möchte mal hier über ein "windelfreies Ereignis" berichten:
Neulich in der Waldspielgruppe hat Alexander sich zum ersten mal seit langen tagsüber so zum Pipi gemeldet, dass ich es wirklich verstanden habe. Die Gruppe hat gerade Brotzeit gemacht und alle saßen beisammen. Alexander hat so leise gewimmert und mich an der Hand in den Wald immer weiter und weiter geführt. Als wir weit genug waren, habe ich dann seine Windel angefasst (eine Höschenwindel tragen wir draussen immer), sie hat sich trocken angefühlt, also habe ich ihn abgehalten und zurück zur Gruppe. Ich wurde jedoch gesehen (wollte eigentlich es nicht so offen machen). Dann hat mich eine Mami gleich gefragt, ob er schon so pieselt, da er der Jungste in der Gruppe ist. Ich habe dann gesagt, dass wir zuhause ohne Windel sind. Dann kam gleich die nächste Mami mit einer 3-jährigen Tochter und gleich so etwas komisch gefragt, ob er schon sauber ist. Sie sagte gleich dazu, dass ihre Tochter in der Waldgruppe immer noch eine Windel trägt. Ich habe dann gesagt, dass ich aus Russland komme und da ist es üblich, dass man damit sehr früh anfängt. Dann hat sie gleich der anderen zugeflüstert,
Das war mir fast etwas peinlich wie die anderen Mütter so reagieren. Ich bin die einzige, die da während der Stunde gestillt hat. Wobei eine hat mir dann gesagt, dass sie ihren Sohn, der 1,5 Jahre ist, auch noch stillt, aber nur zum einschlafen. Die Kinder sind im Alter von 13 Monate bis 3 Jahre, die meisten 1,5 Jahre alt.
Wie macht ihr eigentlich mit dem Abhalten: Wartet ihr mit dem Abhalten auf Signale oder bietet ihr euren Kleinen nach der Uhr die Gelegenheit zum Erleichtern an? Zuhause habe ich dem Alexander alle 2 Stunden Töpfchen angeboten oder abgehalten. Nun überlege ich es sein lassen und nur abhalten oder auf den Topf setzten, wenn er sich wirklich meldet. Gemeldet hat er sich nur nachts, also durch die Körpersprache oder im Tuch oder auf meinem Schoß. Sonst habe ich es nie gemerkt.


