clownfish hat geschrieben:jusl hat geschrieben:falls alles nichts hilft kannst Du Cetrizin ganz unbedenklich nehmen, das habe ich in beiden Schwangerschaften und in der Stillzeit immer genommen, es ist verschreibungsfrei und wurde mir von meiner Frauenärztin empfohlen. Es gibt jetzt auch einen neuen Nasenspray "Avamys", der ist mit Cortison und hilft daher auch bei niedriger Dosierung recht lang - Cortison klingt jetzt gefährlich, ist aber angeblich harmlos, da er sehr gering dosiert ist und nicht ins Blut geht - er ist verschreibungspflichtig, daher mußt du dich da eh erstmal mit deinem Arzt besprechen - meiner war aber ganz angetan und hat ihn ohne Skrupel verschrieben. Und es gibt auch genau eine Sorte recht unbedenkliche Augentropfen "Zaditen Ophtha" heißen die... die sind aber auch nur mit Rezept erhältlich...
Ich bitte darum, in diesem Forum ABSTAND von konkreten Medikamentenempfehlungen zu nehmen.
Du weißt doch gar nicht ob die Fragestellerin "Cetrizin ganz unbedenklich nehmen kann" (oder kennst Du sie und ihre Krankheitsgeschichte persönlich, ihre Unverträglichkeiten, was sonst med. berücksichtigt werden sollte?..)
Dankeschön!
LG;
Julia
da kann ich mich julia nur anschließen! cortisonhaltige nasensprays haben im übrigen zwar keine ausgeprägte systemische wirkung (auf den ganzen körper) können aber lokal zu einer atrophie (schrumpfung und rückbildung) der (schleim-)haut führen - eine längerfristige anmeldung würde ich also sicherlich nicht als erste therapieoption empfehlen!!!
die embryotoxseite ist toll: kann ich auch nur empfehlen!
liebe grüße von ebenfalls verheuschnupfter
coco doktorfisch
Ja. Deswegen ist dieser Nasenspray ja auch nur auf Rezept erhältlich. Und wenn man ein Rezept haben möchte, dann muß man zwangsläufig mit einem echten Arzt sprechen. Dessen Beratung kann und will ich hier auch garnicht vorwegnehmen.
@ Jusl: Ich gebs ja zu: die Formulierung "kannst Du unbedenklich nehmen" ist unglücklich gewählt. Ich hätte schreiben sollen "wurde mir als unbedenklich empfohlen"...
Ansonsten dachte ich nur, dass jemand, der hier explizit nach Mitteln fragt, es auch irgendwie erwartet, dass diese Mittel beim Namen genannt werden und dass nicht nur allgemeine Empfehlungen "geh zum Arzt, Heilpraktiker, auf diese und jene Seite" kommen...und schließlich hat die Fragestellerin auch extra geschrieben, sie habe vor, die Medikamentenvorschläge mit ihrem Arzt zu besprechen, so dass ich eigentlich nicht damit gerechnet habe, sie würde meine Tips ANSTATT einer ärztlichen Beratung in Anspruch nehmen...
Frauenärzte sind nunmal in der Regel keine Allergologen, und Allergologen verstehen nicht zwangsläufig viel von schwangerschaftsverträglichen oder stillfreundlichen Mitteln. Es gibt zig Allergiemittelchen, aber nur wenige darf man als Schwangere und Stillende nehmen. Es ist daher echt von Vorteil, wenn man schon ein bißchen recherchiert hat, bevor man zum Arzt geht - und dem Arzt schon einige Namen nennen kann bzw gezielte Mittel abfragen kann. Ich habe seit Jahrzehnten Heuschnupfen und habe mich in den Schwangerschaften und Stillzeiten wirklich geplagt, und es hat einige Mühe und Ärztebesuche gekostet, bis ich vom Allergologen, Frauenarzt und Augenarzt einigermaßen unbedenkliche Mittel verschrieben bekam - die erste Reaktion ist nämlich immer: Nehmen sie eben garnichts. Das hilft nur leider wenig, wenn man wegen der Allergie wochenlang richtig krank ist und trotzdem irgendwie durch den Tag und die Nacht kommen muß. Erst auf genaue Nachfragen hin und nachdem ich explizit Namen nennen konnte, war es dann doch plötzlich möglich...
Ich wollte eben einfach einer Leidensgenossin etwas an die Hand geben, um die Ärzte drauf anzusprechen, und dachte, das wäre auch prinzipiell ok - denn sonst würde die Fragestellung (nach konkreten Medikamenten) doch auch keinen Sinn machen, oder?
LG Muli