlafen, immer ein paar Stunden am Stück und sogar manchmal durch.
großer Bruder *12/2008
mittlerer Bruder *06/2010
kleiner Bruder *02/2014
mittlerer Bruder *06/2010
kleiner Bruder *02/2014
- Minchen
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 18.11.2008, 09:09
Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Nur eine Hand: ward Ihr mal beim Ostheopaten? Grad wegen des Weinens im MaxiCosy und dem Bauchschlafen. Könnte auf Verspannungen im Nacken deuten...
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
-
co+lu
- ist mit Leidenschaft dabei
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- Registriert: 23.03.2011, 14:04
Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
ich hatte mich vor kurzem ein wenig mit bach-blüten beschäftigt und wollte für meine tochter eine mischung machen lassen, dass sie nachts vielleicht etwas besser ruhe findet. dabei habe ich im netz gefunden, dass es bereits eine fertige mischung als globuli gibt, die heißt "kleines träumerle" (leider zuckerhaltig). also habe ich es erstmal damit versucht. die gebe ich gebe ihr seit ca. 10 tagen. weiß nun nicht, ob es daran liegt, aber die besseren nächte werden häufiger, so mit nur noch 3 bis 4 mal stillen und auch mal 3 bis 4 stunden am stück schlafen dürfen.
co mit lu (01/11)
- Minchen
- Dipl.-SuT
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Re: Schlafprobleme - muss mich einfach mal ausheulen
Ach übrigens: heute Nacht schlief meine Kleine deutlich besser und siehe da, oben ist ein Zahn durch...
mein mittlerer (2 1/2) hat heute das zweite Mal im Leben durchgeschlafen!
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
von Minchen mit Frühling (2008), Sommer (2009), Herbst (2013) und Winter (2011)
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