Meine kleine, große Schwester hat vor 8 Tagen ihren kleinen Sohn bekommen:
Keine größeren Komplikationen während der Entbindung. Geburtsgewicht 3500 g. Sofort im Kreissaal angelegt. Milcheinschuss bereits am 2. Tag. Schläft vom ersten Tag an im Familienbett (bzw. Krankenhaus Mutter-Kind-Bett). Soweit so gut. Jetzt unser Problem:
Der kleine Emil trinkt seit der Entlassung aus dem Krankenhaus jede Nacht stundenlang: z.B. von 19 bis 3 Uhr morgens - und meine Schwester kriecht langsam auf dem Zahnfleisch: mal von den wunden Brustwarzen ganz abgesehen und dem Schlafmangel, hat sie Angst ihr Kind würde Hunger leiden. Tagsüber hat er aber ein Intervall von 2-5 h und ist total zufrieden, meines Wissens ist die Gewichtsentwicklung auch nicht auffällig!!!
Über Clusterfeeding und die Möglichkeit während des Stillens zu schlafen haben wir bereits gesprochen. Aber: der Kleine bleibt wohl nicht dauerhaft an der Brust - so dass meine Schwester schlafen könnte - sondern dockt immer wieder ab - findet dann die Brustwarze nicht und beschwert sich - dockt an - trinkt (meine Schwester ist sich sicher, dass er auch schluckt, nicht nur nuckelt) - dockt ab etc...
Sie denkt jetzt ernsthaft über Zufüttern nach, weil sie Angst hat, der Kleine könnte nicht genug Milch bekommen. Zudem bin ich mir sicher, dass meine Mutter sie am Telefon die ganze Zeit belabert: " die Milch reicht nicht, der Kleine wird nicht satt, der braucht die Flasche"
Wir brauchen raschen Rat: hat jemand von Euch eine ähnliche Situation - in den ersten Tagen/Wochen nach Entbindung bereits gehabt? Wie lange hat das gedauert? Was habt ihr gemacht?
Ich hab echt Angst, dass sie abstillt...
Gruß Coco