Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Moderator: britje
-
Waldbewohnerin
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2487
- Registriert: 24.11.2020, 20:48
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Achso, das hörte sich so an, als würdest du immer das gleiche Asg weiter füttern (im selben Gefäß und mit selber Grundsubstanz), so wie man es macht, wenn man seinen ersten Sauerteig züchtet.
Dann hab ich leider auch keine Idee mehr außer mit warmem Wasser arbeiten und warm stehen lassen.
Dann hab ich leider auch keine Idee mehr außer mit warmem Wasser arbeiten und warm stehen lassen.
mit Waldwichtel 06/2019 und Zwergi 11/22
- Reike
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3272
- Registriert: 25.08.2016, 19:40
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Wenn ich es warm stehen lasse, schimmelt es mir auch total schnell. Ich stelle es nach spätestens 12 Stunden in den Kühlschrank. Sieht man dann vielleicht schon die ersten Bläschen? Dann kühl stellen und den nächsten Tag gleich wieder auffrischen, würde ich wahrscheinlich probieren. Und alle Utensilien vorher wirklich heiß abspülen, um Kontamination zu vermeiden, hat mir am Anfang auch geholfen. Mit nem starken ASG klappt es jetzt auch ohne das.
Liebe Grüße von Reike
mit dem kleinen Bären 9/15, dem Igelchen 10/17 und der kleinen Raupe 8/20
mit dem kleinen Bären 9/15, dem Igelchen 10/17 und der kleinen Raupe 8/20
- bella27
- Homo sapiens SuTtensis
- Beiträge: 10054
- Registriert: 07.06.2012, 12:39
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Ich stelle mein Sauerteig zum reifen oft gleich in den Kühlschrank.
Also auffrischen und ab in den Kühlschrank.
Manchmal lasse ich ihn auch bis zu 2 Stunden bei Raumthemperatur stehen und stelle ihn dann in den Kühlschrank.
Der verdoppelt sich auch im Kühlschrank super.
Ich lasse nur Sauerteig für Brot (also der Teil er anschließend verbacken wird ohne weiter zu züchten) bis max. 24 Stunden (oft zwischen 12-16 Stunden) bei Raumthemperatur reifen.
Das sich Wasser absetzt und er sehr sauer riecht finde ich jetzt nicht unnormal.
Gerade wenn er länger Zeit nicht gefüttert wurde. Bei mir riecht er auch oft nach Alkohol wenn er älter wie eine Woche ist, dann hungert der Sauerteig.
Also auffrischen und ab in den Kühlschrank.
Manchmal lasse ich ihn auch bis zu 2 Stunden bei Raumthemperatur stehen und stelle ihn dann in den Kühlschrank.
Der verdoppelt sich auch im Kühlschrank super.
Ich lasse nur Sauerteig für Brot (also der Teil er anschließend verbacken wird ohne weiter zu züchten) bis max. 24 Stunden (oft zwischen 12-16 Stunden) bei Raumthemperatur reifen.
Das sich Wasser absetzt und er sehr sauer riecht finde ich jetzt nicht unnormal.
Gerade wenn er länger Zeit nicht gefüttert wurde. Bei mir riecht er auch oft nach Alkohol wenn er älter wie eine Woche ist, dann hungert der Sauerteig.
großer Entdecker 04/2012
Sportler 05/2014
kleine Maus 08/2016
Und eine Katzen 11/20
Meine KK-Bewertungen
Sportler 05/2014
kleine Maus 08/2016
Und eine Katzen 11/20
Meine KK-Bewertungen
- Glöckchen
- Power-SuTler
- Beiträge: 6656
- Registriert: 14.11.2014, 13:49
- Wohnort: Herzogenrath
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Direkt in den Kühlschrank könnte ich noch probieren, das ist eine gute Idee.
Hat zwei Töchterlein von 09/14 und 03/17 und einen Schützling von 08/18
- Marvin
- hat viel zu erzählen
- Beiträge: 215
- Registriert: 19.03.2015, 04:59
- Wohnort: Heart of Gold
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Ich reihe mich hier auch mal ein. 
Die ursprüngliche Frage, ob Brot selbst backen sich lohnt, ist ja schon über 10 Jahre her
Ich wäre bis vor kurzem nie auf die Idee gekommen, auch nur zu versuchen, Brot selbst zu backen.
Verschiedene Dinge haben mich nun dazu gebracht, es zu versuchen:
- die ARTE Doku "Gluten, der Freind in deinem Brot", in der erwähnt wird, dass das Gluten in modernen Getreidesorten sehr schwer verträglich ist und vielen Menschen Probleme macht.
Was mich dann aber vor allem dazu bewogen hat, mir mehr Gedanken über Brot (und alle Getreide-Produkte) zu machen, war der Teil der Doku über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat - wie es heute beim Weizen-Anbau verwendet wird, um trotz ungünstigem Wetter die Ernte zu retten und dass es sich dann auch im Getreide anreichert und über die Nahrung aufgenommen wird.
Seit ich diese Doku gesehen habe, achte ich bei allen Getreide-Produkten (Brot, Müsli, Mehl) auf Bio-Qualität in der Hoffnung, dass dort weniger Schadstoffe drin sind.
Bio-Brot ist nicht leicht zu bekommen - unsere Bäckerei-Kette hat allerdings ein paar Bio-Brote im Angebot, die ich seitdem gekauft habe und in unserem tollen Bioladen gibt es auch gute Brötchen.
Dann kam noch eine Ernährungsumstellung bei meiner Frau dazu - sie sollte Gluten und diverse Nahrungsmittel vermeiden (darunter auch viele Getreidesorten, Milchprodukte, Hefe, ...).
Und es gab kein Brot zu kaufen, das all diesen Kriterien entsprach. (Nebenbei: bei den abgepackten glutenfreien Broten im Supermarkt fand ich auch die vielen Zusatzstoffe und den meist sehr hohen Zucker-Anteil echt abschreckend).
Nun backe ich für meine Frau seit einigen Monaten regelmäßig ein glutenfreies (und hefe- und Milchprodukte-freies) Brot nach diesem Rezept hier:
https://elavegan.com/de/glutenfreies-brot-vegan
Da sie nur relativ wenig pro Tag braucht, friere ich es dann nach dem Backen in Scheiben geschnitten ein und kann dann bei Bedarf jeweils eine Scheibe auftauen.
Vor einigen Monaten habe ich auch begonnen. das Fladenbrot für Döner selbst zu backen. Früher habe ich die abgepackten Fladenbrote im Supermarkt gekauft, aber da es die dort nicht in Bio-Qualität gibt (und da vermutlich auch diverse Zusatzstoffe drin sind), habe ich auch dafür nach Rezepten gesucht und mittlerweile Spaß daran - auch wenn es natürlich Zeit und Vorbereitung braucht.
https://veggie-einhorn.de/tuerkisches-fladenbrot/
(Das Fladenbrot ist dann aber mit Weizenmehl, also nicht glutenfrei.)
Die ursprüngliche Frage, ob Brot selbst backen sich lohnt, ist ja schon über 10 Jahre her
Ich wäre bis vor kurzem nie auf die Idee gekommen, auch nur zu versuchen, Brot selbst zu backen.
Verschiedene Dinge haben mich nun dazu gebracht, es zu versuchen:
- die ARTE Doku "Gluten, der Freind in deinem Brot", in der erwähnt wird, dass das Gluten in modernen Getreidesorten sehr schwer verträglich ist und vielen Menschen Probleme macht.
Was mich dann aber vor allem dazu bewogen hat, mir mehr Gedanken über Brot (und alle Getreide-Produkte) zu machen, war der Teil der Doku über das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat - wie es heute beim Weizen-Anbau verwendet wird, um trotz ungünstigem Wetter die Ernte zu retten und dass es sich dann auch im Getreide anreichert und über die Nahrung aufgenommen wird.
Seit ich diese Doku gesehen habe, achte ich bei allen Getreide-Produkten (Brot, Müsli, Mehl) auf Bio-Qualität in der Hoffnung, dass dort weniger Schadstoffe drin sind.
Bio-Brot ist nicht leicht zu bekommen - unsere Bäckerei-Kette hat allerdings ein paar Bio-Brote im Angebot, die ich seitdem gekauft habe und in unserem tollen Bioladen gibt es auch gute Brötchen.
Dann kam noch eine Ernährungsumstellung bei meiner Frau dazu - sie sollte Gluten und diverse Nahrungsmittel vermeiden (darunter auch viele Getreidesorten, Milchprodukte, Hefe, ...).
Und es gab kein Brot zu kaufen, das all diesen Kriterien entsprach. (Nebenbei: bei den abgepackten glutenfreien Broten im Supermarkt fand ich auch die vielen Zusatzstoffe und den meist sehr hohen Zucker-Anteil echt abschreckend).
Nun backe ich für meine Frau seit einigen Monaten regelmäßig ein glutenfreies (und hefe- und Milchprodukte-freies) Brot nach diesem Rezept hier:
https://elavegan.com/de/glutenfreies-brot-vegan
Da sie nur relativ wenig pro Tag braucht, friere ich es dann nach dem Backen in Scheiben geschnitten ein und kann dann bei Bedarf jeweils eine Scheibe auftauen.
Vor einigen Monaten habe ich auch begonnen. das Fladenbrot für Döner selbst zu backen. Früher habe ich die abgepackten Fladenbrote im Supermarkt gekauft, aber da es die dort nicht in Bio-Qualität gibt (und da vermutlich auch diverse Zusatzstoffe drin sind), habe ich auch dafür nach Rezepten gesucht und mittlerweile Spaß daran - auch wenn es natürlich Zeit und Vorbereitung braucht.
https://veggie-einhorn.de/tuerkisches-fladenbrot/
(Das Fladenbrot ist dann aber mit Weizenmehl, also nicht glutenfrei.)
Vater von 2 Jungs (geb. 2007 und 2012)
-
lilltjej
- gehört zum Inventar
- Beiträge: 402
- Registriert: 24.01.2012, 11:50
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Nachdem ich jahrelang selber Brot mit Sauerteig gebacken habe liegt das „Hobby“ jetzt auch schon sehr lange brach. Beim ausmisten der großen Küchenschublade ist mir jetzt so einiges in die Finger gekommen das ich gerne verarbeiten möchte. Jetzt suche ich ein reines Hefebrot in dem ganze Körner (Weizen und Roggen) oder auch Flocken sind. Hat da jemand ein erprobtes Rezept? Sauerteig mag ich nicht mehr ansetzen, nur noch die Reste verbrauchen.
Irgendwann dann mal wieder.
Irgendwann dann mal wieder.
Viele Grüße
A mit N 11/11 und K 5/15
A mit N 11/11 und K 5/15
-
Erinnya
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1716
- Registriert: 03.10.2018, 21:11
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Ich bin leider keine Hilfe für dich, lilltjej, aber ich muss mich mal gerade freuen: Ich habe vor vielen Jahren irgendwo, wahrscheinlich in der Normandie oder der Bretagne, bei einem französischen Bäcker ein köstliches herzhaftes Apfelbrot gekauft. So eines habe ich nie wieder gefunden. Und gestern läuft mir das Rezept über den Weg - so, so lecker:
https://brotbackforum.iphpbb3.com/forum ... t1082.html
Für mich könnte es noch apfeliger sein, beim nächsten Mal nehme ich nur Apfelsaft und einen Apfel mehr. Und wie üblich habe ich nur Dinkelvollkornmehl und 550er Weizenmehl verwendet, das ging sehr gut.
https://brotbackforum.iphpbb3.com/forum ... t1082.html
Für mich könnte es noch apfeliger sein, beim nächsten Mal nehme ich nur Apfelsaft und einen Apfel mehr. Und wie üblich habe ich nur Dinkelvollkornmehl und 550er Weizenmehl verwendet, das ging sehr gut.
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
-
Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14171
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Oh, das Apfelbrot sieht interessant aus! Das probiere ich vielleicht mal.
Ich dachte früher, Brot backen ist total aufwendig und klappt nur mit viel Erfahrung. Und dann habe ich mir vor ein paar Monaten ein Buch vom Plötzblog-Typen schenken lassen und jetzt ist es total einfach.
Vor allem, seit ich auch einen Gusseisen-Topf habe.
Ich dachte früher, Brot backen ist total aufwendig und klappt nur mit viel Erfahrung. Und dann habe ich mir vor ein paar Monaten ein Buch vom Plötzblog-Typen schenken lassen und jetzt ist es total einfach.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
viewtopic.php?f=352&t=216642
-
Erinnya
- ist nicht mehr wegzudenken
- Beiträge: 1716
- Registriert: 03.10.2018, 21:11
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Das Brot sieht toll aus, Elena, wie gemalt! Ich backe auch am liebsten im Gusseisentopf.
Erinnya mit drei Kindern (*2012, *2015 und *2018)
-
Elena
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14171
- Registriert: 05.08.2009, 17:08
Re: Brot selbst backen??? lohnt sich das???
Ja, in dem Topf wird es einfach zuverlässig gut. Das ist ein Weizen/Roggenmischbrot ohne Sauerteig. Da muss ich mal wieder welchen ansetzen...
Hier gehts zu meinen Bewertungen:
viewtopic.php?f=352&t=216642
viewtopic.php?f=352&t=216642