Abends ohne Stillen einschlafen lernen
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MamavomMilchjunkie
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Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Hallo ihr Lieben,
wir sind gerade seit 6 Abenden dabei unserem Kleinen das Einschlafen ohne Stillen (mit kuscheln und Buch schauen) näher zu bringen. Unser Kleiner wird im Mai 2 Jahre alt. Nachts, zum Mittagsschlaf, tagsüber (kommt nur noch selten vor) und auch abends vor dem Einschlafen auf dem Sofa darf gestillt werden.
Ich hatte gehofft die schlimmsten Abende sind bald überstanden, aber gerade läuft es immer schlechter. Anfangs hat es natürlich auch nicht auf Anhieb geklappt und wir mussten wieder aufstehen und noch mal 1-2 Stunden spielen. Aber wenn dann die nächste Müdigkeitswelle kam, hat er selbst gesagt dass er ins Bett möchte. Jetzt hat er mit den Tagen aber eine richtige Abneigung gegen das Bett entwickelt. Er regt sich so furchtbar auf wenn es in Richtung Bett geht dass er wieder total aufgedreht ist und natürlich überhaupt nicht schlafen kann.
Ich frage mich ob er vielleicht durcheinander kommt weil er zum Mittagsschlaf noch stillen darf und das Ganze deshalb so schwer fällt. Oder meint ihr wir können diesen Weg weiter gehen und brauchen einfach noch mehr Geduld? Ich würde mich sehr über Erfahrungen und Tipps freuen! Ganz herzlichen Dank im Voraus!
wir sind gerade seit 6 Abenden dabei unserem Kleinen das Einschlafen ohne Stillen (mit kuscheln und Buch schauen) näher zu bringen. Unser Kleiner wird im Mai 2 Jahre alt. Nachts, zum Mittagsschlaf, tagsüber (kommt nur noch selten vor) und auch abends vor dem Einschlafen auf dem Sofa darf gestillt werden.
Ich hatte gehofft die schlimmsten Abende sind bald überstanden, aber gerade läuft es immer schlechter. Anfangs hat es natürlich auch nicht auf Anhieb geklappt und wir mussten wieder aufstehen und noch mal 1-2 Stunden spielen. Aber wenn dann die nächste Müdigkeitswelle kam, hat er selbst gesagt dass er ins Bett möchte. Jetzt hat er mit den Tagen aber eine richtige Abneigung gegen das Bett entwickelt. Er regt sich so furchtbar auf wenn es in Richtung Bett geht dass er wieder total aufgedreht ist und natürlich überhaupt nicht schlafen kann.
Ich frage mich ob er vielleicht durcheinander kommt weil er zum Mittagsschlaf noch stillen darf und das Ganze deshalb so schwer fällt. Oder meint ihr wir können diesen Weg weiter gehen und brauchen einfach noch mehr Geduld? Ich würde mich sehr über Erfahrungen und Tipps freuen! Ganz herzlichen Dank im Voraus!
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Kaba
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- Registriert: 07.11.2019, 04:36
Re: Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Wieso soll er das denn (jetzt) lernen? Bist du an den Abenden da oder versucht das dein Partner alleine?
Kaba mit Milchmädchen (09/19) und kleiner Vorfreude (6/22)
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Mondenkind
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Re: Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Das klingt ja sehr schwierig!
Kannst du noch ein bisschen mehr ausführen, was du dir wünschst? Wie oft ihr bisher stillt und was du reduzieren möchtest?
Das ist unterschiedlich. Viele Kinder können das gut auseinanderhalten. Andere nicht so.MamavomMilchjunkie hat geschrieben: 02.04.2026, 22:54 Ich frage mich ob er vielleicht durcheinander kommt weil er zum Mittagsschlaf noch stillen darf und das Ganze deshalb so schwer fällt. Oder meint ihr wir können diesen Weg weiter gehen und brauchen einfach noch mehr Geduld? Ich würde mich sehr über Erfahrungen und Tipps freuen! Ganz herzlichen Dank im Voraus!
Kannst du noch ein bisschen mehr ausführen, was du dir wünschst? Wie oft ihr bisher stillt und was du reduzieren möchtest?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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MamavomMilchjunkie
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Re: Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Danke für eure Antworten.
Ich versuche hier mal noch eure Fragen zu beantworten.
Also die Einschlafbegleitung habe bisher weiterhin ich gemacht. Der Papa ist für den Großen zuständig.
Warum ich möchte dass er ohne Stillen einschlafen kann hat in erster Linie mit meiner ersten Abstillerfahrung mit dem Großen zu tun. Er hat seit er 1 Jahr alt war nur noch an der Brust geschlafen. Anfangs hat es unterwegs noch im Buggy und Auto geklappt aber das würde dann immer schwieriger. Später konnte er nicht mal mehr bei sehr langen Autofahrten in den Urlaub Schlaf finden. Von der arbeit musste ich zum Mittagsschlaf immer heim hetzen.
Das Abstillen (mit 2.5 Jahren) am Abend war dann extrem schwierig, es hat glaube ich 2 Monate gedauert, bis er dann endlich wieder zu einer normalen Zeit schlafen konnte. Den Mittag haben wir seit da auch weggelassen, sonst ging abends garnichts.
Deshalb habe ich beim Kleinen immer Wert drauf gelegt dass er auch anderweitig in den Schlaf findet. Wir waren tagsüber zum Schlafen viel mit Trage/Kinderwagen und jetzt Buggy unterwegs. Die Bewegung hat mir auch sehr gut getan. Aber inzwischen verweigert er es komplett. Nur wenn wir eh schon unterwegs sind passiert es manchmal, dass er auf dem Heimweg im Auto oder Buggy einschläft. Deshalb dachte ich, wir gehen es lieber jetzt an, wo er diese anderen Möglichkeiten in den Schlaf zu kommen zumindest ab und zu noch kennt. Und wo er noch nicht an dem Punkt ist dass das Einschlafen abends schwierig ist weil er kurz davor steht den Mittagsschlaf abzuschaffen. Kurz und gut, ich hatte die Hoffnung dass es einfacher wird. Jetzt sieht es allerdings gerade nicht danach aus.
Ich wünsche mir dass der Kleine ohne Stillen einschlafen kann, um etwas mehr Flexibilität zu haben. Und dass wir den "Erfolg" dann auch auf mittags übertragen können. Es wäre super schön wenn er wieder im Buggy schlafen würde und ich Bewegung bekäme. Oder wenn es zumindest bei Tagesausflügen, im Urlaub oder einfach wenn ich zur Mittagsschlafzeit ohne ihn unterwegs bin weiterhin (bzw wieder etwas leichter) klappt.
Also eigentlich wäre mir der Mittagsschlaf wichtiger. Wir haben aber abends gestartet, da der Mittagsschlaf zeitig klappen sollte bevor ich den Großen um 13 Uhr holen muss und ich hier keinen Spielraum habe.
Falls ich zum Mittagsschlaf auch nicht mehr stillen sollte, könnte ich 1-2 Wochen mit Papa und Oma überbrücken, aber dann müsste es klappen...
Zur Stillsituation allgemein: er trinkt abends, 1-2 mal nachts (ich weiß, das ist schon extrem gut und für mich auch überhaupt nicht der Grund etwas zu ändern), morgens, zum Mittagsschlaf und manchmal noch einmal tagsüber dazwischen. Er durfte bisher also eigentlich immer nach Bedarf stillen. Nur unterwegs möchte ich es in letzter Zeit nicht mehr. Da ist er aber meistens auch abgelenkt und kommt garnicht auf die Idee.
Sorry für den langen Text, ich hoffe es ist alles verständlich und ihr habt vielleicht noch eine kleine Anregung für mich
Ich versuche hier mal noch eure Fragen zu beantworten.
Also die Einschlafbegleitung habe bisher weiterhin ich gemacht. Der Papa ist für den Großen zuständig.
Warum ich möchte dass er ohne Stillen einschlafen kann hat in erster Linie mit meiner ersten Abstillerfahrung mit dem Großen zu tun. Er hat seit er 1 Jahr alt war nur noch an der Brust geschlafen. Anfangs hat es unterwegs noch im Buggy und Auto geklappt aber das würde dann immer schwieriger. Später konnte er nicht mal mehr bei sehr langen Autofahrten in den Urlaub Schlaf finden. Von der arbeit musste ich zum Mittagsschlaf immer heim hetzen.
Das Abstillen (mit 2.5 Jahren) am Abend war dann extrem schwierig, es hat glaube ich 2 Monate gedauert, bis er dann endlich wieder zu einer normalen Zeit schlafen konnte. Den Mittag haben wir seit da auch weggelassen, sonst ging abends garnichts.
Deshalb habe ich beim Kleinen immer Wert drauf gelegt dass er auch anderweitig in den Schlaf findet. Wir waren tagsüber zum Schlafen viel mit Trage/Kinderwagen und jetzt Buggy unterwegs. Die Bewegung hat mir auch sehr gut getan. Aber inzwischen verweigert er es komplett. Nur wenn wir eh schon unterwegs sind passiert es manchmal, dass er auf dem Heimweg im Auto oder Buggy einschläft. Deshalb dachte ich, wir gehen es lieber jetzt an, wo er diese anderen Möglichkeiten in den Schlaf zu kommen zumindest ab und zu noch kennt. Und wo er noch nicht an dem Punkt ist dass das Einschlafen abends schwierig ist weil er kurz davor steht den Mittagsschlaf abzuschaffen. Kurz und gut, ich hatte die Hoffnung dass es einfacher wird. Jetzt sieht es allerdings gerade nicht danach aus.
Ich wünsche mir dass der Kleine ohne Stillen einschlafen kann, um etwas mehr Flexibilität zu haben. Und dass wir den "Erfolg" dann auch auf mittags übertragen können. Es wäre super schön wenn er wieder im Buggy schlafen würde und ich Bewegung bekäme. Oder wenn es zumindest bei Tagesausflügen, im Urlaub oder einfach wenn ich zur Mittagsschlafzeit ohne ihn unterwegs bin weiterhin (bzw wieder etwas leichter) klappt.
Also eigentlich wäre mir der Mittagsschlaf wichtiger. Wir haben aber abends gestartet, da der Mittagsschlaf zeitig klappen sollte bevor ich den Großen um 13 Uhr holen muss und ich hier keinen Spielraum habe.
Falls ich zum Mittagsschlaf auch nicht mehr stillen sollte, könnte ich 1-2 Wochen mit Papa und Oma überbrücken, aber dann müsste es klappen...
Zur Stillsituation allgemein: er trinkt abends, 1-2 mal nachts (ich weiß, das ist schon extrem gut und für mich auch überhaupt nicht der Grund etwas zu ändern), morgens, zum Mittagsschlaf und manchmal noch einmal tagsüber dazwischen. Er durfte bisher also eigentlich immer nach Bedarf stillen. Nur unterwegs möchte ich es in letzter Zeit nicht mehr. Da ist er aber meistens auch abgelenkt und kommt garnicht auf die Idee.
Sorry für den langen Text, ich hoffe es ist alles verständlich und ihr habt vielleicht noch eine kleine Anregung für mich
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Sommermama2017
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Re: Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Ist er vorher immer direkt an der Brust eingeschlafen?
Das war bei uns so und es hat sehr geholfen, da nochmal einen Zwischenschritt einzuschalten und zwar, stillen vorm Schlafen erlaubt, aber dann den Moment anpassen, wo nicht mehr getrunken wird und dann abdocken.
Gut beschrieben ist es bei Stillkinder.de, "Ohne Saugen Einschlafen lernen".
Ansonsten ging hier Mittagsschlaf nur mit Stillen oder gar nicht, was aber gut zum Schlafbedarf passte. Bis ca 2 haben sie halt mittags gestillt und dann geschlafen und dann eben beides sozusagen nicht mehr (außer eben mal im Auto, das ging bei uns, aber passierte halt mehr "zufällig").
Das war bei uns so und es hat sehr geholfen, da nochmal einen Zwischenschritt einzuschalten und zwar, stillen vorm Schlafen erlaubt, aber dann den Moment anpassen, wo nicht mehr getrunken wird und dann abdocken.
Gut beschrieben ist es bei Stillkinder.de, "Ohne Saugen Einschlafen lernen".
Ansonsten ging hier Mittagsschlaf nur mit Stillen oder gar nicht, was aber gut zum Schlafbedarf passte. Bis ca 2 haben sie halt mittags gestillt und dann geschlafen und dann eben beides sozusagen nicht mehr (außer eben mal im Auto, das ging bei uns, aber passierte halt mehr "zufällig").
Liebe Grüße von Sommermama mit L. 07/17 und A. 01/21
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MM85i
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Re: Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Hier hat es geklappt, indem wir das eine Ritual durch das andere ersetzt haben.
Ich weiß gar nicht mehr genau wann, ich denke beim Großen war es 2, 2,5 und bei der Kleinen 2,5 3, also etwas später. Das ging jedesmal einigermaßen gut, also sie sich für Bücher angefangen haben zu interessieren. Ich habe so lange vorgelesen, bis die Augen zugefallen sind.
Ich meine beim Großen habe ich auch den Zwischenschritt eingeführt, im Wohnzimmer zu stillen, Zähne putzen, dann ins Bett lesen. Ich kann mich aber leider nicht mehr erinnern, ob wir damit aufgehört haben, da es geklappt hat, oder weil es nichts gebracht hat.
Ich weiß gar nicht mehr genau wann, ich denke beim Großen war es 2, 2,5 und bei der Kleinen 2,5 3, also etwas später. Das ging jedesmal einigermaßen gut, also sie sich für Bücher angefangen haben zu interessieren. Ich habe so lange vorgelesen, bis die Augen zugefallen sind.
Ich meine beim Großen habe ich auch den Zwischenschritt eingeführt, im Wohnzimmer zu stillen, Zähne putzen, dann ins Bett lesen. Ich kann mich aber leider nicht mehr erinnern, ob wir damit aufgehört haben, da es geklappt hat, oder weil es nichts gebracht hat.
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fragolapopulare
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Re: Abends ohne Stillen einschlafen lernen
Unsere haben im Alter zwischen 2 und 3 den Mittagsschlaf abgeschafft, die Große etwas früher als der Kleine. Ich denke, in dem Alter tut sich einfach was beim Schlafbedarf.
Kann daher auch sein, dass Einschlafen am Mittag mit Stillen noch gut klappt (größtmögliches Runterkommen), aber mit anderen "Methoden" nicht mehr.
Für abends würde ich auch empfehlen, ein anderes schönes Ritual zu finden. Der Kleine liebt z.B. Vorlesen (auch mit richtig viel Text), die Große Rückenkraulen und "Gute-Nacht-Gesicht"-Streicheln.
Und dann sind Kinder einfach auch so unterschiedlich. Wenn ein Kind nicht gut einschlafen kann, muss das nicht unbedingt daran liegen, dass ihr was "falsch" macht. Beim Kleinen klappt Einschlafen abends von Anfang an völlig unkompliziert (mit Ausnahmen). Egal, ob mit oder ohne Stillen. Bei der Großen war's ein langer Weg.
Kann daher auch sein, dass Einschlafen am Mittag mit Stillen noch gut klappt (größtmögliches Runterkommen), aber mit anderen "Methoden" nicht mehr.
Für abends würde ich auch empfehlen, ein anderes schönes Ritual zu finden. Der Kleine liebt z.B. Vorlesen (auch mit richtig viel Text), die Große Rückenkraulen und "Gute-Nacht-Gesicht"-Streicheln.
Und dann sind Kinder einfach auch so unterschiedlich. Wenn ein Kind nicht gut einschlafen kann, muss das nicht unbedingt daran liegen, dass ihr was "falsch" macht. Beim Kleinen klappt Einschlafen abends von Anfang an völlig unkompliziert (mit Ausnahmen). Egal, ob mit oder ohne Stillen. Bei der Großen war's ein langer Weg.
Liebe Grüße, Fragola mit Mini Nr. 1 03/2018 und Mini Nr. 2 10/2022