Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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opalinchen
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Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von opalinchen »

Hallo die Damen,

ich beschreibe euch mal meine Gefühlslage, vielleicht kann mir ja jemand mit Erfahrung weiterhelfen?

Meine Kleine ist jetzt bald 4 Monate, vollgestillt. Wir stillen wirklich gerne, bis auf kleine Schwierigkeiten (eventuelle KISS Problematik wird nächste Woche endlich abgeklärt!) auch problemlos. Tagsüber schläft sie ab und an nach dem Spielen einfach mal an der Brust ein, und das ist einfach nur SCHÖN. Ich find das einfach ein sehr friedliches Bild, es 'gibt' mir halt was (ist irgendwie blöd zu beschreiben..). Ab und an, allerdings selten, hab ich sie auch angelegt wenn ich das Gefühl hatte das sie viel zu aufgedreht ist zum schlafen - aber mit dem Anlegen klappt das -natürlich- prima, sie kommt gut runte,r entspannt - und schläft ein. (und schlafen is momentan sowas von schwer *seufz*)

NACHTS ist das allerdings ein inzwischen größeres Problem - für mich. Bislang schlief sie abends einfach ein, ein bisschen Nachtritual, nochmal kuscheln, und sie war weg. Seit ein paar Wochen aber schläft sie eigentlich nur noch beim Stillen ein. Und WEHE ich bewege mich dann zu früh oder versuche zu früh sie in den babybalkon zu schieben.. :shock: Auch das wär an sich kein Problem, nur das ich eine richtig gehende Abneigung gegen diese Form der Schlafbegleitung entwickelt habe. Ich stille sie gerne, ich begleite sie gerne in den schlaf, und es kann auch gerne mal länger dauern - aber beim Einschlafstillen schüttelts mich. Ich fühl mich richtig gehend schlecht, wobei ich doch merke, das meine Maus offensichtlich momentan diese Hilfe braucht :oops: Und dann fühle ich mich natürlich noch schlechter, weil ich ja weiß das die Maus das ganz bestimmt nicht mit Absicht macht und sie mir ja deutlich macht das sie das momentan braucht.

Kennt das vielleicht noch jemand? Oder hat jemand vielleicht eine Idee, warum ich da so komisch reagiere (Hobby-Psychologen gerne vor!)? Für Ideen - und Ratschläge, wie ich das vielleicht wieder ablegen kann, wäre ich wirklich dankbar!!
LG Sabrina mit Selina (*11/2008) und Alex (*08/2011)
jusl
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von jusl »

Hm - ich bin weder echte noch Hobby-Psychologin :lol: - aber vielleicht kannst Du Dir noch mal vor Augen führen, was für Dich TAGS und NACHTS den Unterschied ausmacht? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, dann fühlst Du Dich, wenn Dein Baby tagsüber beim Stillen einschläft, gut. Aber nachst findest Du es sehr unangenehm, was aber nicht daran liegt, dass Du grundsätzlich nicht bei Deinem Baby liegen magst... richtig?

Bei mir kommt aus Deinem Posting an, dass Du das Einschlafen beim Stillen EIGENTLICH für eine eher schlechte Angewohnheit hältst, Dich beinahe dafür entschuldigst, das Stillen dafür zu "benutzen", sie zu beruhigen. Bei mir kommt an, dass Du EIGENTLICH findest, dass es besser wäre, wenn sie ohne Stillen einschläft.

Vielleicht magst Du diese Wertung (falls diese richtig bei mir angekommen ist) einfach noch mal überdenken? Es ist NICHTS verkehrt daran, ein Baby an der Brust zu beruhigen, bis es schläft (man führe sich den Wortsinn des Begriffs "Stillen" vor Augen ;-)). Niemand bekommt hinterher eine Medaille dafür, dass er es geschafft hat, sein Kind möglichst oft ohne Stillen in den Schlaf gekriegt zu haben ;-)

Und: genervt sein "darf" man vom Einschlafstillen - genau wie auch sonst von seinem Kind - ruhig auch mal... die Gedanken sind bekanntlich frei :D

LG;
Julia
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gelumpe
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von gelumpe »

Warum ist dir das Einschlafstillen ehr unangenehm?! Irgendwo muss deine Abneigung ja begründet liegen. Ich frage dich das deshalb, weil es mir ähnlich ging wie dir! Lea war in etwa genauso alt, wie deine Tochter jetzt. Ich habe sie in den ersten 3-4 Monaten aus völliger Überzeugung quasi zu jeder Tages- und Nachtzeit an der Brust einschlafen lassen. Uns ging es beiden sehr gut damit.

Doch plötzlich habe ich mich unwohl gefühlt. Es steht ja beinahe überall, man soll das Baby nicht an der Brust einschlafen lassen. Ein kurzes Nickerchen ist o.k., aber danach doch besser wieder ablegen. Außerdem hat mein persönliches Umfeld mich da auch verunsichert. Ich musste mich einige male rechtfertigen. Kurz und knapp, ich wollte das Lea auch mal ohne Brust in den Schlaf findet. Ich kam schon fast zu dem Entschluß zu viel Nähe ist auch nicht gut. :oops: Völlig absurd, wie ich heute finde.

Dazu kam noch die Angst, meine eigenen Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Ich habe mich gefühlt wie ein großer Schnuller, der nur noch auf Abruf für sein Baby da ist. Jedes Abendliche und Nächtliche Stillen wurde mehr und mehr unangenehm. Ich habe mir gewünscht, Lea auch einfach mal abgeben zu können, wie die Flaschenmamas aus dem Pekip-Kurs. :(

Wir haben versucht sie über das Tragen zum schlafen zu bringen, was zum Teil auch funktioniert hat. Aber sie hat auch angefangen zu weinen. :cry: Ich hatte schon Bauchschmerzen, wenn ich nur an den Abend und die Nächte denken musste. Deshalb habe ich aufgehört mich gegen das Einschlafstillen zu wehren. Erst meinem Kind zuliebe und mittlerweile kann ich es richtig geniessen. Ich sehe es als meine ganz eigen Fähigkeit an, meiner Tochter Nähe und Geborgenheit zu vermitteln und lasse mir von niemandem mehr rein reden oder mich durch schlechte Ratgeber verunsichern. Diese Möglichkeit empfinde ich gemessen an den, ich nenne es mal Familienjahren eine überschaubare Zeit, vielleicht Leben wir die nächsten ein, zwei oder wer weiss wie viele Jahre so weiter. Mal sehen wie sich unsere Beziehung weiterentwickelt. Fest steht, wir sind glücklich und das obwohl es auch immer mal mühselige Phasen (Entwicklungschübe, Zahnen...) gibt. :lol:

Vielleicht kann ich dir damit weiterhelfen...

Lg Sandra+Lea
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:slürp* - SLURP NUCKEL SCHLABBER
maniha3

Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von maniha3 »

Hallo,
ich sage mal gleich vorweg:
ich stille sie immer noch in den Schlaf, Mittags u. vorallem Abends.

Mittags fand u. finde ich das sehr angenehm, weil mir die Pause auch gut tut :!:
Abends hätte ich es gerne etwas kürzer :!: :?
Aber ganz anders, als ihre Geschwister, hat hat sie bis jetzt nicht mit dem Einschlafstillen aufgehört.
Die Große ist so mit 1 J. einfach beim abendlichen Stillen wach geblieben,
u. ich mußte gefühlte Ewigkeiten singen, summen, streicheln.
Das war auch ganz schön anstrengend :!:

Abends hätte ich oft gerne einfach Kinderfrei :!: :oops:
Irgendwie findet der egoistische Teil in mir es ungerecht, daß ich jeden Abend schlafstillen gehe,
mein Mann u. der Rest der Welt jedoch frei hat.

Aber der Leidensdruck ist nicht groß genug, um daran etwas zu ändern.
Und ist es nicht eigentlich total streßfrei;
einfach " Nippel rein u. warten" :lol:

Noch zum Unterschied zwischen Mittags u. Abends:
Tagsüber ist man abgelenkt, es ist hell, man kan neben dem Stillen z.B. lesen.
Abends ist es dunkel, man ist selbst müde, u.. möchte nicht ewig so rumliegen.

Dazu kommt die Angst, daß es noch ewig dauert, das Kind wieder aufwacht.
Und eigentlich hätte man gerne zusammen den Tatort um 20.15 angeschaut :oops: :?
Aber wenn man sich dann um 21.00 ( oder auch erst um 22.0)0 loseisen kann,
ist der Abend schon gelaufen.

Also nach diesem Gejammer glaubt mir wohl keiner,
daß ich gerne u. weiter stille, bis sie genug v. mir hat. :wink:
Lösche Benutzer 1828

Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Bei uns ist einschlafstillen für mich die bequemste und einfachste Lösung. Ich lege mich neben Simon, lese dabei (ja, das geht, ich habe sein NAchtlicht an, das reicht mir und er ist es so gewohnt) und er stillt und schläft dabei ein.
Annika ist nie beim Stillen eingeschlafen, von Geburt an nicht. Ich fand das immer so anstrengend, sie in den Schlaf zu bekommen.

Ich stille gerne in den Schlaf und finde das superpraktisch und hoffe, es bleibt noch lange so :-)

Bin ich nicht, schläft Simon bei Papa im Manduca ein - also, das ist auch kein Problem.
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opalinchen
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von opalinchen »

Hallo,

vielen lieben Dank für eure Antworten :) Ich glaube, mein schlechtes Gefühl kommt wohl wirklich mehr von "außen" und weil mir der logische Teil meines Verstandes sagt, das es 'besser' ist, wenn meine Maus ohne jede Hilfe einschläft. Aber das 'konnte' sie vor einigen Wochen noch ganz gut, und wirds wohl auch nicht komplett verlernen in der Zeit wenn ich sie einschlafstille.

Mit euren Worten im Hinterkopf war ich heut beim zum schlafen stillen sogar sehr entspannt. Hat auch insgesamt (samt Umbettung, weil sie aus versehen auf der Couch eingepennt is) nur ne Std. gedauert. Je entspannter ich dabei bin, desto schneller scheint auch meine Maus los lassen zu können :roll:

Und es stimmt, klar - wir haben beide tagsüber andere Ansprüche ans Einschlafstillen. Ich hab dabei manchmal den TV laufen, oder nochn Buch dabei oder so. Und die Maus braucht schon fast verzweifelt ne Mütze Schlaf und findet ihn nicht - es wäre dumm, uns beiden diese Auszeit zu verweigern.

Ich danke euch!!
LG Sabrina mit Selina (*11/2008) und Alex (*08/2011)
Hanka
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Hanka »

hier zuwortmeldung eines weiteren einschlafstillenfans!!! ich habe es bewusst wieder eingeführt, obwohl mein damals 6mon alter sohn (jetzt 11mon) schon ohne brust eingeschlafen ist. ich habe mich damals verrückt machen lassen von dieser these, dass es dann kein wunder wäre, dass er nicht durchschläft, weil die einschlafsituation nicht mehr da ist.
das zu glauben, wurde mir zu doof, weil ich es viel anstrengender fand jeden abend zu bangen ob es wohll wieder ohne brust ginge, als einfach zu stillen und zack..wieder ritualisiert.
inzwiscehn habe ich den beweis, dass einschlafstillen weder mit ein- noch mit durchschlafen zu tun hat: der kleine stillt zwar abends im bett, schläft davon aber nicht zwangsweise ein...sondern dann beim singen odr kuscheln oder nochn bisschen quatschen..und durchschlafen ist auch nicht drin.. nicht schlimm...das kommt noch früh genug..

jetzt weiß ich nicht, ob ich am thema vorbei bin....jedenfalls alles liebe und daumen hoch fürs einschlafstillen
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opalinchen
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von opalinchen »

Hanka hat geschrieben:hier zuwortmeldung eines weiteren einschlafstillenfans!!! ich habe es bewusst wieder eingeführt, obwohl mein damals 6mon alter sohn (jetzt 11mon) schon ohne brust eingeschlafen ist. ich habe mich damals verrückt machen lassen von dieser these, dass es dann kein wunder wäre, dass er nicht durchschläft, weil die einschlafsituation nicht mehr da ist.
das zu glauben, wurde mir zu doof, weil ich es viel anstrengender fand jeden abend zu bangen ob es wohll wieder ohne brust ginge, als einfach zu stillen und zack..wieder ritualisiert.
inzwiscehn habe ich den beweis, dass einschlafstillen weder mit ein- noch mit durchschlafen zu tun hat: der kleine stillt zwar abends im bett, schläft davon aber nicht zwangsweise ein...sondern dann beim singen odr kuscheln oder nochn bisschen quatschen..und durchschlafen ist auch nicht drin.. nicht schlimm...das kommt noch früh genug..

jetzt weiß ich nicht, ob ich am thema vorbei bin....jedenfalls alles liebe und daumen hoch fürs einschlafstillen
*hihi* naja, das Durchschlafen ist *ganzfesteaufHolzklopf* kein Thema - momentan. Sie hat zwar irrsinnige Schwierigkeiten tagsüber, und auch abends is es nich ganz leicht sie in den Schlaf zu bekommen ABER wenn sie dann abends erst mal schläft :-) Ab und an kommt sie mal 1x gegen 04:00, meistens pennt sie aber bis 05/06 .. weiß nich wie ich das verdient habe 8)

Wie schon geschrieben, momentan bin ich wieder friedlich was das Einschlafstillen angeht. Je friedlicher ich bin, desto schöner und angenehmer ist es auch. Ich darf mir da nur nich von draußen reinreden lassen. Und Mann und Oma 'müssen' halt andere Methoden finden, das Kind tagsüber mal in den Schlaf zu bekommen :twisted:
LG Sabrina mit Selina (*11/2008) und Alex (*08/2011)
vivi
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von vivi »

Wie schon geschrieben, momentan bin ich wieder friedlich was das Einschlafstillen angeht. Je friedlicher ich bin, desto schöner und angenehmer ist es auch. Ich darf mir da nur nich von draußen reinreden lassen. Und Mann und Oma 'müssen' halt andere Methoden finden, das Kind tagsüber mal in den Schlaf zu bekommen :twisted:
genau das ist der punkt: wenn du selbst im stress, weg möchtest und unruhe ausstrahlst überträgt sich das aufs kind. wenn du weg willst klammert sie umso mehr. ich hab das selbst oft genug selbst erfahren.
und wegen dem einschlafen bei papa oder oma: bei uns ging das anfangs nur beim tragen oder autofahren, sonst hat sie furchtbar geweint, aber irgendwann klappte es. mit 1 1/2 erst ab und zu dann immer besser. in der kinderkrippe (dahin geht sie seit sie 22 monate alt ist) klappte es von anfang an ohne protest, weinen o.ä. ich war selbst sehr überrascht.

bleib entspannt! das findet sich alles! :D
vivi mit der großen Zuckermaus Jan '07 und der kleinen Strahlemaus März ' 14
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Alexandra75
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Re: Zwiespältiges Gefühl zum Einschlafstillen

Beitrag von Alexandra75 »

Solche Gefühle kommen und gehen immer mal wieder und sind normal. Lina ist nun schon 1 Jahr und 5 Monate alt und wir stillen immer noch = Einschlafstillen - NachtsbrauchDichkuschelstillen - AufwachbringmichindenTagstillen und tagsüber eher selten.

Ich hatte so eine "will nicht mehr Einschlafstillen"-Phase erst vor kurzem, weil meine Freundinnen abends weggingen und ich nicht konnte weil ohne meinen "Bubu" nichts geht. Habe mir dann viele Gedanken gemacht und kam letztendlich darauf das es nicht nur der Bubu ist den sie braucht sondern einfach die Mama, sprich mich - dann hätte ich, wie mir jetzt klar wird, auch in Frage stellen können warum ich den "Fehler" gemacht habe Lina immer ins Bett zu bringen statt auch mal der Papa (Schichtarbeiter). Aber ich genieße es einfach.

Also ist alles beim alten und nun fühl ich mich auch wieder wohl. Die Stillzeiten sind meine Auszeiten in denen ich in Ruhe lesen kann und neben den anderen 1000x mal am Tag meiner Tochter ins Ohr flüstern kann wie sehr ich sie liebe etc etc.

Sehe es auch so:
Meine Tochter hatte noch nie ein negatives Einschlaferlebnis, sprich sie musste noch nie nach Nähe schreien weil sie allein und wach ins Bett gesteckt wurde und schlafen muss, sie hat noch nie schlafen mit = ich werde verlassen gleichgesetzt weil ein Kind nun mal ins eigene Zimmer gehört. Dieses Einschlafstillen ist ein ganzes Stück Mehrarbeit und "Investition" ins Kind würde ich mal sagen (wieso muss man sich dafür immer rechtfertigen während Überstunden gerne gesehen werden ?) aber die Belohnung ist grandios:

Was ich Dir eigentlich sagen wollte - vielleicht haben andere ja auch die Erfahrung gemacht:

Während viele Kinder im Umfeld Einschlafprobleme machen nimmt meine Tochter mich zwischen 19 und 20 Uhr an der Hand und sagt "heia" dann läuft das Abendritual, es wird gewickelt dann beim Zähneputzen ein Zahnlied gesungen und dann will ich das meine Tochter schon auf dem Schlafsack liegend vor dem schlafen nochmals richtig lacht...das heißt es wird 2 - 3 Minuten gekitzelt, erschreckt, gehüpft alles was sie braucht und richtig herzhaft zu lachen (weiß auch nicht warum mir das so ein Bedürfnis ist) und dann dreh ich sie auf die Seite, sie bekommt die Brust und schwups fallen die Augen zu. Ganz seltene Ausnahmetage wo die Augen mal nicht zufallen werden nicht dramatisiert oder beschimpft sondern es darf nochmals aufgestanden werden bis 20 min später einfach ganz problemlos der Vorgang von oben abläuft.

Und ich bin 10000000000%ig davon überzeugt das liegt nur daran weil sie einschlafgestillt wird und Schlafengehen etwas positives, kuscheliges, liebevolles für sie ist was sie gerne macht.....ist doch ein Traum wenn ein Kind freiwillig kommt und schlafen will, oder?

Übrigens wollte meine Tochter so ab dem 4 Monate auch nicht mehr in den Balkon geschoben werden -wir haben alles durch :-) von das große Babybett neben das Bett stellen, über Mann muss eine zeitlang auf dem Sofa schlafen damit wir 2 Platz im franz. Bett haben...etc etc...

Jetzt sieht es so aus das wir einfach noch ein schmales Bett für meinen Mann geholt haben und meine Tochter und ich im franz. Bett schlafen. Jetzt schlafen wir alles gut und glücklich :-))

LG

Alexandra
Lina *18.10.2007 seit 07.08.09 abgestillt aber immer noch familiengebettet :-))
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