Ich stille meine Tochter (geb. 30.10.25) ausschließlich, sie nimmt prima zu und nach dem Milcheinschuss bin ich dazu übergegangen pro Mahlzeit abwechselnd die Seiten zu geben. Das habe ich bereits bei meiner ersten Tochter so gemacht und war nie ein Problem was die milchmenge angeht. Im Gegensatz zu meiner ersten Tochter stille ich allerdings ohne Stillhütchen und biete die Brust sicherlich öfter an.
Als Besonderheit: ich habe in meiner linke Brust ein Fibroadenom, was auf 2x6cm in der Schwangerschaft angewachsen ist und jetzt langsam wieder schrumpft.
Vor 2-3 Wochen fiel mir auf, dass die linke Brust, obwohl durch das Fibroadenom eigentlich größer, kleiner und auch weniger "gefüllt" wirkt. Meine Hebamme empfahl mir dann wieder auf rechts-links und dann links-rechts umzusteigen, also den Rhythmus, der auch anfangs immer empfohlen wird. Allerdings muss ich ehrlich sein, dass meine Tochter oft nur eine Seite schafft oder durch das Häufige anbieten der Brust auch teilweise nur mal kurz "genuckelt" oder gesnackt wird und ich echte Probleme habe, das empfohlene Stillmuster durchzuziehen, vor allem nachts.
Nun fände ich es aber schon schön, wenn beide Brüste ähnlich Milch produzieren würden, und würde gerne wissen, wie ich die linke Seite etwas mehr fordern kann.
Noch als Info: ich hatte bereits einen Milchstau und eine Brustentzündung in der linken Brust (aufgrund von Stress)
Vielleicht gibt es ja hier ein paar gute Tipps oder jemand war schon in ähnlicher Situation:)