Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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LittlePolarbear
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von LittlePolarbear »

Unsere Kinderärztin hatte bei Magen-Darm-Infekt mit Traubenzucker (also nicht dem handelsüblichen Kristallzucker) gesüßten Tee empfohlen. Allerdings hatte der Große damals auch einen heftigen MD mit Erbrechen alle 10-15 Minuten (er war aber schon älter als 12 Monate). Da lag die Vermutung nahe, dass er durch das MD Erbrechen zusätzlich ein ketogenes Erbrechen entwickelt hat und da braucht es zum einen oft Medikamente, die das stoppen und eben auch Traubenzucker, damit nicht weiter Ketone entstehen, weil das dann einen Teufelkreis verursacht.

Wenn dein Baby gut stillt, relativ fit ist und MF nur leicht ist, würde ich wohl auch nur Wasser und ungesüssten Tee zusätzlich anbieten. Bei Durchfall habe ich auch gerne Möhrensuppe gekocht, vielleicht mag dein Baby das auch ?
mit dem nicht mehr so kleinen Bär (2018) und dem Minibär (2025) + zwei Bonustöchtern (2008 & 2011)
LittlePolarbear
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von LittlePolarbear »

Frage zum Verlauf der Gewichtsperzentile:
Der Minibär ist als eher kräftiges Kind zur Welt gekommen (84. Perzentile) und hat in den ersten Wochen, als das Gewicht noch relativ engmaschig kontrolliert wurde, wirklich gut zugenommen. (Letztes Gewicht U3 97. Perzentile). Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass er auch weiterhin gut zunimmt. Gelegentlich habe ich mich mit ihm zuhause auf unsere Personenwaage gestellt und das schien in Ordnung zu sein. Bei der zweiten Impfrunde heute, habe ich darum gebeten, dass er nochmal gewogen wird, weil ich mich gefragt habe, ob wir eine höhere Dosis für die Fieberzäpfchen benötigen. Als ich die Werte zuhause verglichen habe, habe ich festgestellt, dass er von der Perzentilen abgefallen ist (63. Perzentile) und frage mich, ab wann man sich Sorgen machen muss.
Der Minibär ist ein sehr aktives Baby (er dreht sich schon gezielt seit 4 Wochen vom Rücken auf den Bauch, liebt die Bauchlage auch sehr und verbringt darin viel Zeit), verbraucht also eventuell auch einfach mehr Kalorien als in dem Alter üblich?

Also hier die kurze Frage nach der langen Vorrede: Ab wann muss man sich beim Perzentilenabfall Gedanken machen und sollte nach der Ursache schauen?
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Lovelycats2
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Lovelycats2 »

LittlePolarbear, ich hoffe ihr bekommt bald Entwarnung!

Ich habe eine andere Frage.

Liebe Mondenkind,

meine Psychotherapeutin hat mir angeraten, mir zu überlegen, ob ich nicht noch einmal ein Antidepressivum nehmen möchte/sollte. Letztes Jahr habe ich Sertralin bekommen und dieses Jahr im Frühsommer wegen stark sonnenempfindlicher Haut als Nebenwirkung und verbesserter Grundstimmung, aber jetzt eher nicht vom AD selbst, wieder abgesetzt.
Da ich vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit Bupropion gemacht habe, habe ich jetzt überlegt, mir das nochmal verschreiben zu lassen.
Ich sehe es bei Embryotox als grau, in der Stillzeit vertretbar. Bei LaLactancia ebenso. Schätzt du das ebenso ein? Der Kleine ist 18 Monate und auf der 99. Perzentile, isst ordentlich am Familientisch mit aber stillt auch tagsüber und nachts doch noch kräftig.
Die Große stillt nur noch ein paar Schlucke vor dem Einschlafen.

Vielen Dank im Voraus für deine Einschätzung!
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Kiki90 »

Hallo Lovelycats, dazu kann ich leider nichts sagen, aber bestimmt meldet sich bald einer der Profis ❤️


Ich habe eine Frage, nicht für mich, sondern für eine Freundin: sie hat rezidivierend Mastitiden und bekommt schon das 3. Mal eine antibiotische Behandlung. Die Hebamme fühlt sich nie zuständig, schickt immer zur Gyn weiter, und die gibt immer Antibiotikum. Ich hatte gelesen, dass es Hinweise gibt, dass Probiotika da helfen können- und zwar 2 bestimmte (Lactobacillus salivarus am besten, auch wirksam wohl L.fermentum https://abm.memberclicks.net/assets/DOC ... d-2022.pdf). Jetzt habe ich mich auf die Suche nach Produkten gemacht, aber bislang kein ideales gefunden von der Zusammensetzung. Gibt es da was? Und wie ist es mit lecithin dazu?

Wir haben Kontakt zu einer stillberaterin aufgenommen, nur vor Ort gibt es leider nichts und Termine gibt es erst in zwei Wochen..
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Mondenkind »

BerlinerMammut hat geschrieben: 14.10.2025, 07:45 ja genau zucker ist hier eher meine frage.
da ich hier eine wasserratte habe biete ich nur ab und zu außerhalb vom essen wasset an da er lieber wasser trinkt als alles andere.
Magen darm ist hier wirklich nur leicht. 😊
Ja, mit ZUcker gesüßt kann durchaus korrekt sein bei Magen-Darm-Infekten. Wie schwer der Infekt ist, kann ich über Internet ja nciht beurteilen.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Beitrag von Mondenkind »

Lovelycats2 hat geschrieben: 16.10.2025, 12:23
Ich habe eine andere Frage.

Liebe Mondenkind,

meine Psychotherapeutin hat mir angeraten, mir zu überlegen, ob ich nicht noch einmal ein Antidepressivum nehmen möchte/sollte. Letztes Jahr habe ich Sertralin bekommen und dieses Jahr im Frühsommer wegen stark sonnenempfindlicher Haut als Nebenwirkung und verbesserter Grundstimmung, aber jetzt eher nicht vom AD selbst, wieder abgesetzt.
Da ich vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit Bupropion gemacht habe, habe ich jetzt überlegt, mir das nochmal verschreiben zu lassen.
Ich sehe es bei Embryotox als grau, in der Stillzeit vertretbar. Bei LaLactancia ebenso. Schätzt du das ebenso ein? Der Kleine ist 18 Monate und auf der 99. Perzentile, isst ordentlich am Familientisch mit aber stillt auch tagsüber und nachts doch noch kräftig.
Die Große stillt nur noch ein paar Schlucke vor dem Einschlafen.

Vielen Dank im Voraus für deine Einschätzung!
Ich berufe mich ja auch auf die Daten, die zur Verfügung stehen und die sagen, dass es ok ist, damit zu stillen. Zumal dein Kind ja schon groß und nicht mehr voll gestillt ist.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Beitrag von Mondenkind »

LittlePolarbear hat geschrieben: 15.10.2025, 22:16 Frage zum Verlauf der Gewichtsperzentile:
Der Minibär ist als eher kräftiges Kind zur Welt gekommen (84. Perzentile) und hat in den ersten Wochen, als das Gewicht noch relativ engmaschig kontrolliert wurde, wirklich gut zugenommen. (Letztes Gewicht U3 97. Perzentile). Eigentlich hatte ich das Gefühl, dass er auch weiterhin gut zunimmt. Gelegentlich habe ich mich mit ihm zuhause auf unsere Personenwaage gestellt und das schien in Ordnung zu sein. Bei der zweiten Impfrunde heute, habe ich darum gebeten, dass er nochmal gewogen wird, weil ich mich gefragt habe, ob wir eine höhere Dosis für die Fieberzäpfchen benötigen. Als ich die Werte zuhause verglichen habe, habe ich festgestellt, dass er von der Perzentilen abgefallen ist (63. Perzentile) und frage mich, ab wann man sich Sorgen machen muss.
Der Minibär ist ein sehr aktives Baby (er dreht sich schon gezielt seit 4 Wochen vom Rücken auf den Bauch, liebt die Bauchlage auch sehr und verbringt darin viel Zeit), verbraucht also eventuell auch einfach mehr Kalorien als in dem Alter üblich?

Also hier die kurze Frage nach der langen Vorrede: Ab wann muss man sich beim Perzentilenabfall Gedanken machen und sollte nach der Ursache schauen?
Bitte mach dafür einen Thread auf, das können wir hier nicht klären.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung

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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Lovelycats2 »

Mondenkind hat geschrieben: 17.10.2025, 00:30
Lovelycats2 hat geschrieben: 16.10.2025, 12:23
Ich habe eine andere Frage.

Liebe Mondenkind,

meine Psychotherapeutin hat mir angeraten, mir zu überlegen, ob ich nicht noch einmal ein Antidepressivum nehmen möchte/sollte. Letztes Jahr habe ich Sertralin bekommen und dieses Jahr im Frühsommer wegen stark sonnenempfindlicher Haut als Nebenwirkung und verbesserter Grundstimmung, aber jetzt eher nicht vom AD selbst, wieder abgesetzt.
Da ich vor einigen Jahren gute Erfahrungen mit Bupropion gemacht habe, habe ich jetzt überlegt, mir das nochmal verschreiben zu lassen.
Ich sehe es bei Embryotox als grau, in der Stillzeit vertretbar. Bei LaLactancia ebenso. Schätzt du das ebenso ein? Der Kleine ist 18 Monate und auf der 99. Perzentile, isst ordentlich am Familientisch mit aber stillt auch tagsüber und nachts doch noch kräftig.
Die Große stillt nur noch ein paar Schlucke vor dem Einschlafen.

Vielen Dank im Voraus für deine Einschätzung!
Ich berufe mich ja auch auf die Daten, die zur Verfügung stehen und die sagen, dass es ok ist, damit zu stillen. Zumal dein Kind ja schon groß und nicht mehr voll gestillt ist.
Ok, dankeschön, dann vertraue ich darauf und mache einen Versuch 🙏
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von Greymalkin »

Ich möchte am Samstag einen Chortag mitmachen, ohne Baby, das wäre von 8-19 Uhr ca. beim Papa. Leider isst es noch nicht so wirklich Beikost, bräuchte also Milch in der Zeit. Das würden wir mit der Flasche versuchen und hoffen, dass es klappt, kam bisher nämlich noch nicht vor.

Spricht etwas dagegen, Pre zu geben, oder sollte ich lieber abpumpen?

Ich hab keine Ahnung, ob das zur Zeit noch gut funktioniert, zu Beginn der Stillzeit ist es aber immer recht ergiebig gewesen. Würde die Pumpe auf jeden Fall mitnehmen, um zwischendurch zu entlasten. Wie ausgiebig müsste ich das tun?
+ Sohn 1 (5/2019) + Sohn 2 (8/2021) + Tochter (4/2025)
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ShinyCheetah
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Re: Stillen: kurze Frage- kurze Antwort (Bitte ersten Beitrag beachten!)

Beitrag von ShinyCheetah »

Wenn ihr es mit Pre und Flasche versuchen wollt, eventuell Mal vorher probieren - Babys, die das nicht kennen, nehmen es oft nicht. Ich würde meiner Erfahrung nach behaupten, dass es genauso wahrscheinlich ist, dass es einfach mehr Beikost isst, wenn du nicht da bist, wie dass es die Flasche - und Pre, die ja anders schmeckt als MuMi - akzeptiert.
Also ich würde einfach auf Beikost, Wasser und Tragen setzen, anstatt wegen so einer einmaligen Sache eine Saugverwirrung zu riskieren.

Wenn du vorher abpumpen möchtest, am besten über mehrere Tage kleine Portionen, damit du dir keinen Milchstau einfängst. Das ist nämlich auch ein Klassiker: An den 2, 3 Tagen vor der Abwesenheit zusätzlich zum Stillen gepumpt und damit die Milchbildung richtig angeregt - und dann einen Tag lang keine Möglichkeit die Brust durch Stillen zu entlasten --> Milchstau.

Wie viel am Tag selbst pumpen: Gerade so viel, dass du über den Tag kommst. Vielleicht auch besser nur ausstreichen und gar nicht pumpen.

Ganz ehrlich, wenn es irgendwie möglich ist, dass dir das Baby einmal nach etwa der Hälfte der Zeit gebracht wird, wäre das wohl der einfachste Weg. Ganz ohne Pumpen, Flasche und Pre.
mit Sohn F (Ende September 18)
und Tochter V (Ende Juni 21)


The trick to happiness wasn't in freezing every momentary pleasure and clinging to each one, but in ensuring one's life would produce many future moments to anticipate. Shallan Davar/Brandon Sanderson
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