aber schön, daß Du nicht aufgibst....und ich kämpfe um jeden Tropfen...
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rosenholz
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Re: interessant ;-)
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Eva-M.
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Re: interessant ;-)
Leider werde ich bald aufgeben müssen...
Hab dazu vorhin einenlangen Beitrag geschrieben... Am We hatte ich sowas wie MIlchstau/Milcheinschuss (war die Einschätzung meiner Hebi, aber die MIlch ist auf der "guten" Seite viel weniger geworden) und ich war richtig krank...
Hab darin geschrieben, dass ich hin- und hergerissen bin... Einerseits will ich nicht aufgeben, aber andererseits bezahle ich einen sehr hohen Preis...
Von daher find ich es ungerecht, dass halt manche Frauen einfach so die Flinte ins Korn werfen...
Hab dazu vorhin einenlangen Beitrag geschrieben... Am We hatte ich sowas wie MIlchstau/Milcheinschuss (war die Einschätzung meiner Hebi, aber die MIlch ist auf der "guten" Seite viel weniger geworden) und ich war richtig krank...
Hab darin geschrieben, dass ich hin- und hergerissen bin... Einerseits will ich nicht aufgeben, aber andererseits bezahle ich einen sehr hohen Preis...
Von daher find ich es ungerecht, dass halt manche Frauen einfach so die Flinte ins Korn werfen...
- murkelchen
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: interessant ;-)
Ich finde solche Themen auch immer schwierig. Es ist ja tatsächlich so, dass die meisten davon ausgehen, dass der Kinderarzt und die Hebamme sich auskennen. Dass es Stillberater überhaupt GIBT wissen auch nicht wirklich viele, wenn man mal ausserhalb von Internetforen schaut.
ICH bin übrigens eine von denen, die ein so zu bemitleidenswertes Kind haben. Meine Tochter wurde nur 12 Wochen lang gestillt und das auch IMMER nur teilweise. Es war von Anfang an Zwiemilchernährung, leider.
Angefangen hat's mit der Neugeborenengelbsucht meiner Tochter (sie war einfach zu müde zum saugen), gleichzeitig hatte ich flache Brustwarzen, einen dicken Bauch und hab' sie einfach nicht richtig angelegt bekommen. Nachdem die Geburt über 60 Stunden gedauert hatte, hatte ich schlicht nicht mehr die Kraft "Nein" zur von der Krankenschwester angebotenen Flasche zu sagen. Die ganzen 3 Monate lang haben wir JEDEN Tag geheult, alle beide, bei jeder Mahlzeit. Erst sie, weil sie hungrig war und nichts klappte und dann ich, weil ich mich wie die letzte Versagerin gefühlt habe. Eine Stillberaterin, die Englisch spricht habe ich nicht gefunden. Von der Vorsorge wurde mir eine Studentin geschickt, die mein Baby vor und nach dem Stillen wog. Die Kleine wog hinterher 20g weniger als vorher (die gute Studentin hat die "Hold"-Taste gedrückt, die ja nur den Mittelwert bei Schwankungen ermittelt). Das hat mich dann natürlich nur noch mehr verunsichert, weil ich in dem Moment einfach nicht an die Hold-Funktion gedacht habe.
Ich wollte einen Fingerfeeder --> gab's hier nicht
Ich wollte ein Brusternährungsset --> gab's hier nicht
Ich hab's mir alles andere als leicht gemacht mit der Entscheidung mit dem Stillen aufzuhören, aber aus damaliger Sicht musste ich einfach. Es hängt mir bis heute nach. Bis heute bin ich traurig und mir kommen die Tränen, weil's nicht geklappt hat und weil ich einfach heute denke, dass ich mich damals viel zu sehr verrückt gemacht habe. Aber das denk ich eben auch erst HEUTE. Damals fand ich diese "Mach dich nicht verrückt, das geht schon" - Kommentare einfach furchtbar, denn das sagte mir (auf emotionaler Ebene) ja nichts anderes als: "Hey, stillen ist doch ganz einfach, hab dich nicht so". Auch wenn's vielleicht nicht so gemeint war.
Und normalerweise, wenn mich jemand fragen würde, ob ich noch stille oder wielange ich gestillt habe, würde ich auch nicht mehr sagen als "3 Monate, dann hat's gar nicht mehr geklappt". Weil das in der Kürze einfach der Wahrheit entspricht. Möchte mir gar nicht ausmalen, wie dann hinter meinem Rücken geredet werden würde.
Ich find's verletzend zu lesen "Es ist doch so einfach und natürlich und überhaupt nur Einstellungssache". Denn MEINE Einstellung war immer: "Stillen ist das beste, praktischste und natürlichste der Welt für mein Baby" und ich habe alles mögliche versucht um irgendwie zu stillen und ihr soviel Muttermilch wie möglich zukommen zu lassen. Blöderweise hat's halt trotz allem nicht geklappt, weil die Hormone einem da durchaus auch noch übel mitspielen können.
Im Übrigen habe ich nicht den Eindruck, dass die Bindung zwischen meiner Tochter und mir in irgendeiner Weise gelitten haben könnte.
Aber was das Rauchen vor Kindern angeht, sind wir uns einig.
ICH bin übrigens eine von denen, die ein so zu bemitleidenswertes Kind haben. Meine Tochter wurde nur 12 Wochen lang gestillt und das auch IMMER nur teilweise. Es war von Anfang an Zwiemilchernährung, leider.
Angefangen hat's mit der Neugeborenengelbsucht meiner Tochter (sie war einfach zu müde zum saugen), gleichzeitig hatte ich flache Brustwarzen, einen dicken Bauch und hab' sie einfach nicht richtig angelegt bekommen. Nachdem die Geburt über 60 Stunden gedauert hatte, hatte ich schlicht nicht mehr die Kraft "Nein" zur von der Krankenschwester angebotenen Flasche zu sagen. Die ganzen 3 Monate lang haben wir JEDEN Tag geheult, alle beide, bei jeder Mahlzeit. Erst sie, weil sie hungrig war und nichts klappte und dann ich, weil ich mich wie die letzte Versagerin gefühlt habe. Eine Stillberaterin, die Englisch spricht habe ich nicht gefunden. Von der Vorsorge wurde mir eine Studentin geschickt, die mein Baby vor und nach dem Stillen wog. Die Kleine wog hinterher 20g weniger als vorher (die gute Studentin hat die "Hold"-Taste gedrückt, die ja nur den Mittelwert bei Schwankungen ermittelt). Das hat mich dann natürlich nur noch mehr verunsichert, weil ich in dem Moment einfach nicht an die Hold-Funktion gedacht habe.
Ich wollte einen Fingerfeeder --> gab's hier nicht
Ich wollte ein Brusternährungsset --> gab's hier nicht
Ich hab's mir alles andere als leicht gemacht mit der Entscheidung mit dem Stillen aufzuhören, aber aus damaliger Sicht musste ich einfach. Es hängt mir bis heute nach. Bis heute bin ich traurig und mir kommen die Tränen, weil's nicht geklappt hat und weil ich einfach heute denke, dass ich mich damals viel zu sehr verrückt gemacht habe. Aber das denk ich eben auch erst HEUTE. Damals fand ich diese "Mach dich nicht verrückt, das geht schon" - Kommentare einfach furchtbar, denn das sagte mir (auf emotionaler Ebene) ja nichts anderes als: "Hey, stillen ist doch ganz einfach, hab dich nicht so". Auch wenn's vielleicht nicht so gemeint war.
Und normalerweise, wenn mich jemand fragen würde, ob ich noch stille oder wielange ich gestillt habe, würde ich auch nicht mehr sagen als "3 Monate, dann hat's gar nicht mehr geklappt". Weil das in der Kürze einfach der Wahrheit entspricht. Möchte mir gar nicht ausmalen, wie dann hinter meinem Rücken geredet werden würde.
Ich find's verletzend zu lesen "Es ist doch so einfach und natürlich und überhaupt nur Einstellungssache". Denn MEINE Einstellung war immer: "Stillen ist das beste, praktischste und natürlichste der Welt für mein Baby" und ich habe alles mögliche versucht um irgendwie zu stillen und ihr soviel Muttermilch wie möglich zukommen zu lassen. Blöderweise hat's halt trotz allem nicht geklappt, weil die Hormone einem da durchaus auch noch übel mitspielen können.
Im Übrigen habe ich nicht den Eindruck, dass die Bindung zwischen meiner Tochter und mir in irgendeiner Weise gelitten haben könnte.
Aber was das Rauchen vor Kindern angeht, sind wir uns einig.
-
Ysabell
- schreibt ganz schön oft
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Re: interessant ;-)
Hallo
mich macht sowas auch traurig. Ich würde nie einer Mama unterstellen wollen, dass sie nicht alles versucht hat. Und Mütter die wirklich stillen wollen und es klappt einfach nicht tun mir ehrlich leid, aber bei manchen bei denen ich es hautnah erlebe könnte ich wirklich wütend werden.
Hab soeinen Fall im Freundeskreis wo von Ärzten und Hebammen viel vermurkst wurde. Der kleine Mann kam 4 Wochen zu früh und "weil so kleine Kinder nicht genug Kraft zum stillen haben" wurde vom ersten Tag an Fläschchen gegeben. Sie solle danapumpen is aber jedes Mal nur angepflaumt worden, dass sie das völlig verkehrt machen würde (hab ich selbst ein paar Mal mitkommen). Nach zwei Wochen hat sie es dann ganz aufgegeben. Hae Ihr nocHileangbon ggghabt undi Numme meiner Stillberaterin, aber da war sie schon völlig fertig mit den Nerven. Auf Anraten von Hebamme und KiA hat der kleine dann mit 4 Monaten den ersten Brei und 2er Milch bekommen, "damit er schneller zunimmt". Inzwischen ist der kleine Mann zwei Jahre alt, hat schon fast das ganze Kast-Zahn Programm hinter sich gebracht, und Kindgerechte Ernährung ist wirklich was anderes. Und das alles auf anraten von Ärzten und Hebamme. Da frag ich mich manchmal waum die solch einen Beruf haben, wenn sie Kinder scheinbar so wnig mögen. Aber ich bin wohl auch die einzige, die das nicht alles super findet und muß dementsprechend wohl falsch liegen mit meiner Einstellung.
LG
Ysabell (die sich freut, dass ihr 8 Monate altes Töchterchen gerade sein Milchkoma im TT ausschläft)
mich macht sowas auch traurig. Ich würde nie einer Mama unterstellen wollen, dass sie nicht alles versucht hat. Und Mütter die wirklich stillen wollen und es klappt einfach nicht tun mir ehrlich leid, aber bei manchen bei denen ich es hautnah erlebe könnte ich wirklich wütend werden.
Hab soeinen Fall im Freundeskreis wo von Ärzten und Hebammen viel vermurkst wurde. Der kleine Mann kam 4 Wochen zu früh und "weil so kleine Kinder nicht genug Kraft zum stillen haben" wurde vom ersten Tag an Fläschchen gegeben. Sie solle danapumpen is aber jedes Mal nur angepflaumt worden, dass sie das völlig verkehrt machen würde (hab ich selbst ein paar Mal mitkommen). Nach zwei Wochen hat sie es dann ganz aufgegeben. Hae Ihr nocHileangbon ggghabt undi Numme meiner Stillberaterin, aber da war sie schon völlig fertig mit den Nerven. Auf Anraten von Hebamme und KiA hat der kleine dann mit 4 Monaten den ersten Brei und 2er Milch bekommen, "damit er schneller zunimmt". Inzwischen ist der kleine Mann zwei Jahre alt, hat schon fast das ganze Kast-Zahn Programm hinter sich gebracht, und Kindgerechte Ernährung ist wirklich was anderes. Und das alles auf anraten von Ärzten und Hebamme. Da frag ich mich manchmal waum die solch einen Beruf haben, wenn sie Kinder scheinbar so wnig mögen. Aber ich bin wohl auch die einzige, die das nicht alles super findet und muß dementsprechend wohl falsch liegen mit meiner Einstellung.
LG
Ysabell (die sich freut, dass ihr 8 Monate altes Töchterchen gerade sein Milchkoma im TT ausschläft)
- aniliy
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Re: interessant ;-)
Oh ja 
Wie schön das es unsere Mäuse so gut haben
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Aniliy
mit Lenke 10/05, Lotta 6/08 & Merle 6/11
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Re: interessant ;-)
muss mal völlig unwissend und neugierig fragen, was das ist???murkelchen hat geschrieben:das ganze Kast-Zahn Programm
danke schonmal
- **Stefanie**
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Re: interessant ;-)
Kennst du "Jedes Kind kann schlafen lernen"?silk81 hat geschrieben:muss mal völlig unwissend und neugierig fragen, was das ist???murkelchen hat geschrieben:das ganze Kast-Zahn Programm![]()
danke schonmal
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Sternenfaengerin
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Re: interessant ;-)
Ach du herrje....
Hab verstanden, danke - wie traurig
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Ysabell
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Re: interessant ;-)
und die kleinen können von der guten Frau auch noch viel mehr lernen. Richtig zu essen, und natürlich sich an Regeln zu halten,... gibt noch mehr solch weise Erziehungsratgeber von ihr, die alle mit ähnlichen Methoden arbeiten (wenn die lieben Kleinen nicht von alleien sauber werden müssen sie eben den halben Tag in der vollgeschissenen Windel rumlaufen,...)silk81 hat geschrieben:Ach du herrje....
Hab verstanden, danke - wie traurig
LG
Ysabell
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lunettchen
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Re: interessant ;-)
Oh, Mensch. Bei mir ist das anders. Ich habe nur Mamas um mich rum, die alle noch stillen. 3 Babys sind fast 12 Monate alt. Eins ist 14 Monate. Das ist sehr angenehm. Wenn dann doch mal eine erzählt, dass sie schon längst abgestillt hat, dann freue ich mich, dass ich es noch tue. 
Liebe Grüße, lunettchen mit Schätzchen 5/08 und 9/11.



