Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Was kommt nach dem Vollstillen?

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Das Muli
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Das Muli »

Hallo,
lass dich nicht kirre machen, da ist wirklich jedes Kind anders und es gibt riiiiesen Unterschiede!
Allein meine beiden - gut, sie wollten alle beide mind 8 Monate voll gestillt werden, davor ging Beikost garnicht und Breianbieten war eine Frechheit, die mit Geschrei quittiert wurde :D
Der große hat dann irgendwann ganz allmählich den Brei für sich entdeckt und auch gleich selber löffeln wollen - Brei mußte es sein (oder jedenfalls etwas sehr, sehr weiches ;-) ), bei Fingerfood hat er sich schon vom hingucken verschluckt - dafür hat er dann mit 1 Jahr schon ganz gut selbst gelöffelt...bis er 2 war, liebte er die Feinpüriertgläschen, hat sie später dann gerne mit ein paar Nudeln oder Käsewürfeln verdrückt (auch wenn er schon gelegentlich bei uns mitgegessen hat, er war eigentlich nicht besonders scharf auf unser "Erwachsenenessen") - er hat sich aber mit 1 Jahr abgestillt.
Mein Kleiner hat nach den 8 Monaten nur Milch keinen Brei gemocht, sondern wollte selbst anfassen - Fingerfood ging prima, er hat sich kaum verschluckt. Innerhalb weniger Wochen hatte er alle Hauptmahlzeiten ersetzt, er isst gern und mit Appetit. Jetzt isst er schonmal Brei, aber am liebsten das was wir alle am Teller haben, er schafft erstaunlich zähe Dinge und mag es auch gern würzig...sobald er genug Zähne hat (er hat erst 4, 2 davon sind gerade erst am durchkommen), wird er einfach ganz normal alles essen, was wir andern so essen, denke ich. Stillen tun wir aber noch immer, sogar noch tagsüber 1-2x...kein baldiges Ende in Sicht ;-)
Also mach dir keinen Stress, das kommt irgendwann von selbst mit dem Essen ;-)
LG Muli
Das Muli mit großem Fohlen (11/04) und kleinem Fohlen (12/07)
...und jaaaa ich weiß dass sich Mulis eigentlich nicht vermehren...aber ich bin nunmal das Tragtier der Familie

GEGEN Rechts!
Akascha
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Akascha »

Ich wundere mich auch immer, dass das bei allen anderen angeblich so alles ganz einfach geht.
Wenn es nicht gerade ganz reife Banane ist, isst Hannes auch nur ein paar Löffelchen Gemüsebrei. Bei Fingerfood verschluckt er sich, da er schon so viele Zähne hat, Reiswaffeln gehen zur Zeit z.B. noch gar nicht und gekochte Kürbisstücke findet er eklig.

Liebe Grüße,
Akascha
Liebe Grüße von Akascha mit Johannes (05/08), Tobias (02/10) und Erik (09/12)
Lösche Benutzer 1828

Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Es geht eben nicht so einfach- lies mal ein wenig in gängigen Foren. Da wird ständig gefragt, wie man das Kind zum Essen bringt. Da sind verwzeifelte Mütter, die Tipps suchen, wie man den Brei ins Kind bekommt. Angst um MAngelgewicht usw.
Und ich werde dann immer beschimpft, wenn ich ganz relaxt daherkomme und meine "Still doch einfach weiter" - Nein, das geht ja nicht. Das Kind muss ja schließlich irgendwann von der Brust entwöhnt werden, das wird sonst nie was und außerdem sind 6 Monate ja mehr als reichlich und Frau (und Mann) wollen die Brust wieder für sich usw. usw.

Simon ißt mal mehr, mal weniger. Ganz, wie er mag. Ich stille ihn nach Bedarf und mache m ir da absolut keine Gedanken mehr. Zur Zeit ernährt er sich hauptsächlich von Muttermilch und sauren Gurken :D .
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Julemaja
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Julemaja »

Meine Motte (April 08) bekommt seit etwa 5 Wochen morgens entweder einviertel Banane oder selbstgekochtes Apfelmus. Siet zwei Tagen darf sie Reiswaffel zerbröseln und lutschen (die wird jedoch meist nach 2-3 Minuten runtergeworfen und die Dackel freuen sich).

Pastinake und Kartoffeln haben wir schon probiert, da beginnt sie zu würgen.... :shock:

Aber ich mache mir da keinen Stress, sie stillt halt und bekommt alles, was sie braucht. Ich biete regelmässig an und wir schaun dann, was sie mag. Kein Problem... noch kein Kind verhungert. Achja, meine Freundin hat ne Tochter, die ein halbes Jahr älter ist. Ihre isst schon lange am Tisch mit (Schoki, Kekse und Co.). Das Gläschen wurde von ihrem Mann mit Fertig- H ollandaise nachgewürzt, weil es ja nach nix schmeckte :shock: .Jedem so wie er meint und mag.

Also lass Dir da ja nix einreden...

LG Anja
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und rückt gleichzeitig alle Dinge an ihren richtigen Platz" (Alain Delon)
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Tabalina
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Tabalina »

Larissa liebt es, wenn sie sich selbst ministückchen Brot in den Mund stecken darf und oft schluckt sie das dann auch runter, aber noch öfter spuckt sie es aus :lol:

Und wenn ich dann mit einem Löffel ankomme, und sie beim ersten Mal auch noch den Mund aufmacht, dann wird gewürgt, sobald das Essen in ihrem Mund ist. :shock: Und da ist es egal, ob´s Kartoffelbrei oder Banane ist, das wird direkt wieder ausgespuckt.

Erst hab ich mir auch Gedanken gemacht, ob alles ok ist, aber hey, wer Brot schlucken kann, der wird doch wohl auch Brei schlucken können, wenn er schmeckt und gemocht wird *denk* und ich werd mein Kind NICHt dazu zwingn Brei zuessen, nur weil man das eben so macht (und es das Umfeld ja so gerne sehen würde :roll: )

jedes Kind hat da eben sein eigenes Tempo... :)
Liebe Grüße, Michaela

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Leila
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Leila »

Huhu ihr,

danke für eure Antworten... In einschlägigen Foren bin ich eigentlich nicht unterwegs, dafür ist mir meine Zeit zu schade, und wenn ich frust haben will, gehe ich ins Einkaufszentrum... :P :mrgreen: Ich mache mir auch keine Sorgen, daß meine Tochter nicht genug isst, eher stelle ich mir manchmal die Frage, ob die Komplett-Beikost-Kinder genug Kalorien und Flüssigkeit zu sich nehmen, weil die großen Mengen essen sie ja nicht... :?: Ist aber an sich nicht mein Problem. ICh bin letzens auch mal wieder durch die Gläschenabteilung im Supermarkt geschlendert, und habe einige "neue" Sorten entdeckt. Süße Mehlspeise z.B.... :twisted: Offensichtlich scheint ein Msrkt dafür da zu sein...

Viele liebe Grüße
Teenie-Töchter 01/2008 und 06/2010

"Alles im Leben hat seine Zeit,
jedes Ding hat seine Stunde unter dem Himmel.
Für das Geboren werden gibt es eine Zeit
und eine Zeit für das Sterben." Kohelet

"God, grant me the serenity to accept the things I cannot change,
courage to change the things I can,
and wisdom to know the difference." Reinhold Niebuhr
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moppel78
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von moppel78 »

Irgentwie war ich bei Manuel auch ein "Exot", was die Babyernährung anging. Alle um mich rum haben aus den verschiedensten Gründen relativ schnell mit Stillen aufgehört und mit Beikost angefangen. Ich hab das nie verstanden, für mich gabs/gibts nicht Selbstverständlichereres und Einfachereres als Stillen...aber nun gut.

Die Umstellerei hat mehr oder weniger gut geklappt, bei denen die ich kenne. Aber was mir so im Nachhinein immer aufgefallen ist, ist, daß die Kinder sehr mäkelig am Essen waren, haben dies nicht gegessen, haben das abgelehnt und waren sehr auf "süß" fixiert. Das kenne ich von Manuel garnicht, wir haben 9 Monate voll gestillt und nach einigen mehr oder weniger gelungenen Breiversuchen ist er alsbald neben dem Stillen zum Familientisch übergegangen, was aufgrund unserer Ernährungsumstellung ohne Probleme möglich war. Er wollte schon immer alles kosten, und ißt Lebensmittel (grad was Gemüse angeht), die diese Kinder konsequent ablehnen ohne jemals gekostet zu haben, dafür aber umso lauter nach Pommes und Eis rufen :shock:

Ich war mir meiner Sache immer sehr sicher und hab mir nicht reinreden lassen und im Nachhinein bin ich froh drüber und werde es bei Nummer 2 genauso versuchen.
LG, Natalie

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Lösche Benutzer 1828

Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von Lösche Benutzer 1828 »

Naja, Simon ißt auch am Familientisch mit (10 Monate voll gestillt) - aber trotzdem mag er Pommes ;-).
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moppel78
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Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von moppel78 »

Ich hab nicht behauptet, daß Manu keine Pommes mag :) Aber er würde es nicht als Hauptnahrungsmittel haben wollen. Wenns Gemüseauflauf gibt, ißt er den genauso gern, wie die ab und zu mal anfallende Portion Pommes
LG, Natalie

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kja1985

Re: Beikost: Klappt das wirklich Flächendeckend sooo gut?

Beitrag von kja1985 »

Rasmus bekommt jetzt seit eineinhalb Monaten Beikost. Anfangs als es neu war hat er gefuttert wie ein Mähdrescher, mittlerweile ist es schon wieder langweilig. Heute hat er ungefähr zwei Erbsen und drei Löffel Apfelmus gegessen...

Madita hat auch erst mit einem Jahr regelmässig an den Mahlzeiten teilgenommen.

Mir ist das relativ egal, wann sie anfangen richtig zu essen und überlasse das den Kindern. Verhungert sehen sie jedenfalls beide nicht aus.
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