Re: Stillen und Neurodermitis
Verfasst: 04.07.2011, 23:30
Ich kann deine Sorgen auch gut verstehen.
Als mein Sohn um die fünf Monate alt war, hatte ich auch gedacht, ich hätte zu wenig Milch. Wir haben uns eine Waage aus der Apotheke geliehen, er hat dann teilweise in einer Woche ab- und nicht zugenommen. Außerdem hat er oft gejammert an der Brust. Er hat noch nie länger als 5 Minuten getrunken, und ist anfangs auch immer eingeschlafen. Wir haben uns völlig verrückt gemacht, ich habe auch alles Mögliche versucht, um die Milchmenge zu steigern. Der Kinderarzt meinte, es wäre alles o.k., da er ein hohes Geburtsgewicht hatte (4230 Gramm) müsste er das mit 6 Monaten nicht verdoppeln. Er hat da so um die 6 kg gewogen. Unser Sohn war absolut munter, hat sich geweigert Flaschenmilch zu trinken und auch Karottenmus wollte er nicht.
Im Nachhinein denke ich, wir haben uns ganz umsonst Sorgen gemacht. Er ist jetzt 16 Monate alt und absolut gesund und munter, er wiegt jetzt auch nur 11 kg.
Wenn dein Sohn gut zunimmt, mach dich nicht verrückt. Wenn du ausreichend isst und dir nicht selbst zu viel Streß machst und nach Bedarf stillst, hast du auch ausreichend Milch.
Ich kann dir auch das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Carlos Gonzales empfehlen. Da geht es viel ums Stillen.
Ich blätter gerade darin und bin auf die Dreimonatskrise gestossen. Dort werden vier Aspekte erläutert, das Baby das vorher 10 Min. oder mehr getrunken hat, trinkt plötzlich nur noch 5 Min. oder weniger, die Brust, die vorher deutlich angeschwollen war, ist nun weich. Die Milch die vorher tropfte, tropft nicht mehr und die Gewichtszunahme wird immer langsamer. Ich dachte, ich schreibe das mal auf, es klingt ein bißchen so, wie das, was du schreibst. Das ist also alles normal.
Ich habe übrigens auch leichte Neurodermitis, reagiere aber weniger auf Lebensmittel, bzw. weiß nicht, auf was ich reagiere. Mein Mann ist auch Allergiker. Unser Sohn hatte mit etwa 8 Monaten nach der Beikosteinführung auch Hautprobleme bekommen, ein Ekzem an den Fingern und trockene Flecken am Körper. Wir haben uns natürlich wieder verrückt gemacht, aus Angst, er könnte Neurodermitis haben, und ich dachte auch bei einigen Lebensmitteln, dass er darauf reagiert.
Unsere Kinderärztin hat uns beruhigt. Wir haben ihn den Winter über regelmässig eingecremt und seine Haut ist wieder sehr schön geworden. Er kann bisher alles essen, ich stille ihn immer noch nebenbei.
HA-Milch würde dein Sohn wahrscheinlich eh nicht trinken, die schmeckt nämlich bitter, unser Sohn mochte sie auch nicht mit 5 Monaten, die meisten Babys bekommen sie ja von Anfang an, wenn sie nichts anderes kennen, und trinken sie daher.
An deiner Stelle würde ich weiterstillen und mich so ernähren, wie es dir gut tut. Ich glaube, es geht vielen Müttern so, dass sie irgendwann mal denken, sie hätten zu wenig Milch, weil man ja anders als beim Flaschengeben nicht sieht, wieviel das Kind getrunken hat, und man dann einfach unsicher ist.
Liebe Grüße
Als mein Sohn um die fünf Monate alt war, hatte ich auch gedacht, ich hätte zu wenig Milch. Wir haben uns eine Waage aus der Apotheke geliehen, er hat dann teilweise in einer Woche ab- und nicht zugenommen. Außerdem hat er oft gejammert an der Brust. Er hat noch nie länger als 5 Minuten getrunken, und ist anfangs auch immer eingeschlafen. Wir haben uns völlig verrückt gemacht, ich habe auch alles Mögliche versucht, um die Milchmenge zu steigern. Der Kinderarzt meinte, es wäre alles o.k., da er ein hohes Geburtsgewicht hatte (4230 Gramm) müsste er das mit 6 Monaten nicht verdoppeln. Er hat da so um die 6 kg gewogen. Unser Sohn war absolut munter, hat sich geweigert Flaschenmilch zu trinken und auch Karottenmus wollte er nicht.
Im Nachhinein denke ich, wir haben uns ganz umsonst Sorgen gemacht. Er ist jetzt 16 Monate alt und absolut gesund und munter, er wiegt jetzt auch nur 11 kg.
Wenn dein Sohn gut zunimmt, mach dich nicht verrückt. Wenn du ausreichend isst und dir nicht selbst zu viel Streß machst und nach Bedarf stillst, hast du auch ausreichend Milch.
Ich kann dir auch das Buch "Mein Kind will nicht essen" von Carlos Gonzales empfehlen. Da geht es viel ums Stillen.
Ich blätter gerade darin und bin auf die Dreimonatskrise gestossen. Dort werden vier Aspekte erläutert, das Baby das vorher 10 Min. oder mehr getrunken hat, trinkt plötzlich nur noch 5 Min. oder weniger, die Brust, die vorher deutlich angeschwollen war, ist nun weich. Die Milch die vorher tropfte, tropft nicht mehr und die Gewichtszunahme wird immer langsamer. Ich dachte, ich schreibe das mal auf, es klingt ein bißchen so, wie das, was du schreibst. Das ist also alles normal.
Ich habe übrigens auch leichte Neurodermitis, reagiere aber weniger auf Lebensmittel, bzw. weiß nicht, auf was ich reagiere. Mein Mann ist auch Allergiker. Unser Sohn hatte mit etwa 8 Monaten nach der Beikosteinführung auch Hautprobleme bekommen, ein Ekzem an den Fingern und trockene Flecken am Körper. Wir haben uns natürlich wieder verrückt gemacht, aus Angst, er könnte Neurodermitis haben, und ich dachte auch bei einigen Lebensmitteln, dass er darauf reagiert.
Unsere Kinderärztin hat uns beruhigt. Wir haben ihn den Winter über regelmässig eingecremt und seine Haut ist wieder sehr schön geworden. Er kann bisher alles essen, ich stille ihn immer noch nebenbei.
HA-Milch würde dein Sohn wahrscheinlich eh nicht trinken, die schmeckt nämlich bitter, unser Sohn mochte sie auch nicht mit 5 Monaten, die meisten Babys bekommen sie ja von Anfang an, wenn sie nichts anderes kennen, und trinken sie daher.
An deiner Stelle würde ich weiterstillen und mich so ernähren, wie es dir gut tut. Ich glaube, es geht vielen Müttern so, dass sie irgendwann mal denken, sie hätten zu wenig Milch, weil man ja anders als beim Flaschengeben nicht sieht, wieviel das Kind getrunken hat, und man dann einfach unsicher ist.
Liebe Grüße
