Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
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allisa
- ist nicht mehr wegzudenken
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Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
Schon immer war das Thema Essen bei unserem Großen nicht so einfach.
Mich würde mal interessieren, ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat, das Kind wirklich selbst bestimmen zu lassen. Ich habe meine Vorstellungen was gesunde Ernährung angeht, lebe das auch (meist) vor (also Müsli, Getreidebrei, Obst, Gemüse, Vollkorn etc.) und mich nervt es wirklich tierisch, daß er bis auf Kartoffelbrei null Gemüse ißt, an Obst nur Äpfel, selten Birnen, mal Bananen.
Jezt habe ich überlegt, mich evtl. wirklich mal komplett frei zu machen von dem Gedanke, wir möchten gemeinsam essen (er ißt oft zwischenrein z.B. Obstbrei, Knäckebrot, weißen Quark etc., schon alles Sachen die nicht ungesund sind) und es soll Gemüse gegessen werden (wobei es da zumindest offensichtlich keinen Druck gibt, mich nervt es halt insgeheim, insofern besteht schon eine Erwartungshaltung) etc.
Vielleicht wäre es ja wirklich nicht schlecht, ihn da selbstbestimmt zu lassen? Also evtl. als krasses Beispiel auch Schokolade zum Abendessen (bisher gibt es Schokolade bei uns nur zu besonderen Anlässen, oder ganz selten mal zwischendurch). Quasi mit der (respektvollen) Haltung, du darfst selbst einscheiden, was und wann du essen magst.
Was meint ihr?
Mich würde mal interessieren, ob jemand damit Erfahrungen gemacht hat, das Kind wirklich selbst bestimmen zu lassen. Ich habe meine Vorstellungen was gesunde Ernährung angeht, lebe das auch (meist) vor (also Müsli, Getreidebrei, Obst, Gemüse, Vollkorn etc.) und mich nervt es wirklich tierisch, daß er bis auf Kartoffelbrei null Gemüse ißt, an Obst nur Äpfel, selten Birnen, mal Bananen.
Jezt habe ich überlegt, mich evtl. wirklich mal komplett frei zu machen von dem Gedanke, wir möchten gemeinsam essen (er ißt oft zwischenrein z.B. Obstbrei, Knäckebrot, weißen Quark etc., schon alles Sachen die nicht ungesund sind) und es soll Gemüse gegessen werden (wobei es da zumindest offensichtlich keinen Druck gibt, mich nervt es halt insgeheim, insofern besteht schon eine Erwartungshaltung) etc.
Vielleicht wäre es ja wirklich nicht schlecht, ihn da selbstbestimmt zu lassen? Also evtl. als krasses Beispiel auch Schokolade zum Abendessen (bisher gibt es Schokolade bei uns nur zu besonderen Anlässen, oder ganz selten mal zwischendurch). Quasi mit der (respektvollen) Haltung, du darfst selbst einscheiden, was und wann du essen magst.
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Allisa, 2 Kinder, geb. 05 und 07
What will our children do in the morning if they do not see us fly?
— Rumi
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jusl
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
Also, wir sind so "Selbstbestimmenlasser"! *handheb*
Und der wesentliche Punkt dabei ist:
Die Eltern stellen eine Auswahl an HOCHWERTIGEN, GESUNDEN Nahrungsmitteln auf den Tisch, und das Kind bestimmt dann VÖLLIG FREI, ob, was und wieviel es DAVON essen mag.
Bei uns gibt's heute z.B. Kartoffeln, Rohkostsalat, zum Nachtisch Müsli und Obst. Mit ist vollkommen schnuppe, was davon und wieviel jeweils meine Kinder davon essen mögen! Aber die Wahl besteht zwischen Obst und Gemüse - nicht zwischen Gemüse und Schokolade

Denn für die Prägung (findet in den ersten Lebensjahren statt) und ein angemessenes Angebot an gesundem Essen sind ganz klar die Eltern verantwortlich, nicht das Kind.
Wir fahren damit jedenfalls sehr gut, kann mir nix anderes vorstellen.
LG;
Julia
Und der wesentliche Punkt dabei ist:
Die Eltern stellen eine Auswahl an HOCHWERTIGEN, GESUNDEN Nahrungsmitteln auf den Tisch, und das Kind bestimmt dann VÖLLIG FREI, ob, was und wieviel es DAVON essen mag.
Bei uns gibt's heute z.B. Kartoffeln, Rohkostsalat, zum Nachtisch Müsli und Obst. Mit ist vollkommen schnuppe, was davon und wieviel jeweils meine Kinder davon essen mögen! Aber die Wahl besteht zwischen Obst und Gemüse - nicht zwischen Gemüse und Schokolade
Denn für die Prägung (findet in den ersten Lebensjahren statt) und ein angemessenes Angebot an gesundem Essen sind ganz klar die Eltern verantwortlich, nicht das Kind.
Wir fahren damit jedenfalls sehr gut, kann mir nix anderes vorstellen.
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allisa
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
jusl hat geschrieben:Bei uns gibt's heute z.B. Kartoffeln, Rohkostsalat, zum Nachtisch Müsli und Obst. Mit ist vollkommen schnuppe, was davon und wieviel jeweils meine Kinder davon essen mögen! Aber die Wahl besteht zwischen Obst und Gemüse - nicht zwischen Gemüse und Schokolade![]()
... da gäbs bei uns schon riesen Gequengel, denn Rohkostsalat kommt überhaupt nicht in Frage, Kartoffeln nur als Brei, ok, Müsli würde er essen, einen Apfel evtl. auch. Was für ein Müsli gibt es denn, wenn ich fragen darf? Und stellst du das schon auf den Tisch, wenn die Mahlzeit anfängt?
Allisa, 2 Kinder, geb. 05 und 07
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— Rumi
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
wieso "Gequengel"?? Das Kind SOLL ja nichts davon essen - es DARF einfach, wenn es möchte
Kartoffel (ob gematscht oder nicht), Apfel und Müsli stellt doch eine absolut gesunde Mahlzeit dar - völlig egal, ob dazu auch noch Salat verputzt wird oder nicht.
Ich persönlich stell das Müsli jetzt nicht gleich dazu (hätte aber auch überhaupt kein Problem damit, wenn ein Kind lieber gleich zu Beginn Müsli möchte) - unser Tisch ist nämlich nicht besonders groß, und alle 4 Kinder STEHEN zufällig TOTAL auf Salate jedweder Art...
Ich bin überzeugt; es ist wirklich ne Vorbildsache. Wenn ich mir mehrmals täglich mit Genuss die Lebensmittel reinfahre, die ich liebe (und ich liebe es gesund
), dann machen die Kinder das irgendwann nach, 100%ig.
Beispiel Ananas/Grapefruit/Blutorangen: meine älteren Kinder sind erst vor kurzem auf den Geschmack gekommen (war ihnen bisher vielleicht zu sauer/bitter?..) - Die Kleinen fahren aber jetzt schon total drauf ab. Ist doch OK - Eile nicht vonnöten - jedes Kind hat sein eigenes Tempo.
LG;
Julia
Kartoffel (ob gematscht oder nicht), Apfel und Müsli stellt doch eine absolut gesunde Mahlzeit dar - völlig egal, ob dazu auch noch Salat verputzt wird oder nicht.
Ich persönlich stell das Müsli jetzt nicht gleich dazu (hätte aber auch überhaupt kein Problem damit, wenn ein Kind lieber gleich zu Beginn Müsli möchte) - unser Tisch ist nämlich nicht besonders groß, und alle 4 Kinder STEHEN zufällig TOTAL auf Salate jedweder Art...
Ich bin überzeugt; es ist wirklich ne Vorbildsache. Wenn ich mir mehrmals täglich mit Genuss die Lebensmittel reinfahre, die ich liebe (und ich liebe es gesund
Beispiel Ananas/Grapefruit/Blutorangen: meine älteren Kinder sind erst vor kurzem auf den Geschmack gekommen (war ihnen bisher vielleicht zu sauer/bitter?..) - Die Kleinen fahren aber jetzt schon total drauf ab. Ist doch OK - Eile nicht vonnöten - jedes Kind hat sein eigenes Tempo.
LG;
Julia
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allisa
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
Naja, Gequengel weil Kartoffelbrei fast immer assoziiert wird mit Würstchen, nur gematschte Kartoffeln, da gäbe es großen Protest. "Aber ich will Wiiiiiieeeeeeener dazu!" Also würde er, um bei deinem Beispiel zu bleiben, in dem Fall nur Müsli essen, evtl. mit Obst. Das ist nicht ungesund, das stimmt... Wie oben schon erwähnt sollte ich mich vielleicht wirklich von dem Gedanken verabschieden mal gemeinsame Mahlzeiten zu haben... denn er ißt ja auch nicht unbedingt, wenn wir essen, sondern ne STunde vorher Müsli, wenn das Mittag / Abendessen kommt hat er dann natürlich keinen Hunger mehr.
Allisa, 2 Kinder, geb. 05 und 07
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allisa
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
Ach ja, und Rohkostsalate mach ich schon gar nicht mehr (obwohl ich sie auch liebe), weil sie von den Kleinen ja doch nicht gegessen werden. Aber du hast Recht, vielleicht sollte ich die einfach wieder öfter mit Genuß verzehren, ob sie sie jetzt wollen oder nicht!
Allisa, 2 Kinder, geb. 05 und 07
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Lalumama
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
Das ist bei uns auch bißchen schwierig. Ich stelle auch nur gesundes zur Auswahl, aber ist nur Käse/Wurst zum Abendessen gesund??
Ich schneide kleine Stücke vom belegten Brot ab, und Luis bekommt erst ein neues, wenn er auch das Brot gegessen hat
Klappt meistens ohne Protest.
Wenn es Kuchen gibt, lasse ich ihn essen, auch wenn er 4 Stücke isst
, aber Schokolade zu den Mahlzeiten würde ich nicht anbieten.
Ich schneide kleine Stücke vom belegten Brot ab, und Luis bekommt erst ein neues, wenn er auch das Brot gegessen hat
Wenn es Kuchen gibt, lasse ich ihn essen, auch wenn er 4 Stücke isst
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jusl
- Jusl Almighty
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
allisa hat geschrieben:Ach ja, und Rohkostsalate mach ich schon gar nicht mehr (obwohl ich sie auch liebe), weil sie von den Kleinen ja doch nicht gegessen werden. Aber du hast Recht, vielleicht sollte ich die einfach wieder öfter mit Genuß verzehren, ob sie sie jetzt wollen oder nicht!
- frostpfoetchen
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
*abo*
grüßle
frostpfötchen
mit großem (02/06) und kleinem (07/09)
jetzt gibt es Fingerlose Handschuhe in allen Größen
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allisa
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Thema Essen - wieviel Selbstbestimmung?
Das ist der nächste Punkt. Wurst und Käse werden natürlich am Liebsten ohne Brot gegessenLalumama hat geschrieben: Ich stelle auch nur gesundes zur Auswahl, aber ist nur Käse/Wurst zum Abendessen gesund??
Nee, Schokolade wollte ich auch nicht als Abendessen anbieten, mein Gedanke war eher, ob es nicht besser wäre, jedwede Essens-Entscheidung zu respektieren, (im Extremfall auch Schokolade oder Kuchen zum Abendessen, falls noch im Kühlschrank vorhanden); ich würde es dann nicht anbieten, aber auch wenn ich es nicht anbiete, und es steht im Kühlschrank, denkt er ja dran und will Kuchen essen, wenn welcher da ist (wobei wir seltenst Süßigkeiten im Haus haben).
Allisa, 2 Kinder, geb. 05 und 07
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