Also scheinbar gibts schon Untersuchungen dazu...jusl hat geschrieben: Der Zusammenhang zwischen Fehleinstellung der Hüfte (z.B. beim Tragen in der "Wiege") und dem vermehrten Auftreten von Hüftschäden ist gut untersucht und belegt.
3 Grundsatzfragen
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Aschenputtel
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Re: 3 Grundsatzfragen
@cukalel: Schau mal:
Liebe Grüße, Aschenputtel, Schnupse (08/07) kleine Schnucke (06/13), zwei Sternchen (08/14 und 01/15) und Strahlemann (05/16)
Meine Babys sind ohne Hilfsmittel geboren, (langzeit)gestillt, (langzeit)familiengebettet, (langzeit)getragen, nicht geimpft, nicht bebreit, unbeschnullert und teilzeitwindelfrei bzw. stoffgewickelt.
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cukalel
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Re: 3 Grundsatzfragen
danke!Aschenputtel hat geschrieben:@cukalel: Schau mal:
Also scheinbar gibts schon Untersuchungen dazu...jusl hat geschrieben: Der Zusammenhang zwischen Fehleinstellung der Hüfte (z.B. beim Tragen in der "Wiege") und dem vermehrten Auftreten von Hüftschäden ist gut untersucht und belegt.
das würde also heißen in kulturen, in denen traditionell so getragen wird, treten mehr hüftschäden auf?
(gedankeneinschub: klar, in vielen kulturen gibts ja auch körperliche behinderungen, und verschiedenen umgang damit.)
also was ich gemeint hab, interessant wäre es wenn zwei relativ ähnliche kulturen mit unterschiedliche trageweise verglichen werden. möglicherweise irrelevant, aber interessant fänd ich es trotzdem. ob hüftschäden auch sonst irgendwie in zusammenhang mit lebensweise und jetzt nicht ausschließlich mit tragen stehen. war nur so ein buachgefühlgedanke.
aber mir ist eigentlich gar nicht klar was hüftschäden für folgen haben (können), für die betreffende person. Ich hab ja gar keine ahnung von medizin. und kenne nur diese ganzen hier vertretenen trageinfos. ohne hintergründe zu kennen
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Re: 3 Grundsatzfragen
Ich kenne eine Frau mit Hüftgelenksdysplasie, wurde als Kind nicht erkannt. Sie hat immer sehr viel Sport (Leistungssport, war in Förderprogrammen etc.) gemacht, bis sie als Jugendliche Hüftschmerzen bekam, die immer schlimmer wurden. Da wurde die HD festgestellt, sie hat weitergemacht mit Sport bis es nicht mehr ging, dann folgten OPs, und heute kann sie zwar wieder ein bisschen Sport machen, aber nicht mehr im Leistungsbereich. Schmerzen hat sie nach wie vor, mal mehr mal weniger.cukalel hat geschrieben: aber mir ist eigentlich gar nicht klar was hüftschäden für folgen haben (können), für die betreffende person. Ich hab ja gar keine ahnung von medizin. und kenne nur diese ganzen hier vertretenen trageinfos. ohne hintergründe zu kennen
Ist also alles andere als harmlos. Wobei sie auch eine ausgeprägte HD hatte, ihr Bruder hat auch eine, ist aber soweit ich weiß bislang ohne OP ausgekommen.
Grüße von Rebecca mit Thorben (12/04) und Sören (09/07)!
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Aschenputtel
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Re: 3 Grundsatzfragen
Dazu möcht ich noch anfügen:
Egal, wo Du eine Fehlstellung hast, wirkt sich das immer auch auf die zunächst umliegenden Gelenke aus, weil die dann meißt ebenfalls in eine Fehlstellung gezwungen werden. Je älter der Mensch, umso schwerer die Schäden und Schmerzen, die sich daraus ergeben.
Typisch bei Hüftproblemen sind z.B. daraus resultierende O-Beine und verstärkte LWS- Lordose, die durch die unphysiologische Belastung während des ganzen Lebens im mittleren Alter zu Bandscheiben-Vorfällen, Kniearthrosen u.ä. führen können. (Nur ein Bsp.)
Egal, wo Du eine Fehlstellung hast, wirkt sich das immer auch auf die zunächst umliegenden Gelenke aus, weil die dann meißt ebenfalls in eine Fehlstellung gezwungen werden. Je älter der Mensch, umso schwerer die Schäden und Schmerzen, die sich daraus ergeben.
Typisch bei Hüftproblemen sind z.B. daraus resultierende O-Beine und verstärkte LWS- Lordose, die durch die unphysiologische Belastung während des ganzen Lebens im mittleren Alter zu Bandscheiben-Vorfällen, Kniearthrosen u.ä. führen können. (Nur ein Bsp.)
Liebe Grüße, Aschenputtel, Schnupse (08/07) kleine Schnucke (06/13), zwei Sternchen (08/14 und 01/15) und Strahlemann (05/16)
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Silke
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Re: 3 Grundsatzfragen
Also im alten Forum gab es dazu schon mal nen Fred, irgendwer hatte doch Verwandte in Bolivien, Ecuador, oder so... jedenfalls Südamerika und berichtete über gehäuft auftretende Hüftschäden dort.
Erinnert sich jemand?
Und ich habe von einer Bekannten, die alle Weile in Guatemala gelebt hat, auch gehört daß die ihre Baby einfach so längs ins Tuch packen und sich so dann diagonal auf den Rücken schwingen.
s. hier: http://www.youtube.com/watch?v=3EopXo76 ... re=related
Würde ja zusamm´passen.
Erinnert sich jemand?
Und ich habe von einer Bekannten, die alle Weile in Guatemala gelebt hat, auch gehört daß die ihre Baby einfach so längs ins Tuch packen und sich so dann diagonal auf den Rücken schwingen.
s. hier: http://www.youtube.com/watch?v=3EopXo76 ... re=related
Würde ja zusamm´passen.
Silke mit G. F. 01/99, R. L. 05/01, E. A. 01/05, H.A.C. 24.02.2012
«Ich glaube, daß der Mensch, da ihm nicht gegeben ist, etwas zu erschaffen, nicht das Recht hat, auch nur die kleinste Kreatur, die da lebt, zu zerstören.» M. Gandhi
Trageberatung, ClauWi-GK-Absolventin
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Emilia Sonderbar
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Re: 3 Grundsatzfragen
So kenne ich das auch aus Südamerika. Hier eine Anleitung, wie sie in Bolivien und Peru tragen: klickSilke hat geschrieben:Und ich habe von einer Bekannten, die alle Weile in Guatemala gelebt hat, auch gehört daß die ihre Baby einfach so längs ins Tuch packen und sich so dann diagonal auf den Rücken schwingen.
Ich habe mal in Dtl. eine Peruanerin gefragt, ob sie in ihrem Heimatland nicht auch viel und oft Babies tragen. Sie meinte, dass in den ersten Monaten nicht getragen werden darf, sie wüßte aber nicht mehr warum. Das würde ja auch dazu passen, dass diese Trageweise nicht so gesund ist für die Hüfte. -mein unwissendes Statement dazu-
Liebe Grüße von Emilia mit Sohn (02/06) und Tochter (10/08)
