Re: Hilfe! Unfreiwillige Milchreduzierung nach Beikoststart?
Verfasst: 02.03.2011, 22:21
Vielen lieben Dank für Eure Antworten!
Ich probiere mal, auf alle Fragen einzugehen:
). Vor Beikostbeginn war es irgendwann am Morgen vor der Arbeit, Mittags, dann am späten Nachmittag/frühen Abend und Einschlafstillen. Zusätzlich nachts min. 2 Mal, aber eher öfter weil sie das Stillen meist zum Wiedereinschlafen braucht. Ich würde sagen, richtig trinken tut sie ungefähr 2 Mal.
Ich hatte vermutet, dass ich nicht mehr genug Milch habe weil ich obwohl ich einfach wie bisher abpumpe (meinem Körper also suggeriere, dass es wie gehabt eine weitere Stillmahlzeit gibt) nicht mehr so viel abgepumpt kriege wie früher. Zusätzlich dazu gibt es bei mir zwei Szenarien: 1. Ich starte in die Nacht mit relativ vollen Brüsten -> sie schläft 3-4 h am Stück, bis zum Aufstehen um ca. 9 Uhr. 2. Ich starte bereits gefühlt leer in die Nacht -> ab ca. 4 Uhr morgens kommt sie ungefähr stündlich, bzw. wechselt nur noch zwischen den Seiten hin und her. Ich merke, dass sie auch nicht mehr richtig trinkt, unruhig ist, die Brust richtig knetet, etc. Ich bekomme dann selber keinen Tropfen rausgedrückt.
@Evi: wir bieten ihr ja seit 4 Wochen Beikost an, es ist also schon seit längerer Zeit so...es kann natürlich sein, dass es einfach ein Entwicklungsschub ist, aber eben weil es ein Angebot/Nachfrage-System ist, wundere ich mich, dass mein Körper nicht mal reagiert. Zu deinem 1. Tipp: ich probiere, mich nicht zu stressen (wenn das immer so einfach wäre
), aber manchmal packt es mich halt. Zu 2., es wäre also in Ordnung, sie auch nach einer vollständigen Breimahlzeit (200 g und mehr) noch anzulegen und trinken zu lassen? Ich weiß, dass man mit Muttermilch alleine nicht zuviel füttern kann, aber itl das auch wenn schon Brei im Spiel ist?
Danke für den Tipp mit den Stillpausen, aber die nutze ich schon um früher nach Hause zu fahren, bzw. zum Abpumpen.
@Marlen: ich merke halt, dass ich weniger abgepumpt kriege, bzw. härter dafür arbeiten muss. Vor jeder Mahlzeit stillen wäre natürlich noch eine Option, aber ich will ihr auch nichts verwehren, und sie war wirklich sehr am Essen interessiert.
@klimaforscherin: im Moment im Normalfall gar nicht mehr, vorher einmal am Tag, ungefähr viermal die Woche. Morgen vielleicht nochmal, aber nur, weil ich auf Dienstreise bin. Abpumpen tu ich ja trotzdem immer noch wie vorher, und friere das im Moment ein. Später möchte ich die Milch gerne für den Milchbrei nutzen.
Zu den von Euch vorgeschlagenen Varianten: 1. Variante: haben wir am Anfang gemacht, mit dem Ergebnis, dass mein Mann an einigen Tagen ziemlich viel Milch wegschütten musste. Schmerzlich.
2. Variante: wäre eine Möglichkeit, aber da ich nicht da bin, müsste er ihr an einigen Tagen erst die Flasche geben, dann Beikost. Würde das auch gehen? 3. Variante: im Prinzip praktizieren wir ja genau das. Mittags Brei, und den Rest der Zeit nach Bedarf. Trotzdem meine geschilderten Befürchtungen, dass die Milch am Tag viel weniger wird und ich das Gefühl habe, dass mein Körper nicht checkt, dass er Nachts ruhig mehr produzieren darf.
Es ist wohl tatsächlich so, dass ich, wie Erika bemerkt hat, hauptsächlich ein Problem damit habe, dass meine Milch (ich?) durch die Beikost verdrängt wird. Das wird mir gerade erst so richtig klar. Es war auch wirklich so, dass mein Kopf mir schon einige Zeit gesagt hat, dass da wohl jemand so langsam beikostreif ist, und ich eher schweren Herzens zugestimmt habe. Ich wollte ihr halt nicht die Neugier aufs Essen nehmen, und auch jetzt frage ich mich, ob ich wirklich etwas ändern sollte (zum Bsp auf Variante 2, obwohl wir es schon 4 Wochen anders handhaben) oder einfach akzeptieren sollte, dass es so ist.
Ich danke Euch für Eure Zeit, ich befürchte, es ist vielleicht alles ein wenig wirr geschrieben. Aber ich weiß selber nicht so ganz, was ich machen soll, mein Bauchgefühl mit dem ich sonst so gut fahre widerspricht sich hier leider von Tag zu Tag.
Wenn ich zu Hause bin, stille ich nach Bedarf. Mein Mann hat die Flasche vorher auch nach Bedarf gegeben, das heißt, irgendwas zwischen 3-5 h nach dem letzten Stillen (bei mir ist Stillen=Stillmahlzeit, gibt es da einen Unterschied?tania hat geschrieben:stillst du auch tagsüber nach bedarf (wenn du zu hause bist)? ich frage, wegen dem ausdruck "stillmahlzeit". was heißt das in eurem fall? und woran machst du fest, dass du nicht mehr genug milch hast?
Ich hatte vermutet, dass ich nicht mehr genug Milch habe weil ich obwohl ich einfach wie bisher abpumpe (meinem Körper also suggeriere, dass es wie gehabt eine weitere Stillmahlzeit gibt) nicht mehr so viel abgepumpt kriege wie früher. Zusätzlich dazu gibt es bei mir zwei Szenarien: 1. Ich starte in die Nacht mit relativ vollen Brüsten -> sie schläft 3-4 h am Stück, bis zum Aufstehen um ca. 9 Uhr. 2. Ich starte bereits gefühlt leer in die Nacht -> ab ca. 4 Uhr morgens kommt sie ungefähr stündlich, bzw. wechselt nur noch zwischen den Seiten hin und her. Ich merke, dass sie auch nicht mehr richtig trinkt, unruhig ist, die Brust richtig knetet, etc. Ich bekomme dann selber keinen Tropfen rausgedrückt.
@Evi: wir bieten ihr ja seit 4 Wochen Beikost an, es ist also schon seit längerer Zeit so...es kann natürlich sein, dass es einfach ein Entwicklungsschub ist, aber eben weil es ein Angebot/Nachfrage-System ist, wundere ich mich, dass mein Körper nicht mal reagiert. Zu deinem 1. Tipp: ich probiere, mich nicht zu stressen (wenn das immer so einfach wäre
Danke für den Tipp mit den Stillpausen, aber die nutze ich schon um früher nach Hause zu fahren, bzw. zum Abpumpen.
@Marlen: ich merke halt, dass ich weniger abgepumpt kriege, bzw. härter dafür arbeiten muss. Vor jeder Mahlzeit stillen wäre natürlich noch eine Option, aber ich will ihr auch nichts verwehren, und sie war wirklich sehr am Essen interessiert.
@klimaforscherin: im Moment im Normalfall gar nicht mehr, vorher einmal am Tag, ungefähr viermal die Woche. Morgen vielleicht nochmal, aber nur, weil ich auf Dienstreise bin. Abpumpen tu ich ja trotzdem immer noch wie vorher, und friere das im Moment ein. Später möchte ich die Milch gerne für den Milchbrei nutzen.
Zu den von Euch vorgeschlagenen Varianten: 1. Variante: haben wir am Anfang gemacht, mit dem Ergebnis, dass mein Mann an einigen Tagen ziemlich viel Milch wegschütten musste. Schmerzlich.
Es ist wohl tatsächlich so, dass ich, wie Erika bemerkt hat, hauptsächlich ein Problem damit habe, dass meine Milch (ich?) durch die Beikost verdrängt wird. Das wird mir gerade erst so richtig klar. Es war auch wirklich so, dass mein Kopf mir schon einige Zeit gesagt hat, dass da wohl jemand so langsam beikostreif ist, und ich eher schweren Herzens zugestimmt habe. Ich wollte ihr halt nicht die Neugier aufs Essen nehmen, und auch jetzt frage ich mich, ob ich wirklich etwas ändern sollte (zum Bsp auf Variante 2, obwohl wir es schon 4 Wochen anders handhaben) oder einfach akzeptieren sollte, dass es so ist.
Ich danke Euch für Eure Zeit, ich befürchte, es ist vielleicht alles ein wenig wirr geschrieben. Aber ich weiß selber nicht so ganz, was ich machen soll, mein Bauchgefühl mit dem ich sonst so gut fahre widerspricht sich hier leider von Tag zu Tag.