Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

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fliegenpilzchen
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Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von fliegenpilzchen »

Hallo an alle. :)

Ich habe kein aktuelles Problem, sondern bin auf der Suche nach Erfahrungen bzw. jemandem, der sich mit dem Thema "tubuläre Brust/Brusthypoplasie" auskennt.

Nachdem ich auch beim 2. Kind am (Voll-)Stillen leider gescheitert bin, habe ich begonnen, zu recherchieren und habe erfahren, dass es bei mir wohl eine organische Ursache dafür gibt.
Da ein 3. Kind jetzt im Raum steht (ich bin aktuell nicht schwanger) möchte ich wirklich jede Info und alle Möglichkeiten ausschöpfen, damit es vielleicht beim letzten Mal besser läuft...

Meine Brust erfüllt alle Kriterien für eine stark ausgeprägte Schlauchbrust/tubuläre Brust, was laut diversen Quellen für eine verminderte Milchbildung verantwortlich sein kann:
Großer Abstand zwischen den Brüsten, Form nicht rund, sondern "dreieckig", kein Brustvolumen im unteren Bereich, große geschwollene Brustwarzen, hinter denen man den seeeehr kleinen Drüsenkörper tasten kann. Auf der englischen Wikipedia-Seite (Tuberous Breasts) ist ein Beispielbild - fast exakt so sehen meine Brüste aus.
Das war eine große Erkenntnis für mich, weil ich mein ganzes Leben schon wusste, dass mit meinee Brust etwas nicht stimmt.

Zudem hatte ich in beiden Schwangerschaften keine Brustveränderung und die Brust hat auch nie gespannt. Ich hatte aber nach den Geburten einen spürbaren Milcheinschuss, auch wenn die Milch viel zu wenig war.

Hier meine (kurze) Stillgeschichte.
1. Kind: Alle 2 Stunden angelegt, Kind war motiviert, keine Schmerzen beim Stillen. Am 3. Tag im KH 10% Gewichtsverlust, danach Pre mit der Flasche zugefüttert.
Das haben wir auch zu Hause weiter durchgezogen. Kind hatte nie ein Problem mit dem Wechsel Brust/Flasche. 4 Wochen lang habe ich zusätzlich mehrmals am Tag gepumpt, um die Milchbildung anzuregen. Ich konnte nie mehr als 15ml pumpen (beidseitig) und es hat leider auch die Milchmenge nicht gesteigert. Meine Hebamme hat mich darin bestärkt, dass ich das Pumpen lassen soll und einfach Teilstillen. Das hat 5 Monate gut geklappt und wir hatten eine schöne Stillbeziehung, obwohl meine Tochter wohl 80% Pre Nahrung getrunken hat. Nach 5 Monaten war wegen einer schweren Erkrankung, KH-Aufenthalt und einer Verkettung von unglücklichen Umständen leider Schluss.

2. Kind: Hier wollte ich es unbedingt besser machen und vollstillen. (Spoiler: Es ist noch viel schlimmer schief gegangen.)
Auch meine 2. Tochter hatte an Tag 3 10% Gewichtsverlust. Zufüttern haben wir erst mit Becher bzw. Löffel probiert, leider benötigte sie trotz häufigem Anlegen große Mengen Pre. Das war mit dem Löffel etc. einfach nicht mehr machbar, weswegen wir nach ca. 2 Wochen und sehr schlechter Zunahme zur Flasche gewechselt haben. Ab da hat sie toll zugenommen und hatte endlich genug nasse Windeln - leider auch eine Saugverwirrung. Ich habe sie nicht mehr an die Brust bekommen, jedes Stillen war ein mehrstündiger Kampf dafür, dass sie laut Waage etwa 10-20g pro Stillvorgang erwischt hat. Danach hat sie dann ausgehungert eine Pre-Flasche getrunken. Sie hat auch nicht mehr richtig angedockt, Stillen war höllisch schmerzhaft, ich habe nur mehr geweint.
Die Hebamme, die ich beim 2. Kind hatte, hat mich dazu ziemlich fertig gemacht. ("Jede Frau kann stillen, wenn es nicht klappt, liegt es einfach daran, dass sie in Wirklichkeit nicht will." Sie meinte auch, es gäbe gar keine Saugverwirrung und meine starken Schmerzen wären muskuläre Verspannungen.)
Ich habe ehrlicherweise nach 5 Wochen das Handtuch geworfen, weil ich in dem Moment sicher war, dass ich mein Kind so nicht ernähren kann. Der Selbsthass und die Schuldgefühle waren unbeschreiblich.
Jetzt ist meine 2. Tochter 1,5 Jahre und ich bin immer noch nicht darüber hinweg, dass das alles passiert ist.

Alles in allem bin ich ziemlich sicher, dass ich wirklich zu den Frauen gehöre, die nicht voll stillen können. Da ich jetzt aber weiß, woran es wohl liegt, wüsste ich gern, was ich probieren könnte, damit zumindest Teilstillen gut klappt. Hat damit jemand Erfahrung?
Es würde mir sehr helfen - auch, wenn kein 3. Kind kommt. Ich würde mit der Geschichte so gern im Reinen sein.

Danke fürs Lesen.
LittlePolarbear
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von LittlePolarbear »

Liebes Fliegenpilzchen,
ich kann zwar keine Erfahrung beisteuern, wollte aber da lassen, dass es mir sehr leid tut, was du bei deinem 2. Kind erleben musstest. Es liest sich so schon schwer genug, gerade wenn man so gerne stillen möchte. Die Wort und die Haltung deiner damaligen Hebamme sind da einfach zusätzlich verletzend und ja auch einfach schlichtweg falsch.
Vielleicht ist sonst auch die Begleitung einer Stillberaterin (vor Ort oder hier im Forum) eine Möglichkeit dich beim Stillbeginn gut begleitet zu wissen, sodass du wie bei deinem großen Kind wieder teilstillen kannst?
Ich wünsche dir in jedem Fall alles, alles Gute!
mit dem nicht mehr so kleinen Bär (2018) und dem Minibär (2025) + zwei Bonustöchtern (2008 & 2011)
fliegenpilzchen
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von fliegenpilzchen »

Hallo LittlePolarbear :)

Vielen Dank für die liebe Antwort, das bedeutet mir schon super viel. :)

Ich habe mit Stillberatung im Krankenhaus und den jeweiligen Hebammen bisher die Erfahrung gemacht, dass mein spezielles Thema (Brusthypoplasie/IGT/tubuläre Brust) offenbar nicht bekannt ist. Es wird immer davon ausgegangen, dass jede Frau vollstillen kann, deshalb habe ich auch nie eine offizielle Diagnose bekommen. Das vorher zu wissen, hätte uns viel Leid und Tränen erspart...

Wenn man googelt, findet man viele Infos über die Optik der tubulären Brust und dass man sie operieren lassen kann. Dass die Stillfähigkeit vermindert ist, kommt nur in einem Nebensatz vor... als wäre das keine wichtige Info. Selbst Stillberaterinnen scheinen eine tubuläre Brust nicht zu erkennen, selbst wenn sie, wie bei mir, ganz anders aussieht als eine "normale" Brust.
Man findet etwas mehr englischsprachige Infos und Erfahrungsberichte von betroffenen Frauen. Ich hab mich im letzten Jahr da etwas reingefuchst.

Daher meine Hoffnung, jemanden zu finden, der sich damit wirklich auskennt. - Ich habe leider nicht den Luxus zu wissen, wenn ich das Kind oft genug und richtig anlege, klappt das Stillen. Die Milch wird wahrscheinlich immer zu wenig sein... Wenn es dann mal so weit sein sollte, wünsche ich mir einfach jemanden, der das Thema ernst nimmt.

Danke jedenfalls für deine Antwort und dein Mitgefühl. :)
Igelkugel
hat viel zu erzählen
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von Igelkugel »

Hallo Fliegenpilzchen,
ich konnte und kann auch nicht voll stillen und was du dazu von deiner Hebamme zu hören bekommen hast ist wirklich unglaublich…

Als ich deinen Beitrag gelesen habe, hab ich mich erinnert: Bei meinem ersten Kind hatte ich eine Stillberaterin da, die mir in der Tendenz eine tubuläre Brust diagnostiziert hat (weiter auseinander, weniger Rundung innen, … ). Keine Ahnung, ob das eine ja- oder nein-Sache oder eine exakte Wissenschaft ist. Ich kann aber mal über meine Erfahrung damit schreiben, auch wenn ich schnell aufgehört habe, mich mit der Brust als Ursache zu beschäftigen und das Problem hier im Forum dank der Unterstützung praktisch angehen konnte. Es interessiert mich allerdings weiterhin und vielleicht melden sich noch andere dazu.

Meine Diagnose war: Wegen der Brustform hätte ich wenig Drüsengewebe an den notwendigen Stellen - also immer da wo das Kinn des Babys beim Trinken hinzeigt… Wegen der Anatomie meiner Brust bzw. Verteilung des Drüsengewebes wurde mir damals empfohlen, in der Football-Haltung zu stillen… das habe ich nur leider nie so richtig gut hinbekommen, bekam aber letztens den Tipp das Kind dafür auf die Tischkante zu legen.
Die Relevanz des Drüsengewebes ist insgesamt so ein bisschen unklar, wenn ich das richtig verstanden habe (oder einfach nicht untersucht bisher)? Die Stillberaterin hatte wohl selbst so eine Brust-Thematik, wenn ich mich recht entsinne, weshalb ich es einerseits nachvollziehbar und andererseits komisch fand. 😋 Vielleicht könnte ich deswegen aber noch mal Kontakt zu ihr aufnehmen, wenn sie immerhin die Thematik kannte…
Ich hatte dann auch Kontakt zu einer Frau vermittelt bekommen, die wohl ähnliche Bedingungen hatte, aber durch viel und intensives Pumpen ihr „Drüsengewebe gut trainiert“ hat. Das Pumpen muss natürlich das Baby mitmachen (passte bei mir auch nicht)… und am Ende ist es ja doch super individuell und selten vergleichbar, du hattest es ja selbst versucht.

Ich bin gerade mit meinem zweiten Kind wieder in Beratung hier und habe schon vor/in der Schwangerschaft versucht, alles möglichst gut vorzubereiten. Wie bei dir hat sich meine Brust gar nicht verändert und letztendlich konnte ich an der Situation nicht wirklich etwas ändern - außer meiner Einstellung, was schon sehr hilft. Ich stille aber aktuell mit dem Brusternährungsset und hoffe, damit wieder bis zum Beikoststart überbrücken zu können. Vielleicht versuche ich es zusätzlich wieder mit Domperidon, gefühlt hat mir das damals noch etwas Aufschwung in der Milchproduktion gegeben. Das vielleicht als Perspektive. :-)
Kleines Wunder schwamm in die Welt 12/23, großer Akrobat ist gelandet 12/25 und klitzekleines Wunder *05/22
Waldbewohnerin
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Registriert: 24.11.2020, 20:48

Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von Waldbewohnerin »

Das tut mir auch sehr leid, was du von deiner Hebamme hören musstest. Unglaublich!
Ich habe auch tubuläre Brüsten und mich daher im Vorfeld darauf vorbereitet, dass ich möglicherweise nicht vollstillen kann. Die oberen beiden Quadranten sind bei beiden Brüsten aber zumindest teilweise vorhanden und ich hatte auch immer während meiner Periode (bzw. davor) Schmerzen in den Brüsten und in der Schwangerschaft auch. Klassisch größer geworden sind sie allerdings nicht. Meine Hebamme meinte damals aber, dass auf jeden Fall Drüsengewebe vorhanden ist, wenn sich da Zyklus bedingt was tut, und wir dann schauen. Meine damalige Frauenärztin kannte sich überhaupt nicht damit aus. Obwohl ich sie mehrfach darauf angesprochen habe, weil eben die unteren beiden Quadranten nicht existent sind, meinte sie, das könne man von der Optik alleine nicht entscheiden 🤷🏼‍♀️ meine Hebamme sagte es sieht schon sehr danach aus. Naja jedenfalls war bei Kind 1 die Abnahme nach der Geburt auch kritisch und ich sollte zufüttern, habe ich aber mittels Sonde und Löffelchen gemacht und er hat dann die Kurve gekriegt. Ich habe beide Kinder voll stillen können. Das geht also anscheinend auch (und hat mich mit meinen hässlichen Brüsten etwas versöhnt). Wahrscheinlich kommt es drauf an, wieviel Drüsengewebe vorhanden ist oder wie produktiv es ist. Viele Frauen hier im Forum haben mit dem BES gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht wäre das eine Option für dich?
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
Mondenkind
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von Mondenkind »

Ich melde mich im Laufe des Wochenendes, wenn dich etwas fachlicher Hintergrund und Erfahrungen in der Beratung zum Stillen bei tubulärer Brust interessiert. Oder möchtest du ausschließlich von Stillenden selbst lesen? Auch das wäre natürlich ok.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
fliegenpilzchen
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von fliegenpilzchen »

Hallo an alle und vielen lieben Dank für die Antworten!

@Igelkugel:
Toll, dass bei dir Stillen mit dem BES so gut klappt. Das habe ich leider nie ausprobiert und hatte es auch nicht wirklich auf dem Schirm, bis ich eben nach dem 2. Kind angefangen habe, Geschichten von anderen Betroffenen zu lesen.
Bis dahin war ich überzeugt, ich könnte das 2. Kind einfach stillen und hätte beim 1. nur Fehler beim Stillstart gemacht...

Ich weiß auch nicht, ob das mit der tubulären Brust eine exakte Wissenschaft ist - wahrscheinlich nicht. Körper sind so individuell. Ich habe halt eine Brust, die schon rein optisch ganz anders aussieht, als bei den meisten Frauen. Habe außer den Beispielbildern für tubuläre Brüste noch nie Brüste wie meine gesehen. Es war immer, als hätten sie sich in der Pubertät einfach nicht zu einer richtigen weiblichen Brust entwickelt. Deshalb ist das für mich eine willkommene Erklärung, sagen wir mal so.

Es wäre bei mir sicher die Lösung gewesen, das Problem praktisch anzugehen, einfach flexibel und locker zu sein, was das Zufüttern angeht. Ich bewundere dich dafür, dass du das geschafft hast und so gut meisterst. :)

@Waldbewohnerin:
Bei dir klappt vollstillen! Das ist ja toll! Von der Vorstellung hatte ich mich schon komplett verabschiedet.
Danke für deine Erfahrung, das macht auch nochmal etwas Mut.

Bei mir ist auch definitiv etwas Drüsengewebe vorhanden. Ich hatte ja auch einen Milcheinschuss und habe gespürt, dass nach dem Stillen die Brust leerer war als zuvor. Ich kann auf jeden Fall zumindest teilweise stillen. Vor der Periode wird meine Brust auch minimal voller, und als ich vor Jahren mal die Pille genommen habe, auch... also etwas hormonell ansprechbares Gewebe ist definitiv da. ^^
Nur die Schwangerschaften haben rein gar nix an der Brust getan, aus irgendeinem Grund.

Schön, dass dich das Stillen mit deiner Brust versöhnt hat.
Ich war früher so todunglücklich und wollte unbedingt eine OP - mittlerweile wäre mir die Optik so was von egal, wenn ich meine Kinder ernähren hätte können...

@Mondenkind:
Vielen Dank! Natürlich würde ich mich über deine Erfahrungen und fachliche Einschätzung sehr freuen. Danke, dass du dir Zeit dafür nimmst.
Mondenkind
Forumsleitung
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Registriert: 25.09.2008, 17:33

Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von Mondenkind »

Ok, dann melde ich mich im Laufe des Wochenendes.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

Sei ein Mensch! M. Reif

Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Eulenmama90
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von Eulenmama90 »

Ich habe auch tubuläre Brüste. Mein FÄ hat es bei mir mit Anfang 20 diagnostiziert. Bei mir fehlen die unteren Quadranten und sie sind auch unterschiedlich groß. Meine FÄ meinte damals, dass sie nicht sagen kann, ob ich stille könne. Wenn man es aber operiert, wäre die Wahrscheinlichkeit weiter gesunken. Da zu dem Zeitpunkt weder Op noch Kinder kriegen für mich wichtig war, habe ich das auch einfach beiseite geschoben und mir in der Schwangerschaft mit der Großen keine Gedanken gemacht. Ich hatte die Diagnose auch verdrängt. Als die Große da war, musste ich anfangs auch zufüttern, aber konnte alles abpumpen, was benötigt wurde. So konnte ich sie dann auch vollstillen. Beim Mittleren habe ich mir wieder keine Gedanken gemacht, weil die Große zu dem Zeitpunkt noch stillte. Dieses Mal hatte ich genug Milch für zwei… Bei mir haben sich die Brüste beim Milcheinschuss so groß verändert, dass ich die Große tatsächlich auch brauchte, damit der Mittlere nicht in Milch ertrinkt. Bei der Kleinen hatte ich anfangs aus anderen Gründen weniger Milch, aber das hat sich relativ schnell gefangen. Auch sie konnte ich vollstillen. All das hat mich aber nicht mit dem Anblick meiner Brüste versöhnt. Also zusammengefasst: ich konnte trotz tubulärer Brüste alle drei Kinder vollstillen, aber die Seiten waren auch unterschiedlich stark was die Milchproduktion anging.
mit der Eule (08/17), dem Quatschkopf (07/19) und der Kleinen (09/21) unterwegs
sutnahpele
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Re: Stillen mit tubulärer Brust - Erfahrungen

Beitrag von sutnahpele »

Ich habe auch tubuläre Brüste und obwohl es optisch gar nicht so auffällig ist, habe ich massive Einschränkungen beim Stillen. Ich habe wenig tastbares Drüsengewebe, keine Brustveränderungen in der Schwangerschaft, keine Veränderungen beim Milcheinschuss. Ich konnte keins meiner Kinder annähernd vollstillen und musste immer größere Mengen zufüttern.
Bei den ersten beiden Kindern habe ich alles gemacht und ausprobiert, um die Milchmenge zu steigern. Mittlerweile habe ich meinen Frieden damit gemacht, nicht vollstillen zu können und erfreue mich an der Stillbeziehung.
Dezemberkind 2011, Novemberkind 2014, Oktoberkind 2018, Maikind 2023, Januarbaby 2026.
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