alleine einschlafen lernen

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

mellipop
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Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von mellipop »

fängt bei uns ganz langsam an...

wenn er länger als ne stunde beim stillen brauch zum einshclafen..ist e rnciht müde...ich fing an mit 2 jahren ihm zu sagen, dass wir dann aufstehen, weil er kann dann noch spielen......

zeitweise schläft er mittlerweile in max. 30 min ein.

mittlerweile stillen wir ncht imme rin den schlaf, weil ich nciht mehr lange so liegen kann, dann trinkt er 15 min und ich bitte ihn loszulassne, wir kuschlen so noch und er shcläft alleine ein!

ich denke ihr müsst euch noch etwas gedulden.

lg
mellipop

PS: ich war oft verzweifelt und am ende.
Lösche Benutzer 1828

Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

meinen schliefen so mit 5 dann auch mal alleine ein.........Tochter erst seit dem Umzug, also mit 6.....
Ich finde das nicht schlimm - gerade wenn sie im KiGa/Scuule sind, hat man sie ja doch teilweise nur noch wenig um sich. DIe Zeit dann abends ist gemeinsame Zeit.
Junior braucht nach dem Vorlesen keine 10 Minuten zum einschlafen, wenn er müde ist. Dauert es länger, ist er nicht müde und ich habe ihn zu früh gebracht - mein Fehler.
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Pupu
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Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von Pupu »

So langsam fängt es an, dass die Maus alleine einschläft. Bei uns ist das Wohnzimmer direkt neben dem Schlafzimmer. Wir lassen also die Tür auf, so dass sie das Licht sehen und unsere Stimmen hören kann. Selbst hat sie auch ein Lichtlein an im Schlafzimmer. Wir lesen ihr jeder eine Gutenachtgeschichte vor, geben einen Gutenachtkuss und machen dann ihre CD an, bevor wir rausgehen (mit Kinderliedern - jeden Abend die selbse CD). Wir sagen ihr, sie darf gern im Bett noch Bücher angucken, Musik hören, spielen, machen was sie möchte. Sie muss nur drinbleiben. Sie darf uns aber jederzeit rufen wenn sie sich versichern muss, dass wir noch da sind.
Kommt sie raus, tragen wir sie wieder rein, kuscheln sie kurz und geben ihr nochmal ein Küsschen. Wir versuchen also, ihr so viel wie möglich Geborgenheit und Sicherheit zu geben und sie wissen zu lassen, dass wir ja gleich in ihrer Nähe sind. Direkt nebenan, mit Tür offen und antworten wenn sie ruft. Zwischendurch auch mal vorbeigeschaut kommen. Sie kann also nicht unbemerkt vom Tiger gefressen werden ;-)

Und so langsam, langsam... klappt es, dass sie wirklich im Bett bleibt und alleine einschläft.

Wir achten darauf, dass es nicht zu einem Kampf ausartet. Sie soll keine Angst haben müssen, sich nicht verlassen fühlen, nicht weinen müssen. Wenn es garnicht klappt, geht entweder einer von uns mit ihr zusammen ins Bett oder wir tragen sie in den Schlaf oder lassen sie noch herumtoben.
Lg aus Finnland von Pupu mit Wildgurke 🥒 (02/09), Quatschbanane 🍌 (08/11) und zwei Minimöhrchen 🥕🥕 (07/17)

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(miri)
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Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von (miri) »

So, ich nochmal. Ich muss gerade mal von unserem erfolgreichen ersten Versuch berichten.
Nachdem ich nun schon länger mit der einschlafsituation unzufrieden bin und heute auch noch eine kundin hatte, die mir immer gute Tipps gibt(ist Alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Sie selbst hat ihre Kinder immer und ewig in den Schlaf begleitet und letztendlich ist daran, dass sie nur noch Mutter war, ihre Beziehung zerbrochen und sie würde vieles heute anders machen), da hab ich den Entschluss gefasst es heute zu versuchen!
Bett kam ins Kinderzimmer. Er lag da noch nie zum schlafen drin, aber ein gitterbett musste einfach sein, weil er sonst frech rausklettert ;) ich hatte ziemlich Bammel, aber weiter geht's...
Ich stillte ihn und legte ihn dann ins bettchen, was gestern schon zu Riesen Gebrüll führte. Doch ich las ihm zwei gute Nacht Geschichten vor, da blieb er liegen. Dann machte ich das Radio an und startete Benjamin Blümchens gute Nacht Geschichten (ich werde nach besseren einschlafCDs schauen).
Ich sagte junior, dass ich nun die Wohnung aufräumen müsste und ließ die Tür offen.
Ich begann mit dem Katzenklo sauber machen, das war vom Kinderzimmer aus sichtbar, dann entfernte ich mich immer weiter. Ich räumte also die ganze Wohnung auf. Nicht leise, sondern so, dass mich junior hören konnte.
Er rief alle 20sec Mama, anfangs antwortete ich ihm immer, dass seltener, am Ende brabbelte er es nur noch vor sich hin. Er weinte nie und es lag keine Verzweiflung in der stimme.
Am Ende wusste ich fast schon nicht mehr, was ich noch aufräumen sollte, aber nach etwa einer Stunde war Ruhe. Er schlief.
Für den ersten Tag lief dass doch echt super!?!
Er braucht sonst auch immer eine Stunde, bis er endlich weg ist, so konnte ich in der Zeit noch was schaffen, also selbst wenn es jetzt immer so lange dauert, so muss ich nicht neben ihm liegen.
Ich bin glücklich :)
Vielleicht hilft das euch ja auch.
Versuchen kann man es ja mal.
Schliess ab, mit dem, was war, sei glücklich über das, was ist und offen für das, was kommt!
Das Leben ist schön! ...von "einfach" war nie die Rede.

Miriam mit Junior(05/09), Madame(01/13) und Sir(07/14)
Lösche Benutzer 2152

Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von Lösche Benutzer 2152 »

Miri, ich finde, das klingt toll... Viel Erfolg weiterhin!
pallina
ist nicht mehr wegzudenken
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Registriert: 04.12.2006, 14:43

Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von pallina »

hier gibt es immer so phasen, aber generell legt sich die große einfach im wohnzimmer aufs sofa, wenn sie nicht alleine einschlafen mag und wir tragen sie dann später ins gemeinsame schlafzimmer.
pallina mit drei kindern, geboren 2006, 2010 und 2016
Lösche Benutzer 1828

Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

(miri) hat geschrieben:So, ich nochmal. Ich muss gerade mal von unserem erfolgreichen ersten Versuch berichten.
Nachdem ich nun schon länger mit der einschlafsituation unzufrieden bin und heute auch noch eine kundin hatte, die mir immer gute Tipps gibt(ist Alleinerziehende Mutter zweier Kinder. Sie selbst hat ihre Kinder immer und ewig in den Schlaf begleitet und letztendlich ist daran, dass sie nur noch Mutter war, ihre Beziehung zerbrochen und sie würde vieles heute anders machen),
Solche Aussagen finde ich immer traurig.
Man kann auch Frau sein und seine Kinder trotzdem in den Schlaf begleiten.
Das ist ein so elementares Bedürfnis und ist auch irgendwann erfüllt. Diese Zeit möchte und kann ich meinen Kindern geben. Und bei den Männern finde ich auch immer: wo ist der Mann? Kann der sich nicht auch einbringen, um seine Frau zu entlasten? Um dann mehr gemeinsame Paarzeit zu haben?
Oft ist es doch einfach der Druck, die Erwartungshaltung von außen, die einen beeinflußt.
Ich hatte das beim ersten Kind auch noch, dachte "er muss doch jetzt endlich mal". Was zu Verzweiflung, Tränen und klammerndem Kind führte. Beim Junior bin ich da total locker - mensch, jetzt ist er schon wieder 3,5 Jahre udn ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist. Ich genieße es so sehr, dass er noch bei uns schläft. Dass er nachts da ist, dass ich diese Zeit mit ihm abends habe, ihn beim einschlafen beobachten kann, sein duftendes Haar riechen kann, sein entspanntes Gesicht sehen kann.
Als mein Mann jetzt auf Dienstreise war, haben alle Kinder bei mir geschlafen - das war auch schön, alles so beisammen, wie im Nest (ist mein Mann da, ist es zu eng und sie schlafen auch gerne im eigenen Bett, freuen sich aber auch mal über eine NAcht Familienbett).
Kinder werden schnell groß, warum wird denn nur so oft der Ist-Zustand "bejammert"? Ja, es kann irre anstrengend sein - aber wenn man Eltern älterer KInder befragt, erfährt man auch, dass die Zeit im Rückblick schnell vorbeiging. Kinder ändern sich in so jungen Jahren so schnell - was heute ist, ist morgen schon anders, übermorgen schon fast vergessen.
Genießt die Zeit mit Euren Kleinkindern - sie rast so schnell dahin und ist so wundervoll.
Minchen hat da auch einen tollen Spruch in ihrer Sig.........:-)
Gute Nacht Euch allen!
asujakin
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Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von asujakin »

Also...mein Sohn hatte (fast) von Anfang an einen recht regelmäßigen Rhytmus, der sich natürlich während Schüben oder Phasen auch mal verändert hat. Wir hatten so mit 21 Monaten auch ganz furchtbare Einschlafphasen die mind. eine Stunde dauerten, mit viel Gezeter und allem obwohl (!) das Kind wirklich müde war. Diese Phase ging vorbei. Aber auch ohne das dauert das Einschlafbegleiten hier so im Schnitt 30-45min und eigentlich (wenn's normal läuft) finde ich das die wichtigste Zeit am ganzen Tag. Zur Ruhe kommen, sich nochmal so richtig geborgen fühlen, kuscheln, Nähe, loslassen und einschlafen. Ist doch noch schöner, wenn man dabei nicht allein sein muss.

Und ja, mein Sohn entscheidet selbst wenn er müde ist. Normalerweise ist das immer etwa zur selben Zeit (+/- 1Std) und wenn ich Nachmittags merke er ist noch super fit, powere ich ihn nochmal total aus, damit er Abends gut schlafen kann. Klar will ich meinen Feierabend und ich reagiere auch sehr gereizt und gestresst, wenn der einige Tage am Stück ziemlich spärlich ausfällt aber hey...DIESE ZEIT MIT MEINEM KIND KOMMT NIE WIEDER!!! Ich werde noch sooo oft in meinem Leben "kinderfreie" Abende haben, werde mir später sicherlich wünschen mein Sohn würde sich nochmal kuscheln lassen statt mit einem kargen "Nacht Mama" in sein Zimmer zu schlurfen usw.

In meiner Ehe haben wir uns übrigens abgewechselt mit dem "ins-bett-bringen" bzw oft hat mein Ex das auch übernommen, wo er doch schon tagsüber so wenig von seinem Sohn hatte. Er tat es gern, eben weil es eine besonders innige Zeit ist.

ICH kann auch nicht "einfach so" einschlafen wenn mir jemand sagt "Jetzt ist Ruhezeit, Zeit für's Bett" usw. In div. Trainingslagern habe ich das auch erfahren dürfen und schlafen kann man eben nur, wenn man müde ist und zur Ruhe kommt, nicht weil jemand anders jetzt genug von einem hat :wink:

Meiner Meinung nach ist das Kind mit 21 Monaten noch ziemlich weit davon entfernt allein einzuschlafen. :wink: Ist auch irgendwie widersprüchlich das Kind zuerst in den Schlaf zu begleiten weil man auf die Bedürfnisse achtet usw. und jetzt soll das Kind es plötzlich allein können? Hat sie nun keine Bedürfnisse mehr oder sind sie weniger wichtig nur weil sie älter ist?

Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder die Signale ganz deutlich setzen wenn sie soweit sind. Bei manchen ist das früher und bei manchen eben später. Noch vor einem Monat wäre es undenkbar gewesen mich auch nur im Bett umzudrehen solange der Kleine noch nicht schläft...jetzt schläft er öfter mal ganz ohne Einschlafbegleitung ein und schickt mich raus :wink: was mich seeehr überrascht weil ich damit eigentlich erst in einigen JAHREN gerechnet hätte!
Alja
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Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von Alja »

Sandküste, du hast so recht! Ich freue mich jeden Abend darauf ins Bett zu gehen, wo dieses süße, warme Menschlein liegt, das dann entweder seinen Rücken ganz fest an meinen Bauch drückt oder seine Hand auf meine Backe legt. Und der Duft, so neu, so süß. Es wird nicht mehr lange dauern, dann bin ich nicht mehr so wichtig und ich weiß, dass ich diese Zeit später einmal ganz schrecklich vermissen werde.
In den Millionen Jahren menschlicher Evolutionsgeschichte haben Menschen im Rudel geschlafen, weil das einen größeren Schutz bot. Gerade Kinder, die das nicht kognitiv , sondern emotional angehen brauchen doch die Sicherheit, dass sie nicht alleine sind, um entspannen zu können.
"Durch Strukturen, wie Schulpflicht und Noten, sind die Grunderfahrungen, die die Kinder der heutigen Zeit machen, Unfreiheit (ich muss zu Schule), Unmündigkeit (ich werde von anderen beurteilt), Ohnmacht (ich kann nichts an der Struktur ändern) und Einsamkeit (ich muss mich alleine gegen andere durchsetzten). Das Schulsystem, das eingeführt wurde, um den Menschen ein Mindestmaß an Bildung zukommen zu lassen, ist einer der wesentlichen Gründe dafür, dass die vielen heutigen Probleme und Herausforderungen, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht, nicht gelöst werden."
Emil Funkenflieger
mattis11
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Re: alleine einschlafen lernen

Beitrag von mattis11 »

Meine Tochter ist jetzt 3 1/2 und wir begleiten sie in den Schlaf, d.h. wir müssen uns dazulegen und warten, bis sie eingeschlafen ist. Das machen wir seit sie mit 11/2 abgestillt hat. Da mein Mann und ich arbeiten, brauchten wir schon einen guten Rhythmus. Sie geht um 19:00 Uhr ins Bett, dann gibts ne Geschichte, ein Lied und dann kraueln wir ihr den Rücken, bis sie einschläft.
Unser Zwerg wird in den Schlaf gestillt. Würde das bei ihm aber genauso machen.
Martina
Widdermama mit Zwergin (2007), Zwerg (2011) und Minizwergin (2016)
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