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Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 16.10.2011, 13:08
von prinzesschenmama
ich kann dich wirklich gut verstehen, mir gehts da ja ganz ähnlich. udn ich weiß auch was du meinst mit dem Unterschied zwischen körperlich am limit und "schlafmüde". Es ist bei mir z.B. auch so, dass ich einfach inzwischen solche Rückenschmerzen und einen tennisarm habe, weil ich beim Stillen nachts ja immer in irgendeiner Zwangshaltung liege. Und nein, ich kann keine Position finden , in der ich wirklich bequem stillend schlafen kann, ich stille ja nachts jetzt auch schon was länger :wink:
Liegt vielleicht auch eín bißchen am Körperbau, ob man das kann oder nicht.was weiß ich.

Ich persönlich bin ja auch absolut PRO stillen und finde es auch toll, wenn man sehr lange stillt, sofern "Mutter und Kind dies wünschen"(WHO). Ich finde allerdings auch, dass das Stillen mit 18 Monaten nicht mehr um jeden Preis (in diesem Fall ist der Preis ja jetzt eine völlig ausgelaugte MUtter) "durchgezogen" werden muss. Das ist nicht der Sinn des Ganzen. *find*

Hast Du denn mal das Abstillen nach Gordon probiert? ich hab es selbst noch nicht angefangen, habe aber schon öferts gehört/gelesen, dass es gut funktioniert. Ich fürchte, so ganz ohne tränen und Protest wird das alles nicht ablaufen. :?

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 16.10.2011, 13:34
von laelia1831
Ich hab oft gehört das es solche "Programme" gibt, aber wirklich wissen wie das nach Gordon funktioniert tu ich nicht :? .

Genau "Schlafmüde" ist eine gute BEschreibung. An wenig Schlaf hab ich mich mit der Zeit irgendwie gewöhnt Aber AUSGELAUGT fühle ich mich insgesamt trotzdem und bin deshalb schnell genervt. Ich bin froh, dass wenigstens das alleine einschlafen OHNE Einschlafbegleitung inzwischen langsam funktioniert. Aber auch erst seit 2 Wochen, eben seit er umquartiert wurde. Denn auch hier hab ich sonst noch 1-2h Bei ihm gelegen und einshclafstillen funktionierte eh nicht mehr seit er 6 Monate alt ist. Deshalb bliebt nichts anderes, als dabei liegen streicheln was weis ich alles. Herumtragen klappte nicht mehr seit er die 9kG-Marke erreichte. Das macht mein RÜcken nciht mit.

Ich hab verspannungen an Körperstellen bei denen ich nie im Traum dachte, das man da verspannt sein kann :lol: . Schön, das ichs mit Humor nehmen kann ;-) *find*.

Gibts ne Internetseite zu der "Gordon"-Methode??

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 16.10.2011, 15:59
von klimaforscherin
http://www.rabeneltern.org/index.php/sc ... milienbett
Das ist die einzige mir bekannte Onlinebeschreibung.

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 10:22
von vicci
honigtopf2010 hat geschrieben:Hallo, niemand weiß natürlich, ob es dann besser wird mit dem Schlafen. Aber bei einer Freundin war es so, dass sie zu einem Seminar für eine Nacht fuhr. Dann war die sache durch.
Wie sensibel :wink:

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 10:32
von vicci
Ja, solange Mutter und Kind dies beide wünschen.....Sollte auch fürs Abstillen gelten :wink:
Offensichtlich hat Dein Sohn schon erste "Abstillbemühungen" gezeigt, wenn er nachts besser schlief, jetzt braucht er das Stillen vermehrt. Ich persönlich würde mit der Welle reiten und den Dingen ihren Lauf lassen. Oft geht es Frauen schon etwas besser,wenn sie Frieden mit dem Thema Schlaf schließen. Nach dem Motto: Wenn ich es nicht aushalten könnte, wären Kinder nicht wie sie sind. Und das kindliche Schlafverhalten ist keine Gewohnheit sondern biologisch angelegt.
Außerdem finde ich die Tips hier wirklich hilfreich: Früh mit dem Kind ins Bett, alles abends erledigen und länger schlafen, am WE mittags hinlegen, vorkochen und nur noch auftauen und und und.
Letztenendes weißt nur Du, was Du tun möchtest,willst oder kannst. Dennoch würde ich versuchen den Druck und den Krampf aus demThema zu nehmen und mir gut zu überlegen: Wer leidet mehr? Ich oder mein Kind?
Lg und viel Glück!

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 11:21
von JUST-ME
Ich weis ja nicht ob es für dich in Frage kommt dein Kind nachts deinem Mann zu überlassen und eine Flasche einzuführen, wenn ja wäre das aber vlt ein Weg.
Ich habe meinen Sohn auch abgestillt, da war er so 13 oder 14 Monate alt. Anfangs haben wir nur eine Stillmahlzeit (die erste nach dem einschlafen) durch Flasche ersetzt, die dann mein Mann gegeben hat. Das hat total problemlos funktioniert. Wir haben immer mehr Stillmahlzeiten durch Flaschen ersetzt bis zuletzt auch das das einschlafstillen mit dem Fläschchen erstetzt wurde. Mein Sohn hat nie geweint oder protestiert, schläft nach wie vor im Familienbett mit engem Körperkontakt zu mir und hat die Brust vlt 2-3 x aktiv eingefordert und dann auch bekommen. Vor dem abstillen wollte er mit einschlafstillen etwa 3 - 6x die Nacht stillen, seit er die Flasche bekommt hat sich das sehr reduziert! Er bekommt immer eine zum einschlafen und etwa jede zweite Nacht schläft er danach durch (manchmal ist er kurz wach, dann hilft aber kurz streicheln, oder kommt einfach von alleine zum kuscheln rübergerollt), sonst kriegt er noch ein ganz selten auch mal zwei Flaschen. Seit das erste Fläschchen einführt war nahm er es übrigens auch ohne Probleme von mir.

Für uns war das ein guter Weg so! Er musste nicht weinen und scheint das stillen auch nicht groß zu vermissen und mir geht es besser weil mich das stillen schwanger doch sehr geschlaucht hat und ich mir nicht vorstellen konnte tandem zu stillen.

Klar kann man sich über die Kunstmilch streiten, und auch ich stehe der Babynahrungsindustrie nicht eben freundlich gegenüber, aber evlt könnt ihr ja auch Halbmilch geben (also halb Vollmilch halb Wasser, das hat mein Sohn sehr gut getrunken, leider jedoch nicht so gut vertragen) oder z.B. die 1er von Holle, da steckt nicht so viel Mafia dahinter :wink:

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 13:31
von prinzesschenmama
vicci hat geschrieben: Außerdem finde ich die Tips hier wirklich hilfreich: Früh mit dem Kind ins Bett, alles abends erledigen und länger schlafen, am WE mittags hinlegen, vorkochen und nur noch auftauen und und und.
Letztenendes weißt nur Du, was Du tun möchtest,willst oder kannst. Dennoch würde ich versuchen den Druck und den Krampf aus demThema zu nehmen und mir gut zu überlegen: Wer leidet mehr? Ich oder mein Kind?
sorry, aber ich fühl mich hier gerade auch ein bißchen mit angesprochen. :? Das "früh ins Bett gehen" (um 19 Uhr??! :shock: wie lange soll man das so machen?hat man alle rechte für sich selbst zu sorgen im Kreissaal abgegeben?) udn das "alles abends machen" schließen sich ja nunmal schon gegenseitig aus, oder? :wink:

Und ich glaube, die frage wer leidet mehr, ist hier ja schon von der threadstarterin deutlich beantwortet worden. und das ist auch ihr gutes recht *find* schließlich muss man ja auch tagsüber noch funktionieren irgendwie.

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 13:55
von JUST-ME
Ich frag mich auch wann man mit kleinem Kind alles erledigen soll wenn man früh ins Bett soll und spät aufstehen. Die Zeiten in denen mein Sohn schläft ist genau die Zeit in der ich hier etwas Ordnung mache zu der ich sonst nicht komme, meine Beziehung pflege und auch einfach etwas Zeit für mich habe.... ohne diese "Freizeit" würde ich an manchen Tagen glaube ich verrückt werden.... und die Threadstarterin hat ja auch erst richtig Probleme seit sie wieder arbeitet, was ich sehr gut nachvollziehen kann. War die Nacht sehr schlecht lege ich mich Mittags ne Stunde mit meinem Sohn aufs Ohr, aber wie soll sie das machen?

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 20:36
von vicci
prinzesschenmama hat geschrieben:
vicci hat geschrieben: Außerdem finde ich die Tips hier wirklich hilfreich: Früh mit dem Kind ins Bett, alles abends erledigen und länger schlafen, am WE mittags hinlegen, vorkochen und nur noch auftauen und und und.
Letztenendes weißt nur Du, was Du tun möchtest,willst oder kannst. Dennoch würde ich versuchen den Druck und den Krampf aus demThema zu nehmen und mir gut zu überlegen: Wer leidet mehr? Ich oder mein Kind?
sorry, aber ich fühl mich hier gerade auch ein bißchen mit angesprochen. :? Das "früh ins Bett gehen" (um 19 Uhr??! :shock: wie lange soll man das so machen?hat man alle rechte für sich selbst zu sorgen im Kreissaal abgegeben?) udn das "alles abends machen" schließen sich ja nunmal schon gegenseitig aus, oder? :wink:

Und ich glaube, die frage wer leidet mehr, ist hier ja schon von der threadstarterin deutlich beantwortet worden. und das ist auch ihr gutes recht *find* schließlich muss man ja auch tagsüber noch funktionieren irgendwie.
Nun, zumindest haben die Rechte des schwächsten Glieds in einem sozialen Gefüge immer Vorrang... oder sollten es haben.
Deshalb: Ja, ich gehe oft mit meinem Kind ins Bett. Abends alles vorbereiten kann man auch vor 19 Uhr :) Wie lange das so gehen soll? Ich würde sagen, bis ich nicht mehr so müde bin. Müdigkeit=Schlafmangel=Früher schlafen! Ich habe trotzdem das Gefühl Rechte zu haben (vorallem auf Schlaf) und eine glückliche Mutter, Ehefrau und Frau zu sein. Ich gebe nichts auf, ich gewinne nur Ruhe und Entspannung.
Putzen wenn mein Kind schläft? Nein danke! Das ist doch die Zeit in der eine Frau sich ausruhen kann und soll. Das habe ich immer so gehandhabt und weder ich, noch eine der Frauen in meinem Bekanntenkreis, die sich oft mit dem Kind hinlegen, hatten je das ernsthafte Gefühl abstillen zu müssen um zufriedener zu sein. Wann ich putze? Mit Kind im Tuch, jetzt spielt sie oft mit ihrem Staubsauger/Wischmob oder halt garnicht. Da geht mir ganz klar meine Erholung vor. Und ganz ehrlich, dreckig oder unordentlich ist es nicht bei mir.
Wer mehr leidet? Ja, die Frage hat sie beantwortet. Ihr Kind weint nach der Brust und will nicht mitmachen oder wie war gleich die Aussage.
Ein Kind leidet immer mehr als ein Erwachsener, wenn es (um die Brust?) trauert. Kinder können ihren Gefühlshaushalt noch nicht regulieren :wink:
Das ist meine Meinung und ein gut gemeinter Rat. Ich bin immer sehr sehr gut so gefahren. Darüber brauchen wir nicht streiten, ich wollte lediglich darauf aufmerksam machen, daß es sehrwohl auch ohne (nächtliches) Abstillen gehen kann. Was jeder persönlich draus macht geht mich nichts an und be-u. verurteile ich auch nicht :mrgreen:

Re: 17 Monate gestillt- nun Abstillen. Wie am besten?

Verfasst: 24.10.2011, 20:42
von vicci
Ich möchte gerne zitieren:
Er fordert sich die Brust ein. Wenn ich ihm seine Trinklernflasche mit Wasser nachts anbiete (Tags trinkt er aus der Tasse aber nachts ist mir das nix) weint er nach der Brust ("Dinken buuuuuus" = Trinken Brust). Erklär ich ihm "Bei Mama Trinken ist jetzt alle, du kannst deine Flasche trinken" schreit er hysterisch und kriegt sich nicht mehr ein, egal zu welcher tageszeit.
Ich glaube schon, das Kind leidet mehr.
@Just-me: Ich arbeite auch, wenn auch nicht ganz 30 Stunden. Um so wichtiger früh ins Bett zu gehen :-) Gute Nacht!