Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Anjuma
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von Anjuma »

Uns ist nur aufgefallen, dass der Kleine nach abgepumpter Milch aus der Flasche deutlich längere Schlafphasen hat (waren 2x aus und meine Schwester hat eingehütet). Er trinkt da 180 ml - ich glaub an der Brust trinkt er einfach kleinere Mengen.
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Nanthia
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von Nanthia »

Mein Süßer ist voll gestillt und schläft seit er 2 Monate alt ist von 21.30 Uhr bis 6.00 Uhr durch.
Davor aht er 1 bis 1 1/2 stündlich gestillt, dann wurden die Pausen immer länger und schließlich war es so wie jetzt.
Er war ein ambulante Geburt und hat noch nie irgendwo anders als direkt bei mir geschlafen und ich bin sicher, dass sein Durchschlafen nicht mein Verdienst ist.
Ich glaube, dass liegt einfach im Charakter des Kindes.
Er schläft eben gern. Das Nächste ist dann wahrscheinlch ständig wach...
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder (Dante)
Mutter von Tristan *05.04.11
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Mystiki
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von Mystiki »

Sibi hat geschrieben:Dass Flaschenmütter nachts ein wirkliches Problem haben, war mir schon in der Schwangerschaft klar. :wink: Neben dem Aufstehen und dem Umstand, dass damit die Mutter WIRKLICH wach werden muss, wird ja auch das Kind richtig wach, weil es eben doch länger auf die Nahrung warten muss.
.

das stimmt nicht wirklich. Man kann gut vorbereiten und das geht auch im Halbschlaf ohne Probleme und das Kind wird dann auch nicht hellwach ;)
LG Katja mit den Winterkindern (12/07 und 02/10) und Spätsommerblume (09/12) und Fröschle(06/15)

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MelCel
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von MelCel »

Manchmal sind die Kausalitäten aber auch andersrum: Weil das Kind jetzt durchschläft, stillt die Mutter ab. Weils ja gerade nachts schon praktischer ist zu Stillen..
trotzdem bleibt: Auf diesen Milchpackungen stehen meines Wissens 5 Mahlzeiten am Tag. A 230 ml. So viel kam denk ich aus meiner Brust nicht raus... Ist eine "normale" Stillmahlzeit nicht eher so 120-140 ml? Hat mir meine Hebamme gesagt und zu Abpumpzeiten hat das dem Schnupsel auch gereicht. Macht: mehr Mahlzeiten in 24 Stunden, und davon eben auch ein paar nachts (je nach Typ).
Und jetzt das große AAAAABER: Durchschlafen hat ja (gerade bei etwas größeren Kindern) nun wirklich nicht nur was mit dem Trinken zu tun. Meiner hat etwa 4 Monate tipp topp durchgeschlafen (so ab 6-10 Monate). Dann kamen Schübe, Zahnprobleme, Verdauung, Träume, was weiß ich...
Mel mit Schnupsi (12/09)
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WiLada
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von WiLada »

Ich habe sowohl in meinem Umfeld als auch bei mir selbst den Eindruck, dass es nicht am Stillen oder Flaschegeben an sich liegt.
Es gibt Mütter, die könnten ihrem Kind zwar die Brust geben wenn es nachts meckert, machen es aber nicht, weil sie meinen sie müssten es herauszögern damit das Kind möglichst bald durchschläft (ebenso bei Flaschenkindern).
Dann gibt es Mütter, die direkt die Brust geben, weil es ja sowieso kein Aufwand ist. So weiß das Kind, wenn es mir schlecht geht und ich Mama brauche, kriege ich sofort die Brust :5: und das halten viele dann bei, einige verlangen irgendwann dochnicht mehr danahc.

Bei uns war es so, dass mein Sohn generell kein großes Saugbedürfnis hatte.
Ich habe ihn leider nicht lange gestillt und dann aufgrund einiger Probleme die Flasche gegeben, das führte zur Saugverwirrung und Mumi bekam ich dann fast nur noch per Flasche in ihn rein.
Anfangs kam er nachts ca alle 3 Std und tagsüber alle 2 Std. Das wurde dann immer eine Stunde mehr, bis es dann so 3,5 Std (ca natürlich) tagsüber und nachts 4 Stunden waren...
Dann schlief er einmal durch über 8 Std!! War eine Ausnahme.
Und dann hatte er nachts erst nach 6 Std wieder Hunger, irgendwann ließ er das einfach weg.

Er schlief durch mit knapp einem halben Jahr in dem Sinne, dass er nichts mehr trinken wollte.
Schon als Neugeborener war er so, dass er wenn er mit dem Stillen fertig war direkt abdockte und danach erst einschlief.

Dennoch wird er nachts auch heute noch wach, nur bekomme ich das halt sowieso nicht mit. Er schläft bei uns, wenn er wach wird streichel ich ihn manchmal im Schlaf oder er kuschelt sich an mich und schläft einfach weiter - so wie wir ja auch unbemerkt wach werden und die Position wechseln.

Ich empfinde das als ganz normal und bin froh, dass er noch bei uns liegt. Er hat seit kurzem ein Bett im Zimmer was wir für den Mittagsschlaf geholt haben wenn das Baby da ist und weil wir öfter Besuch haben über Nacht...anfangs war das total in, er wollte erst wieder zu uns ins Bett wenn wir auch cshlafen gingen, aber nun will er auch im großen Bett einschlafen, ich bin froh darüber und freue mich auf die Zeit zu viert.
Mit Herzlichkeit(10), Heiterkeit(8), Sonnenschein(2) , Geschwisterchen (6/21) , und einem kleinen Sternchen (10SW 2017)
Tartufo
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von Tartufo »

Meiner lag die ersten 6 Tage auf der Neo, und schläft trotzdem nicht durch.

Ich muss auch sagen: Er wird gestillt, er schläft im Familienbett, und trotzdem ist bei uns das Thema Schlafen gewaltige Baustelle, und so einfach steck ich das nicht weg. Mir wäre es lieber, er würde endlich mal länger schlafen, oder zumindest nur noch 1 mal oder 2 mal stillen. Aber dieses dauergenuckle, das geht bei mir an die Substanz. Zudem schläft er beim stillen neuerdings NICHT einfach wieder weiter, sondern wurschtelt anschließend durchs ganze Bett, über uns drüber, erzählt ohne Ende, am Schluss sind wir alle wach, und zwar richtig, und irgendwann klappt er wieder weg, meistens dann quer, damit wir auch so richtig entspannt und bequem schlafen können.

Versteht mich nicht falsch, ich liebe unser Familienbett udn ausquartieren ist für mich so gar keine Option. Und auf Aufstehen hätte ich noch weniger Lust, ehrlich. Aber Thema ist das durchaus bei uns, Dauerthema, Streitthema, Diskussionsthema. Und wir sind inzwischen was das angeht ziemlich unentspannt, leider.
Liebe Grüße,

Stephie mit Justus (*06/2010)
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MelCel
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von MelCel »

Oh mann, Schlafmangel kann einen aber auch echt zum Zombie machen. Und ich finds legitim sich dann auch Gedanken über alternative Schlafsituationen zu machen. Ich hätte liebend gern ein zweites Kind, aber den Schlafmangel vom ersten hab ich einfach noch nicht vergessen bzw. werde häufig daran erinnert..
Mel mit Schnupsi (12/09)
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Minchen
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von Minchen »

2 schliefen/schlafen nicht durch, eine schläft super. alle wurden/werden lange gestillt. ich denke edaher auch, da gibt es ganz viele faktoren, die wir nie ganz ergründen werden.

zur ausgangsfrage: ich ertappe mich schon dabei, dass ich beim ersten murkeln gleich stille, grad nachts nicht warte, ob sie sich vielleicht allein beruhigt. würde ich aufstehen und ne flasche machen müssen, wär das bestimmt anders... grad meine jüngste muckelt manchmal eine weile herum neben mir, findet dann aber wieder in den schlaf.
"Tanze mit Deinem Baby im Mondschein, wenn es die Nacht zum Tag macht, singe fröhliche Lieder mit Deinen Kindern im Regen, mache Kissenschlachten, matsche mit ihnen im Schlamm und springe in Pfützen, macht ein Picknick UNTERM Tisch - vergiss nie: in 20 Jahren wirst Du sagen, es war die schönste Zeit Deines Lebens!"
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von Sakura »

bis vor ca. 1 woche wollte das mäuschen 1-2 mal pro nacht trinken, lies dann los und schlief weiter. ich bin kaum aus dem halbschlaf rausgekommen. das empfinde ich definitiv als duurchschlafen. seit ca. 1 woche will sie aber dauernuckeln. schläft mit tittie im mund ein, und wehe, ich nehme es ihr weg, dann wird protestiert, aber heftig. ich habe das gefühl, dass ich dauernuckeln mehr spüre als richtiges trinken, irgendwie scheint mir der reiz auf die BW größer. leider kann ich daher nicht weiterschlafen, ehe sie loslässt. aber da ich trotzdem nicht aufstehen muss, licht machen muss, rumlaufen muss, koordiniert irgendwas machen muss, empfinde ich es immer noch als entspannt. meinetwegen kann sie noch jahrelang 1-2 mal pro nacht trinken (sofern sie das doofe dauernuckeln mal lassen würde).

bei uns ist die schlafbaustelle nicht nachts (wo sie schläft wie ein ratz) sondern tagsüber. ja, auch das gibt es, und es ist nicht schön...

ach ja, im KH geboren und familienbett vom ersten tag an (das babybett im KH hat sie von der ersten minute abgelehnt).
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

tinanie
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Re: Durchschlafen bei Still- bzw. Flaschenkindern

Beitrag von tinanie »

Ich glaube auch, dass das Durchschlafen eher vom Kind abhängig ist. Schlafumgebung, Stillen oder Flasche und wie schnell die Mutter reagiert, können natürlich auch das Schlafverhalten beeinflussen.
Nur bei meinen zwei bis 6 bzw. 5 Monate vollgestillten Kindern war es von Anfang an recht unterschiedlich und ich bin so dankbar, dass unser Sohn in einer 10h-Nacht häufig nur 1-2 mal gestillt werden will., von unserer Tochter war ich anderes gewöhnt.
mit Mädchen (09/08) und Junge (01/11)

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