Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
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Martina78
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
Na ja, dann müssen wir ja nur noch 1,5 Wochen durchhalten. Übermorgen ist sie 11 Wochen alt.
Ich bin mir gar nicht so sicher was ich gut vertrage und was nicht. Mit Blähungen habe ich selber auch schon immer zu kämpfen. *seufz* Bei Paprika weiß ich das sicher, dass ich die nicht gut vertrage, die lasse ich schon weg. Ansonsten habe ich gehört, dass sogar Brot und Schokolade blähen kann. Und Milchprodukte und Vollkorn und schon bleibt gar nicht mehr viel über. Theoretisch müsste ich einen Tag nur Wasser trinken und gucken, aber das halte ich nicht durch. Geht Toast?
Ich bin mir gar nicht so sicher was ich gut vertrage und was nicht. Mit Blähungen habe ich selber auch schon immer zu kämpfen. *seufz* Bei Paprika weiß ich das sicher, dass ich die nicht gut vertrage, die lasse ich schon weg. Ansonsten habe ich gehört, dass sogar Brot und Schokolade blähen kann. Und Milchprodukte und Vollkorn und schon bleibt gar nicht mehr viel über. Theoretisch müsste ich einen Tag nur Wasser trinken und gucken, aber das halte ich nicht durch. Geht Toast?
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kruemelmonster
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
Häufiges Stillen KANN die Bauchschmerzen verschlimmern - aber eigentlicht nur dann, wenn es Dauerstillen wird und du zwischendurch eine Bäuerchen machen lässt. Beim Dauerstillen wird eben auch viel Luft geschluckt und dadurch gibts wieder Bauchschmerzen. Also regelmäßig Bäuerchen machen lassen, dann sollte das schon ok sein.
Meiner kommt teilweise auch oft zwischendurch - würde auch mal über die Osteopathenwahl nachdenken. Wir waren inzwischen bei zwei verschiedenen und beide fanden Stillen total ok (haben nur gewechselt, weil der zweite auch gleich noch Bobath-Turnen anbietet und nur 10 Minuten entfernt ist, zum anderen sind wir fast eine Stunde gefahren).
Worauf meiner mit Bauchschmerzen reagiert ist, wenn ich Kuhmilchprodukte zu mir nehme. Meine Hebi hat mir auch dringend geraten in der Stillzeit auf Kuhmilch zu verzichten bzw. lactosefreie Milch zu trinken. Die Lactose geht wohl irgendwie in die Mumi über und der Darm der Babys hat noch nicht das entsprechende Enzym, um es aufzuspalten. Dadurch können sie dann Bauchschmerzen und Blähungen bekommen. (keine Ahnung, wie viel da dran ist - aber bei uns ist es wirklich so, dass er darauf zu reagieren scheint)
Meiner kommt teilweise auch oft zwischendurch - würde auch mal über die Osteopathenwahl nachdenken. Wir waren inzwischen bei zwei verschiedenen und beide fanden Stillen total ok (haben nur gewechselt, weil der zweite auch gleich noch Bobath-Turnen anbietet und nur 10 Minuten entfernt ist, zum anderen sind wir fast eine Stunde gefahren).
Worauf meiner mit Bauchschmerzen reagiert ist, wenn ich Kuhmilchprodukte zu mir nehme. Meine Hebi hat mir auch dringend geraten in der Stillzeit auf Kuhmilch zu verzichten bzw. lactosefreie Milch zu trinken. Die Lactose geht wohl irgendwie in die Mumi über und der Darm der Babys hat noch nicht das entsprechende Enzym, um es aufzuspalten. Dadurch können sie dann Bauchschmerzen und Blähungen bekommen. (keine Ahnung, wie viel da dran ist - aber bei uns ist es wirklich so, dass er darauf zu reagieren scheint)
- millenia
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Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
Welche Milchnahrung fütterst du denn zu? Schonmal damit ein wenig rumprobiert? Bei meiner Kleinen hat der Wechsel geholfen...
stolze Mutter von großer Schwester Ida (03/11) und kleinem Möpschen Alma (6/14)
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Lösche Benutzer 7875
Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
...also auf die gefahr hin hier gesteinigt zu werden: bei uns hat es geholfen die stillabstände auf 2h zu verlängern. es dauerte 2 tage und unserem kleinen ging es sichtlich besser! ich habe dies ungefähr 6 wochen eingehalten und jetzt still ich wieder öfter, halt wie er gerade mag (aber meistens auch nicht unter 2h). ich denk auch das stillen aller 2h ist ein stillen nach bedarf, ist halt auslegungssache. probier es doch einfach mal aus! was habt ihr zu verlieren?
- Sakura
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
bei uns kriegte das mäusel bauchschmerzen von:kawurina hat geschrieben:Und Milchprodukte und Vollkorn und schon bleibt gar nicht mehr viel über. Theoretisch müsste ich einen Tag nur Wasser trinken und gucken, aber das halte ich nicht durch. Geht Toast?
- frisches brot
- vollkorn, vollkornbrot, müsli
- kohl, kraut, etc.
- zwiebeln, knoblauch, schnittlauch, bärlauch, porree/lauch
- bohnen, erbsen, linsen, tofu, soja
- spinat, sellerie
- blumenkohl, brokkoli, rettich, radieschen,
- buttermilch, quark
problemlos gehen bei uns:
- weizen (brötchen, pasta, etc), getreide (kein vollkorn)
- tagealtes mischbrot/roggenbrot in maßen
- kartoffeln, fenchel, zucchini, karotten, tomaten, gurken, artischocken, avocado
- chinakohl in maßen
- quinoa (sehr eiweißreich), reis
- sämtliches obst
- milch, joghurt, käse, sahne, saure sahne
- alle kräuter außer die oben
- schokolade (selbst ganz hochprozentige)
- theoretisch fleisch und fisch, was hier aber nicht auf den tisch kommt.
es soll wohl kinder geben, die auf milch reagieren, meine nicht
als ich wirklich alles weggelassen habe, hatte sie auf einmal keine bauchschmerzen mehr. und wenn ich irgendwas von oben esse, kommen die bauchschmerzen wieder, wobei ich mittlerweile (4 monate alt) quark sowie homöopathische mengen zwiebeln in fertigprodukten essen kann, ohne dass sie drauf reagiert. mittlerweile gehen auch wieder 70g erbsen auf einmal (100g schon nicht mehr...
ach ja. als ich nur noch diese schonkost gegessen habe, hatte ich selber auf einmal auch keine blähungen mehr
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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Martina78
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
Ok, heute Mittag gibt es hier Bratkartoffeln mit Pilz-Zucchini Pfanne. Da werde ich keine Zwiebeln reinmachen *seufz* Irgendwo muss ich ja anfangen. Meine Große mag eh keine Zwiebeln und mein Schatz wird dann wohl erst einmal drauf verzichten müssen.
Heute morgen gab es Körnerbrötchen mit Butter + Marmelade, Honig, Nutella. Ab morgen werde ich da auch noch stärker die Auswahl reduzieren.
Heute morgen gab es Körnerbrötchen mit Butter + Marmelade, Honig, Nutella. Ab morgen werde ich da auch noch stärker die Auswahl reduzieren.
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Martina78
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
aber wenn sie sich nur an der brust beruhigen lässt?linearb hat geschrieben:...also auf die gefahr hin hier gesteinigt zu werden: bei uns hat es geholfen die stillabstände auf 2h zu verlängern. es dauerte 2 tage und unserem kleinen ging es sichtlich besser! ich habe dies ungefähr 6 wochen eingehalten und jetzt still ich wieder öfter, halt wie er gerade mag (aber meistens auch nicht unter 2h). ich denk auch das stillen aller 2h ist ein stillen nach bedarf, ist halt auslegungssache. probier es doch einfach mal aus! was habt ihr zu verlieren?
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Martina78
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
hipp combiotik pre, aber ja nur noch 120 ml und einen wechsel mag ich ihr auch nicht zumuten zumal ich nicht glaube, dass es an der pre liegt.millenia hat geschrieben:Welche Milchnahrung fütterst du denn zu? Schonmal damit ein wenig rumprobiert? Bei meiner Kleinen hat der Wechsel geholfen...
- annikki
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
ich habe hier den tipp bekommen, den ich gerne weitergeben, Paderborner Pupsglobuli zu geben. die haben bei uns fast sofort gewirkt, verbunden mit dem vier winde öl. also was besseres gibt es nicht.
bei uns ging es mit den koliken schon sehr zeitig los. durch die globulis hatten wir das schon nach 14 tagen wieder los.
sehr empfehlenswert. selbst, wenn es bei einem selbst mal drückt.
meine osteopathin sagt auch immer, weniger stillen, aber nicht wegen den koliken, sondern weil ich meinem kind spätere essgewohnheiten damit anerziehe, die nicht gut sind. ich stille trotzdem nach bedarf.
bei uns ging es mit den koliken schon sehr zeitig los. durch die globulis hatten wir das schon nach 14 tagen wieder los.
sehr empfehlenswert. selbst, wenn es bei einem selbst mal drückt.
meine osteopathin sagt auch immer, weniger stillen, aber nicht wegen den koliken, sondern weil ich meinem kind spätere essgewohnheiten damit anerziehe, die nicht gut sind. ich stille trotzdem nach bedarf.
Liebe Grüße Anni
mit Sternentochter Lilly 10/05, mit Bärchen 04/07 und Fröschlein 03/11 und Knöpfchen 06/14
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honigbienchen
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Re: Ostheopatin empfiehlt weniger zu Stillen?
Puh, ich bin doch ein wenig überrascht, wie hartnäckig so manche Dinge einfach immer weiter erzählt und weitergegeben werden, obwohl dem nicht so ist.
Als erstes möchte ich sagen, dass grade in eurer Situation ein Stillen nach Plan (und auch ein Stillen alle 2 Std. ist ein Stillen nach Plan oder Zeitabständen, wenn diese Abstände von der Mutter aus geregelt werden!) oder besser gesagt Stillpausen, um eben eine Mindestzeit nicht zu stillen, nicht ratsam und sinnvoll sind. Du bist grade dabei wieder zum Vollstillen zurückzukommen. Dabei ist es wichtig, dass du da auch auf den Bedarf deines KINDES eingehst, auch wenn du zufütterst.
Es gibt Mutter-Kind-Paare, da ist es ok, wenn man sich solche Zeitabstände setzt, kommt auch immer wieder aufs Alter des Kindes an, aber grundsätzlich dazu raten kann ich nicht und wie gesagt, in eurer Situation würde ich schon mal gar nicht dazu raten.
Dass bestimmte Zeitabstände eingehalten werden müssen, um Blähungen vorzubeugen stimmt nicht und auch nicht, dass die Blähungen durch sowas besser werden. Lass dich da von deiner Osteopathin nicht verunsichern.
Weswegen genau bist du denn mit deiner Kleinen in osteopathischer Behandlung? Evtl wäre, wenn für euch möglich, ein Besuch bei einem Manualtherapeuten sinnvoll sein.
Selbst deine Ernährung hat recht wenig Einfluß auf mögliche Blähungen bei deiner Tochter. Zu arges Einschränken kann u.U. nicht den gewollten Effekt bringen und du "leidest" darunter.
Einschränken oder Weglassen von bestimmten Lebensmitteln ist nur bei KONKRETEM Verdacht sinnvoll. Dann sollte man 1-2 Wochen auf das entsprechende Lebensmittel verzichten und beobachten, ob sich wirklich etwas an den Blähungen bessert.
Ich könnte mir zwei Dinge vorstellen, die bei euch sicher mehr Einfluß haben, naja nicht Einfluß direkt, aber wo evtl eher ein Grund für die Blähungen liegen.
Zum einen ist deine Tochter noch recht jung. Viele junge Babys haben Blähungen, der Magen-Darm-Trakt muss auch noch endgültig nachreifen.
Ein anderer "Grund" könnte die Probleme sein, wegen welcher du in osteopathischer Behandlung bist.
Häufig kann man gar keinen Grund fest machen, wie gesagt viele Babys leiden in den ersten Monaten unter Blähungen. Oft hilft da nur, wenn kein offensichtlicher Grund zu finden ist, symptomatisch zu behandeln.
Also, weniger Stillen solltest du sicher nicht
Evtl tröstet es dich ja, dass dein baby aus dieser "Phase" rauswächst?
Alles Gute euch.
Als erstes möchte ich sagen, dass grade in eurer Situation ein Stillen nach Plan (und auch ein Stillen alle 2 Std. ist ein Stillen nach Plan oder Zeitabständen, wenn diese Abstände von der Mutter aus geregelt werden!) oder besser gesagt Stillpausen, um eben eine Mindestzeit nicht zu stillen, nicht ratsam und sinnvoll sind. Du bist grade dabei wieder zum Vollstillen zurückzukommen. Dabei ist es wichtig, dass du da auch auf den Bedarf deines KINDES eingehst, auch wenn du zufütterst.
Es gibt Mutter-Kind-Paare, da ist es ok, wenn man sich solche Zeitabstände setzt, kommt auch immer wieder aufs Alter des Kindes an, aber grundsätzlich dazu raten kann ich nicht und wie gesagt, in eurer Situation würde ich schon mal gar nicht dazu raten.
Dass bestimmte Zeitabstände eingehalten werden müssen, um Blähungen vorzubeugen stimmt nicht und auch nicht, dass die Blähungen durch sowas besser werden. Lass dich da von deiner Osteopathin nicht verunsichern.
Weswegen genau bist du denn mit deiner Kleinen in osteopathischer Behandlung? Evtl wäre, wenn für euch möglich, ein Besuch bei einem Manualtherapeuten sinnvoll sein.
Selbst deine Ernährung hat recht wenig Einfluß auf mögliche Blähungen bei deiner Tochter. Zu arges Einschränken kann u.U. nicht den gewollten Effekt bringen und du "leidest" darunter.
Einschränken oder Weglassen von bestimmten Lebensmitteln ist nur bei KONKRETEM Verdacht sinnvoll. Dann sollte man 1-2 Wochen auf das entsprechende Lebensmittel verzichten und beobachten, ob sich wirklich etwas an den Blähungen bessert.
Ich könnte mir zwei Dinge vorstellen, die bei euch sicher mehr Einfluß haben, naja nicht Einfluß direkt, aber wo evtl eher ein Grund für die Blähungen liegen.
Zum einen ist deine Tochter noch recht jung. Viele junge Babys haben Blähungen, der Magen-Darm-Trakt muss auch noch endgültig nachreifen.
Ein anderer "Grund" könnte die Probleme sein, wegen welcher du in osteopathischer Behandlung bist.
Häufig kann man gar keinen Grund fest machen, wie gesagt viele Babys leiden in den ersten Monaten unter Blähungen. Oft hilft da nur, wenn kein offensichtlicher Grund zu finden ist, symptomatisch zu behandeln.
Also, weniger Stillen solltest du sicher nicht
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Alles Gute euch.
Annette
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
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Karl Rahner

