Brot selbst backen??? lohnt sich das???

für die schwangere und/oder stillende Mutter (und ihre Familie)

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bella27
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von bella27 »

Schau mal bei Marcel paa.
Er hat auch rezepte für den Überschuss. Ich habe selten was weggeworfen.
Damit kann man auch schon sehr leckere Brote backen, braucht allerdings triebkraft durch die Hefe.

Ansonsten Frage doch mal in deinem Umfeld oder beim Bäcker, nach etwas Sauerteig.
Den kann man super teilen.

Wenn man neu anfängt dauert es recht lange bis er genug triebkraft hat.
Mein Sauerteig ist jetzt fast 1 1/2 Jahre alt und ist jetzt super, sowohl vom Geschmack, als auch von der Triebkraft her.
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rueckenwind
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von rueckenwind »

Ich schütte den übrig gebliebenen Sauerteig auf den Kompost und habe den Eindruck, dass das den Verrottungsprozess positiv beeinflusst, so tut das Entsorgen nicht so weh...
Ansonsten setze ich zum Pflegen oft nur 30/30/1tl an und habe so Recht wenig übrig.
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Waldbewohnerin
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Waldbewohnerin »

rueckenwind hat geschrieben: 24.02.2026, 18:58 Ansonsten setze ich zum Pflegen oft nur 30/30/1tl an und habe so Recht wenig übrig.
So mache ich das auch. Und altes Anstellgut wandert dann einfach als Geschmackgeber in irgendein Hefebrote. Ist ja dann nicht so eine große Menge.

Diese Resteverwertungsrezepte haben mich bisher nicht so wirklich überzeugt.

Den Überschuss der beim ersten Züchten entsteht kann man glaube ich leider nicht vermeiden. Vllt hat jemand einen Dinkelsauer abzugeben? Ich könnte dir sonst alternativ etwas von meinem Weizensauerteig schicken und du züchtest ihn dir um.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Mondenkind »

Binchen86 hat geschrieben: 24.02.2026, 17:41 Hallo zusammen,

ich backe jetzt seit einiger Zeit unser Brot fast komplett selber und habe wirklich Spaß daran. Bisher backe ich ausschließlich mit Hefe (kleine Mengen, lange Gehzeiten).

Jetzt würde ich gerne Sauerteig ausprobieren. Aber bin überfordert. Was mir nicht gefällt ist, dass man beim
ansetzen „Überschüsse“ meist wegwirft. Eine Teil-Lösung wäre ja kleine Mengen zu verwenden und/oder Überschüsse gleich zu verbacken (Pfannkuchen oder so). Hat das schon Mal jemand gemacht? Schmeckt das tatsächlich? Hat vielleicht sogar jemand einen Anfängertauglichen Plan für einen Dinkelsauerteig (Roggen mögen wir einfach nicht) mit möglichst wenig bzw. ganz ohne Wegschmeißen?

Liebe Grüße und danke ☺️
Ich hab eine Liste von Rezepten für den Discard. Ich suche gern was raus. Am meisten hilft aber, planvoll vorzugehen. Ich hab immer eine kleine Menge im Kühlschrank, füttere dann nur kurz an, das dauert bei meinem Starter nicht lang. Rest geht wieder in den Kühlschrank. Wenn ich was wegschmeiße, kommt es auf den Kompost.

Ich würde mit einem Weizenvollkornteig anfangen, ich finde Dinkel ein bisschen schwieriger.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Binchen86 »

Danke euch allen schon Mal!
Mit „Überschuss zum wegwerfen“ meinte ich in erster Linie eben beim ersten Ansetzen. Es sind ja keine Riesenmengen, aber irgendwie tut mir der Gedanke weh.
Später kann man es eben mit kleine Füttermengen weitgehend vermeiden habe ich den Eindruck.
Waldbewohnerin hat geschrieben: 24.02.2026, 19:08 Diese Resteverwertungsrezepte haben mich bisher nicht so wirklich überzeugt.

Den Überschuss der beim ersten Züchten entsteht kann man glaube ich leider nicht vermeiden. Vllt hat jemand einen Dinkelsauer abzugeben? Ich könnte dir sonst alternativ etwas von meinem Weizensauerteig schicken und du züchtest ihn dir um.
Bevor ich dann beim Reste verwerten noch mehr gute Zutaten in den Sand setze, ist entsorgen von etwas Überschuss vielleicht das kleinere Übel…

Leider kenne ich hier in der Nähe niemanden, der überhaupt eine. Sauerteig hat. Und danke für dein Angebot! Ich versuche Mal selber anzusetzen und wenn ich scheitere, melde ich mich.
Mondenkind hat geschrieben: 24.02.2026, 19:34 Ich würde mit einem Weizenvollkornteig anfangen, ich finde Dinkel ein bisschen schwieriger.
Danke für den Tipp. Weizen wäre auch ok. Eher unser Fall als Roggen. Kann man denn mit Weizen-Anstellgut auch ein Weizen-Dinkel-Mischbrot backen?
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Sisqi »

Habt ihr einen Bäcker in der Nähe der noch selber backt?
Nach dem meine erster Sauerteigkultur eingegangen ist habe ich einfach beim Brotkauf in der Biobäckerei gefragt, ob sie mir etwas Anstellgut verkaufen könnten. Daraufhin habe ich einen Sackvoll geschenkt bekommen.

Wenn der Weizenanteil hoch genug ist sollte das mit Weizenanstellgut klappen.
Ich mische regelmäßig mein Weizen- und Roggenanstellgut, wenn ich einen Vorteigansetzte und es sonst nicht reicht.
Ich backe oft direkt die 3x Menge der Plötzblogrezepte. Bei fünf Vielfraßen ist es sonst schneller gegessen als ich es nachbacken kann. :lol:
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bella27
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von bella27 »

Also ich backe alles mit meinem Weizensauerteig (der Ursprünglich mal ein Roggensauerteig war).
Auch reine Dinkelbrote und Dinkelbötchen mache ich damit.
Bisher schmeckt es uns.
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Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???

Beitrag von Mondenkind »

Binchen86 hat geschrieben: 24.02.2026, 21:17 Kann man denn mit Weizen-Anstellgut auch ein Weizen-Dinkel-Mischbrot backen?
Ja, kannst du. Ich finde Dinkelteig eher speziell, vom Gefühl her würde ich mit Weizen anfangen, ist aber nur meine Meinung. Welchen Starter du machst ist da eher zweitrangig. Du kannst auch jeden Starter zu einer anderen Mehlsorte "umfüttern".

Bist du in einer Stadtteilgruppe bei Facebook oder so? Frag doch mal, ob da einer einen aktiven Starter hat. Ich kann dir auch welchen schicken, ist ja an sich kein Problem. Aber letztlich sind das ja nur ein paar wenige Löffel Mehl + Wasser, die man da entsorgt. Oder du tust sie auf den Kompost, oder in eine MEhlschwitze, einen Kuchen- oder Hefeteig, verdünnst es mit Wasser und düngst damit deine Pflanzen...
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