Abstill-Plauder-Strang
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
LottaKarotta
- gut eingelebt
- Beiträge: 34
- Registriert: 13.05.2024, 21:07
Re: Abstill-Plauder-Strang
Vielen Dank, der sieht super aus! Und zu IKEA müssen wir eigentlich sowieso mal, haben schon eine lange Liste.
-
TanjaSophia
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 18
- Registriert: 26.01.2025, 11:38
Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich hänge mich hier auch mal rein 
Bei mir wird das Bedürfnis, abzustillen bzw. es zu reduzieren auch immer größer. Das hat zwei Gründe - 1. hätte ich gerne ein zweites Kind, habe aber nicht mal einen Zyklus aktuell. Und 2. sind unsere Nächte gerade sehr, sehr bescheiden. Leider kann ich beim Stillen auch mittlerweile gar nicht mehr einschlafen und liege daher in Nächten, in denen der Kleine oft kommt, ewig wach.
Ich hatte gehört, dass die Kleinen das ggf. besser verstehen, dass es nachts keine Milch gibt, wenn man tagsüber auch schon abgestillt/reduziert hat. Darum habe ich meinem Kleinen die letzten Tage kommuniziert, dass es nicht mehr den ganzen Tag jederzeit Milch gibt. Habe gestern nur 2x gestillt, doch nun hat er heute Nacht quasi durchgängig getrunken
Das hilft mir also gar nicht weiter. Wie sind eure Erfahrungen? Sollte ich doch erst das nächtliche Abstillen angehen bzw. eine Stillpause etablieren? 4-6 Stunden nachts Ruhe zu haben, wäre ja schon super.
Bei mir wird das Bedürfnis, abzustillen bzw. es zu reduzieren auch immer größer. Das hat zwei Gründe - 1. hätte ich gerne ein zweites Kind, habe aber nicht mal einen Zyklus aktuell. Und 2. sind unsere Nächte gerade sehr, sehr bescheiden. Leider kann ich beim Stillen auch mittlerweile gar nicht mehr einschlafen und liege daher in Nächten, in denen der Kleine oft kommt, ewig wach.
Ich hatte gehört, dass die Kleinen das ggf. besser verstehen, dass es nachts keine Milch gibt, wenn man tagsüber auch schon abgestillt/reduziert hat. Darum habe ich meinem Kleinen die letzten Tage kommuniziert, dass es nicht mehr den ganzen Tag jederzeit Milch gibt. Habe gestern nur 2x gestillt, doch nun hat er heute Nacht quasi durchgängig getrunken
Das hilft mir also gar nicht weiter. Wie sind eure Erfahrungen? Sollte ich doch erst das nächtliche Abstillen angehen bzw. eine Stillpause etablieren? 4-6 Stunden nachts Ruhe zu haben, wäre ja schon super.
Liebe Grüße von Tanja mit Sohn 11/23
-
Waldbewohnerin
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2498
- Registriert: 24.11.2020, 20:48
Re: Abstill-Plauder-Strang
Meine Mutter meint aktuell auch, dass der Kleine das ja nicht verstehen könnte, wenn er tagsüber noch Milch bekommt, warum es nachts keine gibt. Er versteht das aber sehr wohl, dass es nachts keine Milch mehr gibt. Der Große hat das auch sofort kapiert, war aber beim nächtlichen Abstillen ähnlich alt wie der Kleine jetzt, also schon ein gutes Stück älter als deiner. Die Erklärung nachts wird geschlafen, ICH will schlafen, deswegen schläft die Milch auch, war für beide sehr einleuchtend (was natürlich nicht davon abhält nachts nach der Milch zu jammern
)
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
-
Juli90
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 85
- Registriert: 02.12.2024, 12:53
Re: Abstill-Plauder-Strang
Ich würde mich auch mal sehr über euren Rat freuen. Ich will meine Jungs eigentlich überhaupt nicht nachts abstillen - wir genießen die Zeit zu dritt alle viel zu sehr. Allerdings sind die Nächte wirklich seit Monaten sehr bescheiden. Jeder der beiden wird ca. 5-6x wach und fordernd schreiend sofort Stillen ein. Also drehe ich mich ca. 12x pro Nacht von der einen auf die andere Seite (immer mit der Sorge, dass der jeweilige andere wieder wach wird) - schlafe also defacto kaum. Ich habe es auch schon probiert, auf dem Rücken zu schlafen, damit die beiden einfach von sich aus frei andocken können, aber da finde ich auch nicht in den Schlaf. Da ich jetzt seit kurzem auch wieder arbeite, ist der Schlafmangel echt ein ziemlich großes Problem - so geht es einfach nicht weiter…
In meinem Umfeld haben viele mit ebenfalls 13 Monate alten Babies ähnliche Probleme und einige schwören darauf, dass der Papa einfach übernehmen und die Mama ins Gästezimmer ziehen soll. Bei allen, die das ausprobiert haben, war es in der ersten Nacht schwierig (die Babies wurden dann teils stundenlang mit Tragen beruhigt), schon in der zweiten Nacht seien die Babies nur noch 2-3x wach geworden und bei fast allen wird seit der dritten Nacht durchgeschlafen. Die Mütter kehren dann oft so nach 2 Wochen wieder zurück ins Familienbett.
Das alles klingt natürlich ziemlich verlockend - insbesondere in meinem müden Zustand. Allerdings frage ich mich, ob ich das im Sinne einer Bedürfnisorientierung so hart durchziehen kann. Klar - das Kind ist nicht allein und wird vom Papa getröstet. Aber es schreit ja letztendlich auch vielleicht nach seiner vertrauten Mama, die nun urplötzlich nicht mehr zur Verfügung steht. Wie findet ihr das?
Davon abgesehen frage ich mich natürlich auch wieder ganz logistisch, wie mein armer Mann dann zwei Babies gleichzeitig tragen und beruhigen soll - aber das wäre dann vielleicht auch einfach sein Problem.
In meinem Umfeld haben viele mit ebenfalls 13 Monate alten Babies ähnliche Probleme und einige schwören darauf, dass der Papa einfach übernehmen und die Mama ins Gästezimmer ziehen soll. Bei allen, die das ausprobiert haben, war es in der ersten Nacht schwierig (die Babies wurden dann teils stundenlang mit Tragen beruhigt), schon in der zweiten Nacht seien die Babies nur noch 2-3x wach geworden und bei fast allen wird seit der dritten Nacht durchgeschlafen. Die Mütter kehren dann oft so nach 2 Wochen wieder zurück ins Familienbett.
Das alles klingt natürlich ziemlich verlockend - insbesondere in meinem müden Zustand. Allerdings frage ich mich, ob ich das im Sinne einer Bedürfnisorientierung so hart durchziehen kann. Klar - das Kind ist nicht allein und wird vom Papa getröstet. Aber es schreit ja letztendlich auch vielleicht nach seiner vertrauten Mama, die nun urplötzlich nicht mehr zur Verfügung steht. Wie findet ihr das?
Davon abgesehen frage ich mich natürlich auch wieder ganz logistisch, wie mein armer Mann dann zwei Babies gleichzeitig tragen und beruhigen soll - aber das wäre dann vielleicht auch einfach sein Problem.
Lieblingsjungs G + L (10/24)
-
Eliane
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 901
- Registriert: 17.01.2022, 19:30
Re: Abstill-Plauder-Strang
Hallo Juli90!
Bei meiner jüngstes Tochter hat das tatsächlich auch den Durchbruch gebracht. Allerdings war es nur 1 Kind, sie schon älter (20 Monate oder so) und sie wurde auch nur wach, wenn ich daneben lag, bei Papa hat sie einfach geschlafen.
Könntet ihr die Zwillinge aufteilen? Dann bekommst du vlt ein paar Stunden Schlaf und Papa kann ein Kind tragen und beruhigen?
Oder ihr startet einen Versuch und brecht den ab, wenn ihr merkt, dass die Jungs sich bei Papa (noch) nicht beruhigen können.
Hätte meine Tochter nachts bei Papa viel geweint, hätten wir auch abgebrochen.
Bei meiner jüngstes Tochter hat das tatsächlich auch den Durchbruch gebracht. Allerdings war es nur 1 Kind, sie schon älter (20 Monate oder so) und sie wurde auch nur wach, wenn ich daneben lag, bei Papa hat sie einfach geschlafen.
Könntet ihr die Zwillinge aufteilen? Dann bekommst du vlt ein paar Stunden Schlaf und Papa kann ein Kind tragen und beruhigen?
Oder ihr startet einen Versuch und brecht den ab, wenn ihr merkt, dass die Jungs sich bei Papa (noch) nicht beruhigen können.
Hätte meine Tochter nachts bei Papa viel geweint, hätten wir auch abgebrochen.
mit der Großen (2018) und der Kleinen (2021)
-
fraubaerbaum
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 433
- Registriert: 11.04.2024, 20:12
Re: Abstill-Plauder-Strang
Hm ich frage mich wo der Unterschied fürs Kind liegt, ob man nachts nach Gordon abstillt und Mama und Papa abwechselnd beruhigen, aber nicht stillen oder das mit dem vorübergehenden Auszug probiert.
Ich kann für uns sagen, dass es mit dem Auszug nicht funktioniert hätte - die Quatschnase kann sehr wohl unterscheiden ob ich verfügbar bin oder nicht und kommt (auch zum Einschlafen) wenn ich nicht da bin, prima ohne Milch klar, aber wenn ich da bin, ist es ein Drama. Ich schlafe auch regelmäßig in nem anderen Zimmer um ab und an mal ne Nacht durchschlafen zu können (Partner und ich wechseln uns ab mit alleine schlafen), aber wenn ich nicht vorher nachts sowieso abgestillt hätte, dann wären meine Nächte immer noch bescheiden - so kann ich oft bis 5 schlafen, bevor dann das erste Mal wieder nach Milch gefragt wird, weil klar ist: nachts wird nicht mehr gestillt...
Ich kann für uns sagen, dass es mit dem Auszug nicht funktioniert hätte - die Quatschnase kann sehr wohl unterscheiden ob ich verfügbar bin oder nicht und kommt (auch zum Einschlafen) wenn ich nicht da bin, prima ohne Milch klar, aber wenn ich da bin, ist es ein Drama. Ich schlafe auch regelmäßig in nem anderen Zimmer um ab und an mal ne Nacht durchschlafen zu können (Partner und ich wechseln uns ab mit alleine schlafen), aber wenn ich nicht vorher nachts sowieso abgestillt hätte, dann wären meine Nächte immer noch bescheiden - so kann ich oft bis 5 schlafen, bevor dann das erste Mal wieder nach Milch gefragt wird, weil klar ist: nachts wird nicht mehr gestillt...
Frau Bärbaum mit Quatschnase (10/23)
-
fraubaerbaum
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 433
- Registriert: 11.04.2024, 20:12
Re: Abstill-Plauder-Strang
Achso, was ich eigentlich sagen wollte: ein paar Nächte mit Protest wird es vermutlich so oder so geben... Ich denke aber solange es von einer Vertrauensperson begleitet wird, ist das nichts dramatisches.
Frau Bärbaum mit Quatschnase (10/23)
-
Eliane
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 901
- Registriert: 17.01.2022, 19:30
Re: Abstill-Plauder-Strang
Bei uns lag der Unterschied darin, dass sie mit mir daneben alle 2 Stunden wach wurde und stillen wollte. Die hätte gebrüllt bis sie doch gedurft hätte (das hätte ich niemals durchziehen wollen/können)
Mit Papa nebenan wurde durchgeschlafen, warum auch immer.
Aber natürlich ist das bei jedem Kind anders und wir hatten vermutlich einfach Glück, dass es bei uns so einfach war.
Mit Papa nebenan wurde durchgeschlafen, warum auch immer.
Aber natürlich ist das bei jedem Kind anders und wir hatten vermutlich einfach Glück, dass es bei uns so einfach war.
mit der Großen (2018) und der Kleinen (2021)
- JoJu
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14495
- Registriert: 21.05.2019, 17:39
Re: Abstill-Plauder-Strang
War bei uns beim Maijungen genauso. Neben Papa gab es keinen Mucks und es wurde geschlafen. Neben wir, war er unter Umständen jede Stunde wach und verlangte lautstark "Mils, Mama, Mils!!! Das hat ungefähr 3-4 Wochen gedauert, bis ich wieder daneben liegen konnte und er kuscheln und Schnuller akzeptiert hat...
Wintermädchen (08.01.2015, ungeplante Hausgeburt)
Weihnachtsjunge (25.12.2016, ungeplante Alleingeburt)
Ungeplanter Herzenswunsch in 09/2018 zu den Sternen umgekehrt...und ein neues Wunder für Mai 2023 geschickt
Maijunge (31.05.2023, überwältigende Klinikgeburt)
Fuhrpark: W6 N5000; Juki-MO 734 DE; Juki Kirei MCS-1800; Cameo 4
Weihnachtsjunge (25.12.2016, ungeplante Alleingeburt)
Ungeplanter Herzenswunsch in 09/2018 zu den Sternen umgekehrt...und ein neues Wunder für Mai 2023 geschickt
Maijunge (31.05.2023, überwältigende Klinikgeburt)
Fuhrpark: W6 N5000; Juki-MO 734 DE; Juki Kirei MCS-1800; Cameo 4
-
Orca
- gut eingelebt
- Beiträge: 46
- Registriert: 18.06.2024, 17:18
Re: Abstill-Plauder-Strang
Hallo Juli, seit ihr zum Thema nachts abstillen schon weitergekommen?Juli90 hat geschrieben: 08.11.2025, 15:53 Ich würde mich auch mal sehr über euren Rat freuen. Ich will meine Jungs eigentlich überhaupt nicht nachts abstillen - wir genießen die Zeit zu dritt alle viel zu sehr. Allerdings sind die Nächte wirklich seit Monaten sehr bescheiden. Jeder der beiden wird ca. 5-6x wach und fordernd schreiend sofort Stillen ein. Also drehe ich mich ca. 12x pro Nacht von der einen auf die andere Seite (immer mit der Sorge, dass der jeweilige andere wieder wach wird) - schlafe also defacto kaum. Ich habe es auch schon probiert, auf dem Rücken zu schlafen, damit die beiden einfach von sich aus frei andocken können, aber da finde ich auch nicht in den Schlaf. Da ich jetzt seit kurzem auch wieder arbeite, ist der Schlafmangel echt ein ziemlich großes Problem - so geht es einfach nicht weiter…
In meinem Umfeld haben viele mit ebenfalls 13 Monate alten Babies ähnliche Probleme und einige schwören darauf, dass der Papa einfach übernehmen und die Mama ins Gästezimmer ziehen soll. Bei allen, die das ausprobiert haben, war es in der ersten Nacht schwierig (die Babies wurden dann teils stundenlang mit Tragen beruhigt), schon in der zweiten Nacht seien die Babies nur noch 2-3x wach geworden und bei fast allen wird seit der dritten Nacht durchgeschlafen. Die Mütter kehren dann oft so nach 2 Wochen wieder zurück ins Familienbett.
Das alles klingt natürlich ziemlich verlockend - insbesondere in meinem müden Zustand. Allerdings frage ich mich, ob ich das im Sinne einer Bedürfnisorientierung so hart durchziehen kann. Klar - das Kind ist nicht allein und wird vom Papa getröstet. Aber es schreit ja letztendlich auch vielleicht nach seiner vertrauten Mama, die nun urplötzlich nicht mehr zur Verfügung steht. Wie findet ihr das?
Davon abgesehen frage ich mich natürlich auch wieder ganz logistisch, wie mein armer Mann dann zwei Babies gleichzeitig tragen und beruhigen soll - aber das wäre dann vielleicht auch einfach sein Problem.![]()
Ich könnte deinen Beitrag so zu 100% unterschreiben... Es schlaucht einfach langsam sehr. Ich liege oft auf dem Rücken, die beiden nuckeln sich links und rechts fest und ich kann nicht schlafen. Die Methode "zwei Wochen ausziehen" haben wir uns noch nicht getraut. Ich denke, bei unseren beiden würde es wirklich viel Geschrei geben und deutlich länger dauern als 3 Tage. Wir fragen uns auch, wie der Mann gleich zwei schreiende strampelnde Kleinkinder durch die Gegend tragen soll.
Deshalb sind wir das ganze noch nicht angegangen aber der Leidensdruck wächst...
Mit Mausi 1 und Mausi 2 (35. SSW 07/24)