Ich finde es befremdlich, dass die Familienhebamme Dir vorschlägt zu lügen

. Erstens kooperieren sie doch meines Wissens nach mit dem Jugendamt und wenn sie schon vorher weiß, dass eine MA kommt, die evtl Probleme mit dem Familienbett hat, dann müsste sie sie meiner Meinung nach persönlich darauf ansprechen und ein Fachgespräch darüber führen. Aber nicht Dir den schwarzen Peter zuschieben, dass Du lügen sollst.
Außerdem kam die MA wegen einer Meldung, was sie ja müssen und ich kann keinen guten Zweck darin erkennen, dieser dann nicht die Wahrheit zu erzählen. Denn wenn sie rausbekommt, dass man sie angelogen hat, dann ist das Vertrauen dahin und dass ist ja in jedem Fall noch schlechter als unterschiedliche Meinungen zu diskutieren. Ich würde sonst als MA des JA mit schon überlegen, was die Familie, die mich angelogen hat, sonst noch verschweigt und warum.
Familienbett an sich ist ja keine Kindeswohlgefährdung, die das JA überprüft. Da müssen schon sehr viele andere Faktoren zusammen kommen, dass das gemeinsame Schlafen von Eltern und Kindern negativ belegt wird (bspw. Kind wird als Partner der Mutter betrachtet, es darf nicht ausziehen, selbst wenn es dies möchte, es hat kein eigenes Zimmer mit Bett, in das es wandern könnte, wenn es größer ist, wird mit Verantwortung überfrachtet etc.).